Schweiz
Diskussion
Zu viele akzeptieren den Eigenmietwert nicht mehr
Der Eigenmietwert ist reif zur Abschaffung. Doch die Fronten sind verhärtet, und die Hauseigentümer hoffen auf den grossen Lottogewinn. Jetzt sind Kompromisse gefragt. Mehr...
Ein Kommentar von Fabian Renz.
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172 Kommentare
Ein Beispiel: Eine 80 jährige Frau lebt seit dem Tod ihres Gatten in einem alten Haus, das schon viele Jahre abbezahlt ist. Als Einkommen hat sie nur die AHV Rente. Eine Ergänzungsleistung erhält sie nicht, da das Haus als Vermögen gilt. Reparaturen für das Haus können nicht bezahlt werden, da sonst kein Geld da ist. Die Steurern sind wegen des Eigenmietwertes für die Frau viel zu hoch. Antworten
Ja Martin Müller: Tatsächlich das mit Unternutzung sollte die Dame in Erwägung ziehen. Hoffentlich liest das der Kapuziner auch oder er wurde von den Behörden kulant darauf hingewiesen. Wer verliert schon gerne ein Eigenheim, dessen Kapital über Jahre geäuft wurde?
Niemand bezahlt gerne hohe Steuern, das ist ja verständlich. Aber die Steuerlast sollte fair verteilt sein. Die von Ihnen erwähnte Dame bezahlt ja schon erheblich tiefere Steuern als wenn sie eine grosszügige Pension hätte, da sie in einer tieferen Progression ist. Wenn sie das Haus nicht vollständig nutzt, kann sie Unternutzung geltend machen. Den Eigenmietwert muss man deshalb nicht abschaffen.
@A. Ricklin: Das ist so ein ähnlicher Fall wie der des Kapuziners anlässlich der Arenasendung zum Thema "Sicheres Wohnen im Alter". Seine Geschichte ist tragisch u. ein Härtefall. Ich hoffe, die Behörden seien auch so grosszügig zu ihm wie zu den ausländischen Wirtschaftsflüchtlinge. Das wäre doch jetzt mal ein Fall für Bern. Parlamentarier u. BR können doch mal beweisen, dass sie Sorgen von CH an
Der Eigenmietwert als "Strafeinkommen" ebenso wie die Hypothekenabzüge gehören abgeschafft, und zwar für alle, nicht nur für die AHV-Bezüger. Bei den Abzügen für Reparaturen müssten allenfalls strengere Richtlinien definiert werden mit geringeren Abzugsmöglichkeiten. Antworten
Die Argumentation von Müller ist natürlich betriebswirtschaftlich bzw. kalkulatorisch, das kann nicht explizit auf die Steuern übertragen werden. Der EMW ist daher nichts anderes als ein Korrektiv zu den überbordenden Abzügen, wo sogar Investitionen (nicht nur Erhaltung) abzugsfähig sind. Zusätzlich bestehen noch Abzüge für Härtefälle und Unternutzung. Wir streiten nur noch betr. Abzüge, nicht EMW
Wieso "Strafeinkommen", Herr Stamm? Sie werden mit dem EMW auf einem Naturaleinkommen besteuert, das darin besteht, dass Sie als Wohneigentümer gratis wohnen. Wenn Sie Obligationen kaufen würden, müssten Sie die Zinsen auch versteuern und könnten die Mietzinsen, die Sie bezahlen würden, nicht von Ihrem steuerbaren Einkommen abziehen. Das gleicht der Eigenmietwert aus. Das ist doch gerecht, oder?
Die Mär vom "fiktiven Einkommen" ist doch lediglich eine (schlaue) Propaganda-Phrase der Woheigentümer-Lobby. Der Eigenmietwert besteuert einen Wohnnutzen des Eigentümers, der im kostenlosen Wohnen besteht. Dieser Vorteil ist völlig real und hat mit Fiktion gar nichts zu tun. Er wird lediglich zu Steuerzwecken anhand eines fiktiven Einkommens (dem hyptothetischen Mietzins) bemessen. Antworten
Nein Herr Schmid, so einfach ist es leider nicht. Kunstwerke und Goldbarren haben selbstverständlich einen Wert. Aber der wirtschaftliche Wert ihrer Nutzung (!) ist, wenn es ihn überhaupt gibt, schwer zu bestimmen. Oder wann haben Sie letztes mal einen Goldbarren gemietet? Perfekt ist das heutige System so oder so nicht, aber der EMW sorgt für gleiche Behandlung von Eigentümern und Mietern.
Sie sind schon schön stur Müller. Bilder haben also keinen wirtschaftlichen Wert; offenbar wissen Sie nicht was diese an Auktionen erzielen. Und wie ist es denn mit der Besteuerung auf Lebenversicherungsanlagen. Und Schmuck, Juwelen und Goldbarren sind wohl auch Konsumgüter. Denken Sie nochmals alles durch.
Bei Wohneigentum ist der Wohnnutzen dagegen wirtschaftlich unbestritten und problemlos schätzbar, weil er dem hypothetischen Mietzins entspricht. Das "Eigen-Toast-Wert"-Argument von Herrn Perez (vgl. Kommentar unten) ist doch etwas gesucht. Die Frage ist und bleibt: Weshalb sollte man Wohneigentümer gegenüber Mietern privilegieren, die ihre Mietzinsen auch nicht vom Einkommen abziehen können?
Der Unterschied, Herr Schmid, besteht darin, dass Autos, Mofas, Velos, Yachten als Konsumgüter stetig an Wert verlieren. Von einem Vermögensertrag in Form von Nutzung kann man da ökonomisch nicht sprechen, da dieser durch den Wertverlust abgegolten ist. Dass man den "Eigenbestaunungsnutzen" bei Kunst nicht besteuert, dürfte daran liegen, dass dieser kaum einen wirtschaftlichen Wert hat.
Müller: Mär und Propaganda - wohl nur von Ihnen. Wo ist denn die fiktive Besteuerung Ihres Auto-, Mofa-, Velobesitzes (Gratisfahren statt mieten), - wo die fiktive Besteuerung von Bilder Besitzern (Anker Sammlung, Picasso, Miro, Van Gough mit Gratis bestaunen)- wo die fiktive Besteuerung von Yacht- + Bootsbesitzern?? und vieles andere mehr. Gerechte Besteuerung ist eben anders aber nicht einfach_
Die Absurdität eines Eigenmietwertes liegt darin, dass er mit einem Eigenbenutzungswert für den Toaster (auf Abzahlung oder geleast...) verglichen werden muss. Da ich einen fiskalischen Vorteil gegenüber dem habe, der keinen Toaster hat, und sein Toast im Restaurant kaufen muss.
Ich muss dafür zahlen, dass der Andere nicht gekauft. Hirnrissig, eigentlich. Oder nicht?
Antworten
@Perez: Genau darum ist dieses Thema so anstrengend. Jeder darf mitreden - egal mit welchen Grundkenntnissen. Man darf sich auf die Diskussion über die Abgeltungssteuer freuen - ohne beleidigen zu wollen. Aber für gewisse Themen braucht es ein bestimmtes Fachwissen. Es gibt niemand, der bei allen Themen mitreden kann. Dafür gibt es Spezialisten.
Nein Her Müller. Es IST das GLEICH. Es ist beides Eigentum. Beides Gut für dessen Erwerb man arbeitet, das man dann kauft, und es dann besitzt. Also auch ein Besitz.
Nein, Herr Perez. Der Vergleich stimmt nicht. Der Toaster ist ein Konsumgut, das konstant an Wert verliert. Deshalb kann man nicht von einem steuerbaren Vermögensertrag sprechen. Das gilt auch für Autos. Im Gegensatz dazu sind Immobilien im Wert grundsätzlich stabil, weshalb der Wohnnutzen ökonomisch gesehen steuerbarer Vermögensertrag ist.
