Schweiz

Schweizer Juden werden angepöbelt

Wegen des Krieges in Gaza kommt es auch in der Schweiz vermehrt zu Drohungen gegen Juden und zu antisemitischen Sprayereien.

«Israelkritik wird – wie schon häufig in der Vergangenheit – dazu missbraucht, antisemitischen Äusserungen freien Lauf zu lassen»: SIG-Präsident Herbert Winter.

«Israelkritik wird – wie schon häufig in der Vergangenheit – dazu missbraucht, antisemitischen Äusserungen freien Lauf zu lassen»: SIG-Präsident Herbert Winter.

Beim Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund (SIG) und den jüdischen Gemeinden in den Schweizer Städten treffen derzeit vermehrt Mails und Briefe mit antisemitischem Inhalt ein. So wurde den Juden in einer anonymen Zuschrift vorgeworfen, sie hätten «nichts aus dem Holocaust gelernt». Oder ihnen wird massiv mit Vergeltung gedroht. In der Stadt Zürich kam es in den letzten Tagen zudem zu mindestens fünf antisemitischen Sprayereien, wie die Stadtpolizei bestätigt. In einem Fall ist dabei – wie bereits bei der Anti-Israel-Kundgebung von letzter Woche in Bern – der Davidstern mit dem Hakenkreuz gleichgesetzt worden. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Israelischer Botschafter warnt

«Israelkritik wird – wie schon häufig in der Vergangenheit – dazu missbraucht, antisemitischen Äusserungen freien Lauf zu lassen», sagt SIG-Präsident Herbert Winter. Er selbst bedauere die Opfer, welche die Auseinandersetzungen in Gaza und im südlichen Israel auf beiden Seiten fordern. Gleichzeitig gibt Winter zu bedenken, dass sich Israel gegen den jahrelangen Raketenbeschuss der Hamas verteidigen müsse.

Der israelische Botschafter in Bern, Ilan Elgar, rät derweil, die Drohungen der Hamas ernst zu nehmen. Der Führer der radikalen Palästinenserorganisation hatte dazu aufgerufen, als Vergeltung für die Militäraktion weltweit Israelis anzugreifen. «Ein solcher Aufruf kann auch Personen zu antisemitischen Aktionen veranlassen, die nicht direkt mit der Hamas in Verbindung stehen», warnt Elgar.

Stadtpolizei Zürich hat reagiert

«Auf Grund der Situation in Gaza schenken wir jüdischen Einrichtungen derzeit besondere Aufmerksamkeit», sagt Michael Wirz, Sprecher der Stadtpolizei Zürich. Der SIG oder einzelne jüdische Gemeinden äussern sich nicht dazu, wie sie auf die gestiegene Bedrohungslage reagieren. «Der am Dienstag erfolgte Brandanschlag auf eine Synagoge in Toulouse gibt einem aber schon zu denken», sagt Samuel Dubno von der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich.

Täglich analysiert wird die Lage vom Bundessicherheitsdienst in Bern. Auf der Grundlage dieser Analysen passt die Armee, welche die israelischen Vertretungen in Bern und Genf bewacht, jeweils ihr Dispositiv an. Armeesprecher Christoph Brunner wollte auf Anfrage keine Stellung dazu nehmen, ob die israelischen Vertretungen nun verstärkt bewacht werden. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 07.01.2009, 23:15 Uhr

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39 Kommentare

Alejandro Martin Lopez

09.01.2009, 22:27 Uhr
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Die Intervention des Israels im Gaza ist eine legitime Reaktion auf den permanenten Raketenbeschuß von Ortschaften in Israel und Selbstmordattentate durch die Hamas. Israel hätte die Kraft, Gaza im Nu auszuradieren. Man tut es nicht und ist bemüht zivile Opfer zu meiden.Die Hamas nicht, im Gegenteil,die ist bemüht,diese Opfer im TV zu präsentieren.Und Israel wurde man auch im Nu ausradieren. Antworten


Peter Beutler

08.01.2009, 20:09 Uhr
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Es darf nicht sein,dass Juden angepöbelt werden,Dies gilt auch für Moslems.Beides geschieht offenbar.Unsere Gesetze bieten die Möglichkeit,desewegen eine Anzeige zu erstatten.ich finde es nicht gut,wenn der Davidstern mit dem Hakenkreuz gleich gesetzt wird.Aber wie steht es mit den Mohamedkarrikaturen?Wenn man das eine zulässt,dann gilt das eben auch für das andere.Tun wir beides nciht! Antworten


