Schweiz

Ritalin als Opium für das Volk

Selbsthilfegruppen für ADHS-Betroffene kurbeln den Verkauf von Ritalin an. Das zeigt eine breit angelegte Studie. Auch in der Schweiz wird kräftig geholfen – und fleissig publiziert.

Verkauft viel Ritalin: Die Novartis von Daniel Vasella.

Verkauft viel Ritalin: Die Novartis von Daniel Vasella.

Artikel zum Thema

Die Bremer Studie

Wo Selbsthilfegruppen für Patienten mit Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom (ADHS) Beratung anbieten, ist die Zahl der Ritalin -Verschreibungen signifikant höher als in Gegenden ohne Selbsthilfe. Zu diesem Schluss kommen Gesundheitsökonomen der Universität Bremen in einer breit angelegten Studie. «In Selbsthilfegruppen erhalten die Menschen die entsprechende Literatur und werden für alle Behandlungsarten sensibilisiert - auch für die medikamentöse. Entsprechend bewusster treten sie an die behandelnden Ärzte heran», sagt Studienleiter Professor Gerd Glaeske.

Vom Titelbild der Ringier-Zeitschrift «Gesundheit Sprechstunde» lächelt der Leiter eines Novartis-Forschungszentrums. Weiter hinten im Heft lächelt Novartis-CEO Daniel Vasella zusammen mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Eröffnung des besagten Zentrums. Dass der Pharmariese die TV-Sendung zum Heft «Gesundheit Sprechstunde» jährlich mit sechsstelligen Beträgen sponsert, habe damit nichts zu tun, sagt Novartis-Kommunikationsleiter Urs Bigler: «Wir nehmen keinen Einfluss auf die Programmgestaltung.» Pikant: Auch das Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom (ADHS) ist ein wichtiger Bestandteil des «Gesundheit Sprechstunde»-Programms.

ADHS fürs Massenpublikum

Sechs Beiträge zum Thema sind allein in den vergangenen zweieinhalb Jahren erschienen. Darunter auch Porträts von erwachsenen ADHS-Kranken, die ebenfalls behandelt werden könnten, so die Botschaft. «Gesundheit Sprechstunde» stellte damit wiederholt einer breiten Öffentlichkeit ein Symptom vor, gegen das das Novartis-Präparat Ritalin Hilfe verspricht. Und die Verkäufe von Ritalin und verwandten Präparaten nimmt rapide zu (TA vom Mittwoch). Bereits im April ist die nächste Sendung von «Gesundheit Sprechstunde» zum Thema ADHS geplant. «Über Alternativen zu Ritalin und auf Anregung betroffener Eltern», sagt der Ringier-Verantwortliche Fibo Deutsch.

Nicht nur die ADHS-Beiträge bei «Gesundheit Sprechstunde» wiederholen sich oft. Auch Symposien und Weiterbildungsanlässe für Ärzte, Lehrer und Patienten finden regelmässig statt. Häufig tritt Meinrad Ryffel auf, ausgewiesener und anerkannter ADHS-Fachmann mit Praxen in Münchenbuchsee und Bremgarten, wo auch seine Frau eine Praxis führt. Vergangenen September führte die Schweizerische Fachgesellschaft ADHS (SFG ADHS), deren Präsident Ryffel ist, ein Symposium mit 250 Personen zum Thema durch. Den Anlass hat die deutsche Pharmafirma Medice finanziert, die einen Monat später ihr Präparat Medikinet auf den Schweizer Markt brachte. Im Newsletter der Fachgesellschaft erwähnt Ryffel kurz darauf, dass Medikinet nun erhältlich und ausserdem günstiger sei als das Originalpräparat Ritalin . Auch bei Novartis und Janssen-Cilag, Herstellerin des dritten Ritalin -Präparates (Concerta) auf dem Markt, bedankt sich Ryffel im Newsletter für die volle oder teilweise Finanzierung mehrerer Anlässe. Er selber verdiene nichts an der Zusammenarbeit mit den Pharmafirmen, sagt Ryffel: «Ich erhalte lediglich Entschädigungen für die Abwesenheit in meiner Praxis. Vielleicht 500 Franken am Tag.» Urs Bigler betont, dass Ryffel nicht auf der Lohnliste von Novartis stehe.

Selbsthilfegruppen fördern den Absatz

Ein weiteres Mittel, ADHS ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken, führt über Selbsthilfegruppen. Der deutsche Professor Gerd Glaeske vom Zentrum für Gesundheitsökonomie der Universität Bremen hat vergangenen Oktober in einer Studie nachgewiesen, dass in Orten, in denen ADHS-Selbsthilfegruppen bestehen, die Absatzzahlen von Ritalin -Präparaten signifikant höher sind, als in Gegenden ohne solche Gruppen. «Selbsthilfegruppen führen dazu, dass die Betroffenen fordernder und mit mehr Wissen über die Medikamente an die Ärzte herantreten», sagt Glaeske. Weitere Studien haben gezeigt, dass pro Marketing-Dollar, der indirekte Kontakte zu Patienten investiert wird, vier Dollar zurückfliessen. Das ist doppelt so viel wie bei Marketingbemühungen über Ärzte.