Als Hauseigentümer störe ich mich nicht an dem EMW, da ich die Unterhaltskosten abziehen darf. Von meinen Unterhaltskosten profitieren aber auch zahlreiche Handwerker, Lehrlinge und die MWST. Den EMW gibt es nicht nur in der CH. Die Bewertung eines EFH ist jedoch von Kanton zu Kanton verschieden. Ohne Hypothek kann der Normalverdiener kein Haus kaufen, schon gar nicht, wenn noch Kinder da sind. Antworten
Weitere Infos über EMW in anderen Kantonen und Länder siehe www.steuerkonferenz.ch. Das Problem der EMW Besteuerung ist ähnlich gelagert wie bei der Pauschalbesteuerung. Die Medien sind nicht in der Lage, die Angelegenheit fachkundig wiederzugeben und schüren damit unnötig Emotionen.
„Den EMW gibt es nicht nur in der CH.“ Wo gibt es noch? Ich habe gesucht und nicht gefunden. Bei unseren Nachbarn bestimmt nicht. In I selbst bewohne Immobilien werden von der Steuer befreit. In D gibt es keine solche Steuer, stattdessen können Hausbesitzer teilweise Unterhaltskosten abziehen. Wohnen ist ein Grundbedürfnis und in der ganzen Welt ausser CH wird von den Steuern befreit.
Vielleicht wäre die Abschaffung des Eigenmietwertes sogar ein Gewinn für den Mieter. Das Gesamtvolumen der Hypotheken in der Schweiz würde verringert, was die Preise für die verbliebenen Hypotheken vermutlich senken würde und somit auch den Mietern zu Gute kommt. Mietwert (und alle Abzüge) abschaffen. Falls Wohneigentum oder Energiesparen gefördert werden soll, müsste das seperat geregelt werden. Antworten
A. verprasst (ver-shopt) sein Einkommen regelmässig. Er bezahlt nur Einkommens-steuern! - B. legt immer etwas zur Seite. - Verzichtet dadurch auf einiges. Zur Strafe (für's Sparen) muss B dann auch noch Vermögenssteuern zahlen! Dank seinem Sparen kann B sich einmal etwas Spezielles leisten. Vielleicht ein Eigenheim. Doch schon folgt die nächste Strafe in Form von
Eigenmietwert! Abstrus! ! !
Antworten
A hat dafür die Wirtschaft angekurbelt, Arbeitsplätze gesichert und MWST bezahlt. Es gibt auch noch C, der auf seinem Geld sitzen bleibt und alles fürs Pflegeheim hergeben muss, währenddessen A steuerfreie Ergänzungsleistungen erhält. Oder D, der alles an der Börse verliert. Was bitte schön ist denn nun gerecht?
Sehr geehrter Herr Renz
Ihr Kommentar erschreckt mich. Haben Sie sich schon mal überlegt wie das ist wenn ein Normalbürger ein Haus baut? Er investiert sein ganzes Eigen-Kapital in dieses Vorhaben, verzichtet auf teure Reisen und als Dank darf er nachher diesen Eigenmietwert (sprich Strafsteuer) übernehmen. In Zürich hat man sogar wegen gestiegener Mieten diesen sogar erhöht somit blieb nur Verka
Antworten
Geht nicht, laut BGer darf der EMW nicht unter 60% der Marktmiete sein. In ZH muss er zwischen 60-70% der Marktmiete angesetzt werden.
Wer im Alter Wohneigentum besitzt, ist im allgemeinen gut betucht. Ich verstehe nicht, warum man den Habenden noch mehr geben sollte anstatt diejenigen zu unterstützen, die im Alter knapp an der Armutsgrenze leben müssen. Aber die haben natürlich keine Lobby wie den HEV.... Antworten
Das funktioniert doch leider immer so. Dass sich aber die Meisten kein Eigenheim leisten können, scheint irrelevant zu sein. Wenn Haus- und WohnungseigentümerInnen finanziell schon entlastet werden, möchte ich als Mieterin auch irgendwo eine finanzielle Entlastung sehen. Wir Mietenden sind ja eh dem Wohlwollen der Vermieterschaft ausgeliefert, wenn's um Mietzins usw. geht.
Bei den Linken gibt es viele Hausbesitzer, da sie beim Staat arbeiten u. sehr gut verdienen. Die SP ist schon seit langem eine Akademiker Partei, wie die Gruenen auch. Die "Kleinverdienern" findet man in anderen Parteien.
@Kern
Mit Neid hat das gar nichts zu tun, sondern mit Gerechtigkeit. Es kann doch nicht sein, dass 65-jährige steuerlich begünstigt werden, während 40-jährige das Nachsehen haben. Wäre diese Annahme durchgekommen, hätten auch 30-jährige mit gutem Grund eine spezielle Steuerermässigung fordern können. Das ergäbe einen Rattenschwanz und plötzlich hätten wir 30 verschiedene Steuergesetze, toll was?..
Mir wär schon gedient, wenn ich als Wohnungsbesitzer dem Sparer mit gleichviel Kapital auf dem Sparbuch gleichgestellt werde. Dies wäre eine Reduktion des EMW auf ca. 1/3 des heutigen Wertes. Schuldzinsabz. für Neubesitzer z.B. 10 Jahre, Unterhaltsabz. wie bisher. Damit könnte ich sehr gut leben, es gäbe wohl keine Steuereinbussen.Aber Hypotheken würden abbezahlt; das freut die Banken gar nicht! Antworten
H. Walther: Damit ein Anreiz besteht, den Unterhalt zu machen. Eine verlotterte Bude ist auch für die Allgemeinheit eine Zumutung. Ihre Ferien muss niemand anschauen. Für die Lotterbude könnte ich zwar eine tiefere Berechnungsgrundlage für den EMW verlangen, was meine Steuern auch reduziert. Etwas Unterhaltsabzug finde ich darum besser, über die Höhe kann man diskutieren.
Weshalb wollen Sie den Unterhaltsabzug? Ich kann meine Ferien auch nicht von den Steuern abziehen?
Ich wage mal die Behauptung, dass die Abschaffung des Eigenmietwertes und damit die Möglichkeit die Zinsen bei den Steuern abzuziehen, zu einer Reduktion der Immobilienpreise führt. Das hätte den Vorteil, das sich noch mehr Menschen Wohneigentum leisten könnten. Antworten
Da stimme ich zu. Aber das wollen die Banken doch nicht, denn so würden sie weniger und tiefere Hypotheken verkaufen können. Das System ist von den Banken für die Banken entworfen worden, die kein Interesse ab der Rückzahlung der Kredite haben. Aber langsam dämmert es dem Bürger, dass die Banken ihn für hohe Boni nur melken.
Jetzt wird wieder von allen Seiten das alte Lied gesungen,man müsse die vielen JA Stimmen ernst nehmen und die unbefriedigende Situation baldmöglichst ernsthaft in die Hand nehmen....blabla!Allein mir fehlt der Glaube an die Ehrlichkeit dieser verlogenen Versprecher,tönt es doch seit ich stimmberechtigt bin so!Vorallem glaub ich der federführenden Gegnerin der Vorlage kein Wort mehr! Antworten
Der Eigenmietwert gehört ersatzlos gestrichen. Das Konzept war von Anfang an ein Fehler. Letztlich hat man nur ein Volk der Mieter herangezogen. Das ist aber genau der Grund, warum die Linken sich hier verwehren. Es geht nicht darum, was für die Schweiz am besten ist, sondern darum, wie man die Neidkultur am besten aufrecht erhält. Antworten
Und die Banken, was machen die mit "Ihrem" Geld dann? Die schenken es dem Romney für seinen Wahlkampf und der startet mit Israel einen neuen Krieg… lol
Das ist noch schlimmer als die Korruption der staatlichen Instanzen hier, z.B. Sechsiläutenplatz, "gruusiger" Bahnhofvorplatz Altstetten (3.8 Mio) etc.
@Meili: Die Banken gehen mit Ihrem Geld auch nicht besser um als der Staat mit den Steuern. Sonnst hätte der Staat die UBS nicht retten müssen.
