Umstrittenes Minarett-Plakat: Auch die Medienhäuser tun sich schwer

Nicht nur die Städte, auch die Medienhäuser haben Mühe mit dem Minarett-Plakat: Ringier lehnt die Publikation des umstrittenen Sujets konsequent ab. Andere Verlage prüfen, ob sie das Plakat überhaupt drucken wollen.

«Eine Herabwürdigung, die wir ablehnen»: Plakat der Minarett-Verbotsinitiative.

«Eine Herabwürdigung, die wir ablehnen»: Plakat der Minarett-Verbotsinitiative.

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Das provokative Sujet der SVP zur Minarett-Verbotsinitiative stösst vielerorts auf Ablehnung. Die Stadt Basel verbietet das Plakat im öffentlichen Raum, andere Städte wie Zürich, Winterthur und Luzern zögern noch, die Plakate aus dem Stadtbild zu verbannen. Sie haben aber ein Gutachten bei der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus (EKGR) in Auftrag gegeben.

Doch nicht nur die Städte hadern mit dem umstrittenen Minarett-Plakat. Auch die Medienhäuser tun sich schwer mit der Minarett-Kampagne. Noch hat das Pro-Komitee keine Anzeigen in der Presse in Auftrag gegeben, doch bereits verlautbaren erste Verlage, sie würden das Sujet mit den Moscheetürmen, die wie Raketen aussehen, nicht publizieren.

«Islam wird mit Gewalt gleichgesetzt»

«Das vorliegende Inserat setzt Minarette und den Islam mit Gewalt gleich», erklärt Ringier-Sprecher Stefan Hackh auf Anfrage von baz.ch/Newsnetz, «dies ist eine Herabwürdigung, weshalb wir dieses Inserat ablehnen.» Die Publikation eines Inserats mit einem anderen Sujet oder ein reines Wortinserat des Initiativkomitees würde man allerdings prüfen. «Grundsätzlich bieten die Ringier-Publikationen Platz für die freie Meinungsäusserung und berücksichtigen daher verschiedene Positionen gleichberechtigt.»

Tamedia: Grosse Zeitungen gegen Druck des Minarett-Sujets

Auch in Bern hat man Mühe mit dem umstrittenen Plakat. «Ich tendiere aus ethischen Überlegungen zu einer Absage», erklärt Espace-Chef Ueli Eckstein von der Tamedia, der für die Belange des Verlags der Zeitungen «Bund» und «Berner Zeitung» verantwortlich ist. Er spricht von einem «Grenzfall». Sobald man eine Inserate-Anfrage erhalte, werde man eine genaue rechtliche Prüfung einleiten.

Auch «Tages-Anzeiger» und «20 Minuten» werden die Minarett-Sujets aller Voraussicht nach ablehnen, wenn konkrete Anfragen der Minarett-Gegner eingehen, wie Christoph Zimmer, Sprecher der Tamedia erklärt, zu der auch baz.ch/Newsnetz gehört. Die Entscheidung liege allerdings bei den Verlagsleitern der einzelnen Zeitungen. Und diese sei mitunter abhängig vom weiteren Verlauf der Debatte zur Minarett-Initiative. Insbesondere wolle man abwarten, wie die Stellungnahme der EKGR ausfällt.

NZZ: Noch keine Inserate-Anfrage

Nicht auf die Äste herauslassen, will sich derzeit die NZZ. «Wir haben noch keine Inserate-Anfrage zum Thema Minarette bekommen», erklärt Sprecherin Bettina Schibli. Sobald eine Anfrage eintreffe, werde man die Veröffentlichung in Absprache mit der Chefredaktion und Verlagsleitung prüfen. g (baz.ch/Newsnetz)

Erstellt: 06.10.2009, 14:17 Uhr

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54 KOMMENTARE

Jean Lenaux

09.10.2009, 11:49 Uhr

Es wird reichlich viel in das Plakat hineingelesen. Die einzige Übertreibung die ich sehe sind die vielen Minarette, womit suggeriert wird, die Schweiz würde islamisch. Das ist jedoch eine Zuspitzung, die nicht rassistisch ist. Wer die Minarettürme mit Raketen vergleicht, hat noch nie eine Rakete oder ein Foto davon gesehen. Dann sieht ein Döner aus wie eine Handgranate.