Auch in der Schweiz existieren zahlreiche Selbsthilfegruppen, die im Dachverband Elpos organisiert sind. Acht Regionalvereine bieten Beratung an. Alleine bis Ende April stehen 14 Veranstaltungen zum Thema ADHS auf dem Programm vonElpos. Der Dachverband der Selbsthilfegruppen für Eltern von ADHS-Kindern ist seit 1995 national vernetzt. Seit diesem Zeitpunkt haben sich die Verkäufe von Ritalin -Präparaten in der Schweiz verachtfacht. «Das ergibt Sinn», sagt Glaeske. Die Studie lasse sich nicht «eins zu eins» in die Schweiz übertragen, sagt Novartis. Die Selbsthilfegruppen von Elpos stehen, ebenso wie die Pharmafirmen, in Verbindung mit dem ADHS-Spezialisten Meinrad Ryffel. Die Sekretärin der SFG ADHS ist dieselbe wie diejenige von Elpos. Und das Postfach vonElpos befindet sich in Bremgarten. Dort, wo sowohl Meinrad Ryffel als auch seine Frau ihre Praxen betreiben. Ryffel sieht zwischen dem finanziellen Engagement der Pharmafirmen an Ärztekongressen und dem Erfolg ihrer Medikamente keinen Zusammenhang: «Die Medikation lindert das Leiden. Das ist es, was anderen Betroffenen Eindruck macht.» (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 28.02.2009, 12:05 Uhr

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64 Kommentare

Silvia Welti

25.03.2009, 11:24 Uhr
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Nach einem Jahrelangen Kampf konnte ich meinen Sohn im Kanton Zürich abklären! Dabei heraus dass mein Sohn eine ADS hat. Nach der ersten Einnahme von Ritalin stellten wir sofort eine Veränderung fest und es ist herrlich diese Ruhe und zu sehen wie es meinem Sohn merklich besser geht.Ich bin überglücklich dass man meinem Sohn so helfen kann und es der ganzen Familie so auch besser geht. Antworten


Patricia Grether

10.03.2009, 09:23 Uhr
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Als selbst ADHS-Patientin und Mutter 2 ADHS Söhne 9+13 Habe ich mich ausgibig mit dem Thema beschäftigt, die negativen Einflüssen nie an uns rangelassen,meine eigene Meinung gebildet. Es hat nichts mit schlechter Erziehung, Liebesentzug zu tun, wer nicht das tägliche Leben mit so jemand hat darf nicht darüber urteilen, es geht uns Viel Besser mit Ritalin. Schade ist dass man darum kämpfen muss. Antworten


Mechtild Frings

09.03.2009, 20:56 Uhr
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Ritalin ist keine Alternative für eine gute Beziehung in der Erziehung. ADHS ist ein Symtom was sich vor allem in Familien zeigt, die zu ihren Kindern/Familienmitgliedern keine echte, ehrliche und wertschätzende Beziehung aufbauen können. Dies zeigt sich am häufigsten in der Sprache selbst, indem ein Kind beleidigt , nicht erstgenommen und sogar ingnoriert wird. Eine unbewusste Sprache macht krank Antworten


Domenico Barletta

07.03.2009, 15:56 Uhr
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Unserem Sohn wurde vor knapp einem Jahr ADS diagnostiziert. Lange haben wir uns gegen Ritalin gewehrt, doch leider mussten wir feststellen, dass es ohne nicht geht. Wir kontrollieren die Abgabe an unseren Sohn und halten es auf einem minimum. Der Erfolg mit diesem Medikament ist beänstigend. Wir können nur positiv davon reden.... Antworten


Sabine M

06.03.2009, 15:19 Uhr
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Ich weiss, dass keine Familei einem Kind so Ruckzuck die Medis gibt. Dies ist ein langer Ueberwindungsprozess. Auch wir haben uns lange gewehrt. Aber der Entscheid dafür war der Durchbruch. Unser Sohn war ein neuer Mensch. Er konnte denken, lernen, sozial agieren und hatte endlich Freunde. Niemand der nicht Betroffene kennt oder selbst betroffen ist, hat das Recht darüber zu urteilen. Antworten


Daniela Chirici

05.03.2009, 14:00 Uhr
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Unser Sohn ist ein ADHS Kind und bekommt Concerta. Seine Wahrnehmung ist deutlich besser. Auf Lebensqualität hat er ein recht. Wir Eltern leisten 150% arbeit, dass unsere Kinder in eine normale Zukunft blicken können. Aber immer wieder müssen wir uns gegen solche Artikel wehren. Hr Th, sie dürfen gerne eine Woche bei uns vorbei kommen und beobachten mit und ohne Ritalin. Und dann erst schreiben. Antworten