@Rudolf Bolli: Die Eigentümer bekommen ihre Wohnung ja gratis. Und im Alter Ergänzungsleistungen à discretion.
Die Schweizer(-innen) sind ein Volk voller Neider, die einem anderen den Erfolg nicht gönnen und Sparen (Erwerb Grundeigentum) in diesem Land zur Qual wird. Ferner ist die Schweizer Jugend (ganz im Gegensatz zu Asien) verwöhnt, verweichlicht und fordert nur, ohne je überhaupt eine einzige Pflicht wahrgenommen zu haben. Dadurch wird der Mittelstand in 20-30 Jahren vollständig verschwunden sein. Antworten
Dann braucht es sicher keinen EMW mehr, oder?
Die staatliche Benachteiligung derjenigen, welche eigene Häuser haben und somit der Allgemeinheit wie das ganze Sans-Papiervolk NICHT auf den finanziellen Wecker gehen. Schaffe, schaffe, Häusle baue - in der Schweiz eher:
Zahle, zahle, Eigenmietwert versteuern!
Antworten
Inwiefern geht das "Sans-Papiervolk" der Allgemeinheit auf den "finanziellen Wecker"?
Bei dem momentanen Immopreisen besteht kein Problem die eigene Immobilie an einen Zuzüger aus D gut zu verkaufen. Für 300-400'000 € gibt's in A die schönste Häuser (siehe Immoscout) oder aufgeschlossenes Bauland für < € 50/m² Zudem sind die Lebenshaltungskosten bis 60% tiefer. Da lässt sich auch für einen CH Rentner mit AHV und Pensionskasse ganz gut leben. Also auf geht's .......ich hau ab Antworten
Das mit dem Abhauen im Alter , praktizieren bereits viele Schweizer , weil die Lebenskosten hier viel zu teuer sind , die Alten werden generell abgezockt !
Beachtenswert : Rund 680 000 Auslandschweizer auf 4.5 Mio Nettoschweizer spricht eine deutliche Sprache ! Ein grosser Anteil davon rekrutiert sich aus Schweizer AHV ler .
Grob geschätzt: Die aktuellen CH-Hypothekarkredite betragen über 700 Mrd. Bei der zu erwartenden Inflation und einem erneuten Anstieg des Hypothekarzinses auf 5-6% würden die Zinseinnahmen der Banken von derzeit rund 10% (!) des nationalen Budgets auf skandalöse 20% ansteigen... staatlich gefördert! Durch Zahlungsausfälle wäre der Kollaps des derzeitigen Zinsabschreibungssystems kaum zu vermeiden. Antworten
Was in der Diskussion so gut wie nie erwähnt wird: Wenn der Eigenheimbesitzer ins Pflegeheim kommt und zu wenig Barvermögen hat, muss er sein Haus verhökern, während der Mieter mit zu wenig Barvermögen sogleich vom Staat unterstützt wird. Auch diesbezüglich wird der Eigenheimbesitzer nicht privilegiert, sonden benachteiligt. Das wollen die Neidgenossen aber nicht einsehen. Antworten
Es spielt doch kein Rolle, ob der Pflegeheimbenutzer Barvermögen oder Immobilien besitzt, in beiden Fällen, muss das Vermögen aufgebraucht werden. Ist auch richtig so. Und übrigens nicht Neidgenossen sondern höchsten Gerechtigkeitsfanatiker!
Ich bin froh ist eine weiter Initiative bachab gegangen! Die Eigenheimbesitzer wollen Fünfer und Weggli! Mieter sollten auch den Mietzins von den Steuer abziehen dürfen, ansonsten muss der Eigenmietwert beibehalten oder mit sämtlichen Abzügen abgeschafft werden. Kein Eigenmietwert, kein Schuldzinsabzug, kein Unterhaltsabzug. Schuldzins- und Unterhaltsabzug sind nur Subventionen für die Banken. Antworten
@Ike Conix: Ja ich finde es richtig, dass Vermierter genau wir andere Geschäftebetreiber ihre Aufwendungen von den Steuer abziehen können. Versteuer wird der Gewinn und nicht der Umsatz, so ist es bei allen Unternehmungen, entweder Gewinn- oder Einkommensteuern. Beim EMW haben wir die gleiche Logik: +EMW -Schuldzinsen -Unterhalt entspricht dem fiktiven Einkommen. Also alles weg oder beibehalten
@Hannes Walther: Ihr Vermieter darf seine Unkosten wie Schuldzinsen und Unterhalt wie jeder Unternehmer von seinem Gewinn abziehen. Sonst müssten Sie noch höhere Mietzinsen zahlen. Finden Sie das dann in Ordnung?
Wenn Sie sich nicht mal die Mühe nehmen die Vorlage richtig durchzulesen, sollten Sie sich auch die Mühe sparen Kommentare dazu abzugeben!
Ich denke, wir müssen den Schutz, die Schutzmechanismen, und zwar alle, aufheben.
Wenn ein Entfallen des Eigenmietwerts nur damit zu "kaufen" wäre (politisch), dass der Hausbesitzer seine Investitionen in sein Mehrfamilienhaus auch nicht mehr von der Steuer abziehen kann, gerät der Besitzer u.U. in Not und alles bleibt gleich.
Ist die Miete aber frei von Bindungen - dann wird es anders.
Antworten
Es wäre so einfach. Eigenmietwert und Abzüge der Hypozinsen abschaffen und es wäre alles klar, und die Mehrheit der Bürger wäre dafür. Gewisse Politiker möchten das Ganze jedoch wieder ausweiten, und auch die Abzüge für Investitionen (Werterhaltung) abschaffen. Das geht dann eben wieder zu weit. Es würde dazu führen, dass Liegenschaften verlottern - auch energetisch würfe nichts getan. Antworten
@Mueller: Es ist doch mir egal, wenn Ihre Liegenschaft verlottert, es ist Ihr gutes Recht die Liegenschaft verlottern zu lassen! Weshalb soll der Staat Sie mit Subventionen unterstützen, sind Sie Bauer?
Mieter in der Schweiz sind oft unverschämt. Sie erwarten alles. Dazu auch jeglichen Schutz.
Mir scheint der Weg klar - weg mit ALLEN Restriktionen.
Freie Mieten.
Keinerlei Abzüge.
Ist die Mietwohnung zu schlecht? Dann nimmt man sie nicht. Man hat ja die Wahl.
Allerdings sind dann Forderungen nach beispielsweise V-Zug-Geräten nur noch ein Lächeln wert...
Der Markt wird dann spielen. Oder?
Wenn energetisch nichts getan wird, heisst das nur, dass Energie zu billig ist, sonst würde jeder freiwillig etwas tun.
Ich finde, dass alles abgeschafft werden sollte: Eigenmietwert, Zinsabzug, Werterhaltungsabzug. Wenn ein Haus verlottert, dann darf sowieso niemand mehr drin wohnen und wenn niemand drin wohnt bezahlt auch niemand Eigenmietwert.
Ja Edi, unsere Neider und Linken haben durch Umwelt/Landschaftsschutz (Zonenplanung/Bauvorschriften) und die Massenzuwanderung ( Schengen/PFZ ) neben den Bankvorschriften dafür gesorgt, dass die Kosten fürs Häuslebauer in der Schweiz explodierten. Bei schuldenfreien Hausbesitzern, die es sich leisten können, hätten wir wohl einen Mieteranteil von 80-90% ist etwa so wie den Kapitalismus überwinden.
