Sport

Djimisiti wechselt zu Atalanta Bergamo

Aktualisiert am 18.01.2016

Hoeness kommt schon Ende Februar aus der Haft +++ Zwei Schweizer EM-Tests +++ Embolo ist bei Dortmund ein Thema+++Verlässt Granit Xhaka Gladbach im Sommer?+++Ronaldos Tätlichkeit +++

  • Djimsiti wechselt in die italienische Serie A  

    Der albanische Innenverteidiger Berat Djimisiti wechselt per sofort vom FC Zürich in die italienische Serie A zum Traditionsverein Atalanta Bergamo, das verkündet sein Management heute in einem Facebook-Post.

    DJIMSITI IN DIE ITALIENISCHE SERIE ADer albanische Innenverteidiger Berat DJIMSITI wechselt per sofort vom FC Zürich in...

    Posted by Gold Kick on Montag, 18. Januar 2016
    v>

  • Zwei EM-Test-Spiele  

    Die Schweizer Nationalmannschaft bestreitet während der Vorbereitung auf die EM-Endrunde 2016 in Frankreich zwei Test-Heimspiele. Am Samstag, 28. Mai, empfängt sie im Stade de Genève in Genf die Weltnummer 1 Belgien (Spielbeginn 16.15 Uhr). Den letzten Test vor dem EM-Startspiel gegen Albanien (11. Juni) absolviert die Schweiz am Freitag, 3. Juni, in Lugano gegen Moldawien, das sich nicht für die EM qualifiziert hat. Spielbeginn im Cornaredo ist um 18.00 Uhr.

    Nach diesem zweiten Testspiel stehen den Schweizer Internationalen zwei freie Tage zur Verfügung. Am Montag, 6. Juni, reist der SFV-Tross dann von Zürich aus nach Montpellier, wo die EM-Trainingsbasis liegt. Das definitive EM-Kader (23 Spieler) muss Nationalcoach Vladimir Petkovic am Dienstag, 31. Mai, bekanntgeben.

  • Embolo bei Dortmund Thema  

    Der Schweizer Nati-Stürmer Breel Embolo ist heiss umworben, vor allem in der Bundesliga. Zuletzt hiess es, er stehe kurz vor der Vertragsunterzeichnung beim VfL Wolfsburg.

    Nun meldet die «Bild», dass auch Borussia Dortmund am 18-Jährigen hat.

  • Cristiano Ronaldo  

    Bei der 5:1-Gala im Heimspiel gegen Sporting Gijon lief bei Real Madrid eigentlich alles nach Plan. Eigentlich, denn der Kantersieg hatte auch seine Makel. Kurz vor der Pause musste Gareth Bale verletzungsbedingt ausgewechselt – ebenso wie Doppeltorschütze Karim Benzema in der 65. Minute. Der Franzose wurde vom eingewechselten James Rodriguez umgetreten und musste das Feld verlassen. Für das Negativhighlight der Partie sorgte Cristiano Ronaldo. In der 52. Minute und mit einem 5:0 im Rücken liess sich der Portugiese zu einer brutalen Tätlichkeit hinreissen, indem er Gegenspieler Nacho Cases von hinten in den Oberschenkel trat – der Ball war längstens weg. Glück für Cristiano: Der Schiedsrichter hatte das klar rotwürdige Foul grosszügig übersehen. (fas)

  • Ligue 1  

    Der erste Verfolger von Paris-Saint-Germain in der französischen Ligue 1 ist neu die AS Monaco. Die Monegassen profitieren von der Niederlage von Angers.

    1:2 hatte der überraschende Zweite der Ligue 1 am Freitag auswärts gegen Nice verloren. Monaco dagegen gab sich einen Tag später in Lorient keine Blösse. Dank einem Doppelschlag von Thomas Lemar (53.) und Moutinho (57.) setzte sich Monaco sicher mit 2:0 durch.

