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Rüegg nach erstem Viertel nur auf Rang 8
Der Vierer mit Ivo Rüegg, Thomas Lamparter, Beat Hefti und Cédric Grand startete schwach ins Rennen der letzten Chance. Zwischenrang 8 war die magere Bilanz nach dem ersten Durchgang. Die Differenz zu Bronze betrug 0,17 Sekunden. Der zweite Lauf fand in der Nacht auf heute Samstag statt. Das Abschlussprogramm, in dem es um die Verteilung von Edelmetall geht, wird um 22 Uhr aufgenommen.
In der Anlaufspur, in der das eidgenössische Quartett dank der vermeintlichen Power von Beat Hefti einen Vorsprung hätte herausholen sollen, liessen sich Rüegg und Co. lediglich die drittbeste Zeit notieren. Der deutsche Rekord-Olympiasieger Andre Lange und der amerikanische Weltmeister Steven Holcomb erwischten mit ihren Crews die besseren Starts. Möglicherweise leidet Hefti doch mehr als erwartet unter den Nachwirkungen seines zu Beginn des Zweier-Trainings erlittenen Sturzes. In der Bahn dann verloren die Schweizer kontinuierlich an Boden. Rüegg gelang keine optimale Fahrt. Im unteren Teil fehlte der Speed.
Die Führung hatte nach dem ersten Wettkampf-Viertel Holcomb inne. Der "Bulle aus Park City", der vor ein paar Jahren wegen einer Augen-Krankheit fast erblindet wäre, erarbeitete sich mit seinem "Night Train"-Schlitten ein schönes Polster. Der Zweite, der Kanadier Lyndon Rush, lag bereits 23 Hundertstelsekunden zurück. Den 3. Zwischenrang teilten sich Andre Lange und dessen Landsmann Thomas Florschütz. Schon aus der Entscheidung gefallen ist der Russe Alexander Zubkow. Der Bronzegewinner im Zweier stürzte in der berüchtigten "Fifty-Fifty"-Kurve. Auch der Österreicher Wolfgang Stampfer und der Slowake Milan Jagnesak kamen nicht auf Kufen ins Ziel.
Erstellt: 26.02.2010, 23:24 Uhr