Die Mieter sehen sich benachteiligt! Und wenn es so ist,was nicht üerall zutrifft,weil viele mittelständige Eigentümer sich diesen Vorteil erarbeitet und erspart haben so wie vieles anderes im Leben.(zB. Weiterbildung) Eigentum war jahrzehntelag für den Durschnittsverdiener finanziell zu verwirklichen und nur eine frage des Lifestyle. Jezt wo die Immopreise explodieren siehts natürlich anders aus. Antworten
Es wird hier nur über Schuldzinsabzug gesprochen, aber dass der Eigenmietwert eigentlich auch als Zinsertragssteuer eingeführt wurde wird nie erwähnt. Würde ich für 1Mio auf der Bank Zinsen erhalten, müsste ich die Zinsen als Einkommen versteuern. Stecke ich sie aber in mein Eigenheim, erhalte ich keinen Zins und würde somit kein Einkommen besteuern. Antworten
Doch, Herr Balsiger. Der Wohneigentümer hat "gratis" gewohnt. Der Inhaber des Sparkontos auf den Zinsen Steuern bezahlt, auch wenn er sie für Mietzinsen ausgegeben hat. Letztere kann er nämlich nicht vom steuerbaren Einkommen abziehen. Das gleicht der EMW aus. Mit der Grundstückgewinnsteuer hat dies aber nichts zu tun. Diese hat einen Kapitalgewinn zum Gegenstand, nicht den Ertrag.
Herr Zimmer, Jacht und teure Autos sind Konsumgüter, die konstant an Wert verlieren. Im Gegensatz zu Kapitalanlagen werfen sie daher ökonomisch gesehen keinen Ertrag ab, der besteuert werden könnte. Dagegen sind Immobilien im Wert grundsätzlich stabil, wenn sie unterhalten werden. Deshalb ist der Nutzen ein steuerbares Naturaleinkommen. Und den Unterhalt können Sie ja vom Eigenmietwert abziehen.
Es ist nicht meine Logik, sondern die Logik der Steuerbehörden, die mir beibringen wollten, dass es eben doch noch eine gerechte Komponente hat. Ich bezahle mein Haus auch ab (weil ich das Geld lieber dem Staat als den Banken gebe) und ärgere mich über den Eigenmietwert. Ich finde auch, dass er abgeschafft werden sollte. Alleine schon weil der Anreiz Schulden zu machen falsch ist (siehe USA).
Schuldzinsen können für Privatpersonen generell bis 50'000 Fr. abgezogen werden, nicht aber Unterhalt für Auto, Jacht, etc. nur für Immobilien.
Und wenn ich mit dieser Million teure Autos und eine Jacht kaufe? Wo bleibt da die fehlende "Zinsertragssteuer"?
@Freiaemter: Ihre Logik ist grundsätzlich richtig aber leider, wie so oft auf linker Seite, nicht zu Ende gedacht.
Denn wenn ich an Ihrem Punkt anknüpfe, ist festzustellen, dass bei einem Verkauf des Hauses zum Einsatndspreis kein Ertrag resultiert. Wenn ich einen Gewinn realisiere, zahle ich Grundstückgewinnsteuern. Wie Sie nun feststellen werden, kommt der Wohneigentümer nicht besser weg.
Wenn ich als MIeter im Alter gespartes Kapital besitze, muss ich den Ertrag zum Einkommen rechnen und versteuern. Der Eigenmietwert ist der (meist bescheiden angesetzte) Ertrag aus dem im Eigenheim investiertem Kapital. Dass der versteuert werden muss, ist doch ganz selbstverständlich und gerecht! Antworten
@Sommer: Auch die Bezeichnung EMW ist irreführend. Der EMV ist als Kompensation zu den Hypozins-Abzügen gedacht. Somit müsste sich der bemessene EMW stark an der Zinsentwicklung orientieren. Gesunken ist aber rein gar nichts. Das sind auch stillschweigend entgegengenommene Mehreinnahmen vom Bund. Eine Sauerei. Die Banken bedanken sich einmal mehr an der Neidgesellschaft.
@Sommer Bescheiden ist der EMW definitiv nicht angesetzt! Und ja, es ist ungerecht, denn es ist eine Steuer auf nicht eingenommenes Geld, sondern einfach mal nur vermutetes. EMW und Hypozins gehören definitiv und umgehend abgeschafft. Zur Zeit ist der EMW zudem einiges höher wie die Abzugsmöglichkeit. Schulden haben darf sich nicht lohnen.
Ich sehe überhaupt keine Lottogewinn, eine grossen schon gar nicht,
wenn man z.B. den Eigenmietwert nicht mehr versteuern muss,
aber dafür die Schuldzinsen nicht mehr abziehen könnte.
Das ist bei vielen ein Nullsummenspiel; aber die Steuererklärung würde einfacher.
Eine Erleichterung für Bürger und Steuerverwaltungen.
Antworten
@Alfred Gfeller:
Da scheint es sich aber um grössere Besitztümer
oder komplizierte Besitzverhältnisse zu handeln, wenn diese
einen Treuhänder in Anspruch nehmen.
Ich habe als Normalbesitzer nie einen gebraucht; und viele andere,
die ich kenne, auch nicht.
Herr Engel, nein auch erfolgsseitig also per Saldo einkommenssteuermindernd; solche Fälle hatte ich in meiner langjährigen Tätigkeit als Treuhänder haufenweise. Viele Besitzer leisten sich einen regelrechten "Wohnkonsum" mit den ständigen Ersatzanschaffungen Aber auch beim Vermögen haben haufenweise Leute ein Unternullvermögen wegen dem oft massiv unter dem Verkehrwert liegenden Steuerwert der LS.
@Alfred Gfeller:
Vom Freibetrag bei der Vermögenssteuer profitieren alle.
Ich gehe davon aus, Sie meinen die Differenz zwischen dem
"Schâtzwert der Liegenschaft für die Steuern" und den Gesamtschulden (Hypotheken).
Natürlich ist das ein Lottogewinn. Viele jüngere Häuslebesitzer profitieren jahrelang von einem negativen Liegenschaftensaldo.
@Peter Bürger:
Sehrwahrscheinlich musste der Schreiber noch nie eine so komplizierte Steuererklärung (auch mit Unterscheidung "werterhaltend" oder "wertvermehrend" oder sogar
nach spez. Steuer-Anleitung prozentual gemischt) - ausfüllen.
@J. Engel: genau das hat mich an der Überschrift dieses Artikels auch massiv gestört. Es geht doch hier nicht um einen Lottogewinn! Diese Aussage ist eine Frechheit. Es geht im Gegenteil zur Wiederherstellung von Gerechtigkeit! Der Eigenheimbesitzer wird heute völlig zu Unrecht eigenmietwertbesteuert und das gehört, zusammen mit den Abzugsmöglichkeiten für Hypozinsen, restlos abgeschafft.
Ständig werden Mieter gegen Vermieter ausgespielt. Für mich stellt sich die Frage, wieso Banken durch staatlich geförderte Verschuldung subventioniert werden. Im K-Tipp hiess es vor einigen Jahren: "Mit 80 000.- CHF Hypotheken pro Kopf sind die Schweizer Weltmeister im Schuldenmachen." Die Schuldzinsen dieser rund 600 Milliarden (!) sind der Betrag den Staat bzw. Bürger jährlich den Banken zahlen. Antworten
Immer wieder lese ich von Millionenverlusten bei den Steuereinnahmen aber noch nie hat jemand diese Behauptung belegen können. Die Hypozinsen werden am Einkommen abgezogen womit sich der fiktive Ertrag deutlich reduziert und damit die Steuern. Die Gewinner sind die Banken, die Verlierer diejenigen welche sparen und z.Teil ihre Rente durch Vorbezug kürzen, bravo. Antworten
Ich hoffe EWS hat es nicht einfach nur gesagt und vergisst die Akta Eigenmietwert nicht. CH ist ein Land der Mieter, aber wer sich eine Wohnung ueber 2000 leisten kann, der kann sich auch eine guenstigere Wohnung/Stockwerkeigentum leisten. 2000 Cashout jeden Monat, viel Geld, das man monatlich zahlt und nie wieder sieht. Antworten
@Meier 0823h: und wo wäre da mein Vorteil? Weshalb soll ich mich auf Jahre hinaus an einen Ort binden? Wenn jetzt Wechsel in meinem Umfeld passieren, die mich zu einem Ortswechsel drängen, packe ich meine sieben Sachen und ziehe eine Station weiter. Aber mit einer Wohnung/einem Haus am Hals?
