Schweiz

So viel verdient Simonetta Sommaruga

Bisher hatte SP-Nationalrätin Jacqueline Fehr als einzige Bundesratskandidatin ihren Lohn offen gelegt. Nun doppelt Simonetta Sommaruga nach – und der Druck auf freisinnige Kandidaten steigt.

Spielen mit offenen Karten: Die SP-Bundesratskandidatinnen Simonetta Sommaruga (l.) und Jacqueline Fehr beim Hearing der Juso.

Spielen mit offenen Karten: Die SP-Bundesratskandidatinnen Simonetta Sommaruga (l.) und Jacqueline Fehr beim Hearing der Juso.
Bild: Keystone

Umfrage

SP-Nationalrätin Jacqueline Fehr und SP-Ständerätin Simonetta Sommaruga haben ihren Lohn und ihr Vermögen offen gelegt. Sollen diesem Beispiel alle Parlamentarier folgen?

Ja, so werden Interessensbindungen transparenter

 
68.3%

Nein, Lohn und Vermögen sind Privatsache

 
31.7%

Volk soll Bundesräte wählen

Avenir-Suisse-Direktor Thomas Held fordert in der Zeitung «Sonntag» die Volkswahl der Bundesräte. Die wirtschaftsnahe Denkfabrik arbeitet zurzeit an einer Studie zum Thema. Held kritisiert das heutige Verfahren: «Das Wahlprozedere ist heute zu spielerisch, ja fast frivol. Wer am Schluss gewählt wird oder welches Departement bekommt, ist von Zufälligkeiten und seltsamen Kriterien wie der Anciennität abhängig.»

Wie eine Volkswahl funktionieren könnte, «dem wird Avenir Suisse nachgehen.» Und weiter: «Heute fürchten viele die Volkswahl, weil sie angeblich bloss eine Show bietet. Doch diese Show ist ein hartes Auswahlverfahren, das vielleicht die Ästhetik stört, aber die Qualität verbessert. Im jetzigen Verfahren wurde zum Beispiel kaum je überlegt, ob es hervorragende, unabhängige Kandidaten von ausserhalb der Politik geben könnte.» Freuen wird dies die SVP, die zurzeit Unterschriften für die Initiative «Volkswahl der Bundesräte» sammelt.

Bildstrecke

Bundesratswahl: Die offiziellen Kandidaten

Bundesratswahl: Die offiziellen Kandidaten
Am 3. September entscheiden die Bundeshausfraktionen nach den Hearings, wer ihre offiziellen Kandidaten für die Bundesratswahlen vom 22. September sind.

Artikel zum Thema

Stichworte

SP-Nationalrätin Jacqueline Fehr verdient im Jahr 200'000 Franken und besitzt ein Vermögen von 626'000 Franken. Sie hatte als einzige Bundesratskandidatin ihren Steuerausweis offen gelegt.

Im Interview mit der Zeitung «Sonntag» tut es ihr aber SP-Ständerätin Simonetta Sommaruga gleich. Sie und ihr Ehemann Lukas Hartmann hätten 2009 «120'000 Franken Einkommen versteuert und ein Vermögen von 610'000 Franken». 400'000 Franken dieses Vermögens steckten im Haus. «Ich finde es gut, dass Sie das fragen», betont Sommaruga.

Druck steigt auf freisinnige Kandidaten

Sie ginge in Sachen finanzieller Transparenz gar noch einen Schritt weiter. «Ich würde sogar empfehlen, dass die Parlamentarier nicht nur ihre Interessenbindungen offen legen, sondern wie viel sie je damit verdienen», sagt Sommaruga. «Es gibt Politiker, die behaupten, dass sie für ein Mandat 100'000 Franken erhalten aber dennoch unabhängig urteilen können. Ob die Wähler das auch so sehen, sollten sie selber entscheiden können.»

Mit der Offenlegung von Fehr und Sommaruga steigt der Druck auf die freisinnigen Bundesratskandidaten, ihre versteuerten Einkommen und Vermögen ebenfalls öffentlich zugänglich zu machen. Das aber will Karin Keller-Sutter nicht. «Das Steuerregister im Kanton St. Gallen ist nicht öffentlich», sagt die Regierungsrätin gegenüber der Zeitung «Sonntag». «Und ich bin eine Befürworterin des Steuergeheimnisses. Ich sehe keine Veranlassung, meine Steuerdaten offen zu legen.»

