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Schweinegrippe: So schützen Sie sich in den Ferien

Die Schweinegrippe verbreitet sich weltweit. Und der Massentourismus ist der Katalysator der Pandemie. baz.ch/Newsnet erklärt, worauf Sie im Urlaub achten sollten.

«Massenaufläufe vermeiden»: Touristen am Strand von San Lorenzo in Spanien.

«Massenaufläufe vermeiden»: Touristen am Strand von San Lorenzo in Spanien.
Bild: Keystone

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Schweinegrippe-Ansteckungen nach Ländern

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Die Gefahr, sich mit der Schweinegrippe anzustecken, lauert überall auf der Welt. Gerade Top-Touristen-Destinationen sind dabei ein optimaler Nährboden für die Krankheitserreger.

Europaweit ist die Verbreitung derzeit in Grossbritannien am grössten. Das Vereinigte Königreich verzeichnet mehr als 11'000 Erkrankte. Deutschland zählt rund 3300 Infizierte. Und im Urlaubsland Spanien sind es über 1500. Ferien-Hotspots wie Italien, Griechenland oder die Türkei weisen bisher weniger Erkrankte auf.

Klar ist jedoch: In Touristenhochburgen wie Mallorca oder Ibiza ist das Ansteckungsrisiko besonders hoch. Bei Massenaufläufen und grossen Menschenansammlungen ist die Gefahr, sich zu infizieren grösser. Das Virus verbreitet sich schnell: Hustet in einer Gruppe von zehn Menschen ein Infizierter, stecken sich 3 bis 5 der anderen an. Ausserdem können die Viren je nach Klima und Material bis zu einer halben Stunde überleben.

So schützt man sich

Auch wenn die Gefahr, sich anzustecken, zu Hause oder im Büro genauso lauert wie im Urlaub, sind einige Punkte zu berücksichtigen:

Enger Körperkontakt mit Fremden sollte gemieden werden. Auch vom gemeinsamen Benutzen von Gläser und Trinkhalmen wird abgeraten. Türklinken oder Haltegriffe sollte man nicht mit blossen Händen anfassen. Häufiges und gründliches Händewaschen ist Pflicht.

Von Liegestühlen oder Swimming Pools, die von der Allgemeinheit benutzt werden, geht jedoch kaum eine Gefahr aus. Auch ist die Ansteckungsgefahr im Flugzeug nicht höher als in einem Zug oder im Bus.

Wer die typischen Symptome der Schweinegrippe aufweist – plötzliches hohes Fieber, Schnupfen, Hals- und Gliederschmerzen, Kopfweh – sollte so rasch wie möglich zu Hause bleiben und von dort aus einen Arzt kontaktieren. (reh)

Erstellt: 30.07.2009, 15:41 Uhr

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