Arbeitet einer sein Leben lang und bezahlt sein Häuschen ab, muss er im Alter für ein fiktives Einkommen Steuern bezahlen. Falls er wenig Rente hat kann es sein, dass er sein Haus verkaufen muss, weil er die Steuern nicht bezahlen kann. Das ist höchst ungerecht. Antworten
@Sommer: ja es ist ungerecht, weil es ja gar KEINEN Ertrag gibt. Der ist nur fiktiv und kann gerade einem Rentner das Genick brechen. Den Ertrag gibt es allenfalls wenn man das Haus verkauft (bzw. verkaufen muss). Darauf zahlt man dann aber Gewinnsteuern und dies nicht zu knapp.
@ Hans Sommer: Zu ihrer Frage: Wenn eine(r) sein Häuschen verkaufen muss im Alter, weil er sich die Steuern die er wegen des Eigenmietwerts bezahlen muss, nicht leisten kann, dann ist das doch ungerecht.
H. Sommer: Wenn Sie 25'000.-- Fr. Eigenmietwert für ein kleines Haus mit etwas Land darum als bescheiden ansehen, kann ich Ihnen auch nicht helfen! Das ist gerade etwa weniger als meine AHV.
Arbeitet einer sein Leben lang und und erspart sich Kapital, muss er im Alter für den Ertrag Steuern bezahlen. Der Eigenmietwert ist der, meist bescheiden angesetzte, Ertrag des im Haus investierten Kapitals. Ist das wirklich ungerecht?
Abzocker. Nein nicht die Banken oder der Staat. Die Häuslebauer meine ich. Sicheres wohnen im Alter? Nein Sanierung auf Steuerzahlerlast ohne Gegenleistungen. Ich bin für die Abschaffung des Eigenmietwertes, aber mit der Abschaffung der Abschreibung für Infestitionen ins eigne Haus. Antworten
@Walter, Definieren sie doch mal was sie mit Abzocker meinen. Viele der Eigenheimbesitzer und -Bauer haben sich das Haus/Heim hart erarbeitet und keine Bank ueberfallen und zahlen ueber Jahrzehnte Geld an die Banken und Staat zurueck. Lesen sie auch mal weiter in diesem Thread.
Ich hoffe nicht das sie mit diesem Gesetz durchkommen. Den Eigenmietwert abschaffen ud sich Modernisierung und Energiesparmassnahmen von Steuerzahler vergolden lassen geht gar nicht. Hier wollte sich jemand ohne Aufsehen den Fünfer und das Weggli genehmigen. Antworten
Energiesparmassnahmen werden nicht vergoldet sondern einem Aufgezwungen, so sieht es als Hausbesitzer aus !!
Renoviere ich z.b. in Basel ein Dach, so muss ich Solar beschaffen und 50% Wärme selber Produzieren. Mehrkosten locker 30.000Sfr.
12 Jahre alleine die Amotisierungszeit.
Daneben wurden weitere Abkassiereien geschaffen wie die Regenwasser Steuer ect. das Wissen meist halt nur Besitzer.
Der Eigenmietwert gehört abgeschafft. Punkt. Gemäss Bundesverfassung will der Bund ja Wohneigentum fördern, gleichzeitig muss ich aber "Miete" bezahlen für etwas was eigentlich mir gehöhrt. Damit ich mir mein Eigentum hab leisten können musste ich sparen und daher habe ich weniger Geld auf dem Konto. Antworten
Nein Herr Meier. Sie bezahlen überhaupt keine Miete. Sie werden nur besteuert auf dem Naturaleinkommen, das gerade darin besteht, dass Sie als Wohneigentümer gratis wohnen. Hätten Sie Ihr Geld in Aktien angelegt, müssten Sie die Dividenden auch als Einkommen versteuern und könnten die Mietzinsen nicht vom steuerbaren Einkommen abziehen. Das ist doch gerecht, oder?
Was für ein einseitiger Kommentar: '...die der klaren Mehrheit dieses Stimmvolks Nachteile brächte?'. Dann wäre es wohl auch im Sinn des Journalisten, dass wir die Arbeitslosenkasse und die AHV abschaffen, da weder die Arbeitslosen noch die Rentner eine klare Mehrheit des Stimmvolks ausmachen. Der Eigenmietwert und auch die Abzüge für Schuldzinsen gehören endlich abgeschafft. Antworten
Als Rentner/Rentnerpaar mit Eigenheim findet man sicher eine Möglichkeit,
seine Lebenskosten zu optimieren.
Zum Beispiel, Eigenheim verkaufen und sich im günstigeren Ausland ansiedeln
(Kauf oder Miete).
Angenehmer Nebeneffekt: Man entgeht auch dem Neid gewisser Zeitgenossen.
Antworten
@Vreny Brunner:
Es geht ja nicht nur um Kostenoptimierung - ist eher ein Nebeneffekt.
Aber, wir sind offen und neugierig und finden rel. leicht Kontakt.
Man muss ja auch nicht gleich ans Ende der Welt, viel Gutes liegt auch ziemlich nah.
So einfach ist das leider nicht. Mein Leben besteht nicht in erster Linie aus Kostensparen u. Renditeoptimierung, sondern aus Freundschaften, Familie, Nachbarschaft und Heimatgefühl. Diese Dinge, die nicht zuletzt im Alter sehr wichtig sind, habe ich hier, wo ich seit vielen Jahren wohne und nicht im günstigeren Ausland, wo ich diesbezüglich bei Null anfangen müsste.
Wieso erkennt man nach 10 Sätzen so leicht welche politische Meinung ein Reporter vertritt?
Schade dass Zeitungen nicht neutraler berichten können. Scheinbar kann man nur entweder links oder rechts lesen. Oder dann als Alternative- nicht lesen.
Antworten
@Hunziker Es tut mir natürlich leid,dass ich kein Hündli habe,aber sonst dem von Ihnen propagierten Biedertum entspreche,dann auch noch Meier (der Kalauer zum Biedermeier) heisse und nicht Ihrem total offenen modernen Lebensstil fröne,der Ihrer Mitteilung gemäss anscheinend sofort zu Neid führt.Ich hoffe,Sie mögen mir verzeihen und auch dafür, dass ich für die Abschaffung dieses EMW-Blödsinns bin
Herr Hunziker, das "totale Biedertum", wie Sie es nennen, ist eben eine dieser seltsamen Klischee-Neidfantasien welche die ganze Lösungsfindung so unnötig blockieren. Wir wohnen ganz bescheiden in einer 4.5 Zimmer Eigentumswohnung in einem Mehrfamilienhaus und möchten diese Wohnung einfach gerne auch nach der Pension noch behalten können. Ist das etwa ein biederes Anliegen?
Sie schreiben: "Die Dominanz der Initianten und ihrer Argumente im öffentlichen Raum war total. Fast alle Parteien lehnten das Anliegen ab – und kaum eine engagierte sich finanziell dagegen. So kann Demokratie nicht funktionieren."
Hä? Das ist eine ziemlich grosse und unfundierte Behauptung. Sie hat doch wunderbar funktioniert - Der Mammon war machtlos und die Parteien siegreich.
