Schweiz

SBB-Chef bittet Kunden zur Kasse

Auch die SBB-Kunden müssen ihren Beitrag an die Infrastruktur des öffentlichen Verkehrs leisten, da das System des öffentlichen Verkehrs 2030 praktisch nicht bezahlbar sei, sagt SBB-Chef Meyer.

«Inzwischen platzt die SBB beinahe aus allen Nähten»: SBB-Chef Andreas Meyer.

«Inzwischen platzt die SBB beinahe aus allen Nähten»: SBB-Chef Andreas Meyer. (Bild: Keystone)

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SBB-Chef Andreas Meyer wehrt sich im Interview mit der «Berner Zeitung» vom Samstag dagegen, nur Geld von der öffentlichen Hand zu verlangen. Wenn sich die Bahnbenützer nicht an den zusätzlichen Kosten beteiligten, sei «das System des öffentlichen Verkehrs 2030 praktisch nicht bezahlbar», sagte Meyer. Bis 2030 erwarte die SBB quasi eine Verdoppelung der Pendlerzahlen in den grossen Agglomerationen. «Es braucht neues Rollmaterial, es braucht neue Infrastruktur – das kostet gewaltig viel Geld.»

Leuenberger warnt

Meyers politischer Chef ist vorsichtiger: «Der Beitrag der Passagiere ist nicht meine Lieblingsvariante», sagte Verkehrsminister Moritz Leuenberger gegenüber der «Samstags- Rundschau» von Schweizer Radio DRS. Bei der Gestaltung der Preise sei «grösste Vorsicht geboten».

Billette dürften nicht so verteuert werden, dass die Leute wieder auf das Auto umstiegen. Leuenberger erinnert an die zahlreichen anderen Finanzierungsmodelle, die der Bundesrat zur Diskussion gestellt hat: Die Verlängerung de FinöV-Fonds, Beiträge der Kantone, Vorfinanzierung oder Partnerschaften mit der Privatwirtschaft. Er selber hält auch eine zusätzliche Verschuldung für legitim.

SBB am Anschlag

Fest steht, dass Geld ins Schienennetz gesteckt werden muss. Mit dem jüngsten Fahrplanwechsel vom 14. Dezember habe die SBB ihr Angebot um 5,5 Prozent ausgebaut, sagte SBB-Chef Meyer. Ohne eine neue Infrastruktur sei eine solche Steigerung nicht mehr möglich. «Denn inzwischen platzt die SBB beinahe aus allen Nähten.»

Man solle aber nicht immer nur von Kosten reden, wenn es um die SBB gehe, forderte Meyer. Schliesslich trage der öffentliche Verkehr wesentlich zu einem attraktiven Wirtschaftsstandort, zu vielfältigen Freizeitangeboten und zum Tourismus bei. «Die SBB kostet nicht einfach nur Geld, sie bringt auch grossen volkswirtschaftlichen Nutzen.»

Mit der derzeitigen Situation der SBB ist der Konzernchef zufrieden. «Es läuft über Erwarten gut.» Dennoch bleiben auch die Bundesbahnen nicht von der Finanzkrise verschont. «Wir spüren sie natürlich massiv», bestätigte Meyer. Im internationalen Güterverkehrsgeschäft etwa habe die SBB im November im Vergleich zum Vorjahr 20 Prozent weniger transportiert.

Einstellungsstopp – kein Stellenabbau

Auch im kombinierten Verkehr gebe es Einbussen. «Die wirtschaftliche Situation wird uns im nächsten Jahr erhebliche Schwierigkeiten bereiten.» Man gebe aber bereits Gegensteuer und habe für das gesamte Unternehmen einen «differenzierten Einstellungsstopp» angeordnet. Ein Stellenabbau sei im Moment allerdings kein Thema, betonte der SBB-Chef. (mbr/sda/)

Erstellt: 20.12.2008, 10:39 Uhr

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47 Kommentare

Jasmin Burgmeister

21.12.2008, 15:24 Uhr
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Und noch ein Beispiel wie die SBB unser Geld verblödet. Da werden an jedem Bahnhof Leitsysteme aufgemalt und aufgeklebt, die aber wen sie nur leicht feucht sind zu gefährlichen rutschfallen werden. Ich frage mich warum das den keinem dieser hellen Köpfe der Bahn in der Planungsphase auffällt. Nun werden überall (jedenfalls in Lyssach) Tafeln mit der Warnung, Achtung rutschgefahr aufgestellt. Antworten


