Schweiz

Diskussion

Steuererträge sind im Armenviertel höher als im Villenquartier

Wegen der dichten Bauweise nehmen Städte in günstigen Quartieren zum Teil mehr Geld ein als in teuren. Allerdings sind in ärmeren Vierteln auch die Kosten höher. Mehr...

Von David Schaffner.

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141 Kommentare

Walter Gull

07.10.2012, 17:44 Uhr
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Ist die der Studie zugrundegelegte Quartierfläche die Fläche der Bauzonen oder die Bruttofläche, die auch Wald oder Gewässer enthält? Antworten


Roland Steiner

07.10.2012, 08:36 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Jetzt weiss ich auch, weshalb alle Politiker verdichtetes Bauen proklamieren. Am liebsten hätte man normale Steuerzahler in mehrstöckigen Kaninchenställen einquartiert. Dann wäre der Ertrag pro Fläche am grössten. Dann haben sie erstens mehr Macht über mehr Leute und der Steuerertrag ist grösser. Dann haben sie noch mehr Geld zur Vefügung das sie für ihre Eigeninteressen nutzen können. Antworten


H. Jenni

06.10.2012, 19:07 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Solange in der Schweiz (gemäss Eidg. Steuerverwaltung) "die 5% mit den höchsten Einkommen 57% der Bundes-, Staats- und Gemeindesteuern zahlen und 39% fast nichts" ist die Diskussion über die Steuererträge im Armenviertel für mich eine esoterische Diskussion. Zudem wird die einkommensstarke Person keine KK Verbilligung und Ergänzungsleistung beziehen - und im Alter nicht vom Staat abhängig sein. Antworten


Roger Keller

05.10.2012, 20:48 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

So rechnen Parlamentierer, die damit zeigen, dass sie keine Ahnung haben: Denn massgeblich kann nicht der Steuerertrag als solcher pro m2 sein; man müsste eine Vollkostenrechnung machen: Schule, Sozialamt, Krankenkassensubvention, etc.; diese Kosten müsste man dem Ertrag gegenüberstellen, dabei ist auch die Verwaltung, die jeder Bürger verursacht, im Sinne einer Vollkostenrechnung zu machen, etc. Antworten


Ursula Brock

06.10.2012, 08:35 Uhr
Melden 3 Empfehlung 4

Kosten versus Ertrag pro Bürger. Sie Witzbold, das ist genau das gleiche wie Ertrag pro m2 und da sie hier die KK Subbentionen für die Armen so schon erwähnen aber denen wiederum nicht die Kopfsteuern für die Reichen gegenüberstellen soll das wohl einfach heissen, lasst die armen Reichen endlich in Ruhe den die kosten pro Vermögensanteil weniger als ein Armer...


Helena von Ganten

05.10.2012, 15:18 Uhr
Melden 11 Empfehlung 19

Natürlich geben wir Wohlhabenden uns Mühe unsere Steuern zu optimieren. Schliesslich haben wir das ganze Leben hart garbeitet um überhaupt zu Wohlstand zu kommen, während andere das Geld vom Staat nur so hinterhergeschmissen bekommen ohne einen Finger zu rühren: Sozialfälle, Arbeitslose, Bauern, Asylindustrie, Sozialindustrie. Da ist es nur gerecht wenn die wenigstens etwas zurückgeben müssen! Antworten


Harald Hefti

05.10.2012, 15:17 Uhr
Melden 6 Empfehlung 2

Wenn endlich die breit gestreuten, Hunderten Milliarden an Pensionskassenvermögen eingerechnet würden, dann möchte ich "die aufgehende Schere" zwischen arm und reich mal sehen! Antworten


Heinz Butz

05.10.2012, 14:38 Uhr
Melden 11 Empfehlung 5

Hoffentlich hat niemand für diese Nonsens-Studie etwas bezahlt! Hier werden nicht nur Äpfel mit Birnen verglichen sondern Pferdeäpfel mit Erdäpfel. Antworten


Peter Wass

05.10.2012, 14:32 Uhr
Melden 8 Empfehlung 1

Ich würde eine Kostenrechnung pro Quartier empfehlen, bei welcher dann für das jeweilige Quartier die Nettorendite pro m2 ausgewiesen wird.
Damit lässt sich dann relativ einfach herausfinden, welche Bewohner die rentabelsten sind.
Und wer weiss: vielleicht ist der Mittelstand doch nicht so nutzlos und gewinnt wieder etwas an Beachtung...
Antworten


Anton Keller

05.10.2012, 14:18 Uhr
Melden 6 Empfehlung 6

Man sollte nicht nur Steuererträge, sondern auch die Subventionen wie Krankenkassenvergünstigung, Sozialhilfe etc. mit einbeziehen. Die Direkte Bundessteuer, die Reichtumssteuer, wird zudem vom Bund eingezogen.
Dann sieht das Bild für die Villenquartiere bedeutend besser aus. Oder weshalb ist Schlieren trotz den vielen Armen nicht so reich?
Antworten


Peter Steiner

05.10.2012, 15:08 Uhr
Melden 8 Empfehlung 5

@Anton Keller: Seit wann ist denn die Bundessteuer eine Reichtumssteuer?


Stefan Schneider

05.10.2012, 14:12 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Gleichzeitig kämpfen Grüne, SP und der Heimatschutz dagegen, dass am Zürichberg Villen abgerissen werden und verdichtet wird.
Diese Statistik ist absolut sinnlos. Die Antwort auf solche Informationen ist: So what? Reiche können sich anscheinend mehr Fläche leisten. Das ist die einzige Erkenntnis.
Erinnert mich an gewisse Grossunternehmen, wo im Stundentakt neue KPIs erfunden werden...
Antworten


Peter Gutknecht

05.10.2012, 13:46 Uhr
Melden 8 Empfehlung 3

Frau Badran bringt so ziemlich alles durcheinander, was man irgendwie durcheinanderbringen kann. Sowohl mittelständische 3.5-Zimmer-Wohnungen wie auch luxuriöse 300-m2-Lofts können überteuert sein oder staatlich -offen oder verdeckt- subventioniert sein (zB via Bürgschaft oder zu billigem Land für Genossenschaften). Sowohl eine Luxussuite als auch eine kleine Wohnung kann als Zweitwohnung dienen. Antworten


Stephan Schwan

05.10.2012, 13:44 Uhr
Melden 7 Empfehlung 5

Für Stadtplaner eine interessante Statistik: Quartiere mit einer hohen Ausnützungsziffer und z.B. 3-geschossigen Wohnbau ermöglichen über dichte Belegung mit Mittelständlern mehr Einnahmen auf naturgemäss begrenztem Stadtgebiet als die Rechnung mit einigen Reichen, die exorbitante Platzverschwender sind, was durch deren (steueroptimiertes) Einkommen/Vermögen aber nicht genügend ausgeglichen wird. Antworten


Jules Koller

05.10.2012, 13:42 Uhr
Melden 15 Empfehlung 6

Eine Frage an alle: Findet hier irgend jemand, dass er wirklich arm ist? Hat in der Schweiz nicht jeder Zugang zu einer erstklassigen Schulbildung und zu einem Top-Gesundheitswesen? Muss hier wirklich jemand Hunger leiden oder winters frieren? War hier schon irgend jemand in einem Land, wo dies nicht alles selbstverständlich ist? Ist dieses Gejammer nicht obszön, angesichts globaler Armut? Antworten


Ursula Brock

05.10.2012, 13:50 Uhr
Melden 23 Empfehlung 8

Das gejammer ist noch viel zu leise angesicts des obzönen Reichtums.. hier wie anderswo und, absolute Armut gibt es auch hier, Arbeit auf Abruf, Temporärjobs, Niedrigstlöhne. Armut ist in der Regel leise und still und man schaut gerne über sie hinweg und vergisst sie schneller als die Informationen über die Reichen. Stimmts? Man fühlt sich den Reichen auch näher obwohl viele den Armen näher sind