Arif Melis

08.01.2009, 19:41 Uhr
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Das ist voll akzeptabel, hätte mich eher gewundert, wenn das nicht der Fall gewesen wäre. Denn, wenn die ganze Welt stillschweigend zusieht was da läuft, dann lässt der Bürger seine Aggressionen bei den nächstbestmöglichen Juden aus... Antworten


Simon Ramseier

08.01.2009, 15:16 Uhr
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Sie haben vollkommen recht Herr Grau! Was mich stört, ist, dass die Medien oft sehr einseitig berichten; sie erwähnen immer nur,wieviele palästinensische Zivilisten umgekommen sind. Das ist zweifellos eine Tragödie, aber kaum jemand weiss, dass zwischen 2000 und 2003 auf israelischer Seite rund 200 Zivilisten durch Raketen der Hamas getötet wurden. Diese Situation ist einfach untragbar! Antworten


Armin B Schweizer

08.01.2009, 13:41 Uhr
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Abgesehen von (haeute allgemeinueblichen) organisierten Rufmordkampagnen, sind Alle ihres Rufes eigener Schmid. Als die Israelis wie David gegen Goliath gegen arabische Angriffskrieger siegten, war die Stimmung in der Schweiz ausgesprochen judenfreundlich. Wer aber zu grosse Besatzungszonen nicht nur zu lange behaelt, sondern dort auch noch ueble Kriegsverbrechen begeht, wird zurecht kritisiert! Antworten


Andreas Moser

08.01.2009, 13:33 Uhr
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Mit Aggressionen und Krieg wird Wut und Angst geschürt. Mit Angst sollen Völker an der Stange gehalten und manipuliert werden. Wie fühlt sich das an, in Gaza eingesperrt zu sein? Wie hatte sich das angefühlt, im Warschauer Getto eingesperrt zu sein? David gegen Goliath oder Goliath gegen David? Am Miteinander ist die Politik nicht interessiert, sie könnten dann nicht mehr manipulieren! Antworten


Heinz Zürcher

08.01.2009, 12:40 Uhr
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Das ist halt das Problem, wenn sich die Judenverbände in der Schweiz reflexartig mit Israel solidarisieren. Würden sie sich deutlich vom Krieg distanzieren, gäbe es diese Probleme nicht. Sachliche Kritik an der israelischen Politik muss erlaubt sein, genauso wie bei anderen Staaten. Das hat mit Antisemitismus nichts zu tun. Antworten


Lucien Michel

08.01.2009, 12:10 Uhr
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Es geht nicht an, die Juden hier für die israelische Politik verantwortlich zu machen (von der Niedertracht des Antisemitismus gar nicht zu reden), genau so wenig darf aber jede Kritik oder Verurteilung Israels als Antisemitismus abgetan werden! Ich verurteile Israels Politik seit ca. 1980 aufs schärfste obwohl ich Jude bin, jahrelang in Israel gelebt habe und als Soldat von ZAHAL an der Front war Antworten


Lukas Dahm

08.01.2009, 11:30 Uhr
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Diese Leute haben nichts begriffen. Ich bin auch nicht einverstanden mit dem Vorgehen der israelischen Armee, aber deshalb Juden im Allgemeinen zu verunglipfen würde mir nicht im Traum in den Sinn kommen. Was soll das? Es sind garantiert nicht alle Juden einverstanden mit Israels Politik. Diese Anpöbeleien sind dumm und gefährlich. Antworten


Rudolf Buechler

08.01.2009, 09:53 Uhr
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Es ist schon erstaunlich, dass die Handlungen Israels nicht kritisiert werden dürfen. Wird (zum Teil sachliche) Kritik ausgeübt, gilt man sofort als Antisemit. Antworten


Peter Grau

08.01.2009, 09:43 Uhr
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Die Hamas hat ganz sicher nicht die Berechtigung in diesem Konflikt Bedingungen zu stellen. Diese Gruppe gleicht einer Terror Organisation. Da muss man die Israelis unterstützen und nicht ihnen noch den Hammer geben. Mit Recht gehen die Militärs gegen die Hamas vor. Hört die Hamas mit der Raketenbeschiessung auf, ist auch der Krieg beendet. Jetzt die Juden anzupöbeln grenzt an Frechheit. Antworten