    In der Tabelle liegt Monaco nun zwei Punkte vor Angers. Der Rückstand auf Leader PSG beträgt aber (fast) uneinholbare 21 Punkte.

  • FC Zürich  

    Der FC Zürich trennt sich per sofort von Verteidiger Berat Djimsiti. Dies schreibt der Verein in einer Mitteilung. Die Vertragsauflösung sei im gegenseitigen Einverständnis mit dem 22-Jährigen erfolgt.

    «Wir wollen Berat die Chance geben, im Hinblick auf die kommende Europameisterschaft Spielpraxis zu holen», wird FCZ-Präsident Ancillo Canepa in der Mitteilung zitiert. Djimsiti hat im vergangenen Herbst erstmals ein Aufgebot für die albanische Nationalmannschaft erhalten. Die Albaner sind an der EM in Frankreich am 11. Juni der erste Gegner der Schweizer Nationalmannschaft.

  • Premier League  

    Der Wechsel von Timm Klose vom VfL Wolfsburg zu Norwich City in der Premier League für zwölf Millionen Euro soll Anfang Woche abgewickelt werden. Nach übereinstimmenden Medienberichten setzte Norwich für den Montag den üblichen Medizincheck für den Schweizer Internationalen an. Klose war zuletzt unzufrieden über seine Rolle als Reservist in der Innenverteidigung hinter den beiden Brasilianern Dante und Naldo.

    Der Basler, Sohn einer Schweizerin und eines Deutschen, war 2013 für rund sechs Millionen Euro von Nürnberg zu Wolfsburg gestossen. Er überzeugte phasenweise, schaffte es aber nie dauerhaft, sich einen Stammplatz zu erobern. Trotzdem ist Norwich bereit, eine Ablösesumme im zweistelligen Millionenbereich zu zahlen. «Ja, es ist richtig, wir haben ein entsprechendes Angebot bekommen und werden uns damit in den kommenden Tagen auseinandersetzen», hatte VfL-Manager Klaus Allofs zuletzt bestätigt.

  • Primera Division  

    Zinedine Zidane arbeitet als Coach von Real Madrid ohne einen offiziellen Co-Trainer. Dies warf beim spanischen Rekordmeister die Frage auf, wer als Trainer einspringt in dem Fall, dass der frühere Weltklassespieler vom Schiedsrichter auf die Tribüne verbannt wird. Zidanes Assistent David Bettoni besitzt nach Medienberichten nicht die erforderliche Trainerlizenz.

    Damit er bei den Spielen überhaupt auf der Bank sitzen darf, liess Real Zidanes langjährigen Vertrauten als Materialwart registrieren. Nach dem Reglement darf der Franzose den Spielern von der Seitenlinie jedoch keinerlei Anweisungen geben.

  • Ligue 1  

    Paris Saint-Germain lässt sich in der 21. Runde der Ligue 1 auch in Toulouse nicht bezwingen. Der unangefochtene Leader siegt in Südfrankreich 1:0.

    Matchwinner für die Pariser war einmal mehr deren Superstar Zlatan Ibrahimovic; der Schwede traf in der 73. Minute in seinem 16. Ligue-1-Spiel in dieser Saison zum 16. Mal. Der Schweizer Internationale François Moubandje kam derweil zu seinem ersten Einsatz für Toulouse in der Meisterschaft seit dem 23. Oktober. Der 25-jährige Verteidiger wurde in der 86. Minute eingewechselt.

    Saisonübergreifend ist Paris Saint-Germain nach dem 1:0-Erfolg in Toulouse bereits seit 30 Meisterschaftsspielen ungeschlagen (27 Siege, 3 Remis). Letztmals verlor die Equipe von Coach Laurent Blanc am 15. März 2015 eine Partie in der Ligue 1 (2:3 in Bordeaux).

  • Primera Division  

    Die Siegesserie von Villarreal in der Primera Division reisst gegen Betis Sevilla. Nach sechs Siegen in Folge holt der Tabellenvierte diesmal nur ein 0:0.