Margot Helmers

05.10.2012, 11:40 Uhr
Melden 17 Empfehlung 1

Es wurde berichtet dass in Luzern die Einschreibegebühren an den Hochschulen bis zu 5 x höher sind als in anderen Kantonen. So holt man die entgangenen Einnahmen durch die Steuersenkungen der letzten Jahre. Natürlich mit freundlicher Unterstützung des Souveräns. Antworten


Ursula Brock

05.10.2012, 12:42 Uhr
Melden 22 Empfehlung 4

Ja aber so geht das in allen Bereichen der Gesellschaft. Steuern senken wie blöde wobei die hohen und höchsten Einkommen Megamässig was davon haben und das fehlende Geld holt man dann mit neuen oder höheren Gebühren und Abgaben wieder rein. Sparen tut der Standardlöhnler damit in der Regel gar nichts, die oberen 10' tausend aber sehr viel. Wir sparen für das Wohlbefinden der Reichen


Hermann Klöti

05.10.2012, 11:36 Uhr
Melden 21 Empfehlung 9

Steuererträge pro Flächeneinheit vergleichen - ein sehr innovativer Ansatz, der pro-Kopf-Vergleich ist ja sowas von gestrig. Als nächstes Kriterium vielleicht einmal die Höhe über Meer?
Oder die Zahl der Tassen im Schrank?
Antworten


Frederik Fuchs

05.10.2012, 13:12 Uhr
Melden 6 Empfehlung 1

Verflixt, das mit der Höhe über Meer wollte ich selber grad schreiben. Wie wäre es dann mit Steuerertrag versus Grundwassermächtigkeit?


Kevin Blanc

05.10.2012, 11:23 Uhr
Melden 30 Empfehlung 9

Mich würde auch die Anzahl Messerstechereien pro Hektare in ausgesuchten Quartieren interessieren. Bzw. der polizeiliche Aufwand. Irrsinnig diese Statistiken Antworten


Reto Stadelman

05.10.2012, 11:12 Uhr
Melden 7 Empfehlung 9

Ich sehe noch keinen Handlungsbedarf. Die Aussagen im Text oben sind zwar interessant, aber da genaue Zahlen zu den Kosten der einzelnen Quartiere fehlen, nicht aussagekräftig. Erst wenn klar ist das die Reichen flächenmässig gesehen viel kosten und wenig bezahlen, könnte man sich eine Änderung des Steuersystems überlegen. Vorher jedoch ist das alles nur heisse Luft von der SP. Antworten


Andreas Meier

05.10.2012, 11:11 Uhr
Melden 18 Empfehlung 5

Unterschiedliche Blickwinkel erweitern den Horizont. Gar vielen Kommentatoren scheint daran nicht wirklich gelegen zu sein. Antworten


Markus F. Baumgartner

05.10.2012, 10:54 Uhr
Melden 25 Empfehlung 9

Kurzkommentar:
Das ist wie im Vatikan, man nimmt es noch den Aermsten !
Antworten


Herbert Hefti

05.10.2012, 10:42 Uhr
Melden 31 Empfehlung 33

Ich rate allen hier dringend die Steuerstatistiken des Finanzdepartementes zu lesen. Wer dann immer noch behauptet, dass die "bösen Reichen" keine Steuern bezahlen, der will oder kann nicht lesen. Basta! Antworten


Lukas Aeschbacher

05.10.2012, 11:37 Uhr
Melden 12 Empfehlung 8

Steiner: Wenn Sie Kenntnis davon haben, dass solche "Tricks" gegen Gesetze verstossen, sollten Sie das zur Anzeige bringen. Wenn hingegen diese "Tricks" gegen keine Gesetze (die demokratisch erstellt worden sind) verstossen, sehe ich da kein Problem. Und konkret welche "bösen Reichen" haben behauptet, der Mittelstand bezahle keine Steuern?


Paul Ernst

05.10.2012, 11:32 Uhr
Melden 15 Empfehlung 3

Grüezi Herr Hefti, Sie müssen sehr reich sein. Das mag ich Ihnen gönnen. Erlauben sie mir aber darauf hinzuweisen, dass z.B. der Präsi der SVP ZH weniger als 10'000.-- Einkommen versteuerte.


Ernst Rietmann

05.10.2012, 11:27 Uhr
Melden 29 Empfehlung 2

@Hefti. Es geht nicht darum, gegen die Reichen zu schiessen. Es geht darum, die Gesellschaft im Gleichgewicht zu halten, damit es der Schweiz auch in 20-30 Jahren noch gut geht. Wenn es so ist, dass der Mittelstand weiter zurück geht, die Working Poor-Zahlen steigen, stört dies nachhaltig ein friedliches Zusammenleben. Plötzlich müssen sich dann die Reichen schützen und hinter Mauern verstecken.


Peter Steiner

05.10.2012, 11:01 Uhr
Melden 29 Empfehlung 8

@Herbert Hefti: Es hat niemand behauptet, dass die bösen Reichen keine Steuern bezahlen. Nur wenden die bösen Reichen jeden nur möglichen Trick an um die Steuerlast so tief wie möglich zu halten. Und sie sorgen dafür, dass diese Möglichkeiten erhalten bleiben und behaupten gleichzeitig, der Mittelstand bezahlt keine Steuern.
Das ist belastend für die Gesellschaft und die guten Reichen ;-)


martin meyer

05.10.2012, 10:59 Uhr
Melden 46 Empfehlung 11

Ich empfehle Ihnen das Buch des ehemaligen kantonalen Statistik-Chefs Hans Kissling "Reichtum ohne Leistung - Die Feudalisierung der Schweiz".
Die reichsten 10 (!) Steuerzahler im Kanton ZH besitzen gleich viel Vermögen wie 2/3 aller Steuerzahler. Gemessen an dieser Ungleichheit bezahlen diese Reichen viel zu wenig Steuern. Und die Ungleichheit wächst weiter.


Ralph Grunder

05.10.2012, 10:30 Uhr
Melden 32 Empfehlung 16

"Steuererträge sind im Armenviertel höher als im Villenquartier" ist die revolutionäre These eines Wirtschaftswissenschaftlers und wurde im Rahmen eines staatlichen Massnahmenprogramm in Griechenland bereits erfolgreich umgesetzt und getestet. Griechenland hat mittlerweile die grössten Armenviertel und darum auch das grösste Steuersubstrat der Welt! Ihr habt doch alle gar keine Ahnung! Antworten


Ralph Blumer

05.10.2012, 10:57 Uhr
Melden 8 Empfehlung 2

Nur wenn man alle "Kosten" und "Erträge" vergleicht, hätte man eine aussagekräftige Kennzahl. Wenn jemand auf seinen Lohn 30% Steuern zahlt, schlägt sich das sicherlich positiver nieder als jemand der 10% auf seine Arbeitslosenunterstützung zahlt... Womit ich ganz und gar nicht sagen will, dass die 10% weniger weh tun als die 30% des Gutverdieners. Ganz im Gegenteil.


Andreas Meier

05.10.2012, 10:47 Uhr
Melden 19 Empfehlung 6

Keine These, Herr Grunder, sondern ein Befund. Nur schon das Verkennen dieser Tatsache relativiert Ihren Anspruch auf alleinigen Durchblick enorm.


Roger Mettler

05.10.2012, 10:28 Uhr
Melden 23 Empfehlung 8

Wenn man die Steuereinnahmen mit m2 vergleicht, wäre wohl die Gemeinde Glarus Süd mit Abstand die schlechteste. Flächenmässig die grösste, aber fast keine Einwohner (mehr). Solche Vergleiche sind doch für die Katz. Wenn schon, dann Steuersubtrat pro Kopf. Antworten


Roger Mettler

05.10.2012, 11:03 Uhr
Melden 8 Empfehlung 3

Schon klar. Aber zu einigen Kreisen gehören auch Parks oder Waldabschnitte (Beispiel Ueltiberg oder Züriberg). Daher ist dieser Vergleich nicht sehr aussagekräftig.


