Schweiz
Diskussion
Wie China Arbeitsplätze in der Schweiz sichern soll
Johann Schneider-Ammann ist optimistisch, was den Abschluss eines Freihandelsabkommens mit China betrifft. Für die Schweizer Wirtschaft setzt er grosse Hoffnungen in ein solches. Nicht überall sieht man das so. Mehr...
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36 Kommentare
China schafft vielleicht vorübergehend Arbeitsplätze in der Schweiz. Bei deren fehlendem Patentrecht sind sie nicht aber nicht alle nachhaltig.Dann muss man aus Konkurrenzgründen in der Schweiz auch chinesische Löhne zahlen können.Die Chinesen sind bekanntlich wie die Japaner Meister im Kopieren.Mit ihrem Schweinefleisch lassen wir uns daher nicht fangen BR Schneider komm nach Hause! Antworten
Mit einem Freihandelsabkommen hätten wir für unsere China-Exporte vor der EU als direktem Mitbewerber einen Preisvorteil von 10 - 15% wegen der wegfallenden chinesischen Importzölle. Dieser Vorteil gilt, so lange die EU nicht mit einem eigenen Abkommen nachzieht. Dies würde der CH-Exportwirtschaft helfen, die momentanen Währungsnachteile gegenüber dem zu tief bewerteten EURO etwas auszugleichen Antworten
China ist je länger je mehr auf den IMPORT von Landwirtschaftsprodukten angewiesen (Siehe z.B. Argentinien). In Zeiten in denen wir weltweit auf eine Nahrungsmittelkrise zusteuern, werden wir zwar froh sein, dass wir unsere Landwirtschaft geschützt haben, aber China stellt keine Gefahr für unsere Bauern dar. Ausser vielleicht beim Fleisch, aber dass hilft sogar den Selbstversorgungsgrad zu erhöhen Antworten
Freuen Sie sich nicht zu früh Herr Schneider-Ammann, es braucht nur der Dalai Lama in die Schweiz zu kommen (den Sie in vorauseilendem Gehorsam gar nicht empfangen werden) und ein paar protestierende Exil-Tibeter - und schon rückt der Abschluss des Abkommens in weite Ferne. Fazit: Lassen Sie sich nicht von den Chinesen erpressen. Antworten
Des JSA Traum erfuellte sich. Reise nach China auf Staatskosten, begleitet von einigen Schmarotzern , einem mit Post des Staatsanwalt im Haus, alles im naiven Glauben die Chinesen freudig erwartend einen Schweizer Traeumer. Das Kichern hinter der chineischen Mauer echot noch immer und die chinesische Kommandozentrale beschaeftig sich wieder mit was wirklich wichtig; wie profitieren wir von der CH! Antworten
Wir sind nahe der Singularität. Die Produktivitätsfortschritte sind enorm. Es geht nur noch um Kosten. Zur Erinnerung: In China wird Hardware, ein Computer, ein Laptop von Hand! zusammengesetzt, weil das Lohnniveau und die staatlichen Massnahmen (Rohstoffe bleiben im Land) die Produktion günstiger machen. Hr. Schneider-Ammann sie verkaufen uns ein globalisierte Industrielüge! Antworten
Hört endlich auf mit dieser Profitmaximierungspolitik und zwar auch im Bundeshaus! Die Leute wollen das nicht und an China und deren Profite ist niemand anders interessiert als die illustre Gesellschaft rund um BR Ammann, Economie Suisse Bührer und kaum zu glauben: Erbschleicher Zuppiger! Das sind die falschen Männer und ganz schlechte Vorbilder. Alleine das Thema Tibet ist inakzeptabel !!! Antworten
Dank der illustre Gesellschaft wie BR Ammann usw. drängen jetzt Chinesen auf den Schweizerarbeitsmarkt!Super Vertrag ausgehandelt von unseren schlechten Vorbilder.