Thomas Wirz

03.03.2009, 13:47 Uhr
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Ist es verwunderlich, wenn in einer kranken Gesellschaft immer mehr Kinder "krank" werden? Mag sein, dass Ritalin als Soforthilfe die Symptome bekämpft. Aber es kümmert sich -wie übrigens meistens in unserer Medizin- nicht um die Ursache. Wie kann es denn sein, dass plötzlich so viele Kinder ADHS haben? Liegt es da nicht nahe, die Ursache in der Umgebung zu suchen und nicht bei den Kindern selbst? Antworten


Juerg Locher

03.03.2009, 00:06 Uhr
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Normalerweise sind es Beziehungsprobleme, Eltern, Lehrer,der Lehrstoff,Mitschüler, Mobbing. schlechte Ernährung und sonstige Unvernunft die dann Symptome zeigen und die Nerven schwächen. Wenn man das in Betracht zieht grenzt es schon an völlige Ignoranz, nun einfach Kindern abhängig machende Pillen zu geben. Kinder mit Pillen zu füttern ist eben einträglicher als Ursachen zu finden. Antworten


Bernhard Wandernoth

02.03.2009, 18:50 Uhr
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Ritalin ist eine phantastische Substanz- für viele, wo es indiziert ist, gibt es aber auch eine ebenso wirksame Alternative: Neurofeedback. Das Verfahren wurde in den 70ern in USA entdeckt und hat sich inzwischen zu einer etablierten Methode entwickelt. Gerade in der Schweiz ist das Angebot gross. Mehr Infos: http://www.eeginfo.ch/de/neurofeedback/was-ist-neurofeedback/was-ist-neurofeedback.html. Antworten


lisa seiler

02.03.2009, 17:14 Uhr
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ich sage : jeder der nicht selber betroffen ist oder kinder hat die betroffen sind, sollte hierzu einfach still sein, und sich nicht in belange einmischen die man nicht versteht. ich dachte früher auch anders........... Antworten


Marcel Hegi

01.03.2009, 20:34 Uhr
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Die meisten Argumente in Diskussionen über Medikamente (Drogen? Die Unterscheidung wird immer schwieriger) verfehlen den Punkt! Wir haben in unserer westlichen Welt nicht den leisesten Ansatz einer Drogenkultur, die es versteht zwischen Droge und Heilmittel oder Genuss und Sucht zu vermitteln und eine Balance zu finden! Antworten


Roman Mandis

01.03.2009, 19:15 Uhr
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Ich habe ADHS. ich nehme seit einem jahr Ritalin SR. in diesem 12Monaten habe ich mich noch keinmal wie unter Drogen gefühlt. kein Lust oder Euphoriegefühl. wieso sollte ich mich mit Ritalin vollpumpen (lassen) wenn ich nicht mal einen Drogenkick hätte davon??? So geht es auch allen Kindern und Jugendlichen ( Erwachsene auch, ich bin's...) mit dem verfluchten ADHS. Antworten


René Meienberger

01.03.2009, 14:58 Uhr
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Rezept gegen ADHS und die Folgen: Mütter mit Kindern unter 18 Jahren sind grundsätzlich nicht ausser Haus erwerbstätig. Sicher tritt das Phänomen auch so auf, aber die Auswirkungen können besser und vor allem früher kontrolliert werden. Kinder sind ein Ganzzeits-Job. Politiker und Arbeitgeber sind da auch gefordert. Vom Einkommen her müssen heute beide ganztags arbeiten, das ist so. Antworten


Nicolas Straub

01.03.2009, 14:12 Uhr
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In dieser Gesellschaft sind nicht die Jugendlichen das Problem, sondern die Generationen von 40 - 80. Ihre Masslosigkeit und die Fähigkeit, erwiesener Massen falsches oder unsinnvolles Verhalten mit fadenscheinigen Argumenten richtig zu reden, ist gigantisch. Hauptsache wir müssen unseren Lebensstil nicht ändern. Es fehlt an Dankbarkeit, Nachhaltigkeit, Bescheidenheit und Kooperation. Antworten


Nicolas Straub

01.03.2009, 14:06 Uhr
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Ritalin ist Speed. Alle Eltern die ihren Kindern diese Pille täglich in den Rachen stecken, sollen doch bitte zuerst den Selbstversuch machen. Diese Pille gibt allen einen Grund, Sündenbock für das was mit ihrem Kind nicht läuft. Man sollte vielleicht besser den Alltag dieser Kinder, respektive das Verhalten der Eltern genauer anschauen. Es heisst nicht umsonst Aufmerksamkeit-Defizit Syndrom. Antworten


