Schneider-Ammann fliegt am meisten

Die Flugstundenstatistik beweist: Der Wirtschaftsminister ist mit 226 Stunden weit länger in der Luft gewesen als seine Kollegen.

Das Fliegen ist des Bundesrats Lust: Magistrat Johann Schneider-Ammann beim Besuch einer Firma in Escholzmatt LU. (7. November 2014)

Das Fliegen ist des Bundesrats Lust: Magistrat Johann Schneider-Ammann beim Besuch einer Firma in Escholzmatt LU. (7. November 2014) Bild: Urs Flüeler/Keystone

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Die Flugzeuge und Helikopter des Lufttransportdienst des Bundes (LTDB) sind im vergangenen Jahr 899 Stunden für den Bundesrat und die Departemente geflogen. Die Kosten beliefen sich auf 7,5 Millionen Franken. Am meisten Flüge buchte Bundesrat Johann Schneider-Ammann.

Von den 899 Flugstunden des LTDB seien 637 Stunden für die Bundesräte gebucht worden, teilte das eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) am Freitag mit. Am meisten Flüge wurden gemäss der mitgelieferten Statistik für Bundesrat Johann Schneider-Ammann gebucht: 226 Flugstunden entfallen auf den Bundespräsidenten von 2016.

Von den Flügen für die Departemente sind die meisten – nämlich 210 von knapp 262 Flugstunden – vom VBS gebucht worden.

Auch Helikopter als Transportmittel

Zu den Transportmitteln gehören sowohl Flugzeuge als auch Helikopter. Von den 899 Stunden wurden rund 650 Stunden mit den LTDB-eigenen Flugzeuge geflogen, für 28 Stunden wurden externe Maschinen gemietet. Die LTDB-Helikopter flogen während 221 Stunden für die Regierung und Verwaltung.

Die Kosten des LTDB beliefen sich im vergangenen Jahr auf 7,5 Millionen Franken. Mit den Kosten eines Linienfluges könnten die Aufwände des LTDB nicht verglichen werden, schreibt das VBS. Gegenüber diesen hätten Transporte mit dem LTDB unter anderem den Vorteil, dass sie kurzfristig verfügbar und für Einsätze in Krisengebieten buchbar seien. Bei diplomatischen Reisen böten sie zudem die nötige Diskretion.

Der Lufttransportdienst des Bundes gehört zur Luftwaffe. Er transportiert nicht nur Bundesrat und Verwaltung. Auch Parlamentarierinnen und Parlamentarier, die Bundesgerichte und die Schweizer Armee können Flüge buchen. (woz/fal/sda)

Erstellt: 10.03.2017, 18:16 Uhr

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