Schweiz

Wie krisentauglich ist die Justizministerin?

Bundesrätin Sommaruga hat mit ihren gewundenen Erklärungen zur Absetzung von Alard du Bois-Reymond wenig glaubwürdig gewirkt.

Justizministerin Simonetta Sommaruga (50) gab eine gequälte Vorstellung, als sie über die Entlassung ihres Amtsdirektors informierte.

Justizministerin Simonetta Sommaruga (50) gab eine gequälte Vorstellung, als sie über die Entlassung ihres Amtsdirektors informierte.
Bild: Keystone

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Ist Justizministerin Simonetta Sommaruga krisentauglich?

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Wenn in der Berner Vorortgemeinde Köniz ein Brand ausbricht, kann die Feuerwehr auf ein nettes Arsenal zurückgreifen. Einen Tanklöschwagen nennt sie ihr Eigen, mit Schwerschaumrohr, Wasserwerfer und Rettungssäge. Ferner eine Atemschutzeinheit mit Überdruckbelüfter sowie ein Einsatzfahrzeug mit Hydrantenplänen und Ölbinder.

Ist hingegen im Bundeshaus West, Amtssitz des Justiz- und Polizeidepartements von Simonetta Sommaruga, Feuer im Dach, sieht es weniger gut aus: Die SP-Bundesrätin muss sich mit einem ungleich bescheideneren Instrumentarium zur Brandbekämpfung begnügen.

Als Sommaruga, die 1997 bis 2005 als Könizer Gemeinderätin auch politische Chefin der lokalen Feuerwehr war, nach der Entlassung ihres Migrationsamtschefs Alard du Bois-Reymond am Mittwoch mitten in einem Flammenmeer stand, hatte sie nur eine Waffe zur Hand: das Wort.

Zerknirschter Auftritt

Wie hat sie das Wort eingesetzt, um den allerersten Brandfall in ihrem Departement seit ihrer Wahl in die Landesregierung am 22. September 2010 unter Kontrolle zu bringen? Wie hat sie agiert, um die Rauchentwicklung zu stoppen? Eine gute Feuerwehrkommandantin würde kühl die Lage analysieren, klare Befehle erteilen und notfalls selbst beherzt zum Löschmaterial greifen. Mit dem Ziel, den Schaden zu begrenzen, Panik zu vermeiden – zu retten, was zu retten ist. Sommaruga hingegen tritt am Mittwoch zerknirscht vor den Medien auf. «Nach reiflicher Überlegung», sagt sie, «habe ich entschieden, mich von Herrn du Bois-Reymond zu trennen.» Ihre Stimme wirkt gequält, als sie erklärt: «Wenn man sich von einem Amtsdirektor trennt, gehört das zu den schwierigsten Entscheiden, die eine Bundesrätin fällen muss.» Es habe schon lange geschwelt, sagt die Justizministerin: «Solche Entscheide reifen, man sucht sie auch zu verhindern.»

Dann berichtet Sommaruga von unerledigten irakischen Asylgesuchen auf den Schweizer Botschaften in Syrien und Ägypten und von einer Untersuchung, die sie deswegen in die Wege geleitet habe. Natürlich stellen die Journalisten sofort die Frage: Besteht ein Zusammenhang zwischen der Untersuchung und der Entlassung? Sommaruga sagt: «Es sind zwei verschiedene Geschäfte.» Sie sagt aber auch, sie habe «von einer Drittperson ausserhalb der Bundesverwaltung» von den irakischen Gesuchen erfahren.

Flackernde Sätze

Ob das, bohren die Medien weiter, ein Vorwurf sei an du Bois-Reymond, der seine Chefin offensichtlich nicht über das Problem informiert hat? Sommaruga sagt mit leiser, leidender Stimme: «Jeder Amtsdirektor hat Informationspflichten gegenüber einem Departementschef.» Hat du Bois-Reymond also seine Informationspflicht verletzt? «Es ist nicht an mir, Wertungen abzugeben», weicht die Bundesrätin aus. Muss du Bois-Reymond Sanktionen befürchten? «Ich schliesse Disziplinarmassnahmen nicht aus», sagt Sommaruga, «sie stehen für mich aber nicht im Zentrum.»

Welches denn die wahren Gründe für die Entlassung seien, möchten die Medien wissen. «Über die Gründe für die Trennung», sagt mit wachsendem Unmut die Magistratin, «haben wir Stillschweigen vereinbart.»

So bläst Sommaruga in die Glut, sie lädt mit ihren flackernden Sätzen geradezu ein, Spekulationen anzustellen. Aber es kommt noch schlimmer.

Bange Fragen

Nur Stunden später, von der «Tagesschau» des Schweizer Fernsehens interviewt, hält sich die Departementsvorsteherin nicht mehr ans eigene Redeverbot. Das Zerwürfnis mit du Bois-Reymond erklärt sie jetzt so: «Man kann vielleicht sagen, dass ein gemeinsames Vertrauensverhältnis nicht zustande gekommen ist.» Auch der Migrationsamtschef geht an die Öffentlichkeit und spricht vom «fehlenden Vertrauensverhältnis». Warum hat Sommaruga nicht von Beginn weg offen gesagt, dass die Chemie zwischen ihr und du Bois-Reymond nie gestimmt hat? Warum verbreitet sie am Nachmittag Rauch, den sie am Abend zu vertreiben sucht? Was soll das Ganze?

Ihre Feuerprobe in Sachen Krisenkommunikation hat Sommaruga nicht bestanden. Bang fragt man sich: Wie wird die Bundesrätin agieren, wenn es einmal wirklich brennt? (Basler Zeitung)

Erstellt: 02.09.2011, 10:36 Uhr

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119 Kommentare

Marcelle O'Palle

03.09.2011, 09:40 Uhr
Melden

Am Anfang hatte ich noch ein gutes Gefühl und stelle nun fest,dass Frau Sommaruga offenbar der Funktion doch nicht gewachsen ist. Vorallem bin ich sehr enttäuscht,dass Sie das Dossier "Sorgerechtsstreit" hinauszögert und somit sehr vielen Betroffenen,da gehören auch Kinder dazu !!,schlaflose Nächte bereitet.Aber was soll man halt davon halten, wenn die Mutterpartei die Hausaufgaben nicht macht. Antworten


Peter Müller

02.09.2011, 23:40 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Leider ist die Analyse zutreffend. Wie gut lässt sich die Justizministerin eigentlich beraten? Hat sie überhaupt Berater, die diesen Namen verdienen? Antworten


Agnes Juillerat

02.09.2011, 23:00 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Merkwürdig, wie nun ausschliesslich der juristische Aspekt von diesen 10 000 Asylgesuchen hervor gehoben wird, rein legalistisch, wider jegliche Vernunft, da diesen Kriegsopfern ja vor Ort geholfen wurde. Gab es nicht da diese Geschichte im zweiten Weltkrieg mit einem Ostschweizer Polizeichef, der verfolgte Juden rettete, auf illegalem Weg das einzig Richtige tat? Antworten