Rene Kriest

01.03.2009, 09:46 Uhr
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Mal unter uns: regt sich jemand über die Aspirinisierung des Alltags ähnlich elegant auf, wie über Ritalin? Was ist eine Lifestyle-Droge: Ritalin oder doch eher Alkohol, Nikotin, Koffein, allesamt ZNS-Stimulanzien und deren Absatz auch kräftig bei jedem Volksfest steigt und bisweilen für Tote und Krebs sorgt? Leider darf man nur 400 Zeichen schreiben - sehr wenig für sachliche Beiträge. Antworten


Connie Daniels

01.03.2009, 05:52 Uhr
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Ich habe selber einen Sohn ( 13 Jahre alt ) der seit gut 3 Jahren Concerta nimmt. Zum Glück für ihn und uns als Familie gibt es solche Medikamente. Wir haben vorher während Jahren alles andere ausprobiert und erst als ich einem Nervenzusammenbruch nahe war, habe ich zu Concerta zugestimmt. Nur Eltern die ein ADHS Kind haben , und mit Concerta oder Ritalin in Kontakt sind wissen wovon sie sprechen. Antworten


Mali Benteli

01.03.2009, 02:23 Uhr
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Der Raum für Kommentare ist ja recht gering. Also noch einmal: ich fand es auch nicht so toll, dass mein Sohn "Chemie" einnehmen soll: aber er wäre ohne Ritalin nie da, wo er heute ist. Und wenn jetzt auf Dr. Ryffel rumgehackt wird: er hat meinem Sohn erst nach langer Abklärung Ritalin verschrieben, er ist ein sehr verantwortungsbewusster Kinderarzt. Antworten


Mali Benteli

01.03.2009, 02:12 Uhr
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Wer kein Kind hat, das - obschon hochintelligent und sensibel - überall aneckt, der weiss nicht, wie viel Leid unbehandeltes ADS verursachen kann: mein Sohn wurde (noch ohne Ritalin) in die 5. Primarklasse verwiesen, fühlte silch als totaler Versager, dann Wechsel (mit Ritalin) in eine Privatschule, und er hat drei Jahre später auf einem öffentlichen Gymer Matura gemacht. Antworten


S. Magyarovits

01.03.2009, 00:09 Uhr
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Das Ritalin-Thema kommt wird in den Medien jährlich 2-3 wiederholt und immer wieder mit den gleichen diletantieschen Aussagen veröffentlicht. Ist schon Themenflaute? Irgendwann erwarte ich auch von den Journalisten einmal eine tiefgründigere Berichterstattung. Haben diese mal mit Betroffenen gesprochen oder nur mit den Gegnern? Danke Herr Th., dass auch Sie die Werbetrommel f. R. rühren .-) Antworten


Marcel Meier

28.02.2009, 20:50 Uhr
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Ich habe auch eine Tochter, welche unter ADHS "leidet"!! Eine Zeitlang wurde ihr auch Ritalin verabreicht, obwohl wir dies erst als letzten Ausweg für unsere Tochter sahen. Nach ein paar Monaten hörten wir mit der Ritalinabgabe auf, da wir keine grosse Verbesserung ausmachen konnten. Heute wird sicher zu schnell Ritalin verschrieben und Missbrauch gibt es bei anderen Medis auch. Antworten


Louis von Mandach

28.02.2009, 20:17 Uhr
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Sicherlich wird auch Schindluderei mit Ritalin betrieben. Aber gerade für Kinder mit starkem ADHS kann das Medikament ein wahrer Segen bedeuten. Es steigert nicht nur ihre Lebensqualität (weniger Misserfolge, mehr Zuneigung der Eltern, mehr Freunde...), sondern es ermöglicht auch erst eine "normale" schulische und psychische Entwicklung. Statt des Medikamentes sollte man den Missbrauch ahnden. Antworten


Daniela Gort

28.02.2009, 19:29 Uhr
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Ich persönlich bin zu 100 Prozent gegen Ritalin!Wenn`s ohne geht!Es gibt aber Menschen mit ADHS, welche durch die hölle gegangen sind, und letztlich mit Ritalin ein etwas besseres Leben erhielten.Selbstverständlich gehören auch andere Massnahmen dazu.Ein guter Arzt wird so kurz wie nötig Medi verschreibe und die Dosis immer wieder anpassen. Urteilen ist leicht wenn man selbst nicht betroffen ist!! Antworten


viktor Zysset

28.02.2009, 18:32 Uhr
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ich als adhs betroffener habe n. gute erfahrungen mit ritalin gemacht. nach eingehendem studium der fachliteratur habe ich mich für hochdosierung von fischöl (omega3-fettsäuren) entschieden. wirkt sich auf die emotionsregulation, ausgeglichenheit kann ich jedem betr. empfehlen. viel erfolg mfg Antworten


Sabine Haller

28.02.2009, 17:15 Uhr
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Alles hat 2 Seiten. ist jemand von all denen, die gegen Ritalin hetzen entweder selbst betreoffen oder Elternteil eine ADS Kindes? Unser Sohn nahm jahrelang Ritalin. zum Glück. So konnte er seine Fähigkeiten voll ausschöpfen. Jahrelang haben wir es nur mit Therapie probiert. Missbrauch gibt es immer und überall. wie viele brauchen zum Beispiel Alkohol oder legale Aufputschmittel. Antworten