    Mit sechs Siegen hintereinander hat sich Villarreal in der Tabelle gleich hinter dem prominenten Spitzentrio eingereiht. Mit einem siebten Erfolg hätte das Team aus der Agglomeration von Valencia Real Madrid wenigstens für eine Nacht sogar überholen können. Doch ausgerechnet gegen Betis Sevilla, das seit sieben Spielen auf einen Sieg und seit 548 Minuten auf ein Tor wartet, stolperte Villarreal.

    Die Partie gegen den Tabellen-14. aus Andalusien war ein deutlicher Rückschritt. Villarreal verzeichnete weniger Ballbesitz, weniger Torschüsse und weniger Corner als Betis.

  • Bundesliga  

    Granit Xhaka wird mit grösster Sicherheit die Rückrunde in der Bundesliga mit Borussia Mönchengladbach bestreiten. Doch was dann kommt, weiss niemand. Sportdirektor Max Eberl schliesst auch einen Verkauf des Schweizer Internationalen nicht aus.

    «Ich weiss, dass er Gladbach jetzt auf keinen Fall verlässt, das kann ich beeinflussen. Ich weiss aber nicht, was im Sommer passiert. Es ist im Fussball schwierig geworden, Prognosen abzugeben», sagte Eberl gegenüber dem WDR 2. Was die Ablöse des Mittelfeldspieler betrifft, kennt Eberl keine Schmerzgrenze: «Es gibt für mich keine Zahl.» Der Vertrag des 23-jährigen Schweizers mit den Fohlen läuft noch bis 2019.

  • Bundesliga  

    Der abstiegsgefährdete Bundesligist Hannover 96 gab die Verpflichtung des portugiesischen Internationalen Hugo Almeida bekannt.

    Am Mittwoch hatte der 31-jährige Stürmer seinen Kontrakt mit dem russischen Klub Anschi Machatschkala aufgelöst. Bezüglich Vertragslaufzeit machte Hannover keine Angaben. Almeida hatte während dreieinhalb Jahren unter dem jetzigen Hannover-Trainer Thomas Schaaf bei Werder Bremen gespielt und in dieser Zeit 41 Tore erzielt.

  • Serie A  

    Inter Mailand gibt eine Woche nach der 0:1-Heimniederlage gegen Sassuolo auch gegen Atalanta Bergamo Punkte ab. Zu Beginn der Rückrunde der Serie A gibt es für die Mailänder auswärts nur ein 1:1.

    Inters Kolumbier Jeison Murillo düpierte seinen Goalie Samir Handanovic in der 17. Minute mit einem Eigentor. Nur acht Minuten später drosch Atalanta Bergamos Verteidiger Rafael Toloi den Ball aus fünf Metern unbedrängt unter die Latte des eigenen Tores - 1:1.

    Die Art, wie der Ausgleich für Inter zu Stande kam, war ein Spiegelbild des Auftrittes der Mailänder. Sie waren vor Tolois Eigentor nicht ein einziges Mal zu einem Abschluss gekommen. Letztlich hatten sie auch nicht mehr verdient als diesen einen Punkt. Torhüter Handanovic musste sogar mehrmals einen zweiten Gegentreffer verhindern. Erst in den letzten zehn Minuten gelang es Inter, das Heimteam in die Defensive zu drängen. Zu einem gefährlichen Abschluss kamen die Mailänder aber nicht mehr. Sie bleiben mit einem Punkt Rückstand hinter Leader Napoli (am Abend gegen Sassuolo) klassiert.

  • Super League  

    Gemäss der schwedischen Zeitung «Aftonbladet» hat Panathinaikos Athen für den YB-Stürmer Alexander Gerndt (M.) eine Offerte hinterlegt. Die Berner befinden sich momentan in einem Trainingslager in der Türkei. In diesem Camp besiegten die Young Boys in einem Test den Bundesligisten Hamburger SV verdient mit 2:1.