Reto Schmid

02.09.2011, 22:20 Uhr
Melden 14 Empfehlung

Anstatt "wie krisentauglich ist die Justizministerin" müsste die Frage wohl eher lauten "wie tauglich ist die Justizministerin". Obwohl erst kurze Zeit im Amt, hat sie kaum einen Fehler ausgelassen, Menschen vor den Kopf gestossen (z.B. im Sorgerechtsstreit), unterirdisch schlecht kommuniziert und wirkt insgesamt hilflos und schwach. Es sieht fast aus, als ob sie selber nicht mehr an sich glaubt. Antworten


urs hiestand

02.09.2011, 19:31 Uhr
Melden 23 Empfehlung

Nochmals @all - Frau BR Sommarugas BFM !
1. Die Konsulatgeschichte ist ihr auch schon länger bekannt
2. Die Verschlampungen die sie als Departementsvorsteherin der CH-Bevölkerung und den Ständen z.Z. zumutet ist unhaltbar.
3. Anfragen und Beschwerden von zuständigen Behörden werden gar nicht, oder unzureichend beantwortet! Frau RR K.Keller–Sutter beschreibt die Probleme zur Genüge!
Antworten


Fred Bartlome

02.09.2011, 22:19 Uhr
Melden

wenn ich alle diese Beitraege lese, wird es mir uebel. Anstatt Leistungen zu beurteilen, werden im ueblichen rechts und links Schema Lob oder Tadel verteilt. Wir muessen fuer unser Land Loesungen finden, die jenseits von rechts oder links stehen und Probleme haetten wir genug zum Loesen vor allem im Asylbereich und wenn das jemand anzweifeln moechte, so ist er oder sie blind und taub zugleich.


Christian Loetscher

02.09.2011, 21:11 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Genau, Sie beschreibt Probleme zur Genüge und löst sie auch nicht. Das heisst sie tritt bald zur SVP über und möchte ein Ämtchen und dann das Problem hegen und pflegen, bis zu den nächsten Wahlen und bis zu den übernächsten. Und was sagt der Verursacher des Problems? Die andern haben sich ja um die Flüchtlinge gekümmert, also was kümmerts ihn. Lug und Trug, das ist seine kleine Welt. Traurig.


Heinz Müller

02.09.2011, 19:27 Uhr
Melden 17 Empfehlung

Medienvielfalt ist ein hohes Gut. Dadurch sieht man unter anderem, auf welche andere Weise man über ein gegebenes Ereignis sonst noch hätte berichten können. Z.B. in der NZZ: Ein detaillierter, sachlicher Bericht zum Thema Kündigung ADBR, inkl. Stellungnahme von Alt-BR Blocher zu den unbehandelten Asylanträgen. Kein Missbrauch des Themas für einen Verriss einer dem Autor ungenehmen Bundesrätin. Antworten


Heinz Müller

07.09.2011, 10:58 Uhr
Melden

Witzig: Da versucht mal jemand dezidiert, keine Stammtisch-Phrasen zu dreschen (mir wurde ja auch 'Nordkorea einfach' nahegelegt...), und schon heisst es: 'professoral'.
Mir geht's darum: Ein BAZ-Titel-Seiten-Verriss einer BR, welche der die BAZ kontrollierenden Partei gelinde gesagt 'ungenehm' ist, ist mir suspekt. Da lohnt es sich zu schauen, wie andere über den Anlass des Verrisses berichten.


Agnes Juillerat

02.09.2011, 22:18 Uhr
Melden

Sie sagen sehr richtig: "Medienvielfalt ist ein hohes Gut". Darum sollen sie es auch dem Autor zugestehen. Ansonsten kommen Sie mir sehr professoral herüber. Soll man jetzt schweigen, im Land der Meinungsfreiheit?


Daniel Moser

02.09.2011, 19:20 Uhr
Melden 18 Empfehlung

Der Skandal des Tages ist wohl nicht die Kündigung im EJPD, sondern die Tatsache, dass 10 000 Asylgesuche von Menschen aus dem Irak im Papierkorb gelandet sind, mit Wissen des damaligen Bundesrates Blocher. Mit dieser Methode lässt sich das Asylverfahren sehr beschleunigen und die Statistik manipulieren. Dass damit gesetzliche Bestimmungen verletzt werden, spielt offenbar keine Rolle. Antworten


Rüffe Sommerer

07.09.2011, 07:57 Uhr
Melden

Wenn Ex BR Blocher ein Winkelzug verübt wird gleich ein moralischer Skandal daraus gemacht, obschon er zum Wohl des Landes gehandelt hat. Wenn die Linken mit Winkelzügen Scheinflüchtlinge mit Familiennachzug ins Land holen und nicht wieder zurück schicken so ist das OK. Dieser Asylmissbrauch geht nun seit zwei Jahrzehnten und hat gesellschaftlich äusserst negative Folgen.


Agnes Juillerat

02.09.2011, 19:37 Uhr
Melden 25 Empfehlung

Nicht so sehr Skandal, wenn man berücksichtigt, dass die Flüchtlinge vom DEZA und UNO-Hifsorganisationen vor Ort umfänglich betreut wurden. Und nun - Hand aufs Herz - sind nicht auch Sie einwenig der Meinung, dass dies beidseitig die beste Lösung war- in jeglicher Hinsicht.


Peter Beütler

02.09.2011, 18:36 Uhr
Melden 16 Empfehlung

Da vernimmt man aus dem Hintergrund die Stimme des ehemaligen stellvertr. Chefredaktors der Weltwoche, eines Herrn Somm. Es gibt in unserer Presselandschaft ganz andere Meinungen. Mehrheitlich wird BR. Sommaruga gerühmt und die Entlassung Dubois-Remonds klar begrüsst. Der Verriss der BaZ ist nicht sachlich, bemängelt lediglich das Auftreten, hört sich an wie eine dilettantische Theaterkritik Antworten


Agnes Juillerat

02.09.2011, 18:49 Uhr
Melden 27 Empfehlung

"Mehrheitlich wird BR. Sommaruga gerühmt und" ... Sie verstehen sich wohl aufs Kristallkugellesen. Abschliessende Erkenntnis gibts dann nach den Oktoberwahlen.