Alexandra Hamilton

28.02.2009, 16:35 Uhr
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Üble Entwicklung. Die Kranken sind hier eigentlich die Ärzte, v.a. die Psychiater und Psychologen. Diese brauchen ums Verrecken kranke Menschen, damit ihre Existenz gerechtfertigt ist. Am besten ist dazu natürlich eine Epidemie. Dabei erkennen die Versager nicht mal einen rechtsextremen und stellen ihn sogar als Arzt an (PUK)! Mehr braucht man über die Qualität nicht zu sagen. Antworten


Sibylle Werndli

28.02.2009, 16:21 Uhr
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Nehmen Sie doch einmal ein ADHS-Kind für ein paar Wochen in die "Ferien", nehmen Sie ihm die Medikamente weg und versuchen Sie dann, einen normalen Alltag zu bewältigen. Dann bilden Sie sich ein Urteil - erst dann. Übrigens, sehr lebhafte Kinder haben noch lange nicht alle ADHS! Viel Erfolg Antworten


Veronika Schäffler

28.02.2009, 16:01 Uhr
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Ich bin erschüttert über die geschriebenen Kommentare. Es zeigt wieder einmal, das die meisten Leute sich zu einem Thema äussern, von dem sie keine Ahnung haben. Ihnen allen empfehle ich ,den Jahresurlaub einmal in einer Familie mit AD(H)S Kindern zu verbringen. Danach können Sie sich ein Urteil bilden und es auch veröffentlichen. Als betroffenen Mutter erlaube ich mir diesen Kommentar dazu. Antworten


Urs Huggentobler

28.02.2009, 15:55 Uhr
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Liebe Fr. Bollier. Mein Kommentar ist nicht so dahin geredet. Ich befasse mich professionell mit der Finanzierung für diese Kinder und habe schon einige Dinge erlebt. Oft genug liegt kein ADHS vor, sondern es kümmert sich schlicht keiner um die Kinder ausser den Therapeuten. Die Ärzteschaft versucht mit allen Mitteln, den Versicherungen das ADHS zu verkaufen. Die Probleme liegen aber oft anderswo. Antworten


Kurt Moser

28.02.2009, 15:26 Uhr
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Ritalin hat die gleiche Wirkung wie Kokain. Dies haben mir diverse Leute bestätigt, die teilweise schon sein der Kindheit Ritalin verschrieben bekommen haben. Wieso haben also die angeblich Kranken ein Recht auf Rausch und die angeblich gesunden nicht? Die Drogenpolitik ist das verlogenste überhaupt. Antworten


Anita Strehler

28.02.2009, 14:57 Uhr
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Besten Dank für den Artikel. Brisantes Thema. Eine Studie aus den USA belegt, dass Ritalin nur während ca. 3 Jahren wirkt. Ein grosser Prozentsatz der Bevölkerung ist mehr oder weniger betroffen; viele ohne sich dies bewusst zu sein. - Meinem Sohn wurde geraten, sein ADS ohne Chemie mittels Neurofeedback nachhaltig zu behandeln. Investitionen in diese Richtung wären sicher sinnvoll. Antworten


Ellen Tedaldi

28.02.2009, 14:49 Uhr
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Herr Hager, Ihre Aussage verletzt mich zutiefst.Bei mir wurde die Diagnose erst im Erwachsenenalter gestellt.Ich habe als Kind enorm gelitten, meine Eltern waren nicht überfordert, meine Geschwister hatten keine solche Symptome wie ich.Und ihr alle, die ihr glaubt Bescheid zu wissen:Bei einem Nichtzuckerkranken hat Insulin auch eine andere Wirkung wie bei Diabetikern, das ist bei Ritalin genauso! Antworten


Willy H. Wahl

28.02.2009, 14:37 Uhr
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In der Italienischen Konsenserklärung "Giu le mani dai nostri bambini" / "Hände weg von unsern Kindern" nehmen 371 Wissenschaftler, Psychiater, Psychotherapeuten, Professoren, Ärzte und 125 Institutionen mit über 220'000 Mitglieder Stellung: ADHS IST KEINE KRANKHEIT. Hier der ganze Text: http://seniora.org/index.php?option=com_content&task=view&id=67&Itemid=52 Der TA-Artikel ist daher wichtig! Antworten


Aschi D.

