Sport
Ferdy Kübler: «Wir waren viel härter und robuster»
Interview: Sebastian Rieder. Aktualisiert am 10.06.2011
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Velo fahren kann Ferdy Kübler schon länger nicht mehr, im Interview mit baz.ch/Newsnet zeigt sich der 92-Jährige jedoch geistig so frisch wie zu seinen besten Zeiten. Auf die Frage, ob er mit der körperlichen Verfassung seiner Aktivzeit mit der heutigen Weltelite im Radsport mithalten könnte, kommt «Ferdy National» so richtig in Fahrt. «Beleidigen Sie mich nicht. Wir waren viel härter und robuster als die heutigen Profis», so der Tour-de-France-Sieger von 1950.
Der Streckenplan der 75. Tour de Suisse sei im Vergleich zu früher fast ein Spaziergang. «Es gibt doch gar keine richtigen Bergetappen mehr. Wir hatten Strecken über 300 Kilometer und mussten mindestens acht oder neun Pässe überwinden – heute ist das alles viel einfacher.»
Dass die Stars der Weltspitze trotz der einfacheren Bedingungen dem Doping verfallen, ist für Kübler unbegreiflich. «Es ist schade, dass der Radsport durch Doping kaputt gemacht wird. Das tut mir weh», so der dreifache Tour-de-Suisse-Champion. Er selber habe nie gedopt. Das könne er beschwören.
Die Tour de Suisse beginnt am Samstag mit dem 7,3 Kilometer langen Prolog in Lugano. Favorit auf das erste gelbe Trikot der Schweizer Landesrundfahrt ist der Berner Fabian Cancellara. SF zwei überträgt den Prolog zwischen 17 und 18.55 Uhr live.
(baz.ch/Newsnet)
Erstellt: 10.06.2011, 15:12 Uhr






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