Schweiz

Sechs Bundesräte nehmen wohl am WEF teil

Aktualisiert am 04.01.2013 35 Kommentare

Ende Januar findet in Davos wieder das Weltwirtschaftsforum statt. Als Bundespräsident wird Ueli Maurer das Treffen eröffnen. Von der Landesregierung hat bisher nur eine Bundesrätin definitiv abgesagt.

Besuchte als VBS-Chef die Truppen: Bundesrat Ueli Mauer lässt sich 2010 mit Divisionär Jean-Jacques Chevalley (r.) und Oberst Felix Stoffel ablichten.

Besuchte als VBS-Chef die Truppen: Bundesrat Ueli Mauer lässt sich 2010 mit Divisionär Jean-Jacques Chevalley (r.) und Oberst Felix Stoffel ablichten.
Bild: Keystone

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Am Weltwirtschaftsforum (WEF) von Ende Monat in Davos werden bis zu sechs Bundesrätinnen und Bundesräte teilnehmen. Traditionell obliegt es am Bundespräsidenten, dieses Jahr also an Ueli Maurer, das Treffen mit einer Grussbotschaft zu eröffnen.

Während Maurer in seinem Präsidialjahr auf Auslandreisen zum Teil verzichten will, nimmt er am Stelldichein hochrangiger Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft aus aller Welt im Landwassertal teil. Dies ergab eine Umfrage der Nachrichtenagentur sda bei der Bundeskanzlei und den Eidgenössischen Departementen.

Teilnahmen noch nicht definitiv

In vergangenen Jahren hatte Maurer als Chef des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) jeweils die Truppen besucht, welche in Davos die Polizei beim Sicherheitseinsatz für das WEF unterstützten.

Als einziges Mitglied der Landesregierung plant Simonetta Sommaruga, Vorsteherin des Justiz- und Polizeidepartements (EJPD), keine Teilnahme am WEF. Wahrscheinlich, aber noch nicht definitiv, sind die Teilnahmen von Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf und von Innenminister Alain Berset.

Ihre Anreise hängt auch davon ab, welche bilaterale Treffen im Rahmen des WEF möglich sind. Die Liste der erwarteten Gäste will das WEF am 16. Januar am Sitz in Cologny GE bekannt geben.

Wieder «Mini-WTO«-Treffen

Fest geplant ist die Teilnahme am WEF-Jahrestreffen vom 23. bis 27. Januar in Davos von Aussenminister Didier Burkhalter, Volkswirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann und Energieministerin Doris Leuthard.

Leuthard plant unter anderem am Treffen mit Vertretern von Energiefirmen und Umweltverbänden (Energy-Summit) teilzunehmen. Schneider-Ammann will im Rahmen des WEF erneut zu einem informellen «Mini-WTO«-Treffen von Handelsministern einladen, um die Liberalisierung des Welthandels voranzubringen.

Das diesjährige WEF steht unter dem Motto «widerstandsfähige Dynamik», wie WEF-Gründer Klaus Schwab auf dem Internetportal der Organisation schreibt. Angesichts der anhaltenden wirtschaftlichen Malaise brauche es sowohl Widerstandsfähigkeit als auch Dynamik durch kühne Visionen und entschlossenes Handeln.

Im Fokus sein sollen auch die Themen Gesundheit und Gesundheitssysteme. Teilnehmer des Forums sein werden laut WEF-Ankündigung UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon, Weltbankpräsident Jim Yong Kim, mehrere Gesundheitsminister sowie mehr als 25 Unternehmenschefs aus dem Gesundheitswesen. (kpn/sda)

Erstellt: 04.01.2013, 21:33 Uhr

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35 Kommentare

Walter Kunz

04.01.2013, 21:44 Uhr
Melden 153 Empfehlung 53

Vermutlich um hier neueste Weisungen, zur Anpassung der Schweiz an fremde Forderungen, entgegen zu nehmen. Antworten


Arnold Ganz

04.01.2013, 22:01 Uhr
Melden 98 Empfehlung 11

Es nehmen also voraussichtlich 6 Bundesräte am diesjährigen WEF teil. Was sind die anzustrebenden Ziele und welches die Signale, welche an die übrigen Teilnehmer gesendet werden sollen? Ist sich der BR als Kollektivbehörde über solche Fragen einig und sind als Ergebnis der Teilnahme endlich Ziele und Konzepte zu erwarten, welche den Bürgern mit Überzeugung vermittelt werden können? Antworten



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