28.02.2009, 14:19 Uhr
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Ritalin wird in der Schule oft ohne Wissen der Eltern verabreicht. Solche Lehrer, die die Kinder mit Drogen füttern, gehören ins Gefängnis. Antworten


Judith Landes

28.02.2009, 14:18 Uhr
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Was ist daran so erstaunlich, dass in Regionen, in denen das Thema ADHS von betroffenen Familien und ADHS-erfahrenen Fachleuten ernst genommen wird, vermehrt Ritalin zum Einsatz kommt? Die medikamentöse Behandlung ist und bleibt EIN(!) Element der multimodalen Behandlung von ADHS. Daneben gibt es viele andere Unterstützungsmöglichkeiten, zu denen Elpos Vorträge organisiert (www.elposzuerich.ch). Antworten


Jakob Hager

28.02.2009, 14:02 Uhr
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ADHS ist oftmals eine Ausrede für Eltern, die mit der Erziehung ihrer Kinder überfordert sind. Sie füttern die Kinder dann mit Ritalin quasi als Beweis für die Krankheit. "Tut mir leid, dass er sich so unmöglich benimmt, er leidet halt unter ADHS. Wirklich, es ist so schlimm, dass er sogar Medikamente nehmen muss." Antworten


Tom Tommy

28.02.2009, 13:59 Uhr
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Ich habe weder von der Krankheit, noch dem Medikament wirklich Ahnung. Aber die Beschreibungen der Wirkung hier in den Kommentaren lassen doch darauf schliessen, dass dieses Medikament auch als "nicht-Kranker" eine massive Wirkung hat. Nimmt man da noch andere Sachen hinzu, Schlafmangel, Alk, Gras, lässt sich dass wunderbar als "Upper" (den Beschreibungen nach) zu adnren "Downern" benutzen. Antworten


Ralph Meyer

28.02.2009, 13:42 Uhr
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Generell wird die Herausgabe von Psychopharmaka viel zu leichtfertig gehandhabt und man verschreibt sie oft willkürlich zusammen mit Beruhigungsmitteln, was an grobe Fahrlässigkeit grenzt! Und wenn manchmal sogar Antidepressiva für gesunde Personen, die in Trauer um einen Verstorbenen sind, verschrieben werden, na dann gute Umnachtung! Antworten


Toni Müller

28.02.2009, 13:37 Uhr
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@ Gero Rubli. Es stellt sich hier nicht die Frage pro oder contra (z.B. der Standpunkt von Scientology) Psychopharmaka. Es geht hir um die Frage des MASSES. Mit dem Verschreiben von Ritalin (als Beispiel) wird masslos übertrieben. Wir können uns und unsere Kinder aus Bequemlichkeit, bessere Wege zu suchen, nicht vollends im Interesse der Pharmaindustrie mit Psychopharma vollstopfen.... Antworten


Daniel Ledermann

28.02.2009, 13:32 Uhr
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Ritalion ist ein Aufputschmittel, das Aerzte schon vor über 40 Jahren verschrieben haben um sich besser auf Prüfungen vorzubereiten. Gleichzeitig fühlt man sich irgendwie als Superding und nach mehrtägigem Gebrauch kommt der Kater oder eben der Entzug. Das Suchtpotential ist erheblich und bald muss der gleiche Arzt der dem Jüngling einst mit Ritalin half in späteren Jahren Amphetamin geben!Brutal Antworten


Silvia Müller

28.02.2009, 13:19 Uhr
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Danke Maurice Thiriet für diesen Artikel. Das Volk wird leider für dumm verkauft und abgezockt, mehr nicht. Vielen ist das aus Bequemlichkeit ganz recht und sie machen wacker mit. Im Gesundheitswesen liegt zuvieles im Argen. Hyperaktiv sind in der heutigen Zeit viele. Das Umfeld ist auch hyperaktiv. Da muss kein Ritalin her. Ursachen, nicht Symptome bekämpfen. Bewegung, Ernährung Antworten


Peter.rettin Hausen

28.02.2009, 12:34 Uhr
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Ich denke einfach, wenn man Kindern Ritalin gibt und ihnen damit zeigt "Pille nehmen, Probleme weg", dann werden sie diesen Mechanismus als Jugendliche noch intus haben und viel schneller zu Drogen greifen, nach dem gleichen Prinzip. Antworten


Thomas Nüesch

28.02.2009, 12:12 Uhr
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Zitat aus dem Buch "Die Ernährungslüge" von Hans-Ulrich Grimm: "Die US Rauschgiftbehörde DEA setzt Ritalin auf eine Stufe mit Kokain, ordnet beides in die Kategorie 2 der Drogen ein. Darüber , in Kategorie 1, steht nur noch Heroin".... Lassen wir es nicht soweit kommen, dass die Eltern durch die Schulbehörden gezwungen werden, den Kindern Ritalin zu geben, wie es in den USA z.T. üblich ist! Antworten


Harry Wyder

28.02.2009, 12:06 Uhr
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Ritalin was ist das fragen sich viele. Früher wenn ein Kind nicht still sitzen konnte, verordnete der Arzt einfach Ritalin.Und genau da liegt der Haken.Ritalin macht süchtig.Wir haben selbst in unser Familie einen jungen Burschen, der Ritalin bekommen hat.Bis die Eltern den Arzt gewechselt haben,war dieses Ritalin ein und alles.Der neue Arzt brachte es fertig,vom Ritalin los zu kommen. Antworten


