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Rogges Lob für Vancouver
"Vancouver ist bereit", erklärte der Belgier in der kanadischen Westküstenmetropole nach dem Abschluss der zweitägigen Sitzung der IOC-Exekutive, "wir haben keinerlei Sorgen." Zudem sei er zuversichtlich, dass das Organisationskomitee VANOC am Ende der Spiele ein ausgeglichenes Budget habe.
Der Schneemangel in Cypress Mountain, dem Austragungsort der Skiakrobatik- und Snowboard-Wettbewerbe, dürfe nicht dramatisiert werden. VANOC und der Ski-Weltverband FIS hätten einen reibungslosen Ablauf garantiert. "Wir haben keinen Schneeteppich hier, aber dies sind ja grüne Spiele", scherzte Rogge sichtlich gelassen.
Vier Tage vor der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele erhöhte der IOC-Chef den Druck auf Russlands Sportfunktionäre. Die elf russischen Dopingfälle in den vergangenen zwölf Monaten verwundern ihn. "Die Zahlen haben mich verblüfft. Deshalb habe ich mit dem russischen Präsidenten gesprochen. Das zeigt meine Sorge", offenbarte der 67-Jährige. Kreml-Chef Dimitri Medwedew habe ihm in Gesprächen "überzeugende Anti-Doping-Aktionen" zugesichert.
Der russische Sportminister Witali Mutko hat Rogge für dessen Forderung nach einem verstärkten Anti-Doping-Kampf in Russland kritisiert. "Die Aussagen sind der Versuch, psychologischen Druck auf unsere Athleten auszuüben", sagte Mutko vor dem Abflug nach Vancouver: "Unsere Athleten haben vor Olympia gute Leistungen gezeigt. Das hat wohl Unruhe bei unseren Konkurrenten verursacht." Er versicherte, dass die russischen Athleten dopingfrei nach Kanada geflogen seien.
Erstellt: 09.02.2010, 18:35 Uhr
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