Nikolaus Gutknecht

02.09.2011, 18:21 Uhr
Melden 21 Empfehlung

Wer je erlebt hat, wie eine Frau mit sozialem und menschlichem Gewissen darunter leidet, nach vielen Versuchen zu einem Konsens zu kommen, endlich doch eine Kündigung aus sprechen zu müssen - der versteht Frau Sommauga. Ich finde es gut, dass es auch im Bundeserat solche Menschen gibt. Antworten


Christine Keller

02.09.2011, 18:16 Uhr
Melden 19 Empfehlung

Frau Sommaruga muss die von ihren Vorgängern geerbten Probleme aufarbeiten. Lasst die Frau doch endlich in Ruhe arbeiten - es ist das Prerogativ der Departementsleiterin, einen Mitarbeiter zu entlassen, zu dem sie - aus welchen Gründen auch immer - kein Vertrauen mehr hat. Das haben auch ihre Vorgänger so gehalten ! Antworten


Agnes Juillerat

02.09.2011, 18:36 Uhr
Melden 12 Empfehlung

...Nur war dieser Mitarbeiter nicht irgend ein Mitarbeiter. Vertrauensverlust - in dem Fall ein maskierender Begriff, wenn es um politisch brisantes geht. Und daran ist der Bürger interessiert.


Margot Helmers

02.09.2011, 17:53 Uhr
Melden 25 Empfehlung

Sommaruga war und ist ein Gewinn für unser Land. Antworten


Stephan Fehlmann

02.09.2011, 18:32 Uhr
Melden 43 Empfehlung

Ja, da geb ich Ihnen recht! Sommaruga ist hauptsächlich ein Gewinn für die Asyl-Industrie und die wächst jährlich im zweistelligen Prozentbereich. Ausbaden kann das Wachstum dann der Steuerzahler.


Agnes Juillerat

02.09.2011, 17:36 Uhr
Melden 2 Empfehlung

@Marie V.Roth: comme vous y - allez ... liebe Marie von Roth, oder Marie Victorine Roth: ihre Kommentare zu meinen Eingaben werden immer wirrer. Aus Ihrer Sicht wohl kreativ, aber auch sprachschöpferisches verlangt nach ein par Regeln. Antworten


Regula Furrer

02.09.2011, 17:34 Uhr
Melden 20 Empfehlung

Frau Summaruga ist eine seriöse, gewissenhafte und anständige Bundesrätin. Sie geht den Dingen auf den Grund und kommuniziert diese auf eine sehr ehrliche Weise. Dass sie dabei auch über Schwierigkeiten redet oder ihre Beschlüsse noch einmal überdenkt, zeugen nicht von Krisenuntauglichkeit, sondern von einer grossen Gewissenhaftigkeit und Transparenz. Antworten


Agnes Juillerat

02.09.2011, 17:49 Uhr
Melden 28 Empfehlung

Transparenz? Eben gerade hat sie sich geweigert, über die tatsächlichen Gründe der Entlassung von duBois- Raymond zu informieren.


Reto Schmid

02.09.2011, 17:05 Uhr
Melden 39 Empfehlung

Statt "wie krisentauglich" ist die Justizministerin, müsste es wohl besser heissen "wie tauglich" ist die Justizministerin. Sie hat bisher jeden nur erdenklichen Fehler gemacht, Menschen vor den Kopf gestossen (z.B. im Sorgerechtsstreit), kommuniziert unterirdisch schlecht und wirkt hilflos und überfordert. Scheint fast, als ob sie inzwischen selbst nicht mehr an sich glaubt. Antworten


Christian Keller

02.09.2011, 18:21 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Gewissenfrage : Sind Sie ein Frauenfeind ?? Ich finde, Frau Sommaruga macht ihre Arbeit sehr gut.


Winfried Maurer

02.09.2011, 16:47 Uhr
Melden 19 Empfehlung

Mit Frau Sommaruga ist wenigstens wieder Anstand eingekehrt. Die Menschenverachter in den höchsten Positionen sollen selst freiwillig emigrieren. Idealerweise in die mittelalterlichen arabischen Länder, wo sie ungehemmt wirken können: Psychisch und physisch foltern, hängen, steinigen, Augen ausstechen, Hände abhacken. Muss doch ein Paradies sein für sie. Antworten


Ernst Pauli

02.09.2011, 15:13 Uhr
Melden 25 Empfehlung

@Hiestand. Verschlampungen können nicht BR Sommaruga untergeschoben werden. Es war Dr. Blocher, der in einer offensichtlichen "Kriegszeit (Irak)" nur an seine Ausländerstatistik dachte und so seinen Aufgaben nicht nachkam. Dass er seiner ungeliebten Nachfolgerin keinen reinen Wein einschenkte ist auch klar. Antworten


Sam Brown

02.09.2011, 17:02 Uhr
Melden 43 Empfehlung

Nach Blocher war noch eine andere im BR tätig, sie hat sich klammheimlich aus dem staub gemacht, auch sie ist mitverantwortlich, wenn estwas nicht korrekt zugegangen ist. aber unser gedächtnis ist halt nun mal klein....


Mike Blocher

02.09.2011, 14:17 Uhr
Melden 31 Empfehlung

Ich finde diesen Artikel unausgewogen. Was hat die Arbeit als Vorsteherin der Feuerwehr in Köniz mit ihrem heutiogen Amt zu tun? Nichts. Unerwähnt bleiben die vielen Jahre als Preisüberwacherin und vor allem als Nationalrätin und schlussendlich sogar Ständerätin eines sehr grossen Kantons. Mit keinem Wort wird festgehalten, dass der beste BR aller Zeiten für diesen Salat verantwortlich ist. Antworten


Marie V.Roth

02.09.2011, 16:39 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Eben eine Verzweiflungstat@Blocher. Der Bote wird (hier zwar nur mit verbalen Platzpatronen) abgeschossen. (Nur eine Methapher ;-) Ausgewogenheit, in Ihrem Sinne, war eben gerade nicht beabsichtigt. Aber die Karavane zieht weiter. Nichts Wesentliches passiert. Es wurden nur ein paar Platzpatronen. verschossen;-)


Agnes Juillerat

02.09.2011, 16:07 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Es hat etwas mit der Metapher zu tun und nicht mit Ausgewogenheit.