Gero Rubli

28.02.2009, 11:58 Uhr
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Leider ist zu vermuten, dass die Anti-Psychopharmaka-Kampagne einmal mehr aus der Küche von Scientology kommt. Antworten


Ursula Dütsch

28.02.2009, 11:46 Uhr
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Ich glaube mitreden, sollte hier nur wer direkt betroffen ist! In der Schulzeit und in der Ausbildung ist bei einem ADHS Kind, eine Ritalin gabe manchmal sinnvoll. Wenn im Zeugnis anstelle einer 3 plötzlich eine 5 1/2 steht, wächst das selbstvertrauen gewaltig. Das selbstwert gefühl ist gewaltig. Meine Jungs nehmen das Medikament nur zum lernen, an den Wochenenden und in den Ferien nicht! Antworten


Ellen Tedaldi

28.02.2009, 11:20 Uhr
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Fr Jörg:Die Persönlichkeitsveränderung, die Sie ansprechen, mag auf den 1. Blick zutreffen.Für mich (persönlich betroffen) ist klar: Meine Persönlichkeit wurde auch verändert,als ich als Fast-Blinde eine passende Brille bekam. Plötzlich war ich aktiver, weniger vorsichtig usw.Lag das an der Brille? Die Brille war ja nur ein Hilfsmittel dazu, dass ich so leben kann wie andere auch. Antworten


andrea greuter

28.02.2009, 11:20 Uhr
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@Peter Hausen: Man hat mit den Jahren bei div. Medikamenten doppelte Wirkung erforscht. Ritalin z.B. im Kindsalter für ADHS, des Weiteren zur Kokainsubstitution Abhängiger. Oder z.B. bei gewissen Medikamenten gegen Schizophrenie hat man festgestellt, dass sie gegen Depressionen gut wirken. @Ernst Bangerter: Überall wo Profit im Spiel ist sind die Zustände Mafiös. Leider, leider.. Antworten


Walter Koller

28.02.2009, 11:08 Uhr
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Ich danke für diesen Beitrag. Die Pharmaindustrie verseucht die ganze Gesellschaft mit zahlreichen Medikamenten, die im Grunde genommen niemand wirklich braucht. Alternativen werden selten bis gar nicht aufgezeigt, denn damit kann in aller Regel nichts verdient werden. Ärzte sollten für die Gesunderhaltung und nicht für die Behandlung von Kranken bezahlt werden, dann würde sich das schnell ändern. Antworten


sarah bollier

28.02.2009, 11:06 Uhr
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Aussagen wie:" Mit guter Führung und Einfühlungsvermögen entstehen keine Probleme, die Medikamente nötig machen", lassen darauf schliessen, dass Erfahrungen mit AD(H)S betroffenen Kindern gänzlich fehlen. Mich als betroffene Mutter verletzen so legèr dahergeredete Aussagen tief. Bleibt die Hoffnung, dass die Politik sich ein genaues Bild über die wirklichen Ursachen des "Ritalinbooms" macht! Antworten


Gerhard Keller

28.02.2009, 11:05 Uhr
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Ritalin ist Kultur. Leider lässt es sich auf diese simple Gleichung reduzieren. Unglaublich, was alles an Heil in dieses Aufputschmittel gedichtet wird. Konspiratives Zusammengehen von Medizin, Sozialpädagogik und Pharma haben einen Markt geschaffen der einem das Fürchten lernt. Was folgt als nächstes? Antworten


Toni Müller

28.02.2009, 11:01 Uhr
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Der Artikel war dringend nötig, wäre auch in anderen Bereichen nötig. Z.B. Diabetes II: Da wird Zehntausenden durch die Pharma und Ärzte eingeredet, sie müssten Insulin spritzen. Das kostet dann die KKs im Monat locker 800.-- pro Person. Dabei könnten mind. 50% mit konsequent angepasster Ernährung und wenigen blutzuckersenkenden Medikamenten (20.-- bis 50.-- mtl) gut leben, ohne Insulinspritzen. Antworten


David Trachsler

28.02.2009, 11:00 Uhr
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Hersteller wollen verdienen. Fachpersonen wollen helfen und verdienen. Einzelne sind zu wenig kompetent und zu wenig sorgfältig. Im Interesse von Betroffenen und Gesellschaft ist, dass Stimulanzien nicht zuviel und nicht zu wenig verschrieben werden. Das gilt aber für jede Behandlung. Wunsch an die Medien: Sachlich und gelassen bleiben! David Trachsler, Fachpsychologe für Psychotherapie FSP Antworten


