FCB mit Sympathie für den Landhof

Von Patrick Künzle. Aktualisiert am 20.02.2010

Der FC Basel gibt keine Abstimmungsempfehlung ab, zeigt aber Verständnis für das Anliegen der Landhof-Initiative.

Meistens menschenleer: Das Landhof-Areal im Oberen Kleinbasel wird heute nur von einigen wenigen genutzt.

Elena Monti

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Der FC Basel gibt keine Empfehlung für die Landhof-Abstimmung ab. Er bekundet jedoch gewisse Sympathien für die Landhof-Initiative. Soll der FCB bei politischen Fragen neutral bleiben?

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Am 7. März befindet die Basler Stimmbevölkerung über die Zukunft des Landhofs. Abgestimmt wird zum einen über die Landhof-Initiative, die das Areal der Grünzone zuweisen will. Zum anderen über den Gegenvorschlag der Regierung, der drei Wohnhäuser sowie eine Grünanlage vorsieht. Die Abstimmung polarisiert, das hängt auch mit der sporthistorischen Bedeutung des Landhofs zusammen. Er ist die frühere Heimat des FC Basel.

Vor diesem Hintergrund interessiert es, welche Haltung der FCB zur Landhof-Abstimmung hat. Pressesprecher Josef Zindel hält fest, dass der FCB keine Empfehlungen für Abstimmungen abgebe. «So hält es der FCB im Prinzip auch beim Thema Landhof.» Er respektiere damit, dass er unter seinen Mitgliedern, Fans, Partnern und Sponsoren «die gesamte Vielfalt von politischen Meinungen» vereine.

Doch gleichzeitig bekundet der Club Sympathie für die Anliegen der Landhof-Initiative. Zindel sagt: «Wir wissen, dass sehr viele Fans diese historische Stätte erhalten möchten und deshalb dagegen sind, dass das Areal, das während Jahrzehnten die Heimat des FCB war, verschwindet.» Aus diesen Gesichtspunkten «wären deshalb auch wir beim FCB gewiss nicht unglücklich, wenn der Landhof ein spezieller Ort in Basels Fussballgeschichte bliebe».

Lesen Sie zudem den grossen Leitartikel zu diesem Thema – heute in der Basler Zeitung. (Basler Zeitung)

Erstellt: 20.02.2010, 08:41 Uhr

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