  • Super League  

    Luzerns Remo Freuler (M.) befindet sich offenbar vor einem sofortigen Transfer zu Atalanta Bergamo. Nach Angaben von calciomercato.it wird der 23-jährige Mittelfeldspieler des FC Luzern vom momentanen Tabellenelften der Serie A vorerst nur ausgeliehen.

  • Marcelo Diaz  

    Marcelo Diaz verlässt den Hamburger SV und schliesst sich dem spanischen Club Celta Vigo an. Der 29-jährige chilenische Mittelfeldspieler, der zwischen 2012 und 2015 für den FC Basel spielte, unterschrieb beim Tabellenfünften der Primera Division einen Vertrag bis Juni 2019. Diaz hatte den HSV letzte Saison in der Relegation mit einem Freistosstor in der Nachspielzeit vor dem erstmaligen Abstieg aus der Bundesliga bewahrt.

  • Timm Klose  

    Timm Klose verlässt gemäss Radio SRF den VfL Wolfsburg Richtung England zu Norwich City in die Premier League. Der Schweizer Nationalverteidiger erhofft sich Spielpraxis im Vorfeld der EM. Kloses Abgang vom VfL Wolfsburg ist nicht offiziell, soll aber laut einer sicheren Quelle von Radio SRF beschlossen sein. Demnach soll sich der 27-Jährige dem derzeit im 15. Rang der Premier League platzierten Norwich City anschliessen.

    Klose wünscht sich mit Blick auf die EM in Frankreich im Sommer Spielpraxis. Der Baselbieter hat seinen Stammplatz bei Wolfsburg Anfang Saison verloren, als der Club den Brasilianer Dante von Bayern München verpflichtete. Er bestritt in der Hinrunde nur 7 von 17 Partien über die volle Distanz.

  • Grüne Karte  

    Die zweithöchste Fussball-Liga Italiens führt zur Förderung der Fairness auf dem Spielfeld die sogenannte «Grüne Karte» ein. Spieler in der Serie B, die einem Gegenspieler zur Hilfe eilen, den Schiedsrichter unterstützen oder eine falsche Entscheidung des Unparteiischen trotz eigener Nachteile korrigieren, sollen damit belohnt werden.

    Die Grüne Karte soll bereits am Freitag im Spiel Spezia Calcio gegen AS Bari eingesetzt werden. «Die Grüne Karte hat zwar nur einen symbolischen Wert, sie ist jedoch ein wichtiges Signal für den italienischen Fussball. Wir wollen nicht normale, sondern beispielhafte Verhaltensweisen belohnen», sagte der Präsident der Serie B, Andrea Abodi. Die Grüne Karte wurde bereits im Jugendbereich in Italien getestet.

  • Medien  

    Deutschlands profiliertester Fussball-Kommentator Marcel Reif und der Pay-TV-Sender Sky gehen nach dieser Bundesliga-Saison getrennte Wege. Reif bestätigte dies auf Anfrage der «Süddeutschen Zeitung».

    Der 66-Jährige sagte: «Nach 17 Jahren läuft mein Vertrag aus und es ist an der Zeit, sich neuen Herausforderungen und Projekten zu widmen. Bei und mit Sky habe ich eine spannende Zeit mit vielen Höhepunkten erlebt. Wir gehen mit gegenseitigem Dank und mit Wertschätzung auseinander.»

  • Firminos Kunstschuss  

    Dass Roberto Firmino vom FC Liverpool über eine ganz ansehnliche Schusstechnik verfügt, ist hinreichend bekannt. Dennoch hat dieses Video Staun-Potenzial.