Rolf Bänziger

28.02.2009, 11:00 Uhr
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Ich wäre für eine Ritalineinnahmezwang für alle,so quasi als unvariabler Impfbestandteil.So kann der arme,arme Herr Vasella seinen gar bescheidenen Lohn endlich aufstocken. Es ist ja der Jammer, mit sowenig über die Runden zu kommen! Vielleicht macht ja der fahrerisch begnadete Sepp Blatter Taxidienst für all die armen, armen Chemie-CEO's. Das Volk möchte mit grösster Freude die Kosten übernehmen. Antworten


Freddy Luger

28.02.2009, 11:00 Uhr
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Die grundbedürfnisse des menschen wären essen, schlaf, sex, zeit sich zu pflegen wie es die katzen tun. wenn man das tut ist man faul, nicht flexibel ergo jeder kleine büezer ist eine leistungsverpflichtete ICH-AG geworden, um die "kunden" des arbeitgebers zu befriedigen. Also doppt man sich auf teufel komm raus. cafe, red bull, supradin, kokain, ritalin etc. Bloss keine schwäche zeigen!! Suppi Antworten


Mueller Helene

28.02.2009, 10:57 Uhr
Melden

Ein Kollege hat folgende Lösung für seinen hiperaktiven Sohn gefunden: der steht morgens eine Stunden früher auf und setzt den Sohn aufs Velo, damit er "müde" in die Schule kann...und es funktioniert! Antworten


Armin B Schweizer

28.02.2009, 10:52 Uhr
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@ Sandra Joerg: Der Unterschied zwischen Medizin und Gift ist nur die Dosis! Der Bedarf an Drittweltnieren kommt nicht von ungefaehr. Gewissenhafte Urologen fordern die Absetzung aller entbehrlichen Medikamente, wenn die erste Niere (haeufig) platzt. Es wird aber frischfroehlich weiter gedopt, bis auch die zweite und letzte zugrundegerichtet ist. Viele warten dann vergeblich auf eine Spenderniere! Antworten


reto rahm

28.02.2009, 10:18 Uhr
Melden

ich glaube und vertraue dieser reportage voll und ganz. willkommen im 21. jh., wo zugunsten der shareholder ganze generationen krank geredet werden. skandalös. habe 2 erwachsene in meiner wg, die ritalin nehmen, weil ihnen von allen seiten eingeredet wird sie leiden an adhs. das einzige problem, das sie haben: sie sind hochintelligente, interessierte und aktive mitmenschen. Antworten


Sandra Jörg

28.02.2009, 09:51 Uhr
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Endlich ein kritischer Artikel zu Ritalin. Leider ist die Aufklärung oft sehr einseitig. Langzeitfolgen von Ritalin sind bei uns noch wenig bekannt. Ritalin mag das Leiden im Moment lindern; doch langfristig, besonders wenn es Kindern verabreicht wird, verändert es die Persönlichkeit; dies haben amerikanische Studien belegt. Dies sollte uns doch nachdenklich stimmen! Antworten


Edith Levers

28.02.2009, 09:49 Uhr
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PS: Um keine Rückschlüsse auf mich zu ziehen bitte ich Sie meinen Namen nicht zu publizieren, da ich bei einer Grossbank arbeite. Besten Dank. ------------------------ Fast täglich finde ich auf unseren Toiletten wo ich arbeite leere Hüllen von Ritalinpillen. Diese werden mit Bestimmheit nicht von Kindern eingenommen. Das scheint der Preis in unserer Gesellschaft zu sein. Tragisch... Antworten


Peter Hausen

28.02.2009, 09:42 Uhr
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Ich verstehe einfach nicht, wie man Ritalin Kindern und gleichzeitig auch Drogensüchtigen verschreiben kann. Antworten


Urs Huggentobler

28.02.2009, 09:07 Uhr
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Die Hype um das ADHS ist Schwachsinn. Ich habe 3 sehr lebhafte Kinder, die mich sehr auf Trab halten und ständig Neues wollen. Mit guter Führung und Einfühlungsvermögen entstehen keine Probleme, die Medikamente nötig werden liessen. Heute werden Kinder lieber ruhig gestellt, sich selbst überlassen, reizüberflutet und fremdbetreut / -erzogen. Am Ende wird alles der IV (Art.13, POS) untergejubelt. Antworten


Ernst Bangerter

28.02.2009, 09:03 Uhr
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Hat den wirklich jemand erwartet, dass die Pharmaindustrie sauberer ist als die ganze Bankmafia? Antworten


Armin B Schweizer

28.02.2009, 08:12 Uhr
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Viele Aerzte, die den Genfer Eid noch ernst nehmen verweigern zwar die blosse Symptomunterdrueckung mit der chronischen Medikamentendopingkeule, aber mit Kur oder (Teil-)Rente helfen duerfen sie auch nicht mehr. Und so wandern verzweifelte Teilinvalide vergeblich von Arzt zu Arzt. Kinder mussten frueher nie vor 7 die erste Fremdsprache lernen, und statt Ritalin gabs lange Wander- oder Schilager. Antworten



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