Besonders interessant wären die Daten von Unternehmer Johann Schneider-Ammann. Er antwortete gestern nicht auf eine entsprechende Anfrage. Die Zeitschrift «Bilanz» schätzt das Vermögen der Besitzerfamilie der Ammann Group auf 500 bis 600 Millionen Franken. (bru)

Erstellt: 04.09.2010, 23:08 Uhr

WRITE A COMMENT







 Ausland



Verbleibende Anzahl Zeichen:

Mit dem Absenden des Kommentars erklärt sich der Leser mit nachfolgenden Bedingungen einverstanden: Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt. Telefonische Auskünfte werden keine erteilt. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.

69 Kommentare

Ulrich Noger

07.11.2010, 15:03 Uhr
Melden

Sehr geehrte Frau Bundesrätin zu Ihrem Auftritt in der ARENA möchte ich Ihnen herzlich gratulieren und Ihnen auch aufrichtig für Ihr Engagement danken. Die flegelhaften Aussagen Ihren Kontrahenten, A. Amstutz, sind selbstredend.... Ich denke, es lohnt sich nicht, sich mit Exponenten wie Amstutz, Blocher, Bader oder Jenny zu treffen. Die SVP hat auch anständige Leute, wenn auch nicht besonders vie Antworten


Bruno Hochuli

06.09.2010, 14:35 Uhr
Melden

Die SP hat zwei sehr gute Kandidatinnen, welche es mit allen Männern aufnehmen können. Ihre offene Art gefällt sicher allen Wählern. Ich wünsche ihnen viel Glück. Neider wird es auch hier geben. Antworten


Peter Grass

06.09.2010, 11:05 Uhr
Melden

@ D.Jaggi: wenn Sie mit 'richtig verdienen' Steuern hinterziehen, Entscheidungsträger schmieren und den Angestellten in den letzten 20 Jahren keine reelle Lohnerhöhung Zugestehende meinen, ja, dann sind Sie zweifelsohne im richtigen Land. Logischerweise alimentieren 'richtig Verdienende' nicht jene, die für mehr Ferien, für Sozialversicherungen und für passable Arbeitszeiten kämpfen. Antworten


Laura Beretta

05.09.2010, 22:35 Uhr
Melden

@ p. meister: ganz einfach, weil unsere Demokratie die Wähler nicht vor sich selber schützt. Wir wollen eigenständig bleiben, ohne EU. Gut. Dann aber nicht über teure Lebensmittel meckern, und schon gar nicht beim Feind einkaufen gehen. Und weil unser bürgerliches Parlament garantiert, dass gearbeitet werden darf, aber ja nicht mehr. Vor dem wählen nachdenken und dann panaschieren und kumulieren. Antworten


Heinz Hauer

05.09.2010, 22:32 Uhr
Melden

Da lassen zwei die Hosen runter (Jaja, Schweiz und Tabuthema Lohn!) und irgendwelche Leute schreien nur herum dass dies nicht möglich sei.Und beweisen dass sie lesen und schreiben können, weniger aber verstehen. Tja, würde mich gerne interessieren wenn die ersten SVPler dies tun würden. Das werde nämlich nie passieren, weil ihre Glaubwürdigkeit schwinde(l)n würde resp. uninteressant für 'Spenden'. Antworten


Till Schaller

05.09.2010, 20:21 Uhr
Melden

Ich verstehe nicht ganz, wieso das totale Jahreseinkommen und das Vermögen eines Bundesratskandidaten wichtig sein sollte. Interessant in einem voyeuristischen Sinne vielleicht, aber relevant für die Wahl wohl kaum. Sie sollten wirklich Ihre Arbeitsweise überdenken, die Kombination von reisserischem Titel und inhaltslosem Artikel wird auf die Dauer nicht funktionieren... T. Schaller Antworten


Peter Broger

05.09.2010, 19:27 Uhr
Melden

Als sozialliberaler und FDP Mitglied möchte ich folgendes loswerden. Frau Sommaruga ist eine gute Politikerin, sie bringt die Erfahrung und das Wissen für ein Amt als Bundesrätin. Sie hat wohl nie ihren Lohn optimiert, sondern war der Sache verpflichtet. Die Beurteilung für eine fähige Kanditatin soll und muss anhand anderer Krititerien erfolgen, nicht anhand von Steuererklärungen und Mutmassungen Antworten


Michael Weber

05.09.2010, 19:20 Uhr
Melden

Es wundert mich dass vor allem die Höhe des Einkommens (zu tief!?!) kritisiert wird, nicht aber der Fakt, dass die SP-Kanditatinnen Ihre Daten offenlegen und sich die Bürgerlichen hinter dem Steuergeheimnis verstecken wollen. Haben die Bürgerlichen etwas zu verstecken? DAS wäre interessant zu wissen - und nicht wieviel der Ehemann von Sommaruga verdient oder nicht verdient. Antworten