Fabian Walter

21.12.2008, 14:19 Uhr
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Eine plumpe PR Strategie des überbezahlten SBB-Chefs. Jahrelang hat die SBB Mio. in gescheiterte Entwicklungen, wie führerstandslose Strecken, gesteckt, von denen die Öffentlichkeit nichts weiss. Dieser SBB typische technische Alleingang kann sich heute keine Firma mehr leisten. Zeit umzudenken und aus der Krise was positives und kooperatives zu gestalten. Preisaufschläge belassen alles beim Alten Antworten


Albert Zimmermann

21.12.2008, 11:47 Uhr
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7 Milliarden pro Jahr vom Steuerzahler sind anscheinend noch nicht genug Den besten Moment, das Steuergeldvernichtende Ungeheuer SBB abzuschaffen, haben wir wohl verpasst, die Preise für Altmetall sind im Keller . Anstelle von Geleisen Strassen von Bahnhöfen Parkplätze und die Angestellten als Kassierer beschäftigen.- Das Verkehrschaos wäre gelöst. Antworten


Robert Koch

20.12.2008, 20:44 Uhr
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Langsam geht mir Meyer auf die Nerven. In praktisch jedem Interview plaudert er von Preisanpassungen. Die Ticketpreise sind schon heute auf einem Hochststand. Der Eindruck, dass er einen Schienen-Ospel abgibt, ist nicht von der Hand zu weisen. Die Erweiterung der Infrastruktur wird sicher nicht über Preiserhöhungen finanziert, sondern über Mehreinnahmen des Passagieraufkommens. Antworten


Kurt Münger

20.12.2008, 20:37 Uhr
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Sobald wir einen Mehrwert als Kunden geniessen können, sind wir gerne bereit auch höhere Billetkosten zu bezahlen, nicht aber, wenn es sich nur um die Wiederherherstellung eines normalen Zustandes handelt und das schon gar nicht zum voraus! Kapazitätserhöhungen müssen prinzipiell durch Einnahmen von mehr Passagieren gedeckt werden. Dies die Meinung eines häufigen Bahnbenutzers mit GA 1. Klasse. Antworten


Mark P.

20.12.2008, 20:35 Uhr
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Wenn sich Leistungsfähigkeit, Komfort und Sitzplatzgarantie marktkonform zu den Preisen bewegen, sind Preisanpassungen berechtigt. Investitionen sind selbstverständlikch durch die Bahnbenutzer angemessen mitzutragen. Solange die Kundenkriterien nicht erfüllt sind, muss Herr Meyer zuerst die Hausaufgaben machen. Antworten


Sperber Vogel

20.12.2008, 20:05 Uhr
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Richtig H.J Gasser ganz meine Meinung. In der Politik hat dieser Mehdornschüler nichts verloren. Zudem; es gibt auch noch die BLS und die RhB und weitere Bahnen die nicht andauernd jammern,sondern ihre Arbeit machen im Gegensatz zum Meier der nur den dicken Bonus kassiert ohne dass er SBB-Cargo auf Kurs bringt. War es das was der Leuenberger gewollt hat ? ? Antworten


Peter Sorgic

20.12.2008, 19:48 Uhr
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Warum holt man einen Bahnchef aus Deutschland? Das macht doch keinen Sinn! Das ist ja wie wenn man sich Marcel Ospel als Finanzminister holen wuerde. Antworten


Tinu Rüsch

20.12.2008, 19:29 Uhr
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Ein normal sterblicher kann doch schon heute diese völlig überrissenen Bahnpreise nicht mehr finanzieren. Zum Glück gibt es noch das gute alte Auto. Ich für meinen Teil würde nie auf die Bahn umsteigen, auch wenn die Benzinpreise wieder anziehen sollten. Macht ruhig so weiter ihr Abzocker Manager, eines Tages werdet ihr die Quittung erhalten. Antworten