Antworten
Die wohl einzigen Verlierer bei Abschaffung des Eigenmietwerts waeren heute die Banken. Bei solch tiefen Zinsen gibt es wohl kein Kreditnehmer, welcher von der jetzigen Situation profitiert. Eigenmietwert wie auch die globalle Abziehungsmoeglichkeit der entsprechenden Kreditzinsen gehoeren endlich abgeschafft! Antworten
Wirklich realistisch ist: - kein Eigenmietwert und kein Hypo- oder Schuldzinsabzug!! (für Alle und alles) - a) wenn Unterhaltsabzug zugelassen wird bleibt der Hauswert für die Vermögenssteuer oder b) kein Unterhaltsabzug, dafür jährliche Reduktion von z.B. 15% des Hauswerts für die Vermögenssteuer. Der Staat würde mehr einnehmen, die Banken weniger. Antworten
Im Gegensatz zu 1 Mio auf der Bank, von der ich Zins (=Fränkli) erhalte und etliche Fränkli an den Staat (Steuer) abgebe ist der von den Behörden für ein 1 Mio-Haus bestimmte EMW virtuell, muss aber mit Fränkli, die jedoch nicht vorhanden sind, beglichen werden. Wirklich gerecht wäre ich bestimme den Wert eines Raumes im Haus und Stelle ihn dem Steueramt zur Nutzung zur Verfügung. ;-)) Antworten
Dass die Abschaffung des Eigenmietwertes nur für die Rentner gelten sollte, war ein Fehler, ebenso der verwirrliche Titel "Sicheres Wohnen im Alter". Die Steuer hat Neidcharakter und gehört für alle abgeschafft. Desgleichen allerdings auch die Abzüge für Schuldzinsen. Es ist ein Entscheid jedes einzelnen, ob er sparen oder Schulden anhäufen will. Den Banken wird das wohl nicht passen. Antworten
Trotzdem rate ich die HYPO Schulden schnellst möglich zu amortisieren. Denn der Mehrsteuerbetrag der durch den Eigenmietwert entsteht ist gegenüber dem was sie den Banken für die Hypothek an Zins hinblättern müssten der viel kleinere Betrag. Darum ist der EMW kein Argument die Schuld nicht zu begleichen. Aber es bleibt ein ungerechtigkeitsgefühl für etwas miete zu zahlen was einem schon gehört. Antworten
Kein Problem..... > Hypo erhöhen bis EMW = Hypozinsen > das Geld anlegen Zusätzlich den Gürtel enger schnallen und Ferien und Einkäufe im Ausland tätigen Dann sollte die Rente auch reichen PS : Habe aber auch kein Problem damit meine Liegemschaft zu verkaufen und mir damit einen schönen Lebensabend im schönen Tirol zu gönnen - amgenehm und preiswert Ein Rentner Antworten
...und wenn Sie z.B. nach D auswandern, müssen Sie ihre Rente nicht versteuern.
Richtig. Wie käme denn die Idee an, denjenigen, die ihr Auto voll bezahlt haben, einen "Eigenleasingwert" abzuknöpfen? Absurd. Wie die Eigenmietwertsteuer entstanden ist, weiss ich nicht. Neid war wohl auch dabei. Nicht alle Wohnungsbesitzer sind Bonzen und nicht alle Mieter arme Schlucker. Es ist weitgehend eine Frage der Lebensphilosophie ob man besitzen oder mieten will.
Der Eigenmietwert ist eine Luxus- und Lenkungsabgabe, welche dafür sorgt, dass kapitalschwache Immobilienbesitzer aus dem System aussortiert werden. Andernfalls müsste die Allgemeinheit mit Gefahren und Lasten rechnen, die von verfallende Liegenschaften ausgehen. Gleichzeitig werden Handänderungen begünstigt und Sekundärmärkte geschaffen. Weil diese Vorteile überwiegen, muss die Steuer bleiben. Antworten
Der Eigenmietwert dient einzig und allein der staatlichen Steuereinnahme. Nicht mehr und nicht weniger!
Lottogewinn? So absurd. Ein fiktives, erfundenes Einkommen, das eine Bevölkerungsgruppe massiv benachteiligt gilt es endlich abzuschaffen, um Hausbesitzer nicht weiterhin zu benachteiligen. Wenn jemand in teure Autos, Bilder, Alkohol, Freundinnen usw. investiert kann er die Sollzinsen auf seinem Konto steuerlich abziehen. Nur bei Wohneigentum muss er dafür ein erfundeses Einkommen versteuern. Antworten
ich bin wohnungseigentümer. der eigenmietwert muss endlich abgeschafft werden. damit verbunden ist jedoch auch die abschaffung des abzuges für hypozinsen und unterhaltskosten. somit wären die mieterInnen gleichgestellt, denn sie können ja auch nichts abziehen. die abschaffung darf jedoch nicht auf kosten der mieterInnen stattfinden! im ausland muss die hypothek abbezahlt werden, CH ist da speziell Antworten
@Spahr: Die Mieten müsste man nicht absetzen, sondern zusätzlich wie dern Eigenmietwert versteuern... Abzusetzen wären Auslagen für den Maler bei Wohnungswechsel ...
charly büchi: Bin ganz Ihrer Meinung! Übrigens gibt es im Ausland Länder wo man mit Hypothekunterstützung gar keine Liegenschaft erwerben darf. Im Ausland sind viel mehr Häuser oder Eigentumswohnung abbezahlt als hier in der CH. Eine zu hohe Hypotheklast kann so oder so bei einer Scheidung oder Konkubinatstrennung zu einem Problem werden.
Wieso nicht einfach auch die Mieten von der Steuer absetzen...das wäre auch eine tolle Motivation für die Politiker, dem still hingenommenen Abzocken der Mieter (über 1 Mia. jährlich zuviel Miete bezahlt) endlich einen Riegel zu schieben. Und: je grösser die Wohnung, umso weniger Steuern...wie bei den Eigenheimbesitzern heute -> die amtlichen Werte sind viel zu tief und werden zu selten angepasst.
Eine Besteuerung wird gemacht, wenn der Staat sieht, dass man dort etwas holen kann. Deshalb bezahlt der arme Schlucker keine Steuern, der hat nichts, dort kann man nichts holen. Die Eigentümer haben etwas, dort kann der Staat etwas holen, somit gibts ne Steuer. Macht doch Sinn? Antworten
Der Eigenmietwert wurde eingeführt, um die Steuergerechtigkeit gegenüber den Mietern zu wahren, weil der Eigentümer die Schuldzinsen abziehen kann. Das ist grundsätzlich OK. Zahlt ein Eigentümer seine Schulden nun - womöglich unter grossen Entbehrungen - ab, so entfällt der Schuldzinsabzug. Der EMW aber bleibt. Wo bleibt dann die Steuergerechtigkeit? Antworten
aber die volle Pension, jedes Jahr in die Ferien verreisen, dicke Kiste fahren, kein Risiko tragen, und vor allen nie bei den Baknen betteln zu müssen, wenn die die Daumenschrauben anziehen, respektive bis auf die Unterhosen ausgezogen, sämtliches Leben/Ausgaben und Einkünften auszubreiten - gell
Viele haben ihr Leben lang gespart und die Hypothek abbezahlt. Wieso sollen sie da ein künstlich geschaffenes Einkommen versteuern, das sie nicht haben. Das ganze wurde übrigens von den Banken so eingeführt, damit die Leute nicht abzahlen sondern die Hypotheken weiter verzinsen. Die Banker reiben sich nach dieser Abstimmung die Hände. Antworten
@Anna Meier: Zu den Bankern gesellen sich Politiker bzw. Lobbyisten mit VR-Mandaten im Immobiliensektor und im Versicherungsbereich. Und so läuft es überall wo viel Geld auf lange Zeit zu machen ist.
Eigenmietwert auf selbstbewohntes Wohneigentum gehört abgeschafft. Hypo-Zins-Abzug ebenfalls. Unterhalt sollte weiterhin abgezogen werden dürfen zwecks Haussanierung. Was ist da so schwierig? Aber eben, Banken hätten keine Freude, somit eine grosse und starke Lobby nicht. Antworten
@kistler. Schon mal daran gedacht, dass Mieter via Erneuerungsfond und Rückstellungen für den Unterhalt jeden Monat bezahlen und NICHTS abziehen können. Es gibt nur EINE KORREKTE LÖSUNG > Eigenmietwert abschaffen, keine Unterhalts- und andere Abzüge. Damit das für die Kantone steuerneutral bleibt > allenfalls Steuererhöhung für alle. Voilà!
wo waren sie als der hypozins auf 5% war? also ich erinnere mich nicht, dass sich jemand darüber beklagte die hohen schuldzinsen abziehen zu dürfen. sie sind genau so einer der z 5fi und z weggli haben will.