Paul Auer

05.09.2010, 18:48 Uhr
Melden

@andre tschudin Frau Sommaruga ist Ständerätin. Sie gibt das STEUERBARE Einkommen an. Der von ihnen genannte Betrag ist aber der Bruttobetrag samt Spesen. Zwischen Brutto-Verdienst und steuerbarem Einkommen ist ein grosser Unterschied. Zuerst überlegen bevor man andere der Lüge bezichtigt. Da hat nämlich ein Einkommen eines Ehepartners noch lange Platz. Antworten


Alex Fankhauser

05.09.2010, 18:37 Uhr
Melden

@Peter Meister: könnte es vielleicht daran liegen, dass das Parlament die Konsumentenschutzgesetze macht, und nicht der SKS? Antworten


Elisabeth Schoch

05.09.2010, 18:29 Uhr
Melden

@Beni Reinhardt. Was ist denn schlimm daran, wenn Schneider-Ammann Millionen verdient. Immerhin schafft er Arbeitsplätze und schafft mit seinen Steuern erst das Potenzial, dass unser Staat sich auch um schwache Mitbürger kümmern kann. Die Sozialromantik der SP geht halt wirklich nicht auf, wenn niemand Geld verdient! Antworten


Elisabeth Schoch

05.09.2010, 18:21 Uhr
Melden

Was soll denn diese Offenlegung von versteuertem Einkommen und Vermögen. Hat dies einen Einfluss auf die Qualität eines Bundesrates? Sollten wir uns am Ende folgende Frage stellen: "Wenn einer mit 50 Jahren keine Million angehäuft hat, ist er wohl diesem Amt nicht gewachsen, denn bisher hat er ja nichts Hervorragendes geleistet." Oder suchen wir etwa mit Akribie das Mittelmass? Antworten


Lukas Herriger

05.09.2010, 18:13 Uhr
Melden

Die schlaue Sommaruga gibt nur an, was sie an Einkommen versteuert und nicht was sie tatsächlich im Jahr verdient... Die Differenz zwischen gesamtem Einkommen und steuerbarem Einkommen kann aber sehr gross sein. Wo ist da Transparenz? Antworten


Michael Schneider

05.09.2010, 17:59 Uhr
Melden

Es ist wirklich unglaublich. Da macht jemand einen mutigen Schritt und offenbart von sich aus seine Vermögensverhältnisse und man findet das zum kritisieren. Wieiviele tolle SVP-Mannen und Frouen machen das von sich aus? Eben... Antworten


Dario Piemontese

05.09.2010, 17:58 Uhr
Melden

Es ist lächerlich sich darüber zu Streiten ob Fr. Sommaruga ein paar Fr. mehr oder weniger verdient. Interessanter wär es schon zu erfahren wieviel die Damen und Herren kassieren, die sich gerne so volksnah geben oder das "Volk" gar im Parteinamen tragen. Diese scheuen aber diese Transparenz, da dies offenbaren würde, dass sie mit dem schweizer Volk längst nichts mehr zu tun haben. Antworten


Daniel Jaggi

05.09.2010, 17:33 Uhr
Melden

Ist doch wirklich egal, und geht niemanden was an, wieviel die Kandidaten-innen verdienen! Aber sicher ist, dass die Linken vor allem von Staatlichen Stellen ihr Salär beziehen, wogegen die Bürgerlichen ihr Geld noch richtig verdienen! Antworten


Daniel Adler

05.09.2010, 17:16 Uhr
Melden

Die Formulierung, "120'000 Franken Einkommen versteuern und ein Vermögen von 610'000 Franken». 400'000 Franken dieses Vermögens steckten im Haus.", ist zur Beurteilung der finanziellen Verhältnisse kaum aussagekräftig und auch nicht realistisch. Wahrscheinlich versteuert das Paar gemeinsam je ein Einkommen von CHF 120'000. Ansonsten würde ich gerne wissen, warum denn der Ehemann kein Geld verdient Antworten


Norbert Rufer

05.09.2010, 17:10 Uhr
Melden

Mit welchem Recht interessiert sich die Öffentlichkeit für die Einkommen und Vermögen der Damen Fehr und Sommaruga überhaupt? Nur weil sie möglicherweise künftige Mitglieder der Landesregierung sind, heisst dies noch lange nicht, dass sie sämtliche Privatsphäre aufgeben müssen. Kein Wunder, reklamieren nun wieder sämtliche Stammtischgänger. Antworten