Victor Heldner

02.09.2011, 13:53 Uhr
Melden 31 Empfehlung

BR Sommaruga macht ihre Sache im BR hervorragend.
- Setzen Sie lieber auf FDP Bundesrat Merz mit seiner UStR II. Er ist er verantwortlich, dass dem Staat Mrd. entgehen, zH. Superreiche u. zu Lasten Normalbürger
- oder lieber einen BR Maurer, der Mrd. Subventionen an die Bauerlobby bringt und für Mrd. Jets kaufen will.
- oder lieber A.Schneider, er ist immer noch am Denken betreff. CHF Stärke.
Antworten


Dieter Kaiser

02.09.2011, 13:19 Uhr
Melden 32 Empfehlung

Wenn die Chemie nicht stimmt (das ist menschlich), soll man dazu stehen und nicht versuchen, sachliche Gründe vorzuschieben. Antworten


Ursula Schüpbach

02.09.2011, 13:09 Uhr
Melden 36 Empfehlung

ERSCHRECKENDE WILLKÜR vom Botschafter und Gnesa! Und du Bois-Reymond hielt es nicht mal für notwendig, seine Chefin zu informieren! Da ist der blöde Vergleich mit der Feuerwehr einfach nur daneben! Antworten


Schär Stefan

02.09.2011, 12:36 Uhr
Melden 47 Empfehlung

Mit Altlasten konfrontiert zu werden ist immer mühsam (da kann auch Obama ein Lied singen). Sicher ist, dass auf diese Weise die Statistik der Asylanträge während und nach der Regierungszeit von Blocher auf diese Weise nach unten geschönt wurde. Antworten


Doris Roth

02.09.2011, 12:25 Uhr
Melden 65 Empfehlung

Schwacher Artikel. Wie einfach ist doch der Journalismus, der immer nur kritisiert und verurteilt, ohne wirklich zu wissen und objektiv zu sein! Frau Somaruga ist eine kompetente Bundesräting, die Führiungsstärke zeigt. Antworten


Bruno Froehlich

02.09.2011, 13:53 Uhr
Melden 24 Empfehlung

Danke Frau Roth ! Mir ist eine Bundesraetin mit Empfindungen fuer eine schwierige zwischenmenschliche Situation lieber als ein Blender wie JSA. Zudem, es wurde vereinbart zu schweigen, und, wer plaudert bei der Presse; der in jeder hinsicht unloyale Chefbeamte. Ich wsuenschte mir Frau
Sommarugas in der Politik und Medien mit weniger Wahlhansdampfen !


Edgar C Britschgi Wang

02.09.2011, 12:22 Uhr
Melden 28 Empfehlung

Es ist immer wieder erstaunlich, wie unsicher unsere Magistraten, das gilt nicht nur für die Justizministerin, auftreten. Vieles was ein solches Amt abverlangt, kann man nicht lernen. Krisenbewältigung und Kommunikation sind trainierbar. Warum lassen sich die hohen Damen und Herren im Bundeshaus (und in vielen Regierungsräten) nicht beraten und belehren? Uneinsichtigkeit oder Stolz? Antworten


Ernst Boller

02.09.2011, 12:17 Uhr
Melden 40 Empfehlung

Gemessen an ihren Vorgängern macht Frau Sommaruga ihren Job recht gut. Wie immer, weiss jeder besser, was sie hätte tun oder lassen sollen. Es kommt immer auf den Blickwinkel an und der ist - gottlob - nicht für alle der gleiche. Sie hat sich ja auch nicht um dieses Departement gerissen. Es wurde ihr, reichlich hinterlistig, angehängt. Antworten


pia minder

02.09.2011, 12:05 Uhr
Melden 81 Empfehlung

so sehr ich Frau Somaruga vor Ihrem BR Antritt bewunderte so sehr enttäuscht sie mich heute. Mitmacherisch, zögerlich, fast änstlich und ohne Kontur, so präsentiertt sich BR Sommaruga leider heute. Den Entscheid betr. AFM Chef halte ich für falsch und es zeigt welche heuchlerische Haltung unsere Regierung angenommen hat. Der Ausverkauf der Heimat schreitet weiter voran mit Hilfe von BR Somaruga. Antworten


Agnes Juillerat

02.09.2011, 16:46 Uhr
Melden 24 Empfehlung

Wollten Sie sagen BFM Chef? Auch bei mir hinterlässt der Abgang von duBois-Reymond grosse Betroffenheit. Man denke an die DOK-Sendung, welche die Schwierigkeit dieses Amtes aufgezeigt hat, seine Integrität in der Äusserung, was die Anzahl drogendealender Nigerianer betrifft. Nur so weiterwursteln, Frau Sommaruga und Co., irgendwann wird ganz Europa die Zeche bezahlen.


Ursula Jungo

02.09.2011, 12:05 Uhr
Melden 21 Empfehlung

Sommaruga wird sehr gut agieren bei einem Brand,denn es wird eine andere Sache das Feuer auslösen als es die Trennung von ihrem Migrationsamtschefs war.Ob da nicht Korruption dahinter steckt,ist eine Frage,denn Sommaruga würde uns das nie verraten leider!Die Chefs sitzen sehr fest in ihren Sätteln und bis einer entlassen wird,braucht es mehr als nur die nicht richtige Chemie!!! Antworten


sandro gasser

02.09.2011, 12:04 Uhr
Melden 42 Empfehlung

danke TAGI. wiedermal einen kritisch hinterfragenden beitrag und nicht schema: SP gut, SVP schlecht.
es geht um unser land, um probleme benennen und deren lösungen suchen und nicht um ideologien! bitte weiter so!
Antworten


Zelokan Zel

02.09.2011, 12:04 Uhr
Melden 20 Empfehlung

Ist doch schön zu sehen, dass unter den ca. 5 Millionen Stimmberechtigten eine Satte Zahl vie bessere Fähigkeiten hätten den Job als Bundesrat/rätin zu machen.
Wenn das nicht mal eine Überraschung ist!
Antworten


Gerhard Berger

02.09.2011, 14:34 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Man könnte sich auch auf den Standpunkt stellen, dass diejenigen, die hier kritisieren, irgendwo in der Wirtschaft ihre Leistung bringen und von Kunden kritisiert werden. Hier sind diese Leute die Kunden, welche die ganze Geschichte bezahlen. Insbesondere die Löhne dieser BR etc. Also DÜRFEN sie kritisieren so lange sie wollen... es sei denn, sie bezahlen ihre Steuern nciht. Dann wäre es pfuipfui.


Anabelle von Sottenbach

02.09.2011, 13:04 Uhr
Melden 12 Empfehlung

@ Zelokan Zel - wie recht Sie haben. Es wundert mich immer wieder bei so begnadeten Talenten wie es bei den Kommentaren gibt, das es Probleme in Politik und Wirtschaft gibt. Let`s play Business - Nachwuchs hat es ja genügend.....


victor Heldner

02.09.2011, 12:02 Uhr
Melden 65 Empfehlung

Man kann es so machen wie C. Blocher. Man behandelt die Gesuche nicht und schreibt dann in allen Zeitungen wie gut man ist. Frau BR Sommaruga muss jetzt ausbaden was C.Blocher und Widmer-Schlumpf vernachlässigt haben.
Mittlerweile ist der Grund klar, warum die bürgerlichen Parteien BR Frau Sommaruge in dieses BA getrieben haben.
Fazit ist: Frau BR Sommaruge macht einen guten Job.
Antworten


urs hiestand

02.09.2011, 12:00 Uhr
Melden 62 Empfehlung

Frau BR Sommarugas zauderndes Verhalten passt genau zu den Ergebnissen des BFM !
Die Verschlampungen (Verteilung und Verhalten der Asylanten! Durchsetzung der Gesetze! Schengen und Grenzkontrollen) die sie als Departementsvorsteherin, der CH-Bevölkerung zumutet ist unhaltbar!
Antworten


Ruedi Wermuth

02.09.2011, 18:56 Uhr
Melden 14 Empfehlung

Heinz Gfeller wir haben auch über die Ausschaffungsinitiative abgestimmt, da ist aber BR Sommaruga momentan am verwässern, oder können Sie mir erklären weshalb Verbrecher bis zum heutigen Zeitpunkt nicht ausgeschafft werden, Beispiel Kosovare legt seine Frau und eine Sozialarbeiterin um, nun ist man natürlich am vertuschen die Wahlen kommen, da knallt man doch besser der SVP eins rein als der SP!