Nino Wili

05.10.2012, 10:46 Uhr
Melden 14 Empfehlung 2

Es geht hier um "Viertel und Quartiere" in Städten. In ländlichen Gebieten werden diese Einteilungen gar nicht verwendet.


Ursula Brock

05.10.2012, 10:26 Uhr
Melden 11 Empfehlung 6

Je kleinlicher wir uns gegenseitig beäugen, desto bünzliger werden wir am Ende. Wir schmeissen die Grosszügigkeit angeblich zu Lasten von Gerechtigkeit über Bord und können schon gar nicht mehr aufhöhren zu zählen wer denn nun mehr im Vorteil ist. Wir bauen uns immer kleinere Gartenzäune um eine angebliche Kostenwahrheit (Gerechtigkeitsmasstab) erzielen zu können. Rappenspalter. Nicht? Antworten


André Sandmeier

05.10.2012, 10:23 Uhr
Melden 12 Empfehlung 4

Ich weiss zwar nicht genau, was ein Hektar Mais, Reis oder Weinreben abwirft,
aber in diesem Bereich (Wohnen) mit Hekar zu rechnen, ist eher menschenunwürdig.
Weil, theoretisch könnte man auf einem Hektar noch viel mehr Menschen unterbringen.
Bereits 1965 hat Alexander Mitscherlich "Die Unwirtlichkeit unserer Städte" publiziert.
Antworten


peter bühler

05.10.2012, 10:09 Uhr
Melden 59 Empfehlung 18

Was mich wütend macht: immer wieder profiliert sich die SP als Vertreterin des Mittelstandes. Dabei ist es gerade die SP Politik (Wachsender Sozialstaat, hohe Steuern, immer mehr Umweltabgaben und Gebühren, CO2 Steuern, ...) die dem Mittelstand die Luft abdrückt. Den Reichen ists egal, die "Armen" müssens nicht bezahlen... Antworten


Nico Meier

05.10.2012, 14:35 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Das Grundproblem beim Umverteilen ist, dass wenn ich dem Geringverdiener X einen Franen geben will als Umverteilungsmassnahme muss ich dem Gutverdiener Y vier Franken abnehmen die drei Franken die nicht bei X ankommen versickern in der Verwaltung an administratifen Aufwendungen.
Da liegt doch das Problem.


peter bühler

05.10.2012, 14:00 Uhr
Melden 4 Empfehlung 3

Nein Frau Brock! Nicht die Steuersenkungen sind der Grund, sondern die ständig wachsende Staatsquote für den allumfassenden Sozialstaat, gekoppelt mit der ständig steigenden (und insbesondere durch die SP geförderte) Anspruchshaltung der Bevölkerung.Sie sehen überall nur bösen Reichen, aber abgezockt werden wir durch Politiker, welche ständig private Verantwortung in staatliche Obhut umverteilen


Ürsula Brock

05.10.2012, 12:55 Uhr
Melden 6 Empfehlung 3

@Jutzi; Sie sucehn das Geld am falschen Ort bei den falschen Leuten und den falschen "Verrusachern". Für Steuersenkungen der letzten 20 Jahre wurden Milliardeneinnahmen aufgegeben... jedes Jahr wiederkehrend und die bürgerliche sind so gierig Masslos. Jedes Jahr haben wir mal mit Abstimmung mal ohne mehrere 100 Mio. Einnahmen in Bund und Kantonen an die Reichen verschenkt. Sparen sie weiter


Nico Meier

05.10.2012, 11:53 Uhr
Melden 9 Empfehlung 1

Herr Bühler das sehe ich auch so ich habe bisanhin meine Franchise auf 2'500 gehabt und bin nur dann zum Arzt wenn es wirklich nicht anders gegangen ist ansonstenhabe ich mich mittels Hausmitteli geheilt. Nun überlege ich mir ob ich nicht auf franchise 300 wechseln soll und auch wegen jedem bobo zum arzt wieso sollich sparen bei mediz. Leistungen? Werde ja nicht belohnt dafür.


peter bühler

05.10.2012, 11:23 Uhr
Melden 14 Empfehlung 3

Frau Brock, das ist doch absurd, der Sozialstaat IST der Grund für diese Entwicklung. Dazu nur ein Beispiel bei der KK: Wer wenig Einkommen hat, bekommt die Prämie vom Staat bezahlt. Folge: Als Franchise wird 300.- gewählt, mit jedem Bobo geht man zum Arzt, jede neue Leistung in der KK ist willkommen, bezahlt wird ja von den anderen. Und solche Beispiele gibt es unzählige...


Ernst Rietmann

05.10.2012, 10:59 Uhr
Melden 12 Empfehlung 3

@Bühler. Ich kann Ihnen teilweise beipflichten. Schlimmer ist aber für mich, dass keine Partei die Interessen des staatstragenden Mittelstandes wahrnimmt. Die CVP hat bez. Familienpolitik einige zaghafte Versuche gemacht, ansonsten nichts. Schlimmer noch, die bürgerliche Mehrheit gewährt(e) Steuererleichterungen immer nur Reichen und Unternehmen.


Nico Meier

05.10.2012, 10:59 Uhr
Melden 8 Empfehlung 14

Wir werden in den nächsten Jahren kaum drumherum kommen bei den Sozialleistungen den Gürtel enger zu schnallen. Anfangen tuts schon bei der Arbeitslosenkasse die einem 80% bzw. 70% des vorherigen Lohns zahlt weiter geht es mit den grosszügigen Sozialhilfetarifen usw.


Karl Jutzi

05.10.2012, 10:45 Uhr
Melden 16 Empfehlung 17

Frau Brock, das ist einfach Unsinn, was Sie erzählen! Der Sozialstaat wurde unter Leitung der Sozialdemokraten und linker Christlichsozialer jedes Jahr mehr aufgebläht und wird früher oder später kollabieren. Oder wo soll Schluss sein? In Griechenland, Spanien etc. sehen wir es jetzt, und die Schweiz wird das gleiche in einigen jahren auch noch erleben müssen.


Ursula Brock

05.10.2012, 10:17 Uhr
Melden 19 Empfehlung 10

Korrekt, die Sozialdemokraten in ganz Europa haben schon so manchen asozialen Beschluss gefasst. Die bürgerlichen haben sich aber nie gegen die Beschlüsse und Gesetze gewehrt. Der Sozialstaat kann aber nichts für die Belastungen. Schuld sind zahlreiche Steuergesetz und Abgabenreformen der letzten 20 Jahre die alle auf den Mittelstand zugreifen müssen um zu funktionieren. Kopfsteuern sind so was.


Adam Schmid

05.10.2012, 10:06 Uhr
Melden 18 Empfehlung 4

Schlussendlich sind die Bewohner in Armenvierteln zum Grossteil volkswirtschaftlich uninteressant, da noch die ganzen Sozialausgaben berücksichtigt werden müssen und man so schnell in die roten Zahlen rutscht. Antworten


Felix Huber

05.10.2012, 10:01 Uhr
Melden 32 Empfehlung 14

Wir können einfach nur froh sein, dass David Schaffner und Jacqueline Badran nicht für die Berechnung unserer Steuern verantwortlich sind, sonst müssten wir alle Sozialhilfe beanspruchen. Das wäre vermutlich aber gar nicht so unerwünscht, wären wir dann doch potenzielle Wähler. Antworten


Roman Rosenstein

05.10.2012, 09:53 Uhr
Melden 16 Empfehlung 6

So eine verdrehte Argumentation! Man könnte nach der Lektüre der ersten Abschnitte des Artikels meinen, der Staat müsse Steuergelder nicht für Einwohner, sondern für Hektaren ausgeben. Einen Hektar-Ertrag als Masstab zu postulieren ist wohl dem Gedanken entsprungen, der in unserer Gesellschaft so oder so schleichend fortschreitenden Nivellierung nach unten Argumente zu liefern! Antworten


Daniel Munkerl

05.10.2012, 09:41 Uhr
Melden 26 Empfehlung 12

... und da reden wir doch von Gerechtigkeit oder ?
Auch wenn es eine Milchmädchenrechnung ist, die Realität ist wirklich so; da die sehr gut verdienenden Personen sich Konstrukte leisten können; welche ihnen sehr wohl zu niedrigen Steuerausgaben verhelfen.
Das ist eine Sache der Regierung - wenn man so eine aufrechte (gesunde!) Gesellschaft schaffen will - dann GUTE NACHT !!!
Antworten


Ursula Brock

05.10.2012, 13:02 Uhr
Melden 3 Empfehlung 3

@Hefti; Das glauben Sie, hat aber mit der Wirklichkeit überhaupt nichts zu tun... es gibt hier ein Mehrklassen Gesundheitssystem. Die 1ste Klasse sehen wir gar nie, lesen höchstens mal darüber. Dann kommt das öffentliche mit mehreren Stufen und Sie können gerade zuschauen wie das demontiert wird. Die Profitablen Bereiche werden privatisiert werden, die anderen verelenden oder werden geschlossen.