Hans-Jakob Gasser

20.12.2008, 18:53 Uhr
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Der Herr Meyer bekommt einen Monatslohn von 100'000 Franken, um die SBB operationell zu führen. In der Politik hat er nichts verloren. Seine Aufgabe ist zu schauen, dass er endlich diesen Cisalpino hereinbekommt, dass die Bahn auch Güter zum Transportieren bekommt, dass im Wagen geheizt ist, etc.etc. DAS ist sein Job, in die Politik hat er in keinster Weise dreinzureden. Dafür sind andere zuständi Antworten


Wolfgang Hofmann

20.12.2008, 18:28 Uhr
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Herr Meyer, hier zeigen Sie klar, dass Sie in Deutschland Falsches gelernt haben. Dort sieht man heute übrigens deutlich, wohin die Privatisierung und das 'Melken' von Bahnfahrern führt. Im letzten Focus konnte man davon lesen. Sie treiben die Leute dazu, wieder vermehrt das Auto zu benützen! Das kann es wohl nicht sein.. Dann beginnen neue Probleme: Wer soll dann bezahlen? So nicht, Herr Meyer Antworten


Yves Jäggi

20.12.2008, 17:43 Uhr
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Die Bahninfrastruktur wird doch zum grossen Teil aus Steurgeldern finanziert. Ich sehe nicht ein, wieso ich beim Billetpreis nicht nur für die Benutzung der Bahn, sondern nochmals für die Infrastruktur bezahlen soll. Antworten


Beat Merkli

20.12.2008, 17:12 Uhr
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Ich glaube,dass sich Herr Meyer nicht bewusst ist,wer seinen Lohn zahlt....... Antworten


René Müller

20.12.2008, 16:32 Uhr
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Nun dürfen wir die Infrastrukturen bezahlen und wenn alles bezahlt ist wir Privatisiert und die Gewinne gehen in Privattaschen oder undurchsichtige Gesellschaften. Telefon, Natel, Elektrizität, Post, z. T. Bahn, ganz zu schweigen von den Banken. Wie lange müssen wir uns eigentlich noch verarschen lassen von den sog. Managern. Antworten


Dieter Wundrak

20.12.2008, 16:23 Uhr
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Es ist einfach interessant, zu hören, dass alles nur immer vom Normalbürger zu berappen ist. Anderseits gehen in der grössten Krise die Top Manager ohne Risiko mit Millionen nach Hause. So auch Herr Meyer, gut ausgebildet vom Medorn, dem Deutschen Bundesbahnchef in Deutschland. Und ich könnte mir vorstellen, bald wird auch bei uns privatisiert und dann Herr Meyer gibt es dafür endlich mehr Lohn. Antworten


Niklas Rohner

20.12.2008, 16:21 Uhr
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Man kann es auch beim bisherigen Ausbau belassen. Die Wirtschaft wächst nicht weiter, und das oft erwähnte Gedränge in den Zügen ist mehr ein Gedränge von geschäftstüchtigen Zulieferanten und des SBB-Managements. Es besteht m.E. überhaupt keine Notwendigkeit, das Netz sowie das Rollmaterial noch weiter zu puschen. Antworten


Vera Kammer

20.12.2008, 16:16 Uhr
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Schluss jetzt mit der Bürger-Melkerei! Aller Orten überbezahlte Manager (Meyer macht da keine Ausnahme) und rote Zahlen in der Bilanz? Von was für einer Expansion träumt denn Herr Meyer? Welches Denkmal will er sich setzen? Alles muss machbar sein. Jeden Schweizer wird man nicht auf die Schiene bringen. Also: erst mal die eigenen Businesspläne redimensionieren und dann wieder an die Presse. Antworten


Panayotis Lolos

20.12.2008, 16:16 Uhr
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Werfen Sie einen Blick auf die regionalen Züge in der Nachbarschaft Herr Meyer. Deutschland, Italien, Frankreich. Der Beweis, dass es dennoch günstiger geht finden Sie dort. Niemand hat ^nach Luxus gefragt aber alle nach einem fahrbaren, zuverlässigen Untersatz. So, genug geredet, an die Arbeit Herr Meyer und liebe SBB. Antworten