Aus den Kommentaren ersieht man, dass viele deren Autoren noch nie in China waren und sich auch nicht mit dem Land befasst haben. Die Schweiz produziert Nischenprodukte. Es gilt diese weltweit bekannt zu machen. Wenn die Industrie in China bekannt ist, fragen sich Chinesen über das Herkunftsland und machen Ferien in der Schweiz. Übrigens, Chinesen erstaunlich gut über die Schweiz orientiert. Antworten
Ich bin auch (erstaunlich) gut über China orientiert. Ich weiss zum Beispiel, dass ich dort keine Unternehmung gründen kann ohne chinesischen (Apparatschnik-) Partner. Ich weiss, dass die Chinesen eine Internet-Polizei à la STASI betreiben, um die freie Meinung welche hierzulande in der BV geregelt ist, zu unterbinden. Und zB wurden tibetische Mönche mit Prügelstocken spitalreif geschlagen. Etc.
Ich habe lange Zeit in China gearbeitet. Meine Frau ist auch Chinesin. Leider ist China nur an Ressourcen, wie Öl oder Knowhow interessiert und nicht an einem Freihandelsabkommen. Dies ist nur ein Vorwand. Die Schweiz als Wirtschaft interessiert China nicht, da viel zu klein. Wenn also jemand mit China verhandelt, sollte er wissen wie China tickt, sonst schlägt der Optimismus in Ernüchterung um. Antworten
@Lechner: Es gibt genügend Dokumentationen und Aussagen (durchaus legitim und nachvollziehbar) von jungen chinesischen Ingenieuren und hohen Politikern die da selbstbewusst sagen, nicht die Rohstoffe werden zur Industrie kommen, sondern die Industrie wird, sofern sie Geschäfte machen will, zu den Rohstoffen und damit das Wissen um die Formgebende Gestaltung. D.h. unsere Arbeitsplätze wandern ab!
@Richard Lenz: Und Sie wissen also genau, wie China tickt ... !
Mit Verlaub, ich lebe hier in China - und ich würde Ihr Statement keinesfall unterschreiben! Dazu kommt, dass wir Schweizer für die Chinesen die Liebsten, die Grössten und die Besten sind!
Und die Schweiz war schon so oft der Türöffner für China - weshalb denn nicht ein Freihandelsabkommen mit CH als Türöffner für den Rest von Europa?
@ Meierhans: Sie sind also der Meinung, das China ein Staat ist, der die Menschenrechte achtet, Meinungsfreiheit weit oben auf der Agenda steht, alle Bewohner freien Zugang zum Internet haben? Solange Industrieländer Geschäfte mit China machen, wird sich nichts ändern. Antworten
Wir Schweizer möchten gerne den Chinesischen Markt mit unseren guten Produkten erobern. Der Markt ist gross und die Chinesen streben nach Luxusgütern. Wir bilden an unseren Schweuzer Universitäten jetzt schon viele Chinesen sehr preiswert aus und geben so viel Know How weiter. Aber: Jeder Konsument hat immer die Wahl, welche Produkte er kauft. Mehr oder weniger sicher können wir uns darauf verlassen, dass Produkte mit dem Schweizerkreuz drauf auch Schweizer Produkte sind. Antworten
Es ist umgekehrt, die Chinesen sind interressiert am schweizer Know How und wenn sie das haben, dann gute Nacht, dann läufts wie mit der japanischen Autoindustrie, die am Anfang von oben herab belächelt wurde (nur keine Sorge, die kriegen keine Qualität hin..), na, die haben den Westen eines Besseren belehrt und genauso wird' s mit den Chinesen rauskommen, dann ist unser kleiner Vorsprung Sense...
Die Wahlmöglichkeit hört ziemlich schnell auf, wenn China seine Mitbewerber aus dem Markt gedrängt hat und es nur noch Produkte aus chinesischer Produktion gibt, also quasi ein Monopol daraus wird.