Herbert Hefti

05.10.2012, 10:55 Uhr
Melden 12 Empfehlung 12

@Brock. Genau, und deshalb geht es den Schweizern ja sooo schlecht. Wachen Sie bitte auf! Hier wird sogar die "ärmste Kirchenmaus" medizinisch auf Topniveau (Unispital, Triemli) versorgt und landet im Altersheim auf dem gleichen, neurenovierten Stock wie der "Züribergler". Überprüfen Sie doch mal den Inhalt ihrer antiquierten Neidrhetorik auf Aktualität!


Ursula Brock

05.10.2012, 09:55 Uhr
Melden 25 Empfehlung 13

Die Economisuisse und andere Unternehmensverbände bereiten gerade die Unternehmenssteuerreform III (mit der typisch Neoliberalen Verachtung für die Gesellschaft) vor die weitere Steuerausfälle in Milliardenhöhe vorsieht... so schliesst sich der Kreis derer die davon profitieren und am "Züriberg" wohnen und derer die dafür bezahlen die in den anderen kostenintensiven Kreisen wohnen...


Peter Steiner

05.10.2012, 09:30 Uhr
Melden 57 Empfehlung 23

Wie kann denn das sein. Unseren bürgerlichen Freunden zu Folge zahlen ja nur die Reichen steuern alle anderen profitieren nur von ihnen.
Mein Weltbild kommt ins Wanken, der Mittelstand bezahlt doch Steuern. Steuersenkungen bringen keine Mehreinnahmen. Der Reichtum tröpfelt nicht von oben nach unten sondern fliesst von unten nach oben.
Wurden wir von $VP und FDP am Ende gar angelogen? ;-)
Antworten


Peter Steiner

05.10.2012, 11:06 Uhr
Melden 6 Empfehlung 4

@Lukas Aeschbacher: Es hat eher den Anschein als ob das Pendel zurückschlägt. Die Zeit der grenzenlosen Gier geht dem Ende entgegen.
Immer mehr merken, dass sie nichts davon haben, wenn Unternehmen und Milliardäre steuerlich begünstigt werden. Das wir nichts davon haben, wenn eine muslimische Gemeinschaft kein Türmchen aufstellen darf.


Lukas Aeschbacher

05.10.2012, 09:57 Uhr
Melden 17 Empfehlung 19

Eher durch Polemik der SP zu falschen Schlussfolgerungen verleitet. Ich finde es eigentlich erstaunlich, dass das so einfach geht.


Ernst Rietmann

05.10.2012, 09:54 Uhr
Melden 24 Empfehlung 11

@Steiner. Wir werden von den Ihnen genannten bezüglich Steuern seit Jahren angelogen, bürgerlicherseits gibt es aber auch noch andere, die behilflich sind. Den Reichen und Unternehmen werden seit Jahren Steuerreduktionen gewährt, was hier überhaupt nicht berücksichtigt wird. Beim Mittelstand und den Ärmsten (auf CH-Niveau) bleibt die Belastung bei steigenden Nebenkosten immer etwa gleich.


steve weber

05.10.2012, 09:29 Uhr
Melden 20 Empfehlung 30

Mal wieder so eine Milchmädchenrechnung ohne jeden Erkenntniswert! Antworten


Alfred Walter

05.10.2012, 09:43 Uhr
Melden 28 Empfehlung 16

Doch, mein Herr. Steuern nicht nur auf Einkommen verlangen. Nein, natürlich auch auf den Platzanspruch!! Das wäre eine wirklich soziale Lösung.


Daniel Graf

05.10.2012, 09:28 Uhr
Melden 61 Empfehlung 28

Frau Badran: Genau, die Ansiedlung von (vereinzelten) Menschen mit hohem Einkommen treibt die Immobilienpreise in die Höhe, nicht die 80'000 Personen, die jedes Jahr in die Schweiz eingewandert sind... Wenn Sozialdemokraten rechnen, hat das immer einen Unterhaltungswert. Wenn sie an der Macht sind, vergeht einem das Lachen. Antworten


linus stamm

05.10.2012, 11:28 Uhr
Melden 11 Empfehlung 6

Graf:Finde ich interessant:Einwanderer benötigen zwingend einen Arbeitsplatz um sich hier niederlassen zu können.Wer hat sie eingestellt?Linke?Glaube ich weniger.Die Einwanderung hat in der CH direkt etwas mit den Arbeitgebern zu tun,die aus verschiedensten Gründen,aber vorwiegend aufgrund von höherem Gewinnstreben,Arbeitnehmer aus dem Ausland einstellen die dann bei einer Baisse die ALV belasten


Roberto Conte

05.10.2012, 09:27 Uhr
Melden 27 Empfehlung 6

Die Reichen zahlen wohl auch Steuern, doch haben einige ein nur geringes Einkommen, welches sich im Vermögen anhäuft. Der Vermögenssteuersatz ist ja auch einiges günstiger als der Einkommenssteuersatz. Somit kommt noch hinzu, dass einige Reiche es verstehen Pauschalsteuern wie die reichen Ausländer zu bezahlen, dadurch haben die Steuervögte Geld schneller griffbereit. Arme Arme der Mittelschicht. Antworten


Etienne Kohler

05.10.2012, 09:15 Uhr
Melden 31 Empfehlung 6

Wenn ich noch auf einen kleinen Fehler aufmerksam machen darf: Auf dem Bild ist im Hintergrund weder der Zürichberg als Berg, noch der Zürichberg als Quartier sichtbar sondern der Hönggerberg mit dem Quartier Wipkingen. Dieses ist nicht ganz so reich wie der Zürichberg. Antworten


peter ilg

05.10.2012, 09:05 Uhr
Melden 53 Empfehlung 1

Dass der MIttelstand die Gesellschaft finanziert dürfte wohl niemanden überraschen ! Logisch, das scheint auch niemanden zu stören, schlussendlich profitieren alle anderen davon, die keine adäquaten Steuern zahlen können oder wollen. Die relative Steuer-Belastung (ob direkt durch Steuern oder indirekt durch ausbleibende Subventionen jeglicher Art) ist beim Mittelstand bei weitem am höchsten. Antworten


Kurt Spieler

05.10.2012, 08:52 Uhr
Melden 64 Empfehlung 39

Sind da die Ausgaben für Sozialfürsorge, IV und Nothilfe und Opferentschädigung und Spitalaufenthalt für Vermöbelte im Armenviertel bereits eingrechnet? Antworten


Felix Rothenbühler

05.10.2012, 10:33 Uhr
Melden 14 Empfehlung 5

@Aeschbacher: Die Oper erhält 80 Mio./a, das Schauspielhaus 35, dazu all die anderen Einrichtungen PLUS die Investitionsbeiträge bei An- und Umbauten. Die Summe rechne ich jetzt nicht aus. Diese Institutionen werden vor allem von Leuten besucht, die es sich leisten könnten, auch den vollen Preis zu bezahlen, nicht? Und wohlgemerkt: Es geht hier um Kunst, nicht ums Essen, Wohnen, Überleben.