Reto Brupacher

08.01.2009, 09:37 Uhr
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Personen jüdischer Herkunft aufgrund des Angriffs Israels auf Gaza anzupöbeln, ist schwach, darf aber nicht mit Kritik verwechselt werden. Ich denke eher, dass Herr Winter jeweils Kritik am Verhalten Israels als antisemtisch einstuft und somit eine offene Diskussion nicht zulässt. Jedes Land, welches so strategisch unklug und brutal vorgeht und der Presse den Zugang verwehrt,gehört verurteilt! Antworten


Christoph M. Suter

08.01.2009, 09:37 Uhr
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Diese antijüdischen Auswüchse sind inakzeptabel. Israel hat das Recht, sich zu verteidigen. Natürlich hätte ich es begrüsst, wenn man in Israel die Worte von David Ben Gurion, nach dem Sechstagekrieg, zu General Moshe Dayan verinnerlicht hätte: Zitat: "Hier (er meinte die Westbank) müssen wir schnellstmöglich wieder raus. Die können wir nicht auch noch schlucken, sonst ersticken wir daran!" Antworten


R. Burri

08.01.2009, 09:35 Uhr
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Es ist gefährlich, als Schweizer zu meinen, man wisse in Palästina Bescheid, einfach weil es seit 40 Jahren in den Nachrichten kommt. Wenn wir uns erfrechen, Juden oder Muslime deswegen anzuschwärzen, dann sollten wir zuerst vor unserer europäischen Haustür wischen. Antworten


Marc Mendes

08.01.2009, 09:29 Uhr
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Israelkritik wird – wie schon häufig in der Vergangenheit – dazu missbraucht, antisemitischen Äusserungen freien Lauf zu lassen» was durchaus zutreffen mag aber ebenso wird Kritik an der Politik Israels sofort als antisemitisch abgestempelt. Dies ist gerade im Andenken an die Holocaustverstorbenen schändlich und die Leute werden langsam müde auf diese Art und Weise klassifiziert zu werden. Antworten


Hans Hugentobler

08.01.2009, 09:27 Uhr
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Nicht jede Kritik ist gleich sogenannt antisemitisch. Sie wird auch NICHT GENERELL dazu missbraucht, wie Herr Winter propagandistisch suggeriert. Gleichzeitig gebe ich Herrn Winter zu bedenken, dass sich AUCH die Palästinenser gegen den jahrelangen Siedlungsbau und Landraub Israels verteidigen müssen. Diese Tatsache scheint Herr Winter gezielt nicht anzusprechen. Antworten


Shmuel Keren

08.01.2009, 09:24 Uhr
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Dass man in Zürich, wenn man eine Kippa trägt, bespuckt wird, ist allerdings leider nicht neu. (selber erlebt vor drei Jahren). Antworten


Fritz Nussbaumer

08.01.2009, 09:01 Uhr
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Ich lehne den Krieg im nahen Osten ab, aber ich habe Verständnis für beide Seiten dieses Konfliktes. Ich habe auch keine Lösung anzubieten. Aber weil ich nicht gegen Israel argumentierie, werde auch ich in Diskussionen heftig persönlich angegriffen. Mir hilft aber nicht einmal ein Anti-Rassismusgesetz; gottseidank, denn ich will mich mit Meinungen auseinadersetzen. Antworten


Daniel Graf

08.01.2009, 08:56 Uhr
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Und die Palästinenser werden als mordende Terroristen bezeichnet. Diese PR-Strategien kennen wir doch langsam zu genüge, es genügt, wenn Sie von den jeweiligen Parteien betrieben werden und nicht in Tageszeitungen. Antworten


Herbert Berger

08.01.2009, 08:31 Uhr
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Jetzt kommen sie wieder aus ihren Löchern all diese heimlichen und unheimlichen Antisemiten. Ist es nicht im übrigen interessant, dass der damalige Mufti von Jerusalem sehr enge Kontakte zum Hitlerregime hatte und ein friedliches und einvernehmliches Zusammenleben nicht zuletzt wegen Hitlerdeutschland damals nachhaltig verhindert wurde? Geändert hat sich seither offenbar nichts. Antworten