"Nur" noch die Bereiche Industrie, Dienstleistungssektor, geistiges Eigentum und Landwirtschaft müssen ausgehandelt werden. Man kläre mich auf: Was in aller Welt kann gehandelt werden, das nicht in eine dieser Kategorien fällt? Und was wurde dann schon geklärt? Antworten
Finger weg von China. Wollen wir noch mehr Billigprodukte, die die Produktion in Europa ganz zum Erliegen bringt und die Wirtschaft im Westen zerstören. Oder ist es Sinn der Sache, dass der Export von Ammann Geräten nach China erleichtert werden soll. Die Chinesen sind reich und können die Zolltarife bezahlen. Antworten
China und der Rest Asiens werden die Rettug unserer Wirtschaft sein und uns vor der Abhängigkeit von der EU retten. Die EU schlittert einem Bankrott entgegen und wird für Jahre kein Geld mehr für Infrastrukturen haben. Ich hätte es JS-A nicht zugetraut das einzusehen, ich freue mich darüber.
Diejenigen, die in China ein Schurkenstaat sehen befinden sich noch in der Kulturrevolution der 80-er Jahre
Antworten
Liebe Frau Mégevet, die Kulturrevolution war von 1966 - 1976, nichts von 80-er Jahre! Es war nicht ein Schurkenstaat, Mao war der Massenmörder. China sollte zu dem stehen, dass ist das Problem!
@Claire-Lise Mégevet:
Bitte erlauben Sie mir, eine kleine Korrektur an Ihrem - ansonsten hervorragenden Posting! - anzubringen: die "Grosse Proletarische Kulturrevolution" begann 1966, und endete (kurz nach Maos Tod) 1976.
Freundlicher Gruss aus NanNing, VR China!
Ja, Frau Jutta Meier, es ist NICHT korrekt, Menschen aus fernen od nahen Ländern als Schurken zu bezeichnen. Auch dann nicht, wenn Sie zufälligerweise eine kleine, selbsterfahrene Ahnung von China haben. Wenn Sie deren Politik meinen, dann liegen Sie auch falsch.
Gruss
Antworten
Was hat mehr Zukunft für die Schweiz?
Der Pharma,Technologie und Industriestandort oder der hochsubventionierte Landwirtschaftssektor, welcher nur etwas mehr als 1% zum Bruttosozialprodukt in der Schweiz beiträgt?
Also, Vertrag unterschreiben und zurück in die Schweiz!
Antworten
mit dem BSP allein gestaltet man weder Gegenwart noch Zukunft.
Was die Chinese vor allem noch lernen müssen, ist die korrekte Darstellung des Schweizer Kreuzes auf der Flagge. Das dürfte nicht so schwer sein, auch wenn dies viele Schweizer auch nicht wissen. Immerhin hat die Flagge quadratisches Format. Antworten
Es gibt eine offizielle Schweizer Flagge im rechteckigen Format, allerdings nur für die Seeschiffahrt. Wenn wir davon ausgehen, dass der Handel auf dem Seeweg abgewickelt wird, kann man dies noch nachsehen.
Was glaubt ihr denn, was die Chinesen mit all den modernen Maschinen aus der CH und D machen? Ich habe dort die modernsten Anlagen gesehen. Man erblasst vor Neid. Natürlich gibt es daneben die Schrottfabriken, aber die exportieren nicht. Die Hygienestandards sind teilweise weit über demjenigen des CH-Bauernstands. Qualität wird exportiert. Die CH-Industrie hats bemerkt. Antworten
meine Schwiegertochter produzierte Textilien in Mexico,ihrem Heimatland,später in China,aber jetzt steigen auch dort die Löhne rasant.EinSchwiegersohn produzierte Metallwaren in der Schweiz, sah sich nachher vor die Wahl gestellt,den Betrieb in die Slowakei zu verlegen oder eine andere berufliche Tätigkeit zu suchen.das wirtschaftliche Umfeld kann sich in wenigen Jahrenstarkverändern,auchin China!
Ein Freihandelsabkommen könnte ohne Zweifel Arbeitsplätze in der Schweiz schaffen - und andere zerstören - bloss, verstehen die Chinesen unter "Freihandel" beim Import in ihr Land wohl was anderes als beim Export... Kein Wunder: es gibt auch fast keine blauäugigen Chinesen! Antworten
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