Edwin Berg

05.09.2010, 17:00 Uhr
Melden

Seit Jahren verhindert die bürgerliche Parlamentsmehrheit (SVP, FDP, CVP) erfolgreich die Offenlegung der Parteienfinanzierung - etwas, das in einer Demokratie eigentlich selbstverständlich sein müsste. Der Bürger soll möglichst wenig bis nichts über die Finanzquellen der Politiker erfahren, weil sonst der Interessenskonflikt (s. Finanzmarkt) zwischen Politik und Wirtschaft offensichtlich würde. Antworten


peter meister

05.09.2010, 16:40 Uhr
Melden

...schön, dass wir steuerzahlenden Hinterwäldner also in Zukunft mit dem BR-Salär auch Herrn Lehmann's mühsame Schreiberei finanzieren dürfen. Warum nur warum hat die SP keine wirklich properen Kandidatinnen? War als Scherzfrage gemeint. Nebenbei: wenn eine solche angebliche Lichtgestalt immer noch Präsidentin der SKS ist, warum sind wir immer noch Europa's schlechtestgeschützte Konsumenten? Antworten


Rolf Bleiker

05.09.2010, 16:33 Uhr
Melden

Genaues Einkommen und Vermögen müssen m.E. PolitikerInnen nicht bekannt geben. Viel interessanter ist, w o m i t sie Geld verdienen. Die Angabe der Interessenbindungen alleridngs inklusive Bezahlung müsste obligatorisch sein. Antworten


Fabian Schorp

05.09.2010, 16:32 Uhr
Melden

Politiker, die sich für ein Amt über Gemeinde-Ebene bewerben wollen, sollen ihren Steuerausweis offenlegen müssen. Wenn ich nicht weiss durch wen Politiker bezahlt werden, wie soll ich dann wissen wessen Interessen sie vertreten? Antworten


Emanuel Wyler

05.09.2010, 16:05 Uhr
Melden

Die Entschädigung im Nationalrat ist ca. 70'000 Franken pro Jahr, dazu Spesen für Reisen etc. – bei dem grossen Pensum (und mit den 70'000 werden noch Mitarbeiter finanziert) nicht viel. Trotz gutem Einkommen weiss z.B. J. Fehr als Sekundarlehrerin aus einfacher Familie dass es nicht allen so gut geht. Wie das bei den – wohl viel besser verdienenden – FDP-Kandidaten ist, ist dann etwas anderes. Antworten


Beat Haueter

05.09.2010, 15:36 Uhr
Melden

Typische soganennte Bürgerliche Kommentare! Wenn sie nur meckern können über die SP-Leute wenn sie die Gehälter oder Bezüge offenlegen! Die sogenannten Bürgerlichen sollen zuerst einmal Ihre Einkommen und Bezüge offen legen sowie die versteckten Bankkonten, die ja mit dem sogenannten Bankgeheimnis geschützt werden. Und dieses Beschützen sie mit allen Mitteln!!! Also Ihr Bürgerlichen: Zeigt Euch! Antworten


Simon Baller

05.09.2010, 15:08 Uhr
Melden

Nun sollen mal die Politiker von Rechts ihre Zahlen offen legen! Was haben sie zu verbergen? Sie wollen unsere Stimme indem sie sich als einer von uns verkaufen. Dann lasst mal vergleichen! Antworten


Thomas Schmid

05.09.2010, 14:09 Uhr
Melden

Tschudin, der Mann von Frau Sommaruga ist pensioniert. Aber offen ist die Frage, ob es sich bei den Angaben über Einkommen um das (1) Steuerbare Einkommen (nach allen Abzügen), (2) Einkommen vor Abzügen (3) oder sonst eine Zahl handelt. Der Artikel ist oberflächlich und schludrig (wie so viele), weil dieser relevante Unterschied nicht ausgearbeitet ist. Antworten


Reto Senn

05.09.2010, 13:53 Uhr
Melden

Negative Kommentare werden hier wohl bewusst nicht veröffentlicht. Frau Sommaruga weibelt überall, ist politisches Aushängeschild der SP, Nationalrätin, bekannt überall - und der Nationalratsjob ist ja nur ein Teilzeitjob. Sie und ihr Mann sollen zusammen nur ein steuerbares Einkommen von 120'000.- haben? Also pro Person Fr. 60'000.- Das glaubt doch kein Mensch. Antworten