Lukas Aeschbacher

05.10.2012, 09:30 Uhr
Melden 17 Empfehlung 29

Rothenbühler: Soweit ich weiss, sind Flughafen und Oper für alle zugänglich und somit keine "Sonderbehandlungen". Welche "anderen Sonderbehandlungen" meinen Sie? Etwa dass vermögende Haushalte oftmals Arbeitsplätze schaffen (Haushaltshilfen u.ä.)?


Felix Rothenbühler

05.10.2012, 09:11 Uhr
Melden 59 Empfehlung 26

Sind da die VIP-Kosten wie Flughafen, Oper und andere Sonderbehandlungen bereits mit eingerechnet?


martin meyer

05.10.2012, 08:48 Uhr
Melden 54 Empfehlung 18

Die Zahlen sind interessant, könnten auch noch ausgeweitet werden: Inwiefern sinkt der Steuerertrag, wenn Mietwohnungen in Wohneigentum umgewandelt werden (Steuerabzüge für Wohneigentümer etc).
-
Unter dem Strich bleibt jedoch die schlichte Tatsache, dass die Mehrheit der Bevölkerung immer weniger Geld im Portemonnaie hat, während eine Minderheit immer mehr davon hat. Weshalb wohl?
Antworten


Nico Meier

05.10.2012, 22:53 Uhr
Melden 1 Empfehlung 1

Die Linken sind schuld am unaufhörlichen Ausbau der Sozialwerke die uns Milliarden kosten und die wir unter anderem über unsere Lohnabzüge brappen müssen.
Habe ich doch unten erklärt genau die das KK Obligatorium, das die prämien innerhalb von 15 Jahrenmehr als verdoppelt hat!


Sämi Keller

05.10.2012, 15:58 Uhr
Melden 2 Empfehlung 1

@N. Meier: Und weshalb sollen jetzt die Linken Schuld sein? 1. Haben und hatten die Linken nie eine Mehrheit im Parlament und Regierung und 2. hat die Linke z.Bsp. bei der Ust. Reform 2 genau vor dem gewarnt was heute passiert ist.


Nico Meyer

05.10.2012, 13:38 Uhr
Melden 0 Empfehlung 1

Die ust. reform 2 war ein Fehler ich habe da zugestimmt weil ich dem BR geglaubt habe die ausfälle seien nur minim ich denke viele haben danur zugestimmt weil mit falschen Zahlen gearbeitet worden ist .


martin meyer

05.10.2012, 11:42 Uhr
Melden 5 Empfehlung 1

meier, ich stimme ihrer analyse bei. jedoch, was haben die linken damit zu tun? denn gleichzeitig mit den steigenden kosten für den mittelstand wurden die steuern für internationale firmen im zuge des steuerwettbewerbs um milliarden reduziert (ust-reform II). erbschaftssteuern abgeschaft etc. im gegenzug werden halt abgaben und mwst erhöht. klassische neoliberale (und bürgerliche) steuerpolitik.


Nico Meier

05.10.2012, 11:24 Uhr
Melden 8 Empfehlung 2

Herr Andreas Meier ja sie bezahlen Vermögenssteuern auf ihrem Vermögen. Mal angenommen sie kaufen ein Auto für 100'000 so wird dieses Auto in der Steuererklärung im ersten Jahr einen Wert von 50'000 haben. Ihnen wird also auch nur einen Teil des Werts ihres Autos als Vermögen angerchnet.
Wenn Sie nun auch noch einen fiktiven Eigenmietwert auf ihr Auto versteuern müssten fänden Sie das fair?


Nico Meier

05.10.2012, 11:07 Uhr
Melden 10 Empfehlung 7

Warum der Mittlstand immer weniger Geld hat ganz einfach.
KK Prämien haben sich seit Einführung KVG mehr als verdoppelt!
MWST wurde mehrfach eröht
Lohnabzüge wurde erhöht
PFZ wurde eingeführt = Lohndumping und steigende Mieten.
Und was habe ich von diesen Massnahmen garnichts!
Danke liebe SP, Grüne und andere Linke für den Griff in meine Tasche!


Andreas Meier

05.10.2012, 11:02 Uhr
Melden 5 Empfehlung 1

Ich, Michael Wyss, gehöre zu den Mietern, die Vermögenssteuer zahlen. Seit Jahrzehnten schon. Nichts ererbt, alles angespart. Das Wohnen zur Miete gibt mir ein Stück Ungebundenheit. (Was aber nicht heisst, dass ich nicht sehen würde, dass für viele Leute Wohneigentum mit einem Gefühl von Ungebundenheit einhergeht. Jedem das Seine, denke ich.)


Michael Wyss

05.10.2012, 10:16 Uhr
Melden 10 Empfehlung 4

Herr Meyer, nennen Sie mit bitte einen Mieter, der Vermögenssteuer zahlt! Die Freibeträge gehen je nach kanton von ca. 70' bis 180' + Abzugsmöglichkeiten für jedes Kind. Also wenn da noch Mieter Vermögesnssteuern zahlen, dann geht es denen aber sehr gut (sehr sehr teuere Autos, sehr viel frei verfügbares Cash auf dem Konto etc.).


martin meyer

05.10.2012, 09:35 Uhr
Melden 13 Empfehlung 7

herr beyeler, vermögenssteuern bezahlen mieter auch.
im gegensatz zu den wohneigentümern aber nicht auf einem tieferen schätzwert der immobilie (ein weiterer steuerrabatt), sondern voll auf jedem gesparten franken. vom ersten tag miete an. möglicherweise gar auch durch konsumverzicht...


Konrad Beyeler

05.10.2012, 09:15 Uhr
Melden 15 Empfehlung 10

Dafür steigen durch getätigte Amortisationen (meist vorgeschrieben
durch die Banken) - ev. die Vermögenssteuern, Herr Meyer.
(Vielfach durch Konsumverzicht betätigt).


Damian Kaeufeler

05.10.2012, 09:08 Uhr
Melden 18 Empfehlung 8

@martin meyer:
Eigenmietmietwert wird bei den Steuern dazugerechnet (+).
Abzugsfähig sind Hypo-Zinsen (-);
ebenfalls (teilweise) werterhaltende Massnahmen (-);
jedoch nicht Wertvermehrende (+); gibt Erhöhung Eigenmietwert.
Gibt in etwa ein Nullsummenspiel.


martin meyer

05.10.2012, 09:05 Uhr
Melden 11 Empfehlung 24

Herr Beyeler, immerhin wird der Eigenmietwert heute zu 40% staatlich subventioniert und praktisch schweizweit bloss zu 60% eingezogen - der Schuldzinsabzug hingegen ist voll abzugsfähig.


Konrad Beyeler

05.10.2012, 08:58 Uhr
Melden 27 Empfehlung 10

Da Sie bei Ihrer Ausweitung den (steigenden) Eigenmietwert
vergessen haben, Herr Meyer, würde ich nur sagen:
Selektive Wahrnehmung.


Tom Dubach

05.10.2012, 08:53 Uhr
Melden 31 Empfehlung 8

Ja, wäre interessant, denn beim Wohneigentümer wird ja noch der (hohe) Eigenmietwert zum Einkommen draufgehauen und bei den heutigen tiefen Zinsen sind die Abzüge nicht sehr gross.


Konrad Beyeler

05.10.2012, 08:47 Uhr
Melden 27 Empfehlung 9

Ist das jetzt die neue soziologische Theorie; -
mit "Pauperismus" den Wohlstand in der Schweiz retten ?
Antworten


Theo Sprecher

05.10.2012, 08:36 Uhr
Melden 57 Empfehlung 9

Die Aussage von Tagi-Jouranlist, David Schaffner, ist nicht durchdacht. Steuereinnahmen pro Quartier zu berechnen ist sinnlos und die Aussage, die Einnahmen seien höher, einfach nur reisserisch.
Es macht viel mehr Sinn die Steuereinnahmen pro Einwohner zu rechnen, respektive den Verwaltungskosten gegenüberzu stellen, d.h. den "Steuergewinn" zu rechnen.
Antworten


David Stoop

05.10.2012, 09:21 Uhr
Melden 24 Empfehlung 3

Auch das würde das Bild verzerren, da ein erheblicher Anteil der Steuereinnahmen aus indirekten Quellen stammen, wie etwa Mehrwertsteuern ect. Dann wäre noch die Frage, wie man Unternehmensgewinne betrachtet? Nimmt man das den Reichen weg oder werden die ja effektiv von den Arbeitern erwirtschaftet und durch tiefe Löhne ermöglicht?


steve walker

05.10.2012, 08:34 Uhr
Melden 39 Empfehlung 5

Wen um aller Welt interessieren "Steuererträge pro Fläche"? Das einzige, was (wenn überhaupt) interessieren könnte, ist das Ergebnis aus "Einnahmen minus Ausgaben pro Fläche". Aber nicht einmal das ist wirklich von Belang. Antworten


Reto Widmer

05.10.2012, 08:28 Uhr
Melden 68 Empfehlung 29

Eine sozialdemokratische "Ökonomin", der Witz des Tages. Die Badranischen Milchbüechlirechnungen - wie auch alle anderen virtuosen Berechnungen im Artikel - haben ein stark griechisches Flair... Antworten


Marcel Senn

05.10.2012, 22:10 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@Widmer: Die Frau Nationalrätin Badran ist neben ihrem Oekonomie-Abschluss an der Hochschule St. Gallen noch lizenzierte Biologin und war (und ist) während ihrer Tätigkeit im Stadtzürcher Gemeinderat (damals gewählt mit der höchsten Stimmenzahl) die grösste Unternehmerin mit mehreren Dutzend Angestellten - alles selber aufgebaut!
Vermutlich übersteigt das Ihr kleinkariertes Weltbild um Längen...


Raul Castaneda

05.10.2012, 08:25 Uhr
Melden 114 Empfehlung 7

Wissen die Verfasser dieser "Studie" überhaupt, was Armenviertel sind ?
Da kann man nur den Kopf schütteln oder die Augen verdrehen ...
Antworten


Erwin Marti

05.10.2012, 14:18 Uhr
Melden 0 Empfehlung 1

Hier kann man nur sagen, wenn aus parteipolitischer Sicht die Schluissfolgerungen bekannt sind endet alles in willkürlichen Aussagen. Realität und nicht Einzelbeispiele eines Mannes in der Mobimosiedlung und Quiatratmeter statt Anzahl Steuerzahler und deren Familienmitglieder müsste man berücksichtigen. Die Kosten wurden aufgezeigt! Logik und nicht Parteiunlogik ist gefordert!


Damian Kaeufeler

05.10.2012, 08:20 Uhr
Melden 47 Empfehlung 3

Kostenrechnungen auf diese Art (nur die gewollten Faktoren herauspicken)
sind Glückssache - wie das Beispiel beweist.
Eine seriöse Vollkostenrechnung sähe anders aus.
Antworten


Pierre Bonmot

05.10.2012, 08:20 Uhr
Melden 13 Empfehlung 2

Der Steuerertrag pro m2 ist beschränkt aussagekräftig. Relevant ist das Verhältnis von staatlichen Ausgaben zum Steuerertrag pro Fläche, welches vermutlich am Zürichberg besser (d.h. kleiner) ist als im Kreis 4/5. Und da es in einzelnen Gebieten wohl auch grösser als 1 ist, kommt es schlussendlch auf den richtigen Mix an. Antworten


Erich Kaufmann

05.10.2012, 08:13 Uhr
Melden 28 Empfehlung 9

Eine solche Statistik ist Fragwürdig und Irreführend. Wenn es so weiter geht mit der Umverteilung, werden sich die Reichen so schützen müssen, dass diese Rechnung wieder ganz anders aussieht! Abgesehen davon berücksichtigt man keine Ökobilanz, weil so würde sich das Resultat noch mehr in die andere Richtung ausschlagen. Will sich da jemand Rechtfertigen, da bleibt mir nur das Kopfschütteln. Antworten


Ivan Markovic

05.10.2012, 08:12 Uhr
Melden 50 Empfehlung 10

Ich dachte der Staat sei dazu da, seinen Bürgern zu dienen und nicht den max. Ertrag pro Hektar zu erzielen. Am besten mache wir aus der ganzen Schweiz ein Land für Reiche und wir "Armen" ziehen ins Ausland. Antworten


Michael Wyss

05.10.2012, 10:18 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Falsch gedacht Herr Markovic, leider. Nach heutiger Auffassung dient der Bürger dem Staat und nicht umgekehrt. Aber so lange es Menschen wie Sie gibt, habe ich Hoffnung, das wir das wieder ändern können.


Caroline Egger

05.10.2012, 09:31 Uhr
Melden 22 Empfehlung 0

@Markovic: Sie sind nicht der Einzige, dem die Tendenz, den Bürger als Eigentum des Staates zu betrachten, das es zu bewirtschaften und zu bevormunden gilt. aufgefallen ist. Zuerst die Rendite pro Hektar Bevölkerung, dann die Rendite pro Bürger, und dann? Wird man unrentable Entitäten ins Ausland entsorgen müssen?


Urs Schoffner

05.10.2012, 08:27 Uhr
Melden 38 Empfehlung 6

Jetzt haben Sie den Plan der Regierung und Reichen verraten - das neue Monaco am Zürichsee.


Daniel Zollinger

05.10.2012, 08:11 Uhr
Melden 19 Empfehlung 9

Ich hoffe einfach das es nicht soweit kommen wird wie in Brasilien, wo man vom Villenviertel aus mit der Rolltreppe nach unten das Armenviertel besuchen kann! Antworten


Ernst Walker

05.10.2012, 08:28 Uhr
Melden 41 Empfehlung 1

Sind in Brasilien die Armenviertel nicht oben?


Thomas Stäubli

05.10.2012, 07:45 Uhr
Melden 45 Empfehlung 59

Frau Badran hat null Ahnung. Es gibt für Gemeinden kaum profitablere Deals als Zweitwohnungen: Deren Eigentümer bezahlen ja sehr wohl Steuern, sie versteuern den Eigenmietwert als Einkommen, oft in einer hohen Progressionsstufe, verursachen der Stadt hingegen keine hohen Kosten, denn deren Kinder gehen anderswo zur Schule (Die Schule ist mit Abstand die teuerste Aufgabe der meisten Gemeinden). Antworten


Samuel Koch

05.10.2012, 09:17 Uhr
Melden 20 Empfehlung 5

Herr Stäubli... Ihr Beitrag in Ehren aber jeder der eine Eigentumswohnung als Zweitwohnung kauft ist Weltmeister im Steuernoptimieren. Also würde ich meinen kostet ein solcher die Bürger mehr als er den nutzen in die Stadt bringt. Und dann nutzt er alle Infrastruktur. Aber ACHTUNG nur nutzen dran zahlen sollen wir vom Mittelstand


Pawel Silberring

05.10.2012, 08:38 Uhr
Melden 47 Empfehlung 12

So ein Blödsinn: Zweitwohnungen verbrauchen Platz, treiben die Mietpreise in die Höhe und stehen leer rum (oder sind nur Schein-Zweitwohnsitze zur Steuervermeidung). Diese Verschwendung von Platz als Segen darzustellen erfordert vor allem eine blühende Phantasie.


heinz meier

05.10.2012, 08:08 Uhr
Melden 48 Empfehlung 16

@Herr Stäubli
Ihr Kommentar ist ja ein Witz. Mit dem Eigenmietwert trotz allfälliger hoher Progression zahlt der Zweitwohnungsbesitzer in Zürich praktisch keine Steuern. Benützt er nicht auch den öV, das Opernhaus, die Strassen usw? Wieviel Zweitwohnungsbesitzer halten sich mehrheitlich in der sogenannten Zweitwohnung auf?


Pierre Wegener-Fringer

05.10.2012, 07:41 Uhr
Melden 39 Empfehlung 31

Was die Kosten für Mittelstands-Wohungen am meisten in die Höhe treibt, wird verschwiegen: Der Bau von zu vielen subventionierten Genossenschaftswohnungen (z.B. in der Stadt ZH) führt dazu, dass Private und PK's kaum mehr mittelständische Siedlungen bauen - da die Gen.Wohnungen deren Miete locker unterbieten können, wenn auch nur um 2-300 Fr. . Daher forcieren Sie gehobene Mietobjekte - leider! Antworten


Hans Manser

05.10.2012, 10:05 Uhr
Melden 8 Empfehlung 3

Ist das Satire?
In dieser Stadt kann praktisch jede Wohnung die nicht horrend teuer ist problemlos vermietet werden. Konkurrenz gibt es bei einem Leerwohnungsanteil im Promillebereich höchstens in der Theorie.
Das Problem ist das Immobilien, insbesondere in Anbetracht der aktuellen Wirtschaftslage, Vermögensparkplatz sind. Mietertrag ist da schön zu haben, aber 2.-Rangig.


martin meyer

05.10.2012, 08:54 Uhr
Melden 27 Empfehlung 5

Mit Verlaub, Ihre Behauptung ist ja absurd. Private könnten jederzeit günstige Wohnungen bauen: Die Nachfrage danach ist ungebrochen. Tatsache ist doch, dass private Investoren das Segment bedienen, wo sie am meisten Gewinn rausholen können, und das sind nun mal teure Wohnungen.
-
Ihr Votum steht auch quer zur Volksmeinung: 75% der Bevölkerung in der Stadt fordert explizit günstigere Wohnungen.


Harald Hefti

05.10.2012, 07:39 Uhr
Melden 83 Empfehlung 71

Was soll jetzt das schon wieder? Ich gehöre zu den so genannt "Reichen", wohne in einer steuergünstigen Gemeinde und bezahle etwas 40% Steuern und Abgaben! Hört doch endlich mit dem Märchen auf "Die Reichen zahlen keine Steuern!". Wir bezahlen fast im Alleingang den Grossteil der direkten Steuern! Lest doch endlich mal die Statistiken! Oder geht's Euch nur um Neid-Polemik? Antworten


Marcel Senn

05.10.2012, 22:30 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@Hefti: Und wie gross ist Ihr Grundstück? Dank dieser Studie wissen Sie jetzt wenigstens, dass Sie eine Wasserleitung nur mit wenigen teilen müssen, während es beim gemeinen "Pöbel" tausende sind. Das kostet halt ein bisschen mehr, es hat ja niemand behauptet, die Reichen zahlen keine Steuern und Ihr Wohlstand sei Ihnen gegönnt, sofern Sie Ihre Steuererklärung korrekt ausfüllen....


Herbert Hefti

05.10.2012, 10:39 Uhr
Melden 7 Empfehlung 8

@Meier. Sie können hier schon rumpöbeln so lange Sie wollen, nur leider ändert dies nichts an der Tatsache, dass die sogenannt "Armen" längst gar keine direkten Steuern mehr bezahlen. Was wollen Sie denn noch? Wenn endlich die breit gestreuten Hunderten Milliarden an Pensionskassenvermögen eingerechnet würden, dann möchte ich "die aufgehende Schere" zwischen arm und reich mal sehen!


Caroline Egger

05.10.2012, 09:43 Uhr
Melden 19 Empfehlung 9

Herr Hefti, wenn ich Steuern UND Abgaben wie Sozialversicherungen, KK zusammenzähle komme ich auch mit einem mittleren Einkommen auf mehr als 40 %! Bitte aufhören mit der Neid-Keule, diesem Relikt aus den goldenen Zeiten des Neoliberalismus und der Finanzbetrüger. Wachen Sie auf! Die Zeiten ändern sich, auch in ZH!


Peter Steiner

05.10.2012, 09:39 Uhr
Melden 26 Empfehlung 13

@Harald Hefit: Sie bezahlen bloss 40% Steuern? Dann wäre ich aber ein bisschen leiser hier drin. Von einer Million bleiben ihnen also noch 600'000.-, dass sie nicht verhungern ist ein Wunder!
Ein guter Teil des Mittelstandes hat Ende Monat ein paar hundert Franken auf der Seite, da ist die Quote für Steuern und Abgaben weit über 50%, die steigenden Lebenshaltungskosten geben dann den Rest.


Reto Meier

05.10.2012, 08:48 Uhr
Melden 39 Empfehlung 42

Ach Sie sehr armer Reicher. Selbst wenn Ihr wertloser armseliger Pöbel bloss 20% Steuern zahlt: 60% von beispielsweise CHF 300'000 zu behalten ist etwas besser als 80% von CHF 50'000. Aber euch Möchtegern-Reichen soll man für alles was ihr gebt jedesmal den Bückling machen und die Schuhe ablecken. Selbst wenn ihr eine Kippe auf den Asphalt spickt.


Manuel Rios

05.10.2012, 07:36 Uhr
Melden 52 Empfehlung 9

Ja genau, Armenviertel! Eiir kennen das hier gar nicht. Geht mal nach Südamerika oder so...und besucht mal da ein Armenviertel, wennihr da lebend wieder raus kommt....! Antworten


linus stamm

05.10.2012, 10:29 Uhr
Melden 5 Empfehlung 3

Rios: Was ist dann, wenn man lebend wieder raus kommt?Ich denke,dass auch in einem südamerikanischen Armenviertel nicht jeder Tourist gekillt wird... aber so wie Sie das hier beschreiben,ist es genauso relativ wie der kritisierte Bericht.


Marco Casutt

05.10.2012, 09:00 Uhr
Melden 18 Empfehlung 9

Der Begriff hat nichts damit zu tun, ob man wieder lebend raus kommt. Armut bedeutet nicht nur absolute, sondern auch relative Armut. Niemand behauptet, diesen Leuten gehe es gleich schlecht wie Armen in Südamerika.


Charles Büsser

05.10.2012, 07:31 Uhr
Melden 62 Empfehlung 15

Ertrag pro Hektare, das sind wir wohl jetzt in den Augen der Politiker! Danke! Obwohl diese Rechnung sowieso Mumpitz ist. Wenn die Sozialhilfebeträge mit einbezogen werden, müsste wohl sogar Frau Badran mal auf ihre bemühenden 'Beiträge' verzichten und beschämt schweigen! Antworten


Enrico Bach

05.10.2012, 07:22 Uhr
Melden 257 Empfehlung 17

Nun nennt man es bereits Armenviertel... später Ghetto? Ich wüsste nicht wo in Zürich in "Armenviertel" ist.... Antworten


Beat Müller

05.10.2012, 20:21 Uhr
Melden 1 Empfehlung 1

Herr Bach, das perfide System in der Schweiz ist eben so konzipiert, dass die Leute hier manipuliert werden und meinen, weil sie ein Durchschnittseinkommen von 5700.- CHF aufweisen (absoluter Median), dass sie nicht arm sind. Tatsache ist aber, dass wir zig-Milliardäre und Millionäre haben (Beispiel Bilanz die 300 Reichsten) und in diesem Vergleich die meisten wirklich arme Mäuse sind ...


Daniel Eicher

05.10.2012, 09:51 Uhr
Melden 12 Empfehlung 2

@Meier: Ganz gross und fett im Titel. Gesehen? Man kann auch die Suchfunktion verwenden... Das verhindert die Peinlichkeit, anderen Polemik vorzuwerfen, obwohl diese recht haben.


Daniel Tannacker

05.10.2012, 09:49 Uhr
Melden 12 Empfehlung 1

@Thomas Meier: Haben Sie den Titel gelesen??