Heinz Gfeller

02.09.2011, 13:08 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Über Schengen haben wir abgestimmt; was kann denn der Bundesrat bzw. die Bundesrätin dafür?


Enrico Veritas

02.09.2011, 11:56 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Davon ausgehend, dass die SVP die Linke erfolgreich als nett und intelligent/abgehoben abstempelt und damit die Rechte implizit als böse und dumm darstellt, scheinen mir die Reaktionen vieler LeserInnen absolut zielgruppengerecht. Antworten


R. Wyß-Wolf

02.09.2011, 11:55 Uhr
Melden 41 Empfehlung

Der Artikel und einige Kommentare sind unsäglich. Der Auftritt Sommarugas war angemessen. Hätte sie denn über den entlassenen Chefbeamten herziehen sollen - mich dünkt, die Entlassung reiche. Man darf ja auch zwischen den Zeilen lesen, und darin sollten Journalisten eigentlich Übung haben. Die Sache mit den abgelegten Asylanträgen islt noch hängig; ein Bundesrat kann nicht einfach ins Blaue reden. Antworten


Heidi Dubs

02.09.2011, 11:40 Uhr
Melden 38 Empfehlung

Frau Bundesrätin Sommaruga hat sich vollkommen korrekt, anständig und angemessen verhalten, nicht zuletzt gegenüber Herrn du Bois-Reymond. Überdruckbelüfter gehören ins Spritzenhäuschen, kluge Frauen in den Bundesrat. Antworten


Thomas Berger

02.09.2011, 11:32 Uhr
Melden 38 Empfehlung

Die Sache ging schief , als Blocher Justizminister war, das sollte man nicht vergessen! Aber Frau Sommaruga ist natürlich nicht der Liebling der SVP-lastigen Medien! Antworten


Michael Meier

02.09.2011, 11:31 Uhr
Melden 27 Empfehlung

Zuerst Schneider-Ammann und jetzt Sommaruga. Was ist eigentlich los mit unserem Bundesrat? Unsere Landesregierung scheint ausseinanderzufallen und nicht zu funktionieren. Und es werden fähige Kaderleute einfach entlassen, nur weil die 'Chemie' nicht stimmt. Der BR hat gegenüber dem Volk Verpflichtungen und da stehen die persönlichen Interessen der BR nicht im Mittelpunkt. Antworten


Alain Burky

02.09.2011, 11:24 Uhr
Melden 22 Empfehlung

On verra ...
Sie hat sicher nicht die Fachkompetenz eines Hans-Peter Tschudi oder
die Volksverbundenheit eines Willy Ritschard ...
Antworten


Barbara Schnell

02.09.2011, 11:20 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Von „Politik“ verstehe ich wenig. Hingegen frage ich mich, wie kommt es, dass Bundes-/Stände-/Regierungsräte laufend frontal angegriffen werden? Mir fällt auf: Auf Gemeinde-Ebene lassen sich fast fast keine Behörden mehr rekrutieren. Aber sobald es Richtung Regierungs-/Ständerat geht, melden sich scharenweise „Politiker“. Wo haben denn diese Leute vorher die Sporen abverdient/politisiert? Plötzlich hat Mann/-Frau Zeit neben dem Job tage-/wochenweise vor Ort in Bern zu „sein“ ... Aha, je „höher“ umso lukrativer – und personifiziert. Der Frontalangriff von links oder rechts ist somit programmiert. Antwort: „Die suchen das“. Antworten


Erich Baltisser

02.09.2011, 11:16 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Sie macht einmal mehr den Eindruck, sie bewege sich in einem Umfeld, von dem sie keine Ahnung hat. Da hätte eine deutliche Verurteilung des Vorgehens von Blocher gehört, der damals die Verantwortung trug. Als Vorgesetzte muss sie führen und ihre Leute instruieren und wenn es da so lange geschwelt hat, dann hat sie wohl unklar geführt und zu spät gehandelt. Antworten


Ernst Strickler

02.09.2011, 11:15 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Wenigstens ein bisschen(!) Stil und Klasse hätte da die Bundesrätin zeigen MÜSSEN! Bloss weil das bei einer anderen Partei „normal“ ist, heisst das noch lange nicht, dass ein schlechter Stil übernommen werden muss. Da sind eben die Erwartungen an „nicht SVP`ler“ einfach wesentlich höher! „Ungleiche Chemie“ gibt es eben, umso wichtiger für alle das professionell über die Bühne zu bringen! Antworten


Zelokan Zel

02.09.2011, 11:13 Uhr
Melden 24 Empfehlung

Es ist eingentlich erstaunlich, wie viele "fähigere" potentielle Bundesräte es unter den ca. 5 Millionen Stimmberechtigte gibt.
Ich verstehe nicht wieso die unfähigsten, die dümmste, die blödesten sich immer wieder in der Regierung finden...
Antworten


Daniel Donauer

02.09.2011, 17:53 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Fähige Leute gelangen zwangsläufig nicht in den BR, weil sie meist anderorts erfolgreich tätig sind, beispielsweise in der Wissenschaft. Hinzu kommt, dass weise Zurückhaltung von den Menschen als Schwäche gedeutet wird. In einem weiteren Schritt überträgt sich dieser Ruf dann auf die Partei. Keine dieser Bünzli-Parteien will dies aber, also pflanzen sie die Polteris in die Regierung - ein Elend...


