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Alex Frei kehrt aufs Feld zurück
Von Marcel Rohr . Aktualisiert am 07.08.2010 1 Kommentar
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Tiraspol? Moldawien? Noch weiss Thorsten Fink relativ wenig über den nächsten und letzten Gegner, der dem FCB vor dem Eingang zum Champions-League-Himmel steht. Doch das wird sich ändern. «Bis zum Hinspiel werden wir sie kennen bis zur Schuhgrösse jedes Einzelnen», verspricht der Deutsche. Klar war für ihn schon gestern Mittag, welch grosse Chance sich dem FC Basel nun bietet. «Da wollen wir hin, da gehören wir hin», sagt Fink über die Champions League, «ohne überheblich zu sein.» Die Gefahr besteht tatsächlich, dass die Basler nach ihrem Traumstart in die neue Saison den Boden unter den Füssen verlieren; was Fink & Co. momentan auch anpacken, scheint zu gelingen. Damit kein Schlendrian einkehrt, versucht Fink mit aller Macht dagegenzuhalten, in erster Linie auf verbaler Ebene.
Und so warnt der 42-Jährige eindringlich vor dem nächsten Gegner, der AC Bellinzona heisst und der mit einem 2:1-Sieg über YB am letzten Samstag aufhorchen liess. «Das wird keine einfache Aufgabe», sagt Fink, «gerade nach einem Spiel in der Champions-League-Qualifikation. Bellinzona ist klar besser in Form als letzte Saison.» Um wieder mit frischem Geist und schnellen Beinen im Comunale-Stadion am Werk zu sein, baut Fink sein Team um, allerdings nur sanft: Im Mittelfeld kehrt Valentin Stocker zurück, im Angriffszentrum nimmt Alex Frei seinen Stammplatz ein. Fwayo Tembo und Scott Chipperfield bleiben zunächst draussen.
Frei und Stocker sind bereit
Stocker (entzündeter Schleimbeutel) und Frei (Fussknöchel) waren beim 3:1-Sieg über Debrecen geschont worden. Nun melden sie sich zurück. Im Fall von Frei schiebt Fink allen Spekulationen über eine schlimmere Blessur einen Riegel, wenn er sagt: «Alex brauchte eine Pause, die hat er bekommen. Er hätte auch nächste Woche mit der Auswahl gegen Österreich spielen können, aber da wird er nochmals pausieren.»
Bedenken, dass Freis dosierte Einsätze vor einem Länderspiel ausserhalb Basels falsch verstanden werden, hat Fink nicht. «Wir müssen langfristig denken, die ganze Saison im Auge behalten. Es ist alles mit Ottmar Hitzfeld abgesprochen worden.» Klar ist nun jedoch, dass der Knöchel des glänzend aufgelegten Torjägers nicht ernsthaft lädiert ist. Zehn Siege haben die Basler saisonübergreifend hintereinander eingefahren. Die beeindruckende Serie begann am 2. Mai mit einem 4:0-Erfolg über … Bellinzona. Gewinnen die Rotblauen heute erneut, könnte sich der Leader bereits etwas Luft an der Tabellenspitze verschaffen. «Das ist unser Ziel», betont Fink, «falls wir mal einen Durchhänger haben sollten.» (Basler Zeitung)
Erstellt: 07.08.2010, 14:27 Uhr
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1 Kommentar
aber, aber thorsten: das ist doch kein problem für den FCB, auch wenn Bellinzona gegen YB gewonnen haben YB kann man mit dem FCB nicht vergleichen, einmal top einmal flop. Sie gewinnen im Tessin mit 3:1 und das wars. Gegen Moldawien sehe ich wieder viele Tore des FCB. Viel Glück. Antworten