Ivo Steinmann

05.10.2012, 09:48 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Wie wäre es, wenn sie auf den Inhalt eingingen und nicht auf Begriflichkeiten? Es ist klar was damit gemeint ist.


Thomas Meier

05.10.2012, 09:39 Uhr
Melden 4 Empfehlung 17

@Bach
Der Begriff Armenviertel taucht im ganzen Artikel nirgends auf, es wird von "ärmeren" gesprochen. Ich hoffe sie kennen den Unterschied......
Aber um am Stammtisch mitreden zu können, polemisieren gewisse Leute halt eben gerne ein bisschen....


Christoph Bremser

05.10.2012, 07:12 Uhr
Melden 54 Empfehlung 61

Und ein weiteres Beispiel für die Schwindeleien der beiden Milliardärs-Kuschelparteien SVP und FDP. Der Mittelstand bringt das Steuersubstrat und nicht die Millionäre, Milliardäre und auch nicht die Bauern. Antworten


Lukas Aeschbacher

05.10.2012, 08:47 Uhr
Melden 22 Empfehlung 6

Genau falschen Schlussfolgerungen wollte der Artikel (und auch Frau Badran) wohl implizieren. Tipp: Anstatt Steuerertrag pro Fläche den Steuerertrag pro Kopf betrachten. Als kleine Zusatzaufgabe darf man sich fragen, welchen Nutzen die Betrachtung pro Fläche überhaupt hat. Tipp: Nicht zu weit suchen.


Thomas C. Weissmann

05.10.2012, 07:11 Uhr
Melden 54 Empfehlung 9

Das zitierte Bespiel Zürich beweist das Gegenteil von dem, was der Artikel behauptet. Der Kreis 7 (zu dem auch das Quartier Fluntern) gehört, weist sehr grosse unbewohnte (Wald-) Flächen auf. Zudem werden grosse Flächen durch mehrere Spitäler beansprucht. Bereinigt um diese Faktoren dürfte der Steuerertrag im Kreis 7 pro bewohnte Hektar deutlich höher ausfallen als ausgewiesen. Antworten


Kurt Dubach

05.10.2012, 07:10 Uhr
Melden 26 Empfehlung 54

Da sieht es man, darum muss man sich nicht wundern wen Reich reicher werden und Arme ärmer! Wen da schon die rede ist von Mehrkosten bei den ärmeren, mal sehen was ihm Asylwesen geht es dauert und dauert, Wohnraum wird knapper und gejammert, und man kommt sich vor als nicht ihm eigenen Land! Wen man schon jammert zuwenig Wohnraum, sollte der BR handeln, und nicht die Hände falten ist halt so! Antworten


Lukas Aeschbacher

05.10.2012, 07:09 Uhr
Melden 82 Empfehlung 36

Typisch einseitige Sicht der SP-Ökonomin: Ohne konkrete Zahlen zu kennen und unter selektiver Berücksichtigung von wenigen Aspekten die vorgefertigte Meinung "belegen". Vielleicht sollte man auch Zahlen wie Sozialhilfebeiträge, KK-Prämienbeiträge, Grundstückgewinnsteuern, Fahrzeugsteuern, etc quartiersweise aufschlüsseln und nicht nur die Erschliessung mit Infrastruktur. Antworten


Ursula Brock

05.10.2012, 07:04 Uhr
Melden 51 Empfehlung 32

Nach Neoliberaler Denkweise sind entgangene Einnahmen Kosten und müssen entsprechend auf der "roten" Seite verbucht werden. Insofern sind die entgangenen Steuereinnahmen aus den "Reichen" Bezirken wesentlich teuerer als die Unterhaltskosten aus den armen Bezirken. Aber dann, niemand ist so inkonsequent wie die Neoliberalen Vordenker die in 30 Jahren sehr gut für sich selber gewirtschaftet haben... Antworten


Peter Weber

05.10.2012, 07:04 Uhr
Melden 62 Empfehlung 29

Langstrasse gleich ertragreich wie Zürichberg
Und was kann und soll uns das sagen? Vielleicht, dass die normalen Steuerzahler, bei ihren Steuern nicht tricksen können, wo hingegen bei den Oberen immer die Möglichkeit dazu besteht . oder so? Und dazu kommt, dass der Züriberg meist mit grosser Verachtung auf die Langstrasse blickt. Mit oder ohne Grund? Ethik und Moral halten sich nicht an Grenzen
Antworten


Irene Sauber

05.10.2012, 06:46 Uhr
Melden 26 Empfehlung 45

Wollen denn unsere Genossen lieber so was: einen 900 Meter hohen Superturm gleich neben dem Zürcher HB (oder mira auch in Schangnau, gleich neben den Postauto-Haltestelle)?? Darin als Mieter hocheffiziente, äusserst erfolgreiche Konzerne, die weltweit agieren und horrende Gewinne erwirtschaften und den M2-Ertrag der Langstrasse 10'000fach übertreffen? Komische Rechnung, die da LINGGS anstellen wil Antworten


Dan Horber

05.10.2012, 06:44 Uhr
Melden 39 Empfehlung 20

Da werden Birnen mit Aepfeln verglichen. Man kann doch nicht den Schnitt der Staatsausgaben pro Steuerzahler als Vergleichsgrösse nehmen. Die Staatsausgaben sind in den unteren Einkommensschichten i.d.R. deutlich höher (mehr Kinder, Sozial- und Unterstützungsgelder usw.). Zudem müssten auch die Bundessteuern mit einbezogen werden. Und die sind bei höheren Einkommen überproportional höher. Antworten


Hans Manser

05.10.2012, 09:54 Uhr
Melden 13 Empfehlung 5

Wenn man diese Effekte mit einbezieht, so muss man den Quartieren mit mehr Sozialleistungen für Kinder auch anrechnen das sie einen überproportional grossen Beitrag für die Zukunft unserer Nation leisten. Sie erschaffen die Arbeitskräfte und AHV Zahler von Morgen.


Dan Horber

05.10.2012, 06:42 Uhr
Melden 37 Empfehlung 15

Ein Steuerzahler muss nicht profitabel sein. Steuern ist ein Beitrag an die Gemeinschaft. Einerseits zur Bereitstellung der Infrastruktur und Sicherheit/Verwaltung und andererseits zur Unterstützung derer, die nicht für sich selber sorgen können (die, die nicht wollen, gehören nicht dazu). Antworten


Ralph Blumer

05.10.2012, 07:40 Uhr
Melden 21 Empfehlung 14

Das ist eine etwas griechische Sichtweise. Wenn eine Mehrheit der Steuerzahler "unrentabel" sind, steigt die Verschuldung. Man muss aber für die Profitabilitätsrechnung alle Kosten (d.h. auch Sozialhilfe, Krankenkassenvergünstigungen, Belastung der Infrastruktur etc.) berücksichtigen und von den gesamten Steuern (inkl. MwSt, Verkehrsabgaben etc.) abziehen. Erst dann ist die Rechnung transparent.


Maya Hächler

05.10.2012, 06:36 Uhr
Melden 8 Empfehlung 40

Frau Badran sollte ins Finanzdepartement, ganz einfach. Antworten


Gregor Surer

05.10.2012, 06:35 Uhr
Melden 56 Empfehlung 35

Diese Art von Berechnung und der reisserische Titel zum Beitrag sind gewollt und sehr nahe an Desinformation. Der Aufwand einer Gemeinde in den Villenvierteln und beim Mittelstand sind extrem kleiner als in den 'Armenvierteln' - es zählt ja nicht der Umsatz sondern der Ertrag im wahren Leben! Antworten


Hans Manser

05.10.2012, 09:51 Uhr
Melden 15 Empfehlung 6

Der Beitrag reflektiert diese Tatsache. Ihr Kommentar ist Reisserisch, da sie anscheinend nur den Teil den sie als Negativ betrachten gelesen haben. Machen sie sich doch mal die Mühe den Artikel zu lesen.



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