Silvia Berger

02.09.2011, 11:08 Uhr
Melden 10 Empfehlung

SS's Rethorik war tatsächlich unglücklich.Schlimmer:Schaut man sich die Auftritte von JSA an,muss man sich fragen:Ist das ein Staatsmann?Und was ist eigentlich mit DB, gibts denn eigentlich noch? Gut haben wir den Ueli mit der stärksten Armee,eine MCR gegen Muhammer siegreich kämpfen gesehen, hat Doris die AKW' vorübergehend bekämpft und EWS den Banken gezeigt, was Sache ist!Ein Hoch auf unsere 7! Antworten


Urs Engler

02.09.2011, 11:01 Uhr
Melden 34 Empfehlung

Frau Sommaruga wirkte bei ihrem Auftritt ernsthaft und souverän. Von Journalistenseite wurde mit zum Teil dummen Fragen versucht, ihr Aussagen für eine süffige Story zu entlocken. Dass sie damit scheiterten beweist Sommarugas Krisentauglichkeit. Antworten


Sandra Schmid

02.09.2011, 10:56 Uhr
Melden 59 Empfehlung

Aus den Kommentagen ist schon zu entnehmen Linke und Rechte können keine Kompromisse finden und es wird nie möglich sein dass eine SP Brundesrätin SVP Gesinnten passt und umgekehrt. Frau Sommaruga vertritt eine bestimmte Gruppe von Wählern punkt. Meine Interessen nimmt Sie nicht wahr das berechtigt zu Kritik, Verständnis von Links erwarte ich nie da leben wir in verschiedenen Welten. Antworten


Ernst Strickler

02.09.2011, 11:30 Uhr
Melden 6 Empfehlung

@S.Schmid. Es muss einfach der Job gut gemacht werden. Von wem ist mir eher nebensächlich aber mit Fakten belegbar! Die Politik ist mehr als ein Fussballspiel „FC Links“ gegen „FC Rechts“. Klar ist aber, wer mehr Öl ins Feuer wirft und es angezettelt hat. Wen sie von Links kein Verständnis erwarten, werden eben in ihrem Rorschachtest auch die dunklen bösen Tintenflecken auf der Linken Seite sein.


Daniel Donauer

02.09.2011, 11:28 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Falsch, was zu Kritik berechtigt ist das Wissen um die notwendigen Fakten der kritisierten Angelegenheit. Entsprechend kann (muss sogar) Kritik aus den eigenen Reihen kommen. Sie zeigen schön auf, dass Sie nach dem Muster Freund und Gegner denken. Genau das betreiben wir seit Jahren und verkommen dabei immer mehr.


Ernst Pauli

02.09.2011, 10:56 Uhr
Melden 90 Empfehlung

Aha - unfähig etc. etc. Gemeinderat etc. etc. Feuerweht in Köniz etc. etc. Die $VP hat wieder auf ihr Art zugeschlagen, ohne die wirkliche Arbeit dieser BR zu analysieren. Dass das Hauptproblem Blocher war, wird eifrig übergangen und sie werden ihn trotz seiner *Lügen" wieder wählen. Und weiterhin andere fähige Leute verunglimpfen. SS schmückt sich wenigstens nicht mit falschen Federn, wie Blocher Antworten


Rolf Nussbaum

02.09.2011, 13:03 Uhr
Melden 22 Empfehlung

Wann wurde Blocher abgewählt? War das nicht ende 2007? Wenn man nach so langer Zeit noch immer ein 'Problem' mit sich herumträgt und das nicht löst, haben es die Nachfolger schlichtweg nicht im Griff den Laden auf Vordermann zu bringen. Mir ist grundsätzlich egal ob Links oder Rechts im BR Stuhl sitzt, die Arbeit soll richtig gemacht werden. Hört endlich auf mit dem Links/Rechts Sch...!


Christian Loetscher

02.09.2011, 12:38 Uhr
Melden 18 Empfehlung

Ja, das Geschichtlein mit der Feuerwehr von Köniz ist wohl so hastig entstanden, weil wohl die Festplatte von Herrn Furrer schon im Vollbrand stand, anders kann ich mir schlechten Journalismus nicht erklären. BR Sommaruga hat sich von von Holz getrennt wie BR Widmer-Schlumpf seinerzeit von Gnesa. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie auch wütend war, weil ihr so wichtige Infos vorenthalten wurden.


Roland Stähli

02.09.2011, 11:22 Uhr
Melden 38 Empfehlung

Der Herr Pauli hat wieder mal seinen Blocher-Erguss. Was ist eigentlich Ihr Problem? Mit fremden Federn schmücken tut sich gemäss Ihren Analysen also ein Hr. Blocher, seines Zeichens Self-Made Milliardär? Zu was haben Sie es denn so gebracht bislang? Rundumschläge und perfide Anschuldigungen aus der Anonymität loslassen - das haben Sie der werten Leserschaft nun schon zur Genüge demonstriert.


Heinz Müller

02.09.2011, 10:55 Uhr
Melden 50 Empfehlung

Mehr Grübels und Dougans braucht das Land! Magistraten mit kugelsicherem fast-Lächeln, an deren Teflon-beschichteter Schale nicht nur jede noch so geringe Kritik abperlt wie der Honig vom Lotosblatt, sondern von der auch jegliche allfällig vorhandene menschliche Regung hermetisch unter Verschluss gehalten wird.
Wer will schon eine Bundesrätin mit menschlichem Antlitz... Nur linke und Nette?
Antworten


Ronnie König

02.09.2011, 11:25 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Ganz sicher nicht! Denn was in der Politik nicht mehr funktioniert haben wir genau diesen Leuten zu verdanken. Oder sehnen sie sich nach einem Diktator? Dann folgen sie doch Blocher nach Nordkorea. Die warten auf den H. Müller, Schweiz.
Wir brauchen: Ogis, Stichs, Richards, Furglers.


Gisela Blumer

02.09.2011, 10:52 Uhr
Melden 96 Empfehlung

Aus meiner Sicht hat Simonetta Sommaruga gut agiert. Sie machte aus ihrer persönlichen Betroffenheit keinen Hehl. Redlich kam herüber, der Entscheid sei ihr schwer gefallen, und sie habe mehrfach erwogen. Der vorliegende Artikel ist an die Theorie der Kommunikationslehre gebunden. Es kommt vor, dass ein Artikelverfasser überlegen wirken will und darob die Realität unter sich lässt. Antworten


Philipp Rittermann

02.09.2011, 10:49 Uhr
Melden 43 Empfehlung

also mal ganz generell -> um erfolgreich in seiner tätigkeit zu sein, muss man (meist) was können/gelernt haben -> warum nur sitzen im bundesrat alles personen, welche aufgrund ihrer früheren tätigkeiten das gefühl haben, für dieses amt geeignet zu sein? ich schlage hier eine "ausbildung zum bundesrat" vor. es ist heute ja kein wunder, dass ein laien-gremium auch nichts zustande bringt. Antworten


Rudolf Frauchiger

02.09.2011, 10:49 Uhr
Melden 46 Empfehlung

Es ist unübersehbar, wie der Tagi die BR EWA und Sommarugo laufend kritisiert. Beim VBS-Chef ist man wesentlich zurückhaltender. Aber der macht offensichtlich alles bestens. Da gibt es nicht herumzumäkeln. Oder dann lobt man seine Schlauheit. Antworten


Peter Berger

02.09.2011, 12:38 Uhr
Melden 18 Empfehlung

@Marie V.Roth; davon bin ich auch überzeugt. Doch will BR Som den Volkswillen nicht akzeptieren und umsetzen, den Sie macht vielfach,das Gegenteil (Ausländerkriminalität z.B) und aus diesem Grund ist sie für das Schweizer Volk nicht tragbar.