Max Sutter

07.10.2009, 10:37 Uhr

Die Minarette auf dem Schweizer Kreuz sollen Raketen darstellen? Das Sujet erinnert doch eher an das Display im Haus der Armee der Expo 64 in Lausanne. Da standen glänzend die 24 Patronen der Taschenmunition wohl geordnet auf der Schweizer Fahne, von schräg oben mittels Spot angestrahlt. Zum Schaudern! Das war zur Zeit des kalten Krieges. Danach sehnt sich die SVP offenbar wieder bzw. immer noch.


Beat Vogel

07.10.2009, 10:32 Uhr

Es wird so oft verglichen, wie es im Iran nie möglich wäre, eine Kirche zu bauen - stimmt (noch). Es stimmt aber vorallem, dass es auch viele Islamische Länder gibt, wie Religionsfreiheit praktiziert wird. Wenn die Initiative angenommen würde, setzen wir uns selber auf die Stufe der Nichtaufgeklährten Islamischen Staaten - und nehmen uns selber dann hoffentlich als schlechtes Beispiel.


Ron Schweizer

07.10.2009, 09:51 Uhr

Gegen die menschenverachtende Praxis des Islams ist das Plakat harmlos.


Martina Wenger

07.10.2009, 09:20 Uhr

@Paul Rater: DANKE, es gibt noch Mitmenschen,von denen ich mich verstanden fühle.Es gibt überall Menschen,die in Freiheit und Gerechtigkeit leben wollen,unabhängig der Religion oder Nationalität.Mit all diesen Menschen ist es möglich differenziert über die Herausforderungen der Welt und des Alltages zu sprechen und Lösungen zu finden.Es leben die Menschen mit dieser "Nationalität"!!


Urs Stotz

07.10.2009, 00:42 Uhr

Ein Plakat, auf dem Minarette ausschauen wie Minarette, wird abgelehnt oder verboten. Meine Damen und Herren, wie reagieren Sie erst darauf, wenn das erste Minarett in ihrer Nachbarschaft steht? Und sie beglückt werden, ganz nach dem Motto: "und stündlich ruft der Muezzin".


Thomas Röthlisberger

06.10.2009, 19:00 Uhr

Bravo St.Gallen!!!!!!!!!!!!!!!!!!


Christoph Geiser

06.10.2009, 18:56 Uhr

Würden die Muslime unsere Kultur schätzen und respektieren, kämen sie erst gar nicht auf die Idee Minarette zu bauen.


Kurt Hauser

06.10.2009, 18:45 Uhr

In arabischen Ländern sind christliche Kirchen nicht erlaubt, warum sollen wir denn hier Minarette dulden?


Franz Brunner

06.10.2009, 18:31 Uhr

soll mir mal jemand erklären was an diesem plakat herabwürdigend oder rassistisch oder ????? sein soll


Pankraz Aeschlimann

06.10.2009, 18:01 Uhr

Es ist erschütternd zu lesen, wie dieses menschenverachtende Plakat gut geredet wird.


Thomas Röthlisberger

06.10.2009, 17:17 Uhr

Warum streiten wir um etwas was wahr ist ? Ein Auslandschweizer


Hedvika Post

06.10.2009, 17:03 Uhr

an Paul Rohner und andere, die keine Ahnung von freier Meinungsäusserung haben: es geht in diesem Fall nicht um freie Meinungsäusserung, sondern wahrscheinlich um einen Straftatsbestand des Rassismus, also Bitte nicht verwechseln!!!


Hans Müller

06.10.2009, 16:52 Uhr

Was sagen eigentlich die Muslime in der Schweiz zum Plakat?


Thomas Fischer

06.10.2009, 16:36 Uhr

Interessant, wie sich einige Schweizer für die Muslime hier einsetzen. Wie wäre wohl das Echo, wenn katholische Kirchen und Synagogen im Iran gebaut würden?