Pius Etter

05.09.2010, 13:39 Uhr
Melden

@andré tschudin: Wohl noch nie eine Steuererklärung ausgefüll, was? Bruttolohn ist nicht gleich der zu versteuernde Betrag, da gibt's noch diverse Abzüge. Antworten


renate hug

05.09.2010, 13:23 Uhr
Melden

nur nicht töipelen, herr tschudin! ich gehe davon aus, dass sie das steuerbare Einkommen wenn schon dann korrekt ausweist (alles andere wäre ja ein eigentor). und noch was anderes: politiker sind in den räten, um den willen ihrer wähler zu vertreten, nicht um persönlich zu strahlen. Antworten


Reto Suter

05.09.2010, 13:09 Uhr
Melden

Da Frau Sommaruga alle Tricks kennt, die zu massiven Steuerabzügen führen, versteuerte sie zusammen mit ihrem Mann nur ein Einkommen von CHF 120'000. Sie sollte besser diese Abzüge offen legen, das wäre viel intereressanter als diese sozialdemokratische Alibiübung. Antworten


Stefan Voggensperger

05.09.2010, 12:56 Uhr
Melden

so ein Blödsinn,die verdienen um einiges mehr,steuerfrei zum Teil,oh da fällt mir noch was ein das Linke so viel Geld bekommen widerspricht doch den Linken Kodex,das sind in dem Fall die sogenannten Güplilinken.Sorry SP aber das Volk ist nicht so dumm und Glaubt eich das. Antworten


Renate Mäder

05.09.2010, 12:45 Uhr
Melden

Das versteuerbare Einkommen ist nicht objektiv. Jeder der schon mal eine Steuererklärung ausgefüllt hat, weiss, dass man noch Abzüge machen kann. Darum sind die Angaben nicht objektiv. Wieso sollen die BR Kandidaten ihr Einkünfte offen legen? Das ist Privatsache. Über den Lohn reden ist nach wie vor ein Tabuthema insb. Privatwirtschaft. Man muss mit Sanktionen rechnen, wenn man darüber spricht. Antworten


Niklaus Zumthür

05.09.2010, 12:42 Uhr
Melden

@Tschudin: Haben Sie auch schon mal eine Steuererklärung ausgefüllt? Bei den 120'000 Fr. handelt es sich um den Bruttolohn. Davon werden AHV-, PK-Beiträge usw. abgezogen. Plus Vermögensertrag und Eigenmietwert. Minus Hypothekarzinsen, Versicherungsprämienpauschale, Beiträge an die 3. Säule, Spenden, Ehegattenabzug. Also muss auch „Herr Sommaruga“ noch etwas verdient haben. Rechne. Antworten


Thomas F. Glaus

05.09.2010, 12:42 Uhr
Melden

bei jacqueline fehr heisst es "verdient chf 200'000 im jahr" - bei simonetta sommaruga jedoch "chf 120'000 einkommen versteuert"; da werden äpfel mit birnen verglichen. also bitte nicht vorschnell verurteilen! Antworten


Beat Stefan

05.09.2010, 12:25 Uhr
Melden

@andre tschudin Es geht um das steuerpflichtige Einkommen, nicht um das gesamte Einkommen. Das steuerpflichtige Einkommen eines Nationalrats beträgt im Durchschnitt 67'700 Fr. Die Spesenentschädigungen dagegen sind von der Steuer befreit, wenn es keine Lohnbestandteile sind. Wichtiger als diese Rappenspalterei wäre doch, das Einkommen der FDP Kandidaten zu erfahren. Da geht es um Millionen! Antworten


Rudolf Gerber

05.09.2010, 12:23 Uhr
Melden

Offenbar verfügen die Familien Fehr und Sommaruga über beachtliches Geschick beim Umgang mit Steuern; dürfte es doch jedem klar sein, dass das effektive Einkommen hier mindestens jeweils das Doppelte beträgt. Ein weiteres Beispiel für eiskalte Heuchelei. Antworten


Beni Reinhardt

05.09.2010, 12:22 Uhr
Melden

warum machen es nicht alle politiker so? wir sollten genau wissen, wer uns im parlament vertritt. anders als keller-sutter sehe ich sehr wohl eine veranlassung, die steuerdaten freizulegen, nämlich die legitimierung vor dem wähler. Antworten


Mario Zürcher

05.09.2010, 12:12 Uhr
Melden

@andre tschudin. Es geht hier um das versteuerte Einkommen. Dies ist meist um einiges kleiner, als das was auf der Lohnabrechnung steht (Abzüge, etc.). Antworten


Peter Keller

05.09.2010, 12:00 Uhr
Melden

Haben nicht alle Politiker Interessengruppen, die sie vertreten müssen? Ist Frau Fehr wirklich politisch unabhängig, wenn Sie CHF 200'000 Franken pro Jahr mit der Politik verdient. Oder muss sie die Interessen Ihrer Wähler unterstützen? Eigentlich müsste man da ja meinen, Herr Ammann sei am unabhängigsten, denn mit CHF 500 Mio. im Rücken hat er doch ausgesorgt! Antworten