Peter Luginbühl

02.09.2011, 11:02 Uhr
Melden 15 Empfehlung

@Marie V.Roth da dürften Sie recht behalten. Frau Sommaruga ist tatsächlich Kritik resistent. Leider.


Markus Baumgartner

02.09.2011, 10:46 Uhr
Melden 59 Empfehlung

Der passte wohl nicht in die Seilschaft von Frau Sommarga, obwohl 2009 folgendes zu lesen war :
Der Bundesrat ist der Überzeugung, dass Herr du Bois-Reymond die hohen Anforderungen, die mit der Funktion des Direktors BFM verbunden sind, erfüllt und weiter Herr du Bois-Reymond ist sowohl mit den Verwaltungsabläufen einer Behörde als auch mit der Tätigkeit in internationalen Organisationen bestens vertraut.
Antworten


Hans Stärkle

02.09.2011, 11:55 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Frau Sommaruga ist seit November 2010 Im Amt. Mehr möchte ich nicht beifügen. Diese Kommentatoren werden im Oktober wählen gehen!


Heinz Gfeller

02.09.2011, 11:23 Uhr
Melden 13 Empfehlung

Und was schliessen Sie daraus? Solche Sprüche hat man beim Amtsantritt von Bundesrat Blocher von seinen Hörigen auch vernommen, und wie wir wissen, konnte ihn das Parlament nach vier Jahren wegen Unfähigkeit nicht mehr wählen. Man kann sich halt vorher auch mal täuschen.


Ernst Pauli

02.09.2011, 11:15 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Wusste der BR damals, dass dieser Herr seine Vorgesetzt nicht korrekt informieren wird?


Hans Muster

02.09.2011, 10:45 Uhr
Melden 38 Empfehlung

Ein Problem ist, dass sich Bundesräte immer aus der Classe Politique rekrutieren (Ein paar 100 Personen). Diese kommen in die Auswahlgruppe, weil sie bei früheren Wâhlen genügend vielen Leuten "gefallen" haben, nicht weil sie Kompetenz bewiesen haben. Für eine bessere Qualität wäre allenfalls ein Ansatz, den Fokus mehr zu öffnen. Wieso nicht auch Quereinsteiger als Bundesräte? Antworten


carla bernasconi

02.09.2011, 10:45 Uhr
Melden 28 Empfehlung

man hätte erwarten können, dass in bezug auf die unbehandelten gesuche, eine sofortige änderung dieses un- nötigen gesetzes angekündigt wird. dies hat sie aber bewusst unterlassen. man darf davon ausgehen, dass auch im ausland kenntnis genommen wird und sich in der jetzigen politischen situation wieder tausende von menschen an die grosszügige möglichkeit, erinnern werden. nur unverständlich, naiv! Antworten


barbara kälin

02.09.2011, 12:01 Uhr
Melden 11 Empfehlung

der bundesrat hat im mai 2010 entschieden, das ausländergesetz so anzupassen, dass auf schweizer botschaften keine asylgesuche mehr gestellt werden dürfen.


Ernst Pauli

02.09.2011, 10:40 Uhr
Melden 83 Empfehlung

Es ist schon verd...komisch, dass die "Lügen" von Dr. Blocher rasch verschwinden und dann die "Linke" Bundesrätin angegriffen wird, obwohl sie ja diesen Saustall ausräumen muss. Informiert ein leitender Angestellter, der sehr gut bezahlt wird, seine Chefin nicht ausreichend und lässt sie einfach ins Fettnäpfchen trampen, hat er dort nichts mehr zu suchen. Die Entscheidungen des BR sind richtig. Antworten


Heinz Meyer

02.09.2011, 10:35 Uhr
Melden 70 Empfehlung

BR SS ist keine Juristin, und ist folglich auch diesem Departement nicht so ganz gewachsen. Die Feuerwehr in Köniz ist schnell und gut, aber daran war nicht sie schuld. Antworten


Hp Rick

02.09.2011, 10:53 Uhr
Melden 42 Empfehlung

Nun Herr Meyer, zu was "Juristen" als Bundesräte taugen, hat uns Christoph Blocher "eindrücklich bewiesen??" 4 glatte Jahre Stillstand ( = Rückschritt) im Justizdepartement......?? Vielleicht braucht die Könizer Feuerwehr ja noch einen Wasserträger fragen Sie doch mal nach dort....???


Reto Schmid

02.09.2011, 10:29 Uhr
Melden 126 Empfehlung

Es ist doch nicht der erste Fettnapf, in den Sommaruga, trotz ihrer kurzen Amtszeit, hineintritt. Ihr plumpes Benehmen im Sorgerechtsstreit hat doch schon gezeigt, dass ihr jede Sensibilität fehlt. Es ist doch offensichtlich, dass sie schlichtweg überfordert ist. Für den Gemeinderat mag es bei ihr noch gereicht haben, der Bundesrat ist eben einfach ein paar Nummern zu groß. Antworten


Eric Cerf

02.09.2011, 10:48 Uhr
Melden 69 Empfehlung

BR Sommaruga ist auch an ihrem Posten überfordert, genau so wie BR Schneider-Amman. Der geschasste Bois R. hielt bloss den Mund, gut so, nicht ER "vergass" die Iraker-Asyalnten anzumelden, sondern Blocher! Im übrigen sind wir doch (fast) alle froh, dass damals die Asylgesuch im Rundordner landeten. Die CH ist viel zu klein, um Krethi und Pleti aus dem Ausland aufzunehmen.


willi kohl

02.09.2011, 10:37 Uhr
Melden 45 Empfehlung

@Reto Schmid,er erstaunt mich schon,dass Leute wie Sie,obwohl sie keine Detailkenntnis über Sommarugas Amtsgeschäfte haben,ihr so ein schlechtes Zeugnis erteilen!Es ist nicht so,dass sie erst kürzlich in den Bundesrat gewählt wurde u.somit die Fehler ihrer Vorgängerin u.ja sogar noch ihres Vorgängers Blocher ausbügeln muss?Weiter sollten sie wissen,dass Politiker"nur"ein Abbild von uns sind!


rudolf thoma

02.09.2011, 10:26 Uhr
Melden 115 Empfehlung

Diese Dame hat früher mal einen recht guten Job gemacht als Bundesrätin jedoch wirkt sie unbeholfen und unfähig. Grundsätzlich sollte der Gesamtbundesrat durch wirklich fähige und kompetente Personen schleunigst ersetzt werden denn die Schweiz gerät immer mehr, bedingt durch die schlechten Magistraten, ins Abseits ! Antworten


Marc Huber

02.09.2011, 10:44 Uhr
Melden 30 Empfehlung

Das wird niemals passieren. Wir wählen fast auschliesslich Polterer und Selbstdarsteller ins Parlament. Die wirklich fähigen Leute bleiben lieber auf ihren stressfreieren, besser bezahlten Jobs in Lehre und Wirtschaft. Und diese Parlamentarier wählen dann sicher nicht einen starken Budesrat, sondern einen mittelmässigen, kontrollierbaren.


