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Basel verliert gegen die Grasshoppers mit 2:1
Von Alexander Kühn. Aktualisiert am 13.12.2010 21 Kommentare
Zu schnell für den FCB: Emeghara schaut zu, wie sein Ball zum 1:0 ins Tor rollt. Costanzo und Ferati sind geschlagen.
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Grasshoppers - Basel 2:1 (2:0)
Letzigrund, 7700 Zuschauer. - SR Studer. - Tore: 12. Emeghara (Vallori) 1:0. 14. Emeghara (Pavlovic) 2:0. 80. Streller (Granit Xhaka) 2:1.
Grasshoppers: König; Menezes, Vallori, Colina, Pavlovic; Salatic; Lang (77. Hajrovic), Toko (87. Cvetinovic), Abrashi, Zuber; Emeghara (94. Ruiz).
Basel: Costanzo; Inkoom, Abraham, Ferati, Safari (58. Shaqiri); Cabral (70. Almerares); Stocker, Granit Xhaka, Tembo; Streller, Frei.
Bemerkungen: GC ohne Graf (gesperrt), Cabanas, Smiljanic, D'Angelo, Voser, Rennella, Riedle, Callà (rekonvaleszent), FCB ohne Chipperfield, Huggel, Kusunga, Zoua (alle verletzt), Yapi (aus privaten Gründen abwesend), Cagdas (krank). 54. Tor von Frei wegen Offside annulliert. 87. Gelb-Rot gegen Tembo (Reklamieren). Verwarnungen: 34. Cabral (Foul), 54. Frei (Unsportlichkeit), 55. Lang, 59. Tembo, 79. Toko (alle Foul), 94. Granit Xhaka (Hands).
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«Murat Yakin und der FC Thun haben vor vier Wochen gezeigt, wie man den FC Basel schlagen kann», sagte GC-Trainer Ciriaco Sforza vor dem Duell mit dem amtierenden Champion. Viele Beobachter belächelten ihn für diese Aussage und sahen die Grasshoppers nur als letzte Station des FCB auf dem Weg zum Wintermeister-Titel. Sforza sollte aber Recht behalten. Mit einer mutigen Offensivtaktik liess seine Mannschaft die Basler vor der Pause gar nicht erst Luft holen, nach dem Seitenwechsel verwalteten die Zürcher den Vorsprung mit Herz und ein wenig Glück.
Abrashi als starker Antreiber
Neben dem unermüdlichen Antreiber Amir Abrashi war der viel gescholtene Innocent Emeghara die grosse Figur im spärlich gefüllten Letzigrund-Kühlschrank. Emeghara, den Spötter als Verkörperung des Chancentods bezeichnen, sorgte mit einem Doppelschlag zwischen der 13. und der 14. Minute für die Entscheidung an diesem verregneten Dezember-Nachmittag. Beim 1:0 entwischte er nach einem weiten Pass von Guillermo Vallori der Basler Defensive und narrte auch den zu früh aus dem Tor geeilten Torhüter Franco Costanzo, beim 2:0 spitzelte er den Ball nach einer Flanke von Steven Zuber im Flug über die Linie. Wieder sah Costanzo nicht gut aus. In der 32. Minute hatte Emeghara gar den Hattrick auf dem Fuss. Nach einem herrlichen Pass von Zuber in den Rücken der Basler Verteidiger schoss er aus bester Position aber neben das Tor.
Frei sieht nach annuliertem Tor Gelb
Basel erwachte in der zweiten Halbzeit, hatte aber Pech, dass Schiedsrichter Stefan Studer in der 53. Minute einen Kopfballtreffer von Alex Frei wegen einer vermeintlichen Abseitsposition aberkannte. Frei stand bei seinem Abschluss wohl auf gleicher Höhe mit der Zürcher Defensivreihe und sah zu allem Übel noch die gelbe Karte, weil er sich lauthals über den Fehlpfiff beschwerte. So blieb Marco Strellers Treffer in der 80. Minute letztlich nur Resultatkosmetik. Der Nationalstürmer verwertete eine massgeschneiderte Kopfballvorlage von Granit Xhaka in der 80. Minute mit einem schönen Kopfball.
Fink ärgert sich über lasche Einstellung
GC-Coach Sforza wollte nach dem Spiel nicht über die ausgelassenen Chancen reden, die sich seine Mannschaft auch gegen den FCB geleistet hatte. Er freute sich stattdessen über die wichtigen drei Punkte und den vorbildlichen Kampfgeist seiner Truppe. Sein Basler Konterpart Thorsten Fink beklagte dagegen die Einstellung seines Teams. «Einige waren gedanklich offenbar schon in den Ferien, ich war überrascht, dass wir überhaupt ein Tor geschossen haben», so der Deutsche, der 2001 beim FC Bayern zusammen mit Sforza die Champions League gewann. (baz.ch/Newsnet)
Erstellt: 12.12.2010, 19:43 Uhr
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21 Kommentare
Dieser Auftritt war m.E. gegenüber den FCB - Fans eine Frechtheit. Lust- und Mutlos, wie da der Ball hin und her geschoben wurde. Wie wärs mal mit direktem Spiel nach Vorne anstatt immer mit diesen gefährlichen+ ungenauen Quer- und Rückpässen? Der span. FCB hats im "Clasico" vorgemacht wies geht! Wünsche erholsame Ferien und eine spannende Rückrunde. HOPP FCB Antworten
Der FCB brauche keine Verstärkung, er sei eh schon der beste Verein der Schweiz. Nun, das mag so sein. Aber wie "vaterlos" ist die Mannschaft doch hie und da durch die Gegend gestolpert. Yapi ist technisch ziemlich gut, Huggel krampft viel, aber wo ist der Gestalter, der Beruhiger? Wenn's eng wird, verwirft Frei seine zwei Arme (zum Glück hat er nur zwei) und fuchtelt und flucht, ein Ablöscher... Antworten