  • Challenge League  

    Der frühere Schweizer Internationale Johan Vonlanthen (29) setzt seine Karriere in der Challenge League beim ambitionierten FC Wil (2. Platz) fort. Der Stürmer unterschrieb für zweieinhalb Jahre. Vonlanthen weilt seit zwei Tagen im Trainingslager der Ostschweizer in der Türkei. Zuletzt hatte er bei Servette in der Promotion League unter Vertrag gestanden. Wegen eines Achillessehnenrisses kam er aber in der Hinrunde nur im letzten Spiel zu einem Teileinsatz.

    Wil ist nach dem FC Schaffhausen, den Grasshoppers und Servette der vierte Klub von Vonlanthen, seit er im Sommer 2013 nach einem Engagement in seiner Heimat Kolumbien sowie einer anderthalbjährigen Auszeit in die Schweiz zurückgekehrt war.

  • Super League  

    Dario Lezcano steht vor dem Sprung in die Bundesliga. Laut der deutschen «Sportbild» will der Bundesliga-Aufsteiger FC Ingolstadt den Stürmer verpflichten. Der FC Luzern soll für den Paraguayer eine Ablösesumme von 2,5 Millionen Euro kassieren. Laut der «Sportbild» hat Lezcano bei Ingolstadt die medizinischen Tests absolviert und sei nicht mit Luzern ins Trainingslager nach Marbella gereist.

  • Super League  

    Der FC Basel bestätigt den Wechsel des Ägypters Mohamed Elneny (23) zum Leader der Premier League. Der defensive Mittelfeldspieler könnte für Arsenal schon gegen Stoke City sein Debüt geben.

    Die Londoner verzeichnen derzeit im Mittelfeld mit Santi Cazorla, Jack Wilshere und Francis Coquelin drei verletzte Spieler.

    Elneny stiess Ende Januar 2013 aus seinem Heimatland von den Arab Contractors zu Basel. Der Nationalspieler erzielte in der Hinrunde für den Schweizer Meister je zwei Tore in der Super League und in der Europa League. Sein Vertrag in Basel wäre noch bis Sommer 2018 gelaufen. Die Ablösesumme dürfte rund 12 Millionen Franken betragen.

    Elneny bestritt insgesamt 144 Partien für Basel und erzielte dabei 10 Tore. Für die ägyptische Nationalmannschaft spielte Elneny bis heute 40-mal (3 Tore).

  • Premier League  

    Xherdan Shaqiri kommt bei seinem Arbeitgeber Stoke City in der Premier League weiterhin nicht in die Gänge. Seit neustem wird der Schweizer Internationale wieder von einer Verletzung geplagt.

    Stokes Trainer Mark Hughes hätte Shaqiri am Mittwoch im Heimspiel der 21. Premier-League-Runde gegen Norwich City liebend gern eingesetzt, nachdem der kleine Schweizer zuletzt als Torschütze wie auch als Vorbereiter regelmässig überzeugt hatte.

    Hughes musste aber zur Kenntnis nehmen, dass sich Shaqiri kurzfristig verletzt hatte und dass an einen Einsatz nicht zu denken war. Der Basler leidet an einer Oberschenkelverletzung, deren Schwere noch nicht bekannt ist. Jedenfalls steht er der Mannschaft derzeit nicht zur Verfügung. Auch ohne Shaqiri siegte Stoke gegen Norwich 3:1.

  • Gökhan Inler  

    Der Wechsel von Gökhan Inler von Leicester City zu Schalke 04 sei geplatzt, «weil wir nicht zusammengekommen sind», wie Schalkes Sportchef Horst Heldt gegenüber der «Bild»-Zeitung behauptete. Wie der «Blick» berichtet, wehrt sich der Captain der Nationalmannschaft über seinen Berater Dino Lamberti gegen eine böse Unterstellung von deutscher Seite. Denn Schalkes Trainer André Breitenreiter hatte während den Verhandlungen süffisant erklärt: «Wenn ich zur WM will, verzichte ich vielleicht auch mal auf Geld.» Lamberti, seit Jahren Inlers Berater, lässt diese Aussage nicht auf sich und schon gar nicht auf seinem Mandanten ruhen. «Solche Äusserungen sind eine Frechheit. Es gab gar keine richtigen Verhandlungen mit Schalke. Meinen Mandanten als geldgierig darzustellen, das ist unwürdiges Theater aus Gelsenkirchen.» Inler wäre im Hinblick auf die EM im Sommer in Frankreich tatsächlich nicht abgeneigt gewesen, in die Bundesliga zu wechseln. Denn der Mittelfeldspieler kam bei Leicester City bisher nur sporadisch zum Einsatz.

