Sport
Yapi wechselt zum FC Basel
Aktualisiert am 15.02.2010 14 Kommentare
Die involvierten Parteien standen seit mehreren Wochen in Kontakt. Der FC Basel deponierte im Januar bei den Young Boys sein Interesse an Yapi und nahm die Verhandlungen auf. Die Berner habe man jederzeit auf dem Laufenden gehalten, hiess es von Seiten des FC Basel. Dass die Basler mit dem Spieler der Konkurrenz verhandelten, war legitim. Yapis Vertrag bei YB läuft am Ende der aktuellen Saison aus.
Die Gerüchte um den möglichen Transfer von einem Schwergewicht der Liga zum anderen, hatten auf beiden Seiten vor allem vor dem Spitzenspiel zum Rückrunden-Auftakt am 7. Februar für Verwirrung und Erklärungsbedarf gesorgt. Beim (schwachen) YB-Auftritt in Basel (0:4) fehlte Yapi letztlich wegen einer leichten Verletzung. Jetzt, nach Abschluss der Verhandlung, liess Yapi verlauten, dass der FCB für ihn erst nach dem Ende der Saison zähle. «Bis dann werde ich mich bis zum letzten Tag meines Vertrages ohne Einschränkung für YB engagieren und meinen Beitrag zum Verfolgen der sportlichen Ziele des Klubs leisten.»
Basler Anziehungskraft
Transfers von Spitzenspielern innerhalb der Axpo Super League sind selten und an den Fingern einer Hand abzuzählen. Aufgrund der wirtschaftlichen Potenz, der Anziehungskraft, welche die Erfolge ausüben, und der Standort-Attraktivität als so genannte Fussball-Stadt endeten die Wege dieser Spitzenspieler ausschliesslich in Basel. Im Herbst 2001 wechselte Christian Gimenez von Lugano zum FCB, ein Jahr später folgte ihm Landsmann Julio Hernan Rossi aus dem Tessin. Boris Smiljanic kam in der Winterpause 2002/2003 vom damaligen Leader GC ebenso nach Basel wie sein damaliger GC- Teamkollege Mladen Petric im Sommer 2004. Später holte Basel vom FC Sion den Portugiesen Carlitos (2007).
Yapi war vor neun Jahren als Teenager von ASEC Mimosas Abidjan (Elfenbeinküste) nach Europa gekommen. Über Beveren (Be) und Nantes führte sein Weg im Winter 2006 nach Bern. Für die Young Boys absolvierte er seither 112 Spiele und erzielte 13 Tore. Für die Elfenbeinküste bestritt er 38 Länderspiele. Zuletzt gehörte er nicht mehr zum Aufgebot des WM-Teilnehmers. 2006 an der Endrunde in Deutschland war er gegen Holland zum Einsatz gelangt. (amu/si/)
Erstellt: 15.02.2010, 16:27 Uhr
WRITE A COMMENT
14 Kommentare
Ist doch schön, dass ein guter Spieler "vorerst" in der Schweiz bleibt. Der Schweizer Fussball profitiert sicher davon. Ist doch viel besser so, als gescheiterte Fussballer aus ausländischen Ligen zu verpflichten, die sich selten durchsetzten können. Gratuliere FCB für einen inteligenten Transfer. Antworten
@ Hinz&Kunz,wenn man nicht die geringste Ahnung hat(von Fussball u.von Rechtschreibung)sollte man seinen "Senf"für sich behalten.Frau Oeri u.der FCB sind federführend in der Juniorenförderung in der CH.Nirgends werden Talente konsequenter in die 1.Mannschaft integriert.Oeri plant zudem zurZeit das grösste JuniorenZenter der CH.Kein anderer Club spielt mit so vielen regionalen Spielern.Alles klar? Antworten
@hinz: zumindest weiss frau oeri dass die mehrzahl von liga nicht "ligas" heisst. =) zudem hat der fcb die besten jugendmannschaften der schweiz, ihr argument schwach. meiner meinung nach ist dieser transfer klasse. yapi ist mit huggel der beste ZM der liga. beide vereint bei fcb, basler herz was willst du mehr? in diesem fall dürfte aber klar sein, dass da silvas kaufoption nicht eingelöst wird. Antworten
Wenn man sich all die jungen Spieler anschaut die der FCB hervorgebracht hatte, so muss sich der Verein was die Jugendförderung angeht wirklich nicht verstecken. Alle Berner die jetzt Yapi einen Verräter nennen, denen sei gesagt dass sie 1975 das Privileg hatten, den besten FCB Spieler aller Zeiten in ihren Reihen begrüssen zu dürfen. Das tat damals wirklich weh und ist kein Vergleich zu heute. Antworten













daniel rupp
@andy hinz Dann tun sie sich das nicht mehr an, bei Ihnen hört man nur Neid. YB ist ja selber Schuld wenn sie keine vernünftigen Transfers zustande brngen (Lustrinelli etc) Der FCB ist jedenfalls mit seiner Juniorenabteilung und Transferpolitik auf dem richtigen Weg. Antworten