Eric Berg

02.09.2011, 10:24 Uhr
Melden 54 Empfehlung

an den admin wo sind die kommentare für ''wie die schweiz flüchtlinge aus dem irak auf distanz hielt'' ?,darf dass volk seine recht auf freie meinungs äusserung in diesem blatt etwa nicht nachgehen?,schaltet endlich die kommentare frei! Antworten


Morten Lupers

02.09.2011, 10:22 Uhr
Melden 37 Empfehlung

Gut, sie hätte von Anfang an etwas straffer formulieren können, worum es ging, etc. Aber dasselbe Problem haben ihre Kollegen auch. Vergessen wir bitte nicht, dass sie hier die Altlasten bzw. "Penndenzen" (kein Schreibfehler) ihres Vorgängers aufarbeiten muss, weil der zu beschäftigt damit war, den Frust im Volk anzuheizen, um seine eigentliche Arbeit, für die er bezahlt wurde, zu erledigen. Antworten


Marie V.Roth

02.09.2011, 10:21 Uhr
Melden 79 Empfehlung

Naürlich hätte Herr Blocher ganz anders informiert ;-) Er hätte Schuldzuweisungen gemacht und politische Rundumschläge. Und dann am Schluss gesagt: Aber ich weiss es ja nicht, war ja nicht dabei....Aber die Linken machen immer...etc.etc.
Ich würde mir über die Krisenfähigkeit von Frau Sommaruga am allerwenigsten Sorgen machen. Sie weiss, was Sie tut.
Antworten


Dexter Seeberger

02.09.2011, 10:21 Uhr
Melden 29 Empfehlung

Herr Reymond hat gute arbeit gemacht.Er sollte mit erhobenen Hauptes zur Türe raus,lassen sie sich nicht runter kriegen Herr Reymond,Er kriegt jetzt ein Jahres lohn geschenkt(über 300000) also wer ist hier der verlierer?nicht er! Antworten


Stefan Hueber

02.09.2011, 10:18 Uhr
Melden 115 Empfehlung

Wenn wir die 10000Iraker aufgenohmen hätten dann hätten wir die sicherheit der Schweiz gefährdet ich bin also sehr froh dass unsere Regierung dies auch so Antworten


Edi Rey

02.09.2011, 18:05 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Und warum haben wir nicht wenigstens ein Kontingent von 500 aufgenommen, wie von MCR vorgeschalgen ? Wie schäbig für unser Land. Im Irak wurden und werden immer noch Christen vertrieben. Nicht mal für diese reicht unsere Solidarität.


Morten Lupers

02.09.2011, 15:43 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Der Gedankengang ist von Grund auf falsch, bzw, unrealistisch. Die Schweiz hat noch nie einfach alle Asylanträge durchgewinkt. Die 10'000 waren noch nicht mal geprüft! Davon würden mindestens 50% abgelehnt - schon allein der Quote wegen. Und dann zum grössten Teil nur Flüchtlingsstatus gewährt. Abgesehen davon, dass Iraqis nicht schlechtere Menschen sind als Schweizer. - Weil Sie das antönen.


Werner Egloff

02.09.2011, 11:14 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Nun ja - gehen wir doch mal davon aus dass es unter diesen 10'000 Irakern den einen oder anderen wirklich guten Politker gehabt haette. Waere doch sünd und schade dieses Talent nicht im Land zu haben. Unser Talentpool ist nämlich ein Abbild der Bevölkerung ... und mit 8 Millionen ist diese eher klein. Warum sollen wir als Stimmbürger nicht unter den Besten dieses Planeten wählen können ?


Ursula Schüpbach

02.09.2011, 10:03 Uhr
Melden 45 Empfehlung

Sommaruga muss sicher nicht jedem Journalisten sämtliche Details ausbreiten, nur weil sich dieser selber für zu wichtig hält.- Und wenn der Chef des BFM nicht mal dazu fähig ist, so eine Sache wie das Willkürregime eines Botschafters und dem vorherigen BFM-Boss zu melden, dann hat der wirklich den Job verfehlt. Weiss gar nicht, ob ich dann alles wissen will, was der wurstelte... Antworten


Holger Ohnmacht

02.09.2011, 10:01 Uhr
Melden 71 Empfehlung

Bang fragt man sich: Wie wird die Bundesrätin agieren, wenn es einmal wirklich brennt? .. Ganz einfach: sie greift in die Tasten und spielt .. nach em Räge schiint d'Sunne ... Antworten


Ursula Schüpbach

02.09.2011, 10:35 Uhr
Melden 33 Empfehlung

Immerhin hat ein Klavier mehr Knöpfe als eine Motorsäge... Und auch der Vergleich mit der Feuerwehr ist eher fragwürdig. Der Auftrag da ist viel eindeutiger. Inwiefern aber bei einer solchen Entlassung sämtliche Details öffentlich ausgebreitet werden sollen oder nicht, ist nicht einfach so gegeben. Auch wenn das abgewiesene Journalisten brüskieren mag.


Ronnie König

02.09.2011, 10:11 Uhr
Melden 14 Empfehlung

Ganz schön beschrieben! Ich hoffe, dass wir das nie so erleben müssen.


Ronnie König

02.09.2011, 10:01 Uhr
Melden 84 Empfehlung

Ja hat sie denn kein Kommunikationsberater zur Seite? Das ganze Gekaspere in Bern, unabhängig der Parteien, ist nur noch peinlich und unprofessionel. Kunststück steigt der Franken unaufhörlich, denn es wird nicht nur auf die SNB geschaut! Und illegale Einwanderer sehen gleich, hier regiert Schwäche. Alle nutzen sie ihre Möglichkeiten. Der Schweizer darf dann aber zahlen! Genug ist genug. Antworten


Marianne Balàzs

02.09.2011, 13:20 Uhr
Melden 21 Empfehlung

Seit dem Rauchverbot in den Beizen hat sich der teils primitive Stammtischtratsch ins Internet verirrt.



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