  • Pajtim Kasami  

    Das im griechischen Fussball hoch überlegene Olympiakos Piräus mit dem Schweizer Internationalen Pajtim Kasami erreichte ohne Mühe die Cup-Halbfinals.

    Olympiakos gewann das Rückspiel daheim gegen den Zweitligisten Chania 6:0, nachdem das Hinspiel 4:1 geendet hatte. Kasami erzielte im Rückspiel zwei Tore: das 2:0 in der 12. Minute, das 4:0 in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit.


  • GC  

    GC gibt die Verpflichtung von Stürmer Haris Tabakovic bekannt. Der 21-Jährige wechselt per sofort von den Berner Young Boys zu den Grasshoppers. Er wird künftig mit der Rückennummer 19 auf dem Rasen stehen.

    «Haris Tabakovic ist ein junges, vielversprechendes Talent, welches seine Qualitäten in seinen Einsätzen für YB und die Schweizer U21-Nationalmannschaft bereits unter Beweis stellen konnte. Bei GC erhält der Spieler die Möglichkeit, sein Potenzial auszuschöpfen», wird GC-CEO Manuel Huber in einer Medienmitteilung zitiert.

  • Yann Sommer  

    Yann Sommer twittert ein Bild aus dem Trainingscamp.


  • Young Boys  

    Fredy Bickel erreicht als Sportchef die gesteckten Ziele mit den Young Boys nicht. Trotzdem wird sein Vertrag verlängert. Ein Ablaufdatum hat die erneuerte Zusammenarbeit nicht. Als Fredy Bickel im Spätherbst 2012 als Sportchef vom FC Zürich zu den Young Boys wechselte, war er sich sicher: «Spätestens 2016 wird YB einen Titel gewonnen haben.» Das Ziel war hochgesteckt für einen notorisch erfolglosen Verein wie die Young Boys. Der letzte Titel (Cupsieg) lag zu diesem Zeitpunkt ein Vierteljahrhundert zurück (1987).

    Nun ist Bickels Frist abgelaufen - und YB wird 2016 keinen Titel gewonnen haben. In dieser Saison sind die Berner im Cup in den Achtelfinals ausgeschieden, im Europacup gleich zweimal in der Qualifikation (Champions League) beziehungsweise in den Playoffs (Europa League) gescheitert und in der Super League gegen den Leader FC Basel chancenlos und mit 15 Punkten Rückstand im Hintertreffen.

    Sportlich sei nicht alles gut gelaufen in den letzten drei Jahren, gab denn auch Holding-Chef Hanspeter Kienberger zu. Dennoch ist er überzeugt, «dass wir uns auf einem guten Weg befinden.» Unter Bickel hat YB in etwas mehr als drei Jahren vier Trainer beschäftigt. Auf Martin Rueda folgte Bernard Challandes, dann holte Bickel von den Grasshoppers Uli Forte, der im vergangenen Spätsommer durch den Österreicher Adi Hütter ersetzt wurde. Wenigstens auf dem Posten des Sportchefs also wollen die Young Boys Kontinuität haben.

  • Schalke 04  

    Der junge Offensivspieler Leroy Sané vom FC Schalke 04 soll sich laut der französischen «L'Equipe» mit dem FC Barcelona auf einen Wechsel im Sommer geeinigt haben. Die Spanier seien bereit 37 Millionen Euro für den jüngsten Stern am deutschen Fussballhimmel zu bezahlen. Diese stehen offenbar in dessen Vertrag im Zusammenhang mit einer Ausstiegsklausel, die im Sommer aktiv wird.

    Zwar hat Schalke-Sportvorstand Horst Heldt eine Ausstiegsklausel bisher stets dementiert, laut der deutschen Bild gebe es aber eine. Barcelona soll diese nun ausgenutzt und andere Interessenten wie Manchester City und Real Madrid ausgestochen haben. Laut «L'Equipe» wird Sané mit einem Sechsjahresvertrag ausgestattet.

  • Bayern München  

    Der deutsche Ligakrösus Bayern München steckt in der Mannschaftsplanung für die kommende Saison. Da spielen die Wünsche des künftigen Trainers Carlo Ancelotti natürlich eine zentrale Rolle. Nun soll es der argentinische Stürmer Gonzalo Higuain von der SSC Napoli dem Italiener angetan haben. Dass Higuain in München ein Thema ist, hat Bayern-Präsident Karl-Heinz Rummenigge an einer Veranstaltung in Mailand bestätigt, wie Sport1 schreibt: «Higuain ist ein grossartiger Spieler, der Bayern gefällt.» Er relativiert aber sogleich: «Mein Freund Aurelio De Laurentiis (Vorsitzender von Neapel, die Red.) möchte ihn nicht verkaufen.»

    Laut dem italienischen Transfer-Experten Gianluca di Marzio soll auch der Brasilianer Bruno Peres vom FC Turin auf der Wunschliste von Ancelotti stehen. Der rechte Aussenverteidiger soll mindestens 20 Millionen Euro kosten und von einigen Spitzenklubs umworben werden.

  • Wil  

    Der ehemalige Schweizer Nationalspieler Johan Vonlanthen will mit 29 Jahren noch einmal durchstarten. Wie «Blick online» meldet, will der Torjäger, der sich soeben von einem Achillessehnenriss erholt hat, mit dem FC Wil den Aufstieg in die Super League schaffen. Vonlanthen war zuletzt in der Promotion League bei Servette unter Vertrag. «Ich bin glücklich, dass es noch geklappt hat und bin topmotiviert, um nochmals anzugreifen», wird Vonlanthen zitiert. Wil belegt in der Challenge League zurzeit den zweiten Tabellenrang – allerdings mit sechs Punkten Rückstand auf Leader Lausanne. Vonlanthen hat für die Schweiz in 40 Länderspielen sieben Tore erzielt. 2004 machte er sich in Portugal mit seinem Treffer gegen Frankreich zum jüngsten EM-Torschützen der Geschichte.

  • Cristiano Ronaldo  

    Die Statue Cristiano Ronaldos in seiner Heimat Madeira wurde beschmiert. Offenbar von Anhängern Lionel Messis, der am Montag in Zürich zum Weltfussballer 2015 ausgezeichnet wurde. Ronaldo musste sich mit Rang zwei begnügen, nachdem ihm der Titel 2013 und 2014 jeweils verliehen wurde.


  • Trainer in Kabine vergessen  

    Kurioser Zwischenfall beim Testspiel von Borussia Mönchengladbach gegen Sivasspor. Als der Bundesligist nach der Halbzeitpause auf den Platz zurückkehrte, fehlte von Trainer André Schubert jede Spur. Der Grund: Er war in der Kabine eingeschlossen. Mit Hämmern gegen die Tür konnte er auf sich aufmerksam machen und schaffte es rechtzeitig zum Anstoss auf den Rasen, berichtet der «Kicker».

  • Transfer  

    Erster Winter-Transfer für Jürgen Klopp: Liverpool hat Innenverteidiger Steven Caulker von den Queen Park Rangers auf Leihbasis verpflichtet. Der 24-Jährige kommt zunächst bis Saisonende.

  • Transfer  

    Ciro Immobile (25) kehrt nach 18 enttäuschenden Monaten im Ausland zu Torino zurück. Der Stürmer war 2014 in Italien Torschützenkönig geworden und wechselte danach für 18 Millionen Euro zu Borussia Dortmund. In Deutschland konnte er sich aber ebenso wenig durchsetzen wie in Spanien, wo er seit letztem Sommer leihweise für den FC Sevilla spielte. Nun beendet er die Saison bei Torino, das ihn im Hinblick auf die nächste Saison für 11 Millionen Euro definitiv übernehmen kann.

  • Deutschland  

    Der ehemalige deutsche Internationale Stefan Effenberg (47) muss sich wegen einer Autofahrt unter Alkoholeinfluss vor Gericht verantworten. Am 1. April soll der Coach des Zweitligisten SC Paderborn im Münchner Amtsgericht auf der Anklagebank Platz nehmen. Das Gericht bestätigte am Dienstag einen Bericht der «Bild»–Zeitung.

    Während des Oktoberfestes 2015 hatte die Polizei Effenberg in München-Schwabing kontrolliert. Nach einem Atemalkoholtest wurde dem früheren Nationalspieler Blut abgenommen. Das Ergebnis lag laut «Bild» bei 1,4 Promille. Nachdem Effenberg gegen einen Strafbefehl der Justiz Einspruch eingelegt hat, steht jetzt der Gerichtstermin bevor.

  • FCZ  

    FCZ-Trainer Sami Hyypiä, der sich zuletzt von vier Spielern, unter anderem auch von Captain Davide Chiumiento und Stürmer Amine Chermiti, trennte, gibt mit Armando Sadiku einen weiteren Torjäger ab. Es könnte ein gefährliches Spiel werden für den FCZ. Denn der albanische Nationalspieler wechselt zum FC Vaduz, der mit den Zürchern tief im Abstiegskampf steckt. Sadiku dürfte doppelt motiviert sein. Denn der abgeschobene und möglichweise im Stolz tief verletzte Sadiku will sich zweifelsohne mit guten Leistungen auch für die EM in Frankreich empfehlen, wo die Albaner in den Gruppenspielen auch auf die Schweiz treffen.

  • Real Madrid  

    Roberto Carlos soll zu Real Madrid zurückkehren. Natürlich nicht als Spieler. Der 42-Jährige ist mittlerweile auch als Trainer tätig – zuletzt in Indien – und könnte dem neuen Trainer Zinédine Zidane unter die Arme greifen. «Ja, ich hatte Gespräche mit Zidane wegen einer Rückkehr zu Real», bestätigt der Brasilianer. In welcher Funktion ist noch unklar. Carlos und Zidane hatten in Madrid während fünf Jahren (2001-2006) zusammengespielt.

  • Serie A  

    Maurizio Zamparini, Präsident von US Palermo, sorgte am Montagabend für den 30. Trainerwechsel seit seinem Amtsantritt vor rund 13 Jahren. Davide Ballardini muss nach nur 62 Tagen gehen, Guillermo Barros Schelotto darf sich als nächster versuchen.

    Das toppt Sion-Boss Constantin. Seit der Saison 2003/04, als er das Amt zum zweiten Mal antrat, räumten gemäss «Transfermarkt» 34 Trainer ihren Platz – die meisten kaum freiwillig. Aktuell ist Didier Tholot im Amt, und das bereits seit 1 Jahr und 2 Monaten. Eine gefühlte Ewigkeit.

  • Bundesliga  

    Als «unverkäuflich» bezeichnete Schalke-Manager Leroy Sané noch vor kurzem. Nun berichtet die «Bild» exklusiv, dass der 20-Jährige Schalke Ende Saison nun doch verlässt. Das Boulevard-Blatt schreibt von einer Geheim-Klausel im Vertrag (bis 2019), die ein Wechsel im Sommer möglich mache – für satte 37 Millionen Euro. Sané habe seinