Sport
«Als wir Emeghara holten, wurden wir ausgelacht»
Von Thomas Niggl. Aktualisiert am 02.09.2011 8 Kommentare
Super League
36. Runde
| 23.05. | Basel - Young Boys | 1 : 2 |
| 23.05. | Lausanne - Grasshoppers | 2 : 1 |
| 23.05. | Sion - Luzern | 1 : 3 |
| 23.05. | Thun - FC Zürich | 2 : 4 |
Rangliste
| Name | Sp | S | U | N | G:E | P | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Basel | 34 | 22 | 8 | 4 | 78:33 | 74 |
| 2. | Luzern | 34 | 14 | 12 | 8 | 46:32 | 54 |
| 3. | Young Boys | 34 | 13 | 12 | 9 | 52:38 | 51 |
| 4. | Servette | 34 | 14 | 6 | 14 | 45:53 | 48 |
| 5. | Thun | 34 | 11 | 10 | 13 | 38:41 | 43 |
| 6. | FC Zürich | 34 | 11 | 8 | 15 | 43:44 | 41 |
| 7. | Lausanne | 34 | 8 | 6 | 20 | 29:61 | 30 |
| 8. | Grasshoppers | 34 | 7 | 5 | 22 | 32:66 | 26 |
| 9. | Sion | 34 | 15 | 8 | 11 | 40:35 | 17 |
| 10. | Xamax | 18 | 7 | 5 | 6 | 22:22 | 0 |
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Wirft er diesmal in seinem dritten Jahr bei GC sogar den Bettel hin? Die Verkäufe der letzten Jahre wurden vorwiegend aus finanziellen Zwängen getätigt. Doch diesmal versichert CEO Marcel Meier, GC habe den Nationalspieler nicht wegen des Geldes an Lorient abgeben. GC brauche zurzeit kein Geld. Aber was geschieht jetzt mit den drei Millionen? «Ich habe Meier gesagt, er solle das Geld als eine Art stille Reserve zurückbehalten», sagt Trainer Ciri Sforza gegenüber baz.ch/Newsnet. Man werde kurzfristig keinen Transfer tätigen.
Er habe keine Panik, und ein Schnellschuss komme schon gar nicht infrage. Eine erstaunliche Haltung. Denn manch anderer Trainer würde ob des Abgangs eines Topstürmers, der auch noch das Torschützenklassement nach sieben Runden mit fünf Toren anführt, wehklagen. «Den Abgang von Emeghara werde ich nicht als Alibi gebrauchen, sondern wie in der Vergangenheit weiter positiv nach vorne schauen und hart mit den Jungs arbeiten», versichert der ehemalige Nationalspieler.
«Wir lassen uns nicht verrückt machen»
Nach Emeghara wolle er jetzt wieder einen Jungen aufbauen. «Als wir Emeghara vor einem Jahr aus der Challenge League aus Winterthur holten, wurden wir ausgelacht», sagt Sforza. Viele Experten hätten Emeghara den Durchbruch in der Super League überhaupt nicht zugetraut. Für Emeghara habe man damals vielleicht 200'000 Franken bezahlt und jetzt einen grossen Transfergewinn erzielt. «Darauf können wir doch alle stolz sein.»
Die Grasshoppers müssen damit rechnen, dass sie auch in diesem Jahr vorwiegend gegen den Abstieg spielen. «Das sind wir uns ja gewohnt», sagt Sforza. Man lasse sich deshalb aber nicht verrückt machen. «Wir werden weiterhin in Ruhe arbeiten», sagt Sforza. Auch ein Frank Feltscher könne beispielsweise problemlos im Angriff spielen. (baz.ch/Newsnet)
Erstellt: 02.09.2011, 14:56 Uhr
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8 Kommentare
Die Resistenz von Sforza gegenüber der permanenten medialen Kritik im Zusammenhang mit seiner positiv vorwärtsgerichteten Haltung ist absolut bewundernswert - und auch notwendig - um aus bescheidenen Mitteln das Maximum herausholen zu können. Sein Erfolg hat über bereits längere Dauer mittlerweile eine Glaubwürdigkeit erreicht, welche auch den verschlafensten Journie endlich wachrütteln sollte... Antworten
Experten haben Emeghara den Durchbruch in der Super League nicht zugetraut.Hat er den Durchbruch überhaupt geschafft? Er spielte noch vor einem Jahr in der Challenge League in Winterthur. Das ist doch kein Leistungsausweis wenn man das Torschützenklassement nach sieben Runden mit fünf Toren anführt. Wenn er während 4 Jahren solche Leistungen erbringt, dann hat er den Durchbruch eventuell geschaft. Antworten


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