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«Ansonsten wird das Team umgebaut»
Von Thomas Niggl. Aktualisiert am 15.11.2011 33 Kommentare
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Super League
36. Runde
| 23.05. | Basel - Young Boys | 1 : 2 |
| 23.05. | Lausanne - Grasshoppers | 2 : 1 |
| 23.05. | Sion - Luzern | 1 : 3 |
| 23.05. | Thun - FC Zürich | 2 : 4 |
Rangliste
| Name | Sp | S | U | N | G:E | P | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Basel | 34 | 22 | 8 | 4 | 78:33 | 74 |
| 2. | Luzern | 34 | 14 | 12 | 8 | 46:32 | 54 |
| 3. | Young Boys | 34 | 13 | 12 | 9 | 52:38 | 51 |
| 4. | Servette | 34 | 14 | 6 | 14 | 45:53 | 48 |
| 5. | Thun | 34 | 11 | 10 | 13 | 38:41 | 43 |
| 6. | FC Zürich | 34 | 11 | 8 | 15 | 43:44 | 41 |
| 7. | Lausanne | 34 | 8 | 6 | 20 | 29:61 | 30 |
| 8. | Grasshoppers | 34 | 7 | 5 | 22 | 32:66 | 26 |
| 9. | Sion | 34 | 15 | 8 | 11 | 40:35 | 17 |
| 10. | Xamax | 18 | 7 | 5 | 6 | 22:22 | 0 |
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Bickel bestätigt, dass nicht weniger als sieben Verträge Ende Saison auslaufen. Darunter sind auch die beiden Torhüter Johnny Leoni und Andrea Guatelli, im Übrigen können auch Dusan Djuric, Xavier Margairaz, Heinz Barmettler, Alexandre Alphonse und Captain Silvan Aegerter Ende Saison den Verein ablösefrei verlassen. Ob sie einen Verein finden, der ihnen ein ähnliches Spitzengehalt wie der FC Zürich garantiert, ist nach ihren bisherigen Leistungen in dieser Saison allerdings mehr als fraglich. Sie kämpfen also auch um einen neuen Kontrakt beim FCZ und um ihren Ruf. Sie werden in den letzten drei Runden vor der Winterpause um ihre Zukunft spielen. Der Mannschaft droht nämlich ein Umbruch.
«Es geht in diesen Spielen nicht um die individuelle Klasse eines Spielers», präzisiert Bickel. Es gehe um das Gesamtbild der Mannschaft. Bickel nennt sogleich ein Beispiel. «Alexandre Alphonse arbeitet unheimlich viel und vorbildlich fürs Kollektiv, er legt eine enorme Laufbereitschaft an den Tag. Er hätte es eigentlich verdient, dass man seinen Vertrag schon längst verlängert hätte», sagt Bickel. Doch in der momentanen Situation werde man keinen Vertrag vorzeitig verlängern. «In der Winterpause werden wir eine genaue Analyse machen», verspricht Bickel. Falls man in den verbleibenden Spielen vor der Winterpause gegen Lausanne, Servette und Sion nicht aus dem Teufelskreis herauskomme, werde die Mannschaft umgebaut. «Dann würden wir auch Offerten für noch unter Vertrag stehende Spieler prüfen und sie möglicherweise ziehen lassen.»
Auch Bickels Vertrag läuft aus
«Nach der Beurteilung der Lage werden wir dann entscheiden, ob die Spieler, auch wenn sie noch so viel Klasse aufweisen, im Gesamtbild überhaupt noch zum FC Zürich passen», sagt Bickel. Wenn man zusammen nicht mehr weiterkomme, müsse man etwas verändern und darauf reagieren. In diese Urteilsfindung sei auch Trainer Urs Fischer involviert. Fredy Bickel ist gefordert. Aber auch Präsident Ancillo Canepa. Denn der Vertrag Bickels läuft Ende Saison ebenfalls aus. «Für mich hat natürlich der FC Zürich oberste Priorität», versichert der Sportchef, der mit dem FCZ einmal die Champions League erreicht und drei Meistertitel sowie einen Cup gewonnen hat. Canepa wäre deshalb gut beraten, mit Bickel den Vertrag vorzeitig und so schnell wie möglich zu verlängern. Luzerns Präsident Walter Stierli macht nämlich keinen Hehl daraus, dass er von Bickel sehr viel hält. (baz.ch/Newsnet)
Erstellt: 15.11.2011, 12:13 Uhr
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33 Kommentare
Hat sich eigentlich der Bickel auch mal gefragt, ob er der richtige Mann ist. Wenn ein Sportchef die Spieler öffentlich in die Pfanne haut, gehört er weg. Traurig, was mittlerweile in Zürich abgeht. Kein Stadion, keine Fans, keine Top-Mannschaft und gewaltbereite Kurve. Antworten


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