Hans Müller

05.09.2010, 11:59 Uhr
Melden

Die Daten sollen wohl nur offengelegt werden, damit der Neid geschürt werden kann. Allerdings würde man sich ja auch an solche Daten gewöhnen, und man könnte es auch umkehren: Wer hat's nötig, Bundesrat zu werden, aus finanzieller Sicht? Antworten


Peter Muster

05.09.2010, 11:58 Uhr
Melden

Frau Sommaruga hat einen Nationalratsjob, ist seit vielen Jahren bei div. Stiftungen/Vereinen beteiligt und hat einen Mann, der nicht einfach nur Tellerwäscher ist. Wenn beide zusammen dann gerade mal ein Vermögen von 600K zusammenbringen, ist entweder etwas faul oder das Ehepaar Sommaruga/Hartmann kann nicht mit Geld umgehen. Das gleiche gilt übrigens für Frau Fehr. Antworten


Werner Neumeyer

05.09.2010, 11:56 Uhr
Melden

Vermögen und Steuerdaten sollten Privatsache bleiben. Jedoch finde ich die Offenheit beider SP Kandidaten beeindruckend und vorbildlich. Unbestritten müsste jedoch jeder Parlamentarieren mit den Mandaten die Vergütung offenlegen, denn eines ist auch unter uns Liberalen klar, frei von Beeinflussung ist niemand, der Geld dafür erhält. Als Jusitzvorsteherin sollte gerade Frau Keller-Suter dafür sein! Antworten


Hanspeter Burri

05.09.2010, 11:52 Uhr
Melden

@ a. tschudin: es handelt sich um versteuerbares Einkommen, nicht um das Einkommenstotal. Manchmal habe ich das Gefühl, dass einfach alles nicht verstanden werden darf, inklusive Demokratie. Antworten


Hans Müller

05.09.2010, 11:51 Uhr
Melden

Eine offenlegung der National, Stände und Bundesräte wäre vor allem vor den Wahlen wünschenswert! Damit müssten die Kandidaten auch viel ehrlicher mit ihren Wahlversprechen umgehen. Antworten


Domenico Modugno

05.09.2010, 11:40 Uhr
Melden

Eigentlch ist es doch himmeltraurig zu lesen was Politiker, nur mit dem Politisieren, verdienen und welche Menschengruppen sie vertreten möchten. Was für Ambitionen hat ein/e PolitikerIn bei einem Einkommen über Fr 100'000 seine Wählerschaft zu vertreten ? Dies alles finanziert durch Steuereinnahmen ! Hinzu kommen doch noch alle diese Gratisanlässe und weitere Goodies !! Wo ist die Gerechtigkeit ? Antworten


Hansjörg Regenass

05.09.2010, 11:40 Uhr
Melden

Mehr Transparenz im politischen Umfeld würde gut tun ob nun Links oder Rechts. Da spielen so viele Interessen mit, dass gute Lösungen für das normale Volk meistens verhindert werden. @Andre Tschudin Sie spricht hier von CHF 120'000 steuerbarem Einkommen. Warum soll das nicht korrekt sein? Ev. musste Sie bei der Liegenschaft investieren? Sie gleich als Lügnerin zu bezeichnen finde ich anmassend. Antworten


Fritz Nussbaumer

05.09.2010, 11:31 Uhr
Melden

@andre tschudin Es wäre halt an den Journalisten gelegen, beim Interview hir nachzufragen. Aber die Frau Sommaruga ist ja im Moment deren Liebling. Ich bin sicher, die Dame hätte ein medienwirksamen Geschichtlein erzählen können über ihre bescheidene Genügsamkeit. Antworten


Franz Vonlanthen

05.09.2010, 11:26 Uhr
Melden

@andre tschudin Frau Sommaruga spricht vermutlich vom STEUERBAREN Einkommen und dieses ist wesentlich tiefer als der Bruttoverdienst, wie Sie aus ihrer eigenen Steuererklärung entnehmen können. Antworten


Johann Sempacher

05.09.2010, 11:15 Uhr
Melden

Bravo ! Wenn ich das höre und es auch glaube,meine Güte ,da sind meine Frau und ich seinerzeit äusserst nobel entlöhnt wurden. Sie war Krankenschwester und ich Abt.leiter mit gut 25 Angestellten,wir hatten ein Steuerbares einkommen von 148000 per 2006.Vermögen 630000 (-200000 Hypothek ).Hatte ich den falschen Steuerberater ? Antworten


