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Schweiz verschärft Sanktionen gegen Iran

Aktualisiert am 18.11.2011 8 Kommentare

Der Bundesrat hat die Namen von fünf Personen und 111 Organisationen und Unternehmen aus dem Iran auf die schwarze Liste gesetzt. Darunter sind mehrere Atomenergie-Verantwortliche sowie Aussenminister Akbar.

Steht auf der schwarzen Liste der Schweiz: Der iranische Aussenminister Ali Akbar.

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Atomstreit mit dem Iran

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Die Schweizer Regierung hat die Namen von 116 neuen Personen, Organisationen und Unternehmen in die Iran-Sanktionsliste aufgenommen. Dies teilte das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco heute mit.

Die Massnahmen gegen fünf Personen und 111 Organisationen und Firmen traten sogleich in Kraft. Im ganzen betreffen die Schweizer Sanktionen somit mehr als 250 Namen. Darunter sind unter anderem mehrere Verantwortliche der nationalen Atomenergie-Organisation (AEOI), Mitglieder der Revolutionsgarden sowie Aussenminister Ali Akbar Salehi.

Missbrauch verhindern

Der Bundesrat hatte im Januar beschlossen, die Sanktionsmassnahmen gegenüber dem Iran dem Niveau der wichtigsten Handelspartner der Schweiz anzupassen, schreibt das Seco. Damit will die Regierung verhindern, dass die Schweiz als Plattform zur Umgehung der Sanktionen missbraucht wird.

Die Strafmassnahmen beinhalten unter anderem ein Liefer- und Beschaffungsverbot von Gütern, die für ein Atomprogramm verwendet werden können, sowie von Rüstungs- und Repressionsgütern. Sie sehen auch das Einfrieren von Vermögen der aufgelisteten Personen und Organisationen vor. (wid/sda)

Erstellt: 18.11.2011, 16:04 Uhr

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8 Kommentare

Paul Giger

18.11.2011, 16:18 Uhr
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Da wiederum div. Länder der Welt auskneiffen und die Schweiz stellvertend für die USA ihre Interessen wahrnehmen muss,muss die Schweiz ob sie will oder nicht eine führende Rolle inSachen Sanktionen eingehen. Auch wenn China glaubt nicht mitziehen zu müssen die Westmächte müssen Iran in die Knie zwingen,bevor es zuspät ist.Wir haben soviele Beispiele die zeigendass immer zu lange gewartet wurde. Antworten


ali kazemi

18.11.2011, 17:26 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Iran mag eine Diktaturstaat sein,aber es gibt viele Diktatoren auf der WELT.Und viele dieser Diktatoren wie Saudis sind und waren Busenfreunde der Amerikaner.Wieso richtet Schweiz aber seine Aussenpolitik nach Instruktionen aus Washington?Die Mehrheit der westlichen Sanktionen wie Verbot von Export von neuen Passagierflugzeugen nach IRAN haben sowieso nur der Bevölkerung geschadet!!! Antworten



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