Schweiz
Türkischer Botschafter protestiert gegen höchste Schweizerin
Aktualisiert am 21.06.2009 1 Kommentar
In dem Brief wirft die Türkei Simoneschi vor, ihr Auftritt vor der Gesellschaft Schweiz-Armenien am 24. April in Genf habe der offiziellen Haltung der Schweiz widersprochen, wie Simoneschi am Sonntag einen Bericht der «NZZ am Sonntag» bestätigte.
Die Nationalratspräsidentin widerspricht dem Vorwurf der Türkei: «Das stimmt nicht, ich habe die Haltung des Nationalrats vertreten.» Dieser hatte 2003 ein Postulat überwiesen, in dem der Nationalrat den Genozid an den Armeniern durch die Türkei 1915 offiziell anerkennt. (raa/sda)
Erstellt: 21.06.2009, 10:51 Uhr
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Zum Glück haben solche Protestbriefe keine Wirkung. Der Völkermord an den Armeniern ist eine Tatsache, welche die Türkische Regierung zu verdrängen sucht. In der Türkei hat das Militär nach wie vor die Macht und gibt die Meinungsrichtung vor. Selbst Familienmitglieder der Generäle besitzen grosse Privilegien. Deren Frauen verhalten sich in der Gesellschaft oft wie dekadente Neureiche. Antworten





