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«Am Ende zählen nur die Resultate»
Von Fabian Kern. Aktualisiert am 16.10.2012 10 Kommentare
«Die Stimmung ist total positiv», meint Marco Streller. (Video: Joël Gernet)
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33. Runde
| 16.05. | Basel - Lausanne | 2 : 0 |
| 16.05. | Sion - Grasshoppers | 0 : 4 |
| 17.05. | Thun - St.Gallen | 3 : 0 |
| 18.05. | Servette - Young Boys | 0 : 1 |
| 18.05. | FC Zürich - Luzern | 4 : 1 |
Rangliste
| Name | Sp | S | U | N | G:E | P | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Basel | 33 | 19 | 9 | 5 | 59:30 | 66 |
| 2. | Grasshoppers | 33 | 17 | 9 | 7 | 41:30 | 60 |
| 3. | St.Gallen | 33 | 16 | 8 | 9 | 49:32 | 56 |
| 4. | FC Zürich | 33 | 14 | 7 | 12 | 54:42 | 49 |
| 5. | Sion | 32 | 12 | 9 | 11 | 36:45 | 45 |
| 6. | Thun | 33 | 12 | 8 | 13 | 41:42 | 44 |
| 7. | Young Boys | 33 | 11 | 9 | 13 | 44:43 | 42 |
| 8. | Luzern | 33 | 8 | 12 | 13 | 35:46 | 36 |
| 9. | Lausanne | 33 | 6 | 9 | 18 | 25:47 | 27 |
| 10. | Servette | 32 | 5 | 8 | 19 | 24:51 | 23 |
34. Runde
| 25.05. | Lausanne - Luzern | - : - |
| 25.05. | Sion - Thun | - : - |
| 26.05. | St.Gallen - Servette | - : - |
| 26.05. | Young Boys - FC Zürich | - : - |
| 26.05. | Grasshoppers - Basel | - : - |
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Auch zu seinem zweiten Pflichttermin erscheint Murat Yakin nicht pünktlich. Erst um 10.08 Uhr kommt der neue Trainer des FC Basel mit dem Velo beim Trainingsplatz an. Früher war da der Jogger, welcher mit dem Ausruf «Stillos!» der versammelten Medienschar vor die Füsse spuckte. Yakin war natürlich nicht wirklich zu spät, sondern begrüsste seine Spieler erst offiziell in der Kabine. Die erste Einheit auf dem Platz schliesslich bestand nicht nur aus lockerem Ballgeschiebe. «Das war ein intensives Training», gesteht Marco Streller nachher. Die Stimmung in der Mannschaft sei einen Tag nach Heiko Vogels Entlassung aber «total positiv». Dass nun ein neuer Wind weht, musste der Captain gleich selbst erleben. Der 31-Jährige sass schon auf seinem Velo, als ihn sein neuer Chef zurückpfiff. «Wir müssen als Mannschaft auftreten. Da soll nicht jeder gleich abspringen. Das Material zusammenzuräumen gehört auch dazu», erklärt Yakin seine Aktion.
Das starke Kollektiv soll nach Yakins Vorstellungen auch die Basis bilden, um wieder Erfolg zu haben. Deshalb will er dem Team nicht gleich sein bevorzugtes System aufzwingen – wie dieses aussieht, will er nicht verraten –, sondern feine Korrekturen anbringen. «Es gibt zwei, drei Sachen, die ich anders haben möchte», sagt der 38-Jährige. Ein Dorn im Auge des ehemaligen Abwehr-Strategen dürften die einfachen Gegentore sein, die der FCB in den letzten Wochen immer wieder zurückwarfen. «Am Ende ist es wichtig, dass wir ein System zustande bringen, mit dem wir am Wochenende gewinnen», bringt es Yakin auf den Punkt. Wer nun Angst davor hat, dass er den berüchtigten «Betonfussball» aus seinen erfolgreichen Tagen beim FC Luzern meint, sei beruhigt. Yakin ist clever genug, die offensiven Qualitäten der Basler in die Waagschale zu werfen. In der Zentralschweiz fehlten ihm ganz einfach die Spieler dazu.
Mehr Nationalspieler herausbringen
So sehr ihn der Verein wollte, so deutlich ist sich aber Yakin im Klaren darüber, dass er keine grosse Anlaufzeit bekommt. «Ich bin mir bewusst, dass ich unter besonderer Beobachtung stehe. Am Ende zählen nur die Resultate», sagt der Münchensteiner, der wieder bei seiner Mutter Emine wohnt, bis er in der Region ein eigenes Zuhause gefunden hat. Dazu muss er die Mannschaft hinter sich bringen, also in erster Linie die Führungsspieler. «Ich werden sicher mit Marco und Alex enger in Kontakt stehen», meint Yakin über die beiden routinierten Leithammel Streller und Frei. Ein besonderes Augenmerk will der Altinternationale aber auch den jüngeren Spielern widmen: «Ich möchte wieder mehr Nationalspieler etablieren. Die Degens sind nicht mehr in der Nationalmannschaft, Fabian Frei auch nicht. Das muss sich ändern.»
Der abrupte Wechsel an der Seitenlinie wird nicht nur zur Chance für den neuen Trainer, sondern vielleicht auch für den einen oder anderen aussortierten Spieler, in erster Linie für Radoslav Kovac und Kwang Ryong Pak. «Ich möchte die beiden unbedingt im Training beobachten. Ich kenne sie fast nicht, und sie sollen eine faire Chance bekommen», erklärt Yakin. Für seine erste Pflichtpartie darf man aber nicht erwarten, dass der neue Hoffnungsträger das Team gleich komplett umkrempelt. «Ich muss zuerst warten, wie der Formstand der Nationalspieler ist», gibt sich Yakin noch bedeckt. Etwas stimmt ihn aber trotz der kurzen Vorbereitungszeit auf das Gastspiel in Luzern positiv: «Es ist sicher ein Vorteil, dass ich die Mannschaft kenne, gegen die wir am Sonntag spielen.» (baz.ch/Newsnet)
Erstellt: 16.10.2012, 15:20 Uhr
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10 Kommentare
Am Ende zählen nur die Resultate? Nicht nur. Sonst wären wir als Fans damals mit dem FCB nicht auch in die Nationalliga B "mitgegangen", um dann später umsomehr in Liverpool, Manchester oder auf Schalke zu jubeln, und in Bremen, Mailand, La Coruna und München den Mannschaft und dem Club trotz Niederlagen den Rücken zu stärken und nicht den Rücken zu kehren. Antworten

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