Paul Rohner

06.10.2009, 16:16 Uhr

Da scheinen aber verschiedene Verlagshäuser zu vergessen, dass wir nicht in einem komunistischen Land leben. Wer hat Diese wohl so eingeschüchtert und unter Druck gesetzt, dass die Meinungsbildung dermassen verhindert werden soll. Diese Verlagshäuser täten gut daran sich weiter dem Gedanken der freien Meinungsäusserung zu verpflichten. Unsere Urururur Eltern drehen sich im Grab mehrmals um.


Barbara Steinemann

06.10.2009, 16:14 Uhr

Zensur statt Meinungsfreiheit und freie Demokratie. Genau das wären aber die starken Säulen unserer Verfassung. Etwas schizophren mutet es schon an, wenn ein Plakat nur auf öffentlichem Grund verboten wird, auf privatem Grund aber zu sehen sein wird.


Hans Müller

06.10.2009, 16:14 Uhr

Man kann gegen die Initiative sein, aus diversen Gründen. Aber: Kann mir einer sachlich und logisch herleiten, warum das Plakat rassistisch oder hetzerisch sein soll? Bei den Mohammed Karikaturen konnte mir übrigens auch kein einziger Muslim oder Linker sachlich herleiten, was daran beleidigend hätte sein sollen.


Eduard Krüger

06.10.2009, 16:13 Uhr

@ René Luchsinger Sie tun so, als würde die Mehrheit der Muslime "mit Gewalt reagieren". Sie sind schön auf die Fernsehberichte reingefallen, die die Regimes gewisser arabischer Länder pflegen: Da werden 30 arbeitslose Leute herangekarrt, um vor einer westlichen Botschaft irgendwas zu verbrennen und erhalten dafür vielleicht ein Nachtessen o.ä. Meinen Sie im Ernst, Muslime seien Unmenschen?


Heinz Frey

06.10.2009, 16:09 Uhr

Bei all der Diskussion um Toleranz,Islam,Einbürgerungen,Ausländeranteil,Einwanderung etc.geht eines vergessen,nähmlich die damit einhergehende Beschneidung der eigenen Identität,Kultur.Ich sehe den"Kampf gegen Minarette"nicht in erster Linie als Ausdruck einer Geringschätzung des Islams, als vielmehr den Versuch, die eigene Identität zu bewahren.Insofern ist das Plakat nicht rassistisch


Dominik Friedli

06.10.2009, 16:02 Uhr

dieses und andere Plakate der SVP und die jeweilige Reaktion darauf,hat nichts mit Totalitarismus zu tun,sonder mit der Tatsache,das sich ein erheblicher Teil der schweizer Bevölkerung getrieben von gekränktem Nationalstolz,notorischer Xenophopie und Minderwertigkeitskomplex,auf alles ausländische schiesst was sich bewegt.Die Gefühlslage anderer Kulturen interessiert diese schon lange nicht mehr.


Andre Carrel

06.10.2009, 15:53 Uhr

Vielleicht sollte die SVP eine Liste von den Religionen die in der Schweiz erlaubt sind aufstellen.


Gerhard Keller

06.10.2009, 15:42 Uhr

Abgelehnt werden diese Inserate doch nicht aus humanitären oder gar aus Gründen der Religionstoleranz. Nein, man hat schlichtweg Angst vor Folgen wie nach dem Erscheinen der Karikaturen. Aus Angst geht man auch nicht in die no go areas verschiedener Städte Europas wo der Islam und seine Aufpasser über die korrekte Verschleierung wachen. Wir stehen am Beginn einer klaren demoskopischen Entwicklung.


Kurt Hofer

06.10.2009, 15:41 Uhr

Religion ist Machtpolitik . Fast alle Verbrechen haben einen religiösen Hintergrund . Das Ziel muss sein, die religiöse Entwicklungsstufe endlich zu überschreiten . Darum sollen alle religiösen Handlungen nicht noch weiter unterstützt, sondern reduziert und aus dem öffentlichen Raum verbannt werden .


Peter Thommen

06.10.2009, 15:34 Uhr

Weiss wie die Unschuld, schwarz wie der Tod und rot wie Blut, das sind die Farben von Schneewittchen - aber auch des Faschismus! Da gefällt mir das unaufgeregte farbige Plakat der Gegenkampagne deutlich besser!