Hans Schmid

05.09.2010, 11:07 Uhr
Melden

Diskretion und Zurueckhaltung waren immer Schweizer Tugenden. Das die Populisten, SP und Boulvard dies aendern wollen ist mir klar, aber das erhoet noch lange nicht den Druck auf irgendwelche Parlamentarier. Antworten


Hans Hauri

05.09.2010, 10:58 Uhr
Melden

Die Linken gehören noch zu den wenigen, die keine Lobbypolitik betreiben wie SVP&FDP. Das Volk ist die wichtigste Lobby, und die wird nunmal von Links vetreten - die bürgerlichen schauen dagegen nur für sich selbst, sie wollen Macht und Geld und die Banken, Pharma, Krankenkassen zahlen munter weiter Spendengelder an die ohnehin schon reichste Partei der Schweiz, die SVP. Antworten


Daniel Fässler

05.09.2010, 10:56 Uhr
Melden

Was hat die Iron Lady zu verbergen? Warum hat sie so Angst und versteckt sich hinter dem Kriminellenschutzgesetzt "Steuergeheimnis"? Fragen über Fragen. So ich so einem Politker vertrauen können? Ich fordere die totale Transparenz bei den Löhnen und Interessen bei den Politikern. Jeder der nicht mitmacht, sollte ausgeschlossen werden. Antworten


Jürg Schmid

05.09.2010, 10:54 Uhr
Melden

Klar dass Avenir-suisse, Denkfabrik der Grossunternehmen, die Volkswahl bevorzugt. Die ihr genehmen Kandidaten hätten das nötige Kleingeld um die Wahlen zu bestreiten. Geld als Kriterium gefällt Avenir natürlich besser.... Antworten


Sam Brown

05.09.2010, 10:52 Uhr
Melden

Diese hier herumgereichten Zahlen erscheinen als Farce, interessant wäre, was diese "Damen" Vorsteuer verdienen, SS und ihr Ehemann versteuern 120'000.- und haben gemeinsam ein Vermogen das im Haus steckt...Schau trau wem, schon gar nicht den "Genossen und Genossinnen", im BR würde sie dann 450'000.- erhalten, aber das ist wahrscheinlich nur Nebensache, SS macht es nicht wegen dem Geld, sozial :) Antworten


Marc Bourgeois

05.09.2010, 10:35 Uhr
Melden

Aha, eine neue Neidkampagne. Nun, hoffentlich verdient Schneider-Ammann VIEL mehr als Sommaruga - immerhin trägt er die Verantwortung für 3000 Arbeitsplätze. Und bezahlt erheblich mehr Steuern, damit der von Sommaruga und SP gewünschte Luxus auch bezahlt werden kann. Sein (hoffentlich hohes) Vermögen dient zumdem als Risikopolster für all die Arbeitsplätze. Was hat da Sommaruga vorzuweisen? Also. Antworten


andre tschudin

05.09.2010, 10:33 Uhr
Melden

frau sommaruga verdient ja als natioalrätin ca FR. 120.000.- hier stimmt was nicht oder ist ihr mann arbeitslos? sorry aber das ist eine reine lüge,langsam hab ich es satt, solche unwahrheiten zu lesen,ehrlich wärt am längsten,auch bei politikern oder ist das heute nicht mehr wichtig,im parlament mit der wahrheit umzugehen? Antworten


Urs Huggentobler

05.09.2010, 10:08 Uhr
Melden

Ich lach' mich schlapp. 120'000 CHF Einkommen? Brutto vor allen möglichen Abzügen dürften es wohl mehrere Hunderttausend gewesen sein. Antworten


Peter Hafner

05.09.2010, 10:03 Uhr
Melden

Argumente. Diese Lohn- Vermögens-und Steuerangaben der beiden Bundesratskandidatinnen sind nicht zu verifizieren,da es Angaben sind die nur dazu dienen Stimmung in der Bevölkerung zu machen. Bei Schneider-Ammann ist zu bemerken, dass er eine Firma zu führen hat,Verantwortung trägt und Arbeitnehmer zu Arbeit und Einkommen verhilft, was bei den beiden Damen nicht der Fall ist. Stimmungsmache!!!! Antworten