Bruno Waldvogel

08.01.2009, 08:29 Uhr
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Es gibt im Zuge der Islamisierung Europas eine eindrückliche Zunahme des Antisemitismus. In Paris werden jüdische Fahnen genauso verbrannt wie in London. In Dänemark sind kürzlich zwei Juden von einem niedergeschossen worden. In der Schweiz gibt es auch in der linken Szene eine starke Tendenz, sich mit palästinensischen Vertretern zu verbrüdern.Die Synagoge in Basel wird schon lange bewacht. Antworten


Christian Goutsiomitro

08.01.2009, 06:58 Uhr
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Jahre lange Anschläge mit Raketen auf Israelische Zivilisten und auf die Integrität Israel, jetzt haben die seit dem Einmarsch nicht mehr gute Möglichkeiten sie anzugreifen, jetzt versuchen sie es außerhalb mit den Anschlägen auf Juden zu kompensieren. Antworten


Ch. Wäfler

08.01.2009, 06:53 Uhr
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Es ist für mich immer noch unverständlich wie so viele Leute den Staat Israel mit dem weltweitem Judentum gleich setzten. Das eine ist wie bereits erwähnt ein Staat, welcher auch bei mir zuweilen nur begrenzt auf Sympathie stösst. Das andere eine Glaubensrichtung. Gerade viele Juden ausserhalb Israels heissen die Politik dieses Staates nicht durch das Band gut und äussern auch Kritik. Ein Vorbild für mich ist und bleibt Sigi Feigel. Antworten


Urs Derendinger

08.01.2009, 06:33 Uhr
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Israel wiederholt immer wieder, es hätte das Recht zurückzuschlagen. Klar hat es dieses Recht ! Doch frage ich, nützt es denn etwas? Und da muss ich sagen, dass bereits jedes Kind weiss, dass es nichts nützt, sondern nur den Hass noch mehr schürt und weitere Terroristen kreiert.(Teufelskreis Blutrache!) Wenn aber bereits jedes Kind dies weiss, wieso wissen es denn die Politiker nicht? Antworten


Bruno Janthiang

08.01.2009, 06:31 Uhr
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Ja, wer Hass sät, der wird den Hass auch ernten! Antworten


Thomas Roethlisberg

08.01.2009, 06:24 Uhr
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Gottes Volk wurde schon immer Verfolgt. Wir beten hier und stehen fuer die Juden ein. Natuerlich beten wir auch fuer die Moslems das sie den wirklichen GOTT finden duerfen dann ist es endlich vorbei mit dem Morrallosem Krieg und wieder darf Frieden und LEBEN in den Herzen einkehren. JESUS CHRISTUS sagt: Ich bin der WEG die WAHRHEIT und das LEBEN. Niemand kommt zum Vater ( GOTT) den durch mich. Antworten


Peet Janssen

08.01.2009, 05:56 Uhr
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Das Menschen aus der Geschichte nichts lernen, sehen wir doch jeden Tag. Mitlaufer und Dummen gibt es ja nun immer schon. Vielleicht sollte man das Glauben endlich Mal verbieten und nicht das Rauchen:) Glaube es gäbe viel weniger Tote! Antworten


Hans Zimmerli

08.01.2009, 05:47 Uhr
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Ich war für die UNO und Armee der Schweiz im März bis Mai 2008 in Israel/Palästina und hatte viele Kontakte zur israelischen Armee/Polizei/Bevölkerung auf beiden Seiten und habe sogar in Kibbuzen gearbeitet. Dazu war ich mit www.friedenslicht.ch in Israel/Palästina. Nie hatte ich Probleme, aber ich bin eben Schweizer und mich kennen sehr viele und haben Vertrauen zu mir, was eben zählt für alle. Antworten


Adrian Frey

08.01.2009, 05:40 Uhr
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Wenn wunderts??? Ich kaufe auch keine Datteln aus Israel mehr... Antworten


Giovanni Baptista

08.01.2009, 05:38 Uhr
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Die Erfahrung der jüngeren Geschichte zeigt aber auch, dass die jüdische Gemeinde jeweils sehr bald mit dem Vorwurf eines wachsenden Antisemitismus operiert, um mit diesem wohlfeilen und immer noch wirksamen Smokescreen eine Diskussion über die Greuel der israelischen Kriegsführung zu blockieren. Dabei wäre eine differenzierte Haltung der Schweizer Juden ihrer Position hier weitaus angemessener. Antworten