Rita Kaufmann

06.10.2009, 15:29 Uhr

Wenn sich die Medien für einmal nicht dem Profit verpflilchtet fühlen, ist das mehr als nur begrüssungswert!!!! Dieses Plakat ist so was von daneben, dass es gar keinen Ausdruck gibt dafür! R.K.


Sandra Fürer

06.10.2009, 15:24 Uhr

Interessant, wie sich einige Schweizer für die Muslime hier einsetzen. Für Schweizer in einem islamischen Land würde nie das Gleiche gelten.


Erna Rothenbühler

06.10.2009, 15:23 Uhr

Solange es Medien gibt, die das Plakat "zitieren" (also bei Meldungen abbilden) und breit und gross über die Kampagne berichten, solange haben die Initianten eines der Ziele erreicht. Wie oft haben wir das Bild jetzt schon im Tagi (online) ansehen müssen? Das kostet die Initianten keinen Franken - sie werden lachend danken.


Roman Günter

06.10.2009, 15:22 Uhr

Das Plakat zeigt, worum es bei der Minarett-Initiative geht. Eins gehört also zum andern. Wird nun das Plakat aus juristischen Überlegungen abgelehnt, entsteht eine etwas unbefriedigende Situation. Wie geht man mit der Initiative um. Es wäre schön, wenn, auch von der Presse, weniger behauptet und mehr dargelegt würde. Wo bitte findet konkret die Herabwürdigung einer Glaubensgemeinschaft statt?


Heinz Lehmann

06.10.2009, 15:16 Uhr

Dieses Plakat ist RASSISMUS pur!!


Rainer Leicht

06.10.2009, 15:03 Uhr

Bis jetzt ist die Online-Ausgabe des TA ja nicht schüchtern, das Plakat zwecks Illustration des Artikels zu zeigen. Die Argumentation der Plakatgegner, insbesondere der Vergleich mit Raketen, erschliesst sich mir nicht. Fehlt nur noch, dass da jemand Phallussymbole erkennen will.


Werner Reinhardt

06.10.2009, 14:57 Uhr

Das sind doch keine Raketen. Das Plakat zeigt stilisiert Minarett-Türme auf rotem Feld mit Schweizer Kreuz und eine verschleierte Person. Der Text ist eindeutig. Wenn man unbedingt will, kann man natürlich etwas anderes (Islam=Gewalt) hineininterpretieren. Dies ist aber rein politisch motiviert von der Gegnerschaft. Plakate sind plakativ. Dieses braucht weder Erklärungen noch Interpretationen.


Ramon Paxus

06.10.2009, 14:52 Uhr

Erstaunlich. Von Ringgier hätt' ich solche courage nicht erwartet. Bravo!


Heinz Moser

06.10.2009, 14:51 Uhr

Das Plakat muss gar nicht in Zeitungen inseriert werden, dank der "Buuh, RASSISMUS!, schlimm-nazi" Schreierei wurde es schon längst in JEDER Zeitung gezeigt, gratis und franko, die SVP dankt wie jedesmal. Ich werde je länger je mehr zum Gegner des Anti Rassismus Gesetzes, wird ja doch nur missbraucht um missliebige Meinungen zu unterdrücken, Argumente scheinen heutzutage nicht mehr "in" zu sein.


Philippe Ehrenzeller

06.10.2009, 14:37 Uhr

Die Problematik der Antirassismusstrafnorm(ARS) zeigt sich hier exemplarisch.Man wird den Verdacht nicht los, dass hier politische Einschätzungen dazu führen,dass andere Meinungen verboten werden.Wie anders ist es erklärbar,dass in einem Kanton die Plakate aufgehängt werden,wärend andere darin ein Verstoss gegen die ARS sehen.Die Diskrepanz der Einschätzungen scheint riesig und damit willkürlich.


Michael Chylewski

06.10.2009, 14:09 Uhr

Diese Plakate erinnern mich von der Ästethik her stark an die Plakate der 30erJahre, mit denen man damals die Juden verunglimpft hat. Nur dass hier in geschickter Weise auf explizite Botschaften verzichtet wird, sodass rechtlich nur schwer dagegen vorgegangen werden kann. Ich halte das Schweizer Stimmvolk jedoch für sensibel genug, sodass sich diese Kampagne als Bumerang erweisen könnte.