René Müller

05.09.2010, 09:54 Uhr
Melden

Ob nun alles Offengelegt werden muss oder nicht sei dahingestellt. Doch die Einkünfte der letzten fünf Jahre, auch von allen möglichen Mandaten sollte Offengelegt werden müssen. Auch im Nachgang nach National- und Ständeratswahlen. So kann ich beurteilen wer sein "Herr" ist. "Des Brot ich ess, des Lied ich sing." stimmt immer noch. Antworten


peter zuellig

05.09.2010, 09:43 Uhr
Melden

So ein Schmarren ... als naechstes kommt wohl die Offenlegung des Intelligenz-Quotienten. Politisch korrekt muessen anscheinend Bundesrats Kandidaten moeglichst durchschnittlich sein. Antworten


Karin Zink

05.09.2010, 09:41 Uhr
Melden

Je mehr ein bundesratskandidat verdient oder besitzt, umso weniger ist er auf das Bundesratssalär angewiesen. Auch dies ist ein Faktor, der zeigen kann, ob ein Kandidat zur Verfügung steht, weil er für das Volk und sein Land arbeiten will, oder ob er nur Karriere machen will, um sein einkommen zu erhöhen. Ausserdem fordere ich die Volkswahl, denn ich will die besten im BR, nicht die bequemsten. Antworten


Robert Marek

05.09.2010, 09:33 Uhr
Melden

Es ist überhaupt nicht einzusehen, weshalb das bisherige Einkommen und Vermögen eines/einer BundesratskandidatenIn offengelegt werden muss. Ich hoffe nur, dass die bürgerlichen KandidatenInnen in dieser Sache hart bleiben, auch wenn das den Jusos nicht passt. Antworten


Marcelle O'Palle

05.09.2010, 08:39 Uhr
Melden

Auch ich bin der Meinung, dass die Politiker in Sachen finanzieller Transparenz den Schritt weiter gehen müssen und stimme Frau Simonetta Sommaruga vollumfänglich zu. Im weiteren erachte ich den Zivilstand nicht als unwesentlich, da sicherlich der eine oder die andere PolitikerIn dabei die bekannte Steuerprogression bewusst umgehen will. Da ist vorallem die SP gefordert. Antworten


daniel hofer

05.09.2010, 08:00 Uhr
Melden

...Tante Simonetta scheint eine integre Person zu sein und ich will ihre Steuererklärung nicht anzweifeln. Offensichtlich muss sie Bundesrätin werden, um ihren erfolglosen Partner Lehmann durchzufüttern. Auch eine Motivation... Antworten


Eric Kurer

05.09.2010, 07:26 Uhr
Melden

Die Ehrlichkeit von Frau Sommaruga spricht für sich............Grosses Kompliment und glückliche Wahl! Antworten


Markus Weber

05.09.2010, 07:16 Uhr
Melden

Was hat das Vermögen und das versteuerte Einkommen mit den Qualitäten als Bundesrat zu tun? Ebenfalls gibt es keine Auskünfte darüber, welche Interessensverbindungen jemand hat. Diese sind in der Regel auch ziemlich offenichtlich, gerade bei Herrn Schneider-Ammann. Die Angaben befriedigen nur den Voyeurismus der Journalisen und der Neider, ansonsten nuützen sie nichts. Antworten


ali kazemi

05.09.2010, 05:15 Uhr
Melden

Offenlegung der Löhne von Politikern ist sicher wichtig. Aber bei vielen Politikern ist unbedingt eine markante Lohnkürzung notwendig. Es lässt sich überhaupt nicht rechtfertigen, dass Bundesräte z. B. 400'000 Franken jährlich verdienen.Diverse Top-Experten mit mehr Bildung wie Ingenieure u Forscher verdienen wesentlich weniger u ihre Löhne sind erst recht nicht von Steuerzahlern finanziert. Antworten


Reto Senn

05.09.2010, 02:29 Uhr
Melden

Frau Samaruga, Politpersönlichkeit, Konsumentenschützerin, Politikerin, die überall dabei ist und Ihr Mann sollen zusammen nur Fr. 120'000.- an steuerbarem Einkommen? Macht 60'000 pro Person und Jahr? Soviel habe ja selbst ich in einem Durchschnittsjob. Da frage ich mich dann schon inwieweit dies den Fakten entspricht. Sollte man einmal hinterfragen... Antworten


Manuel Schaub

04.09.2010, 23:22 Uhr
Melden

Ich ziehe den Hut vor den SP-Kandiatinnen. dieses Handeln ist vorbildlich, ich glaube niemandem, dass er oder sie sich nicht von Geld beeinflussen lässt. Antworten



Schweiz

Populär auf Facebook Privatsphäre

Umfrage

Erst Metropolitanregion dann Kantonslobbyist – und nun eine parlamentarische Gruppe: Die Region Basel will in Bern besser gehört werden. Braucht es diese neue Organisation?




Lokale Suche

Marktplatz