Ich habe während 35 Jahren eine Hypothek von CHF 1.6 Mio abbezahlt. Plus Hypothekarzinsen. Anstatt teure Ferien. Heute, als Pensionär (mit AHV und PK) zahle ich CHF 43K Eigenmietwert. Der jährliche Unterhalt kostet mich ca. CHF 12K. Diese kann ich von den Steuern abziehen. Bleiben mir CHF 31K auf welchen ich 30% Steuern zahlen muss, obwohl dieser Betrag nur virtuell ist, - Ist das fair? Antworten
Jenni:Ich kann zwar nachvollziehen,wie es ist (habe auch ein Eigenheim),aber es geht hier gar nicht um Neid!Es können nicht alle,wie Sie sagen,Eigentum erwerben,auch wenn sie dafür sparen.Es gibt einfach nicht genug Land für alle.Wenn Sie aber allen Mietern die Mögl.bieten,das Mietobjekt nach x Jahren käuflich zu erwerben,dann kann man die Spiesse gleich lang machen,aber erst dann.
Sie irren, Herr Jenni, ich habe eine Eigentumswohnung und bezahle sie ab. Und ich bezahle Steuern, nicht wenig und später noch mehr, falls ich die Pensionierung noch erlebe (Debatte um Erhöhung Rentenalter, Pensionskassendebakel etc.). Und ich habe gegen diese Initiative gestimmt, weil sie ungerecht ist.
Da haben Sie recht Herr Jenni, der Neid ist es. Ehemalige Mitschüler haben mir auch schon vorgejammert wie schön ich es habe, ein eigenes Haus, sie seien sooo arme abgezockte Mieter. Wenn ich ihnen dann sage, dass sie mit ihrem Lohn dafür in der Welt herumreisten, schöne Dinge kauften etc. werden sie ziemlich rasch ziemlich stinkig. Jaaaa, das ist nicht dasselbe, heisst es dann. Doch ist es!
Herr Jenni, Sie bewohnen also dreimal mehr, luxuriösen Wohnraum als Sie eigentlich brauchen? Ist das angesichts der aktuellen Wohnungsnot fair? Würden nicht Familien diesen Wohnraum dringend brauchen? Wenn Sie einen Teil Ihres grossen Hauses vermieten würden, würden Sie Gewinn machen. Der Eigenmietwert schafft auch einen Anreiz, Wohnraum effizient zu nutzen, zum Vorteil der Allgemeinheit.
@Müller: Ihr Kommentar bestätigt mir, dass die ganze Abstimmung nicht inhaltlicher Natur war, sondern eine reine "Neid-Abstimmung" ("Die haben eine Eigenheim, ein Haus: ich keines - die sollen ruhig dafür zahlen"). Vielleicht hätten Sie heute auch ein teures Eigenheim, wenn sie mehr dafür gespart hätten. P.S. Der Wert des Hauses ist auch virtuell (auf dem Papier), da ich nicht verkaufen will.
@Engler: Sie vergessen, dass ich nebst dem Hypothekarzins noch rund CHF45 K p.a. an Kapital abbezahlt habe, welches nicht steuerabzugsfähig ist. Mit dem Betrag, den ich in den letzten 35 Jahren an die Bank zurückbezahlt habe, kann der durchschnittliche Mieter drei Leben lang in einer Luxuswohnung wohnen. Jetzt, im Alter, werde ich nun steuerlich dafür bestraft, dass ich die Hypothek abbezahlt habe
Auch wenn Sie die Hypothek am Ende abbezahlt haben, profitierten Sie jahrelang davon, dass Sie Hypothekarzinsen von den Steuern abziehen konnten, während Mieter für die Miete nichts abziehen können. Ist das fair? Im Gegenzug müssen Sie nun eben den Eigenmietwert versteuern. Sie profitieren also von den Vorteilen und Privilegien und jammern, dass es im Gegenzug auch Verpflichtungen gibt...
Ich gebe Ihnen grundsätzlich recht, auf der anderen Seite ist dieses Haus inkl Land heute wohl mindestens 10 Mio, eher mehr Wert.
Mit dem Ertrag können Sie sich vermutlich bis ans Lebensende eine schöne Wohnung und schöne Ferien leisten. Also verstehen Sie, dass sich mein Mitleid etwas schmälert?
Eigentlich ist der Eigenmietwert erst dann gerecht wenn die Miete von den Steuern abgezogen werden kann. Ein Mieter bezahlt dann seine Miete an einen Vermieter der die Einnahmen versteuert. Ein Selbstmieter neutralisiert die Miete, kann also keine solche geltend machen, hingegen den Unterhalt der Liegenschaft. Aber unser Parlament möchte lieber den Bürger mehrfach zur Kasse bitten, das rentiert. Antworten
Die heutige Regelung mit Eigenmietwert und unbegrenzter Abzugsmöglichkeit der Zinskosten ist nichts weiter als eine gewaltige Subventionierung der Banken. Ausserdem führt die resultierende hohe Verschuldung jegliche "Eigentums"-Förderung ad absurdum.
Sowohl EMV wie Zinskostenabzug gehören abgeschafft! Allenfalls könnte man einen auf 10 Jahre befristeten Abzug für Ersterwerber beibehalten.
Antworten
Herr Müller: Aber wieso soll man deshalb den Eigenmietwert abschaffen? Zugegeben, der Abzug der Hypothekarzinsen schafft einen Anreiz für Wohneigentümer, sich zu verschulden. Aber den EMW ganz abzuschaffen hiesse, das Kind mit dem Bad auszuschütten. Denn der Wohneigentümer wohnt gratis, hat also einen Naturalertrag auf dem investierten Kapital. Den zu besteuern ist doch nichts als gerecht, oder?
Wir müssen alles tun um die Verschuldung der Privaten in der Schweiz zu reduzieren, sonst führt dies zu einer Verschlechterung des Kreditratings des Landes und zu generell höheren Zinsen. Der Anreiz Schulden zu machen (um Steuerabzüge zu generieren) ist nur für Banken zielführend. Klar ist, dass der Zinsabzug für Hausbesitzer nur abgeschafft werden kann, wenn gleichzeitig der EMW verschwindet. Antworten
Es gibt noch 18 AAA-Rated Länder weltweit, die CH ist eines davon. Netto-Neuverschuldung ist das Lebenselixier des Systems, Zurückfahren der Schulden = Deflationäre Depression. Die Privat-Verschuldung hat erst was mit dem Länder-Rating zu tun, wenn zuviele Privatschulden ausgebucht bei den Banken werden müssen und der Staat in die Bresche springt (->Spanien).
Dieser Kommentar zeugt nicht gerade von sachlichen Kenntnissen, sondern von Irreführung durch 40-jährige Desinformations-Propaganda; irgendwann glauben dann die Leute ja, ein Pferd sei ein Esel. Der EM ist logisch im System der Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit. Wer ihn abschaffen will, der muss auch die Mieten zum Abzug zulassen; der Rest ist reines Ablenkungsmanöver. Antworten
Wenigstens die Kreditgeber dürfen sich weiterhin die Hände reiben... sie bleiben die einzigen Netto-Gewinner beim Eigenmietwert-Konstrukt. Selbst diese Abstimmung war ein Glücksfall, die Chance der Ablehnung war gross und bei einer Annahme wären letztlich nur die Rentner unter den Kreditnehmern weggefallen. Antworten
Jede und jeder im Land könnte doch zum Beispiel einen Wohnaufwandsabzug geltend machen. Mieterinnen und Mieter, Wohneigentümerinnen und Wohneigentümer könnten pro Kopf einen gewissen Betrag für die individuellen Wohnkosten von den Steuern abziehen (natürlich nicht in vollem Umfang). Das wäre gerechter und alle hätten etwas davon. Antworten
Egal wie unsinnig und an den Haaren herbeigezogen eine Steuer sein mag, es ist fast unmöglich sie abzuschaffen, sofern ein nennenswerter Ertrag für den Staat abfällt. Steuern haben nun mal nichts mit Sinn oder Unsinn zu tun, es wird das Geld dort geholt, wo es vermeintlich ist. Antworten
Als einer aus der Mieter-Mehrheit in der Schweiz, der den ganzen Wohnungszins als Einkommen versteuern muss, bin ich mit dem heutigen Abstimmungsresultat zufrieden. Aber ich frage mich, wieso so viele "auch" Mieter noch für diese reichen Wohn-Eigentumsbesitzer gestimmt haben…
Wessen Politik ist schuld, dass so wenige sich hier Eigen-Heime leisten können…?(In D,F,I,USA etc. haben >60% Eigenheime).