Paul Meyer

06.10.2009, 14:08 Uhr

Umstrittene Plakate zu verbieten, ist der beste Weg, sie bekannt zu machen... Insofern ist es kein weiser Ent-schluss der Behörden einzelner Städte und Gemeinden, den Aushang des (zugegebenermassen diskutablen) Plakats zu verbieten. Jeder Marketing-Anfänger weiss, dass solche Provokationen zum "Guerilla-Marketing" ge- hören und maximale Publizität bei minimalem Aufwand bewirken.


Kurt Koller

06.10.2009, 14:07 Uhr

So sieht inzwischen die Meinungsfreiheit in der Schweiz aus. Weit haben wir es in unserem überfremdeten Land schon gebracht.


Edy Gerber

06.10.2009, 14:00 Uhr

Wer auf diesem Plakat Gewalt oder Rassismus sehen will, muss schon eine blühende Phantasie haben. Aber zensuriert nur fröhlich weiter, liebe Regierungen und Verlage ! Damit nehmt ihr das Volk schlicht nicht für voll, oder wollt ihr es gar für dumm verkaufen ? Damit arbeitet ihr ungewollt der SVP in die Hände, die dadurch einen Märtyrerstatus erhält. Zensur ist geistige Bankrotterklärung.


Hans Neuenschwander

06.10.2009, 13:51 Uhr

Über die Art des Plakates kann man streiten. Unbestreitbar ist aber die enorme Werbung welche die harschen Kritiker für das einfache Plakat machen. Genau das war ja das Ziel der provokativen Illustration die jetzt auch noch kostenlos in den Medien zirkuliert. Wenn die Argumente für eine normale Diskussion fehlen, kommen Verbote, der obligate Rassismus-Artikel und dann die Gerichte. Traurig.


Maximilian Bloechlinger

06.10.2009, 13:51 Uhr

Jetzt muss man Farbe bekennen. Es gelten unsere Gesetze, die Ethik und das Image im In- und Ausland. Für politische Entscheide und Geschrei nach freier Meinungsäusserung hat es keinen Platz.


michael schneider

06.10.2009, 13:50 Uhr

In der Tat eine verzwickte Sache: Recht auf freie Meinungsäusserung vs. (subjektiv) wahrgenommene Herabwürdigung. Wiederum subjektiv empfinde ich den Entscheid von TAmedia als absolut richtig. Und wenns den sein muss, dann eine Schaltung unter ganz bestimmten Auflagen. Dies wäre meiner Meinung nach der optimale Mittelweg, evt. mit einer klaren publizistischen Haltung neben dem Inserat / Anzeige


Peter Rot

06.10.2009, 13:48 Uhr

gut so! ich würde mich aber auch freuen wenn die Medienhäuser sich nicht nur gegen rassistische Plakate wehren würden, sondern auch gegen rassistische Äusserungen seitens der Politikern! Die journis sollten doch ein bisschen kritischer werden!!!


Robert Koch

06.10.2009, 13:40 Uhr

Die Medien würden besser das Thema Islam in der Schweiz thematisieren, anstatt mit Zurückhaltung reagieren. Das Plakat ist provokativ, widerspricht aber nicht der Verfassung. Es drückt klar die Meinung eines Teils der Bevölkeriung aus. Einem Plakatverbot steht die verfassungsmässig garantierte Meinungsäusserungsfreiheit gegenüber. Wer hat in der Schweiz eigentlich das Sagen?


Paul Rater

06.10.2009, 13:36 Uhr

Die SVP ist eine Schande fuer die Schweiz.Warum koennen mehrere Religionen nicht nebeneinander leben und ihren Glauben praktizieren?In den meisten islamischen Laendern sind christliche Gotteshäuser erlaubt (Ägypten, Lebanon, Türkei). Schade dass die Schweiz wie immer so weit hintendran ist. Ich fühle mich als freidenkender, gegenüber Andersenkenden offener Schweizer langsam unwohl in diesem Land.


René Luchsinger

06.10.2009, 13:33 Uhr

Wie hoch die Angst vor dem Islam ist, sieht man daran, dass gewisse Medienhäuser schon Angst vor Anschlägen haben, wenn sie diese Plakate drucken. Ihre Angst ist nicht unberechtigt. Schon im Karrikaturenstreit mit dutzenden von Toten haben wir gesehen, dass wenn man die gewalttätige Seite des Islams aufzeigt, die Muslime sofort mit Gewaltakten reagieren.


Edy Gerber

06.10.2009, 13:29 Uhr

Vor 1989 wurden wir von der Hammer-und-Sichel-mit-rotem-Stern-Ideologie bedroht. Sowjetpanzer warteten nur wenige 100 km entfernt in Tarnstellungen. Wer das aber sagte, wurde als Haudegen oder Pessimist ausgegrenzt. Heute ist es die Halbmondsichel-mit-Stern-Ideologie, welche unsere Gesellschaft islamisch umkrempeln möchte. Plakatverbote sind das erste Anzeichen dafür.


Thomas Meier

06.10.2009, 13:25 Uhr

Das ist auch meiner Meinung nach Linke Willkür und zeugt einmal mehr davon, dass für Linke Politiker und sogenannte bürgerliche Mitläufer Meinungsfreiheit nur gilt sofern man selbige vertritt. Die Wahrheit ist nicht gefragt. Nebst den Steuern, die uns mehr und mehr von den Linken aufdoktriniert werden, ein Grund, weshalb immer mehr Schweizer und Schweizerinnen den Kanton Basel-Stadt verlassen.


Stefan Müller

06.10.2009, 13:18 Uhr

Die interessante Frage ist, warum Ringier so empfindet. Sind es die Türme? Ist es die verhüllte Gestalt? Ist es das Stopp? Nichts davon hat etwas gewalttätiges, ausser natürlich das genannte Medienunternehmen empfindet etwas davon als ebensolches... Bessere Argumentation hat Tamedia, auch wenn hier auf dem TA ja heiss diskutiert wird und dies "ansatzweise" einer Anzeige gleichkommt (siehe Bild ^^)


michaal haug

06.10.2009, 13:10 Uhr

In vorauseilendem Gehorsam gegenüber den wachsenden muslimischen Gemeinschaft und aus purem Gutmenschentum werden das Recht der Schweizerinnen und Schweizer auf freie Meinungsäussernug beschnitten. Dieses Plakat, so plump es auch sein mag, verstösst mittnichten gegen das ARG. Was sehen wir darauf? Eine verhüllte Frau. Dies ist bereits Realität in vielen schweizer Städten. Ich werde mit JA stimmen.


Tobias vega

06.10.2009, 13:06 Uhr

Dies ist kein vergehen gegen das Rassismusgesetzt aber die Beschneidung der in der Verfassung gefesstigten RELIGIONSFREIHEIT.Unsere Volksverhetzende SVP lasst uns normal denkende Bürger ein beschämendes Gefühl geben. VERBIETET die SVP,denn die Zeiten der SCHWARZPETERPOLITIK sollte seit 45 vorbei sein.Protz Kirchen+Tempel ab oder lässt sie gewähren.Dies ist keine sachliche Abstimmung, nur eine Hatz


rene klingler

06.10.2009, 13:05 Uhr

Nachdem die Angst in den Amtsstuben Einzug gehalten hat zittern nun auch schon die Medien. Wahrlich die Schweiz hat es sehr weit gebracht sie mutiert zum Land von Feiglingen und Kopfnickern merkt dabei aber nicht, dass sie ihre Eigenständigkeit immer mehr verliert und gar nicht mehr ernst genommen wird. Was bedeuten einem Schweizer schon die Grundwerte...eben...rein gar nichts!


Andre Zimmerman

06.10.2009, 13:02 Uhr

Naja war zwar nie ein Fan des Rinigiers Verlag muss mich aber dafuer entschuldigen die werden immer besser. Finde dieses Staetment ganz gut die Tamedia sollte nachziehen


Hans Hugentobler

06.10.2009, 12:53 Uhr

Von Rassismus zu Totalitarismus führt ein direkter Weg. Wenn dieses Plakat rassistisch ist, dann ist der Entscheid des Kantons Basel totalitär.



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