Werner Müller

20.12.2008, 16:10 Uhr
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Wenn die SBB von uns Geld einfodert, dann muss sie den Kunden auch etwas bieten. Dies beinhaltet nicht nur eine totale Fokussierung auf die Ballungszentren sondern eben auch eine bequeme und sichere Transportmöglichkeit von Bahnreisenden, welche NICHT in Bern, Basel Zürich oder Genf wohnen. Aber kein Problem, ich habe ja auch eine C02-Schleuder mit Sitzheizung und Ledersesseln!!!! Antworten


Domenico Modugno

20.12.2008, 15:42 Uhr
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Ist das tatsächlich der Fokus von Möchtegern Manager ? Die Wegrationalisierung sollte bei Herrn Meyer beginnen und dies offensichtlich im Hinblick auf seine finanziellen Bezüge. Es kann doch nicht sein, dass die Bevölkerung nun auch bei der SBB zuerst horrenden Personalkosten von Herrn Meyer bezahlen müssen und danach auch noch die Infrastruktur !! Antworten


Rolf Baldinger

20.12.2008, 14:43 Uhr
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Herr Meyer muss eine Fehlbesetzung sein! Einer der so was rauslässt ist nicht mehr tragbar. Wann löst Herr Meyer endlich die Probleme im Pendlerverkehr. Die Probleme mit der Sauberkeit, den übervollen Zügen, den dauernden Verspätungen. Die Bahn muss nicht teurer, sondern billiger werden. Weitere Aufschläge treiben die Leute wieder zurück zum Auto. Ich bin Steuerzahler und Bahnbenutzer! Antworten


Güller Roland

20.12.2008, 14:40 Uhr
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Und plötzlich das grosse Katzengejammer von Meier und vielen anderen Firmen, zb. Krankenkassen, zuerst gross abkassiert und jetz wollen Sie uns Kunden zur Kasse betten.....Leute wehrt euch denn der grosse Schock kommt 2009 bei den Krankenkassen!!! Antworten


C. Bockemühl

20.12.2008, 14:38 Uhr
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Die SBB der letzten Jahre ist ein Riesenerfolg! Auch wenn hier und da mal was schief läuft, sollten wir mal sehen, wie mies es um den ÖV in unseren Nachbarländern bestellt ist wenn man mit den hiesigen Verhältnissen vergleicht. Aber die Mentalität,die jetzt mit Herrn Meyer in der SBB-Führung Einzug hält ist der Anfang der "Mehdornisierung": Stichwort Kundenerziehung vom hohen Ross herab! Antworten


Christian Ulrich

20.12.2008, 14:33 Uhr
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Der gute SBB-Chef war wohl zu lange in Deutschland. Wir wollen in der Schweiz keine arroganten Abzocker! Antworten


P. Maier

20.12.2008, 14:28 Uhr
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Eine generelle, undifferenzierte Erhöhung der Tarife ist abzulehnen. Wird sich in naher Zukunft nur noch der Reiche die ÖV leisten können? Antworten


K. Adler

20.12.2008, 14:04 Uhr
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Der Trend von der Strasse auf die Schiene ist klar und auch gut. Doch es sollte jetzt unbedingt berücksichtigt werden wie im Jahr 2030 unsere Gesellschaft funktionieren wird, welche Änderungen zu erwarten sind bez. Arbeiten, Wohnen, etc. um eine ideale Entwicklung des ÖV zu garantieren. Antworten


Johann Melters

20.12.2008, 13:58 Uhr
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Permanent verlangen und fordern - und dann kneifen, wenn's an's Bezahlen geht? Die SBB sind schon heute äusserst leistungsfähig und bauen diese Leistungsfähigkeit nun mit gewaltigen Investitionen mit Blick für die Zukunft aus. Es ist volkswirtschaftlich und vom Prinzip her simpel: Mehrleistungen bezahlen (auch) jene, die von ihnen profitieren, also die Kunden. Was also soll dieser Aufschrei? Antworten


karl stöcklin

20.12.2008, 13:57 Uhr
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man kann ja die überflüssige landwirtschaftssubventionen umlagern zu den öv . das macht mehr sinn . ich sehe nicht ein , eine firma zu subventionieren das werbung macht mit roger federer. Antworten


Martin F.

20.12.2008, 13:54 Uhr
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Demnächst lohnt sich ein Auto, da habe ich dann auch meine Individualität ohne dabei auch noch für die der ganzen Schweiz bezahlen zu müssen. Schluss mit dieser Preisdoktrine! Ich freue mich nie mehr umsteigen zu müssen, keine nervigen Gesellen mehr neben mir zu haben, keine Panik mehr zu haben den letzten Zug zu verpassen, kein ewiges Warten mehr draussen wegen ein bisschen Schnee, keine SBB! Antworten


Lars Mazzucchelli

20.12.2008, 13:50 Uhr
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Ich habe einen Traum. Pendeln wird 2030 ein Anachronismus sein - vor allem für Leute in den Administrationen. Bis dahin werden wir soweit sein, unsere tägliche EDV-Arbeit, die Telefone und die Teammetings via Netz zu machen. Vereinsamen werden wir nicht - wir haben einfach mehr Zeit für unsere Familien und Nachbarn. Und in der Bahn und auf den Strassen gibts wieder massig Platz. Antworten


Georg Balmer

20.12.2008, 13:48 Uhr
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Jetzt verreise ich dann. Wo eigentlich sollen wir sonst noch bezahlen? Alles wird teurer, überall verlangt man Geld von den Bürgern und was haben wir davon? nichts Antworten


Sylvia Meier

20.12.2008, 13:44 Uhr
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So viele neue Pendler wäre für die Schweizer Lebensqualität sowieso viel zu viel. Wir brauchen auch noch Luft zum Atmen und eine schöne Landschaft. Da ist eindeutig zu viel Immigration vorgesehen. Lieber weniger Reichtum und mehr wahre Lebensqualität für die Schweizer. Antworten


Hans Zumstein

20.12.2008, 13:43 Uhr
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@Reto König: Die individuelle Freiheit wird eingeschränkt, indem die Wahl, wie jemand sich von A nach B fortbewegen will, limitiert wird. Fragen Sie mal einen VCS'ler ! Antworten


Roland Zeller

20.12.2008, 13:21 Uhr
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Wenn ich die Kommentare hier lese, wundere ich mich schon etwas. Wir können in der Schweiz auf eines der besten und effizientesten Oev-Systeme stolz sein. Man darf sich gerne mal das Desaster im Ausland (It, D, UK) anschauen um zu wissen, wieviel das Wert ist. Solche sinnvollen Investitionen in Infrastruktur und Umwelt dürfen auch ihren Preis haben. Dies sag ich als Auto- und Zugfahrer! Antworten


Hans Schmid

20.12.2008, 13:05 Uhr
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Heute wird der öffentliche Verkehr massiv durch den Staat subventioniert. Zusätzlich wird der Pendlerverkehr noch durch Steuerabzüge begünstigt, dabei sollte der Staat darauf hinarbeiten, dass in Zukunft weniger gependelt wird. Pendeln ist ökologisch unerwünscht und senkt die Lebensqualität. Hier wäre die Raumplanung gefragt, um wieder eine stärkere Durchmischung von Wohnen und Arbeit anzustreben. Antworten


Jasmin Burgmeister

20.12.2008, 12:58 Uhr
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Jemand der es fertig bringt eine solche Fehlplanungen wie die neuen Billett Automaten zu entwickeln der sollte keinen Rappen Geld erhalten und unter Vormundschaft gestellt werden. Antworten


Daniel Schäffler

20.12.2008, 12:45 Uhr
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Es ist schon erstaunlich, wo der verdienende Bürger überall mithelfen soll, zu finanzieren. Wohin fliessen denn die Billeteinnahmen hin? Eine gewisse Transparenz fehlt hier eindeutig. Und eine vorausdenkende Planung wurde in der Vergangenheit ebenfalls "vergessen". Doch wer bezahlt JETZT wieder die Zechen? Antworten


B. Heuberger

20.12.2008, 12:44 Uhr
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Wenn dieser Schuss nur nicht hinten los geht. Sollte das Bahnfahren zu teuer werden, steigen viele Leute wieder in den Privatwagen um. So ist halt das Volk, die eigene Kasse muss stimmen! Umwelt hin oder her! Antworten


Reto König

20.12.2008, 12:34 Uhr
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Herr Zumstein, die Individualität wir durch höhere ÖV Frequenzen nicht kleiner, sondern grösser. Antworten


Hans Schenk

20.12.2008, 12:32 Uhr
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Eine Moderate Preiserhöhung ist gut und Ausgewogen! Die Bahn-Hersteller haben auch die Preise nach Oben angepasst. Siehe die Internationale Bahn-Verkehrspresse-Rundschau! Auch nicht Vergessen sollte man die Bahn-Liberalisirung im Personenverkehr ab 2010! Ein Finanziell gute SBB gibt eine Verkehrleistung die wir gerne benutzen. Bremsen könnte schlechter und teurer werden. - Bitte Ueberlegen..! Antworten


Gion Linder

20.12.2008, 12:31 Uhr
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Andreas Meyer ist keineswegs eine Fehlbesetzung, sondern er bringt die Situation im oben erwähnten Interview auf den Punkt: wenn die Leistungen im Bahnverkehr verbessert werden sollen, dann müssen auch die Kunden ihren Obulus leisten. Dass mit Investitionen der Bahnverkehr ausgebaut werden kann, beweisen Bahn 2000 und der Lötschberg-Basistunnel. Antworten


Peter Caduff

20.12.2008, 12:27 Uhr
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@Thomas Rast. Absolut korrekt. Kann dem nur beipflichten. Hören wir endlich auf mit dieser Kaffeesatzleserei. Wir schaffen ja nicht mal eine Prognose über einen Horizont von 1 Jahr zu machen (Siehe Oelpreis, Börsen, Arbeitslosenzahlen, Konjunktur, Krankenkassenprämien etc. etc...) Leben wir im jetzt und heute..und hören auf mit düsteren Zukunftsaussichten das Leben zu vermiesen... Antworten


Ivo Meier

20.12.2008, 12:07 Uhr
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Super, weil auf einer Strecke, die ich nie benutze, der Halbstundentakt eingeführt wird, zahle ich für meine Strecke 10% mehr. Das wird nicht angenommen! Ich hoffe, dass bald umweltfreundliche Autos in den Handel kommen. So nicht SBB!!! Antworten


Hans Zumstein

20.12.2008, 11:30 Uhr
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Finde ich i.O.! Haben wir mit den Landwirtschaftssubventionen vielfältigster Ausprägung und den bereits bestehenden Beiträgen an den Oev nicht schon genug Steuer- und Gebührengeld umverteilt? Wieso muss die Schweiz flächendeckend mit "Tramfrequenzen" bedient werden? Es ist offensichtlich, dass die Linken die Individualität des Individuums noch mehr einschränken wollen . . . koste es was es wolle! Antworten


Isa Wirth

20.12.2008, 11:29 Uhr
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Die Kunden – zu mindestens 95% Menschen mit Wohnsitz in der Schweiz – kommen schon mit ihren Steuern für die Bahninfrastruktur auf. Kommen noch teilweise EU-Gelder für den Ausbau des Hochgeschwindigkeitsangebots – Streckensanierungen für TGV, ICE etc. – hinzu. Es liegt der Verdacht nahe, dass Herr Meyer, meiner Meinung nach eine komplette Fehlbesetzung, einmal mehr die Kunden abzocken will. Antworten


H.G. Nägeli

20.12.2008, 11:24 Uhr
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Keiner will für die Schiene bezahlen. Diese Aussage ist eine Frechheit gegenüber dem Steuerzahler. Oder weiss der Mehdornschüler Meier nicht wer die Neat und andere Ausbauten bezahlt hat und noch zu bezahlen hat. Geld von der Oeffentlichkeit verlangen das kann er offensichtlich am besten. ? Antworten


Thomas Rast

20.12.2008, 11:09 Uhr
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Eine Quasiverdoppelung der Pendlerzahlen? Mich würde es interessieren wie ein solche Annahmne über 22 Jahre zustande kommt. Sind hier dieselben Prognostiker am Werk resp. werden ähnlich völlig unzulängliche Modelle verwendet wie die, die Finanzindustrie so kläglichst im Stich liessen? Sollte man sich nicht viel mehr Gedanken über unsere Mobilitätsansprüche machen? Antworten



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