Antworten
@Rolf Raess, Ich bwohne eine schöne und periswerte Wohnung, welche sich für Familien eignet. Ich könnte mir rein finanziell ein Eigenheim leisten, bin jedoch nicht bereit, mehr zu bezahlen, da die Kosten für die Miete unter dem Strich kleiner sind als eine eigene Wohnung zu finanzieren. So zusagen blockiere ich günstigeren Wohnraum auf Grund der Eigenmietwertsituation.
Sie versteuern Ihr Einkommen, nicht Ihren Mietzins. Ein Eigenheimbeseitzer mit gleichem Einkommen und Eigenmietwert von fr. 20,000 ohne Hypotheken hat ein um den Eigenmietwert höheres Einkommen als Sie zu versteuern, also z.B. fr. 100,000 anstatt fr.80,000!
Wird der Eigenheimbesitzer (EHB) steuerlich privilegiert? Nein! So lange die Hypozinsen + Unterhaltskosten kleiner sind als der EMW, zahlt der EHB mehr Steuern als ein Mieter mit gleichem sonstigem Einkommen. Insbesondere trifft das zu auf EHB, die nur noch wenig oder keine Hypotheken mehr haben. Der EHB ist somit klar benachteiligt und nicht privilegiert.
Daher: EMW umgehend generell abschaffen.
Antworten
Richtig Herr Raess. Es sollen alle ihr reales Einkommen resp. Einnahmen versteuern, deshalb muss die Erbschaftssteuer wieder eingeführt werden. Fiktive Einkommen gehören abgeschafft inkl. Abzug der Hypozinsen/Unterhlatskosten.
Ich habe Sie schon verstanden Herr Williamson… "Einkommen versteuern" ist angesagt. Wenn Sie aber ein EFH gratis bekommen, geschenkt, vererbt etc. dann ist das wie eine Lotterie und die müssen wir auch versteuern.
Aber, wenn ich die Kosten für den Zürcher Sechsiläutenplatz ansehe, oder den korrupten Altstetter Bahnhofvorplatz (3.7 Mio), dann möchte ich am liebsten gar nicht mehr steuern… lol
@Jäschke: Dass die Hypozinsen (nicht die Schulden) und die Unterhaltskosten ebenfalls zu streichen sind, scheint richtig. Ansonsten heisst die hier zur Diskussion stehenden Steuer "Einkommenssteuer". Die Miete ist kein Einkommen, sondern eine Ausgabe, also eine Verwendung von Einkommen.
Bitte vergleichen sie die richtigen Werte: Der Mieter zahlt Miete und Steuern. Der Hausbesitzer nur Steuern.
Eine Abschaffung des Eigenmietwerts kommt für mich nur in Frage wenn auch die Schulden und Unterhaltskosten nicht mehr abgezogen werden können.
Der Eigenmietwert gehört ohne WENN und ABER abgeschafft! Genau so wie es ungesund ist, wenn Eigentum auf zu hohen Schulden lastet. Sowohl der Staat wie auch private müssen sich möglichst davon befreien. Der Immobilienmarkt in der CH ist im Verhältnis zum Ausland viel zu teuer, wie auch das Gesundheitswesen, beide sind auf zu hohen Risiken aufgeleist. Wer stoppt diese Preissteigerung? Antworten
Richtig!!! Ich glaube die Schweiz ist die einzige Land in den ganzen Welt wo solche kommische Steuer gibt.
Peter Klein 20:31: Ich habe die Kosten des Gesundheitswesen deshalb angeführt, weil sollten die KK-Prämien Jahr für Jahr so steigen, werden wir ebenfalls Spitzenbezahlungen bis zu einer Monatsmiete (1-Zi-Whg) irgendwann zahlen müssen. Nebst dem Immobilienmarkt, den steigenden KK-Prämien und anderen steigenden Abgaben (EWZ, VBZ, SBB, Auto) werden das gewisse Einkommensschichten nicht mehr zahlen k.
@wakker: So gesehen hat auch jeder der ein Auto kauft, statt zu leasen, eine Rendite in Form der Nutzung. Hier käme es niemandem in den Sinn ein fiktives Einkommen in der Höhe der jährlichen Leasingraten zu besteuern.
@wakker: ich besitze kein haus und finde die steuer völlig sinnlos. nach ihrer logik müsste man sämtlichen besitz, sämtliche fähigkeiten und alles was sonst einem noch irgendwie dienlich sein könnte, versteuern. das ganze dient nur der finanzindustrie
@wakker. Teilweise gebe ich Ihnen Recht. Aber wenn Sie statt einem Haus wertvolle Kunst oder ein teures Boot im Mittelmeer gekauft hätten, müssten Sie auch nicht irgend einen (fiktiven) Angucker- oder Benutzerwert als Einkommen versteuern. Und eigentlich sollte der Staat ja nicht via Steuern den Kauf von Kunst oder Luxus sondern den von Eigenheimen fördern. Oder sehe ich dies falsch?
Nicht einverstanden. Ich hab selbst vor 6 jahren ein haus gekauft. Vorher hatte ich einige hunderttausend franken wovon ich einkommen (zins) hatte. Diese wurde versteuert.
Nun hab ich alles im haus gesteckt, und auch dieses wirft gewinn ab, und zwar dass ich darin wohnen kann (miete). Die rendite gibt es noch, die steuer ist logisch und gerecht. Über die höhe lässt sich natürlich diskutieren.
Auch wenn ich Ihrer Meinung bin, so stellen Sie doch mehr Fragen, als dass Sie kommentieren. Dass Sie die hohen Preise im Gesundheitswesen mit denen im Immobilien Sektor gleichstellen, überrascht. Die Preise im Bereich der Immobilien sind wohl eher auf das BIP zurückzuführen, während im Krankheitswesen ein anderer Grund vorhanden ist. Da liegt es z.B. am 'Kantönligeist' und viele mehr.
Der EMW wurde 1940 mit der Wehrsteuer eingeführt, war also vorher kein Einkommen. Seither ist er FIKTIVES Einkommen. Nach Wikipedia wurde das fiktive Einkommen im 3. Reich erfunden. Wurde die Idee von da übernommen oder hat man im Zusammenhang mit der Wehrsteuer einfach nach zusätzlichem Steuersubstrat gesucht? Als fiktives Einkommen ist der EMW generell abzuschaffen. Antworten
Als Hauseigentümmer mag ich das Gejammer der Hausbesitzer nicht mehr hören. Ich erinnere mich noch gut, wie unsere Steuerrechnung sich verringerte, als wir ins Eigenheim zogen. Jede Sanierung wird vom Staat subventioniert und den Mehrwert habe ich in meiner Tasche. Als Mieter muss man das Kapital und den Zins, das ich für ein Haus anspahre voll versteuern. Danach wohne ich im Haus als tägl. Wert. Antworten
Ob Miete oder Eigentum, das sollte steuerneutral sein. Das wäre es völlig nicht mehr, wenn der Eigenmietwert abgeschafft würde! Ich (67) habe die Rechnung gemacht: Zwar würde ich bei Abschaffung des Eigenmietwerts 3100 Franken weniger Steuern bezahlen. Sobald ich aber bspw. ins Altersheim gehe und die Wohnung vermiete, würde ich wieder die 3100 Franken mehr zahlen. Das darf doch nicht sein! Antworten
Doch Herr Zurbrügg, das muss sogar so sein. Weil Sie durch die Mieteinnahmen Ihr Einkommen effektiv erhöhen. Mehr einnahmen, mehr Steuern.
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