Chris Onassis

08.01.2009, 04:56 Uhr
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7 Jahre Raketenbeschuss auf jüdische Zivilisten in Israel, kein wunder das den Israelis der kragen geplatzt ist nach Jahren und sie jetzt Gaza -wieder- unter Kontrolle bringen möchten damit wieder einmal Sicherheit den Israelis Garantiert wird, Die Hamas ist schuld für diesen Krieg 100% ohne wieder rede, und wer hat die gewählt die Bevölkerung und das ist jetzt der Preis (Bestrafung), Antworten


Walter Müller

08.01.2009, 04:40 Uhr
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wäre schön, wenn endlich endlich systematisch festgehalten würde, dass sich arabische "extremisten" gegen zionisten, nicht semiten (also sich selber) wehren. Aber sie Sache mit den Anfangen ist diesbezüglich längst gelaufen. Antworten


Juerg Demarmels

08.01.2009, 03:38 Uhr
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Hamas: "Weltweit Israelis angreifen", wie damals in Buenos Aires. Und in der Schweiz gibt es Tausende , die sich mit diesen Terroristen auch noch solidarisch erklaeren! Die Juden bringen stets Fortschritt in Wissenschaft, Technologie, Kultur, Kunst, Literatur; die Anderen Rueckschritt und lange Sozialhilfe-Empfaenger-Listen. Siehe Liste der Nobelpreis-Traeger. Ist da ein Islamist darunter? Antworten


Patricia Wenger

08.01.2009, 02:40 Uhr
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Ich mag weder die einen noch die anderen. Seit ich denken kann schlagen die sich den Schädel ein. ich bin für eine Nachrichtensperre. Antworten


Urs Diethelm

08.01.2009, 00:52 Uhr
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Das beste Mittel gegen Antisemitismus wäre die Unterdrückung der PalästinenserInnen zu beenden und ihnen ihr Recht auf Selbstbestimmung gewähren. Apartheid, Besatzung und militärische Gewalt schaffen keine Frieden uned schüren den Hass zwischen Religionen und Nationen. Antworten


Fernando Simon

08.01.2009, 00:07 Uhr
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Wo bleibt mal eine Demo gegen die Raketen welche täglich auf Israel niedergehen? Man kann doch nicht immer nur auf die eine Seite mit dem Finger zeigen! Erst sollte man das Brett vor dem Kopf mal entfernen und gerecht Urteilen. Hatte Israel nicht genug gewarnt. Hätte man es nicht vermeiden können indem man mir den Raketen aufhören soll? Selbst die ägypter halten nichts von der Gaza Hamas! Antworten


Daniel Kohler

07.01.2009, 23:44 Uhr
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Ernsthaft bedenklich an der ganzen Auseinandersetzung ist, dass verhältnismässig Wenige es schaffen, eine Waffenruhe in Krieg zu wandeln. Ebenfalls bedenklich ist, dass die Gegenseite so reagiert, dass viele Zivilisten ums Leben kommen. Die Aggressoren auf militärischem Weg zu bekämpfen ist gerechtfertigt, aber die Präzision lässt zu Wünschen übrig. Richtig verhält sich keine Seite, seit Jahre Antworten


Indus Munz

07.01.2009, 23:38 Uhr
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Man darf sicher auch einmal ganz sachlich die Frage stellen, inwieweit eine Berichterstattung, welche die Sichtweise der israelfeindlichen Seite ungefiltert übernimmt, antijüdische Ressentiments begünstigt. Ständig wiederholte implizite Behauptungen, Juden töteten ganz bewusst und vorsätzlich Frauen und vor allem Kinder, entsprechen schliesslich uralten antisemitischen Klischees. Antworten


Joseph Aecherli

07.01.2009, 23:20 Uhr
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Ich habe mit Antisemiten und deren Verhalten und Äusserungen absolut "gar nichts am Hut"! Ich bedaure sehr, dass dies wieder vorkommt und verurteile es. Andererseits muss Kritik an der israelischen Kriegführung erlaubt sein. Nicht zuletzt deshalb weil es viel unschuldige zivile Opfer (Kinder!!!) gibt. Hier kämpft eine hochgerüstete Armee gegen ein Volk und nicht gegen die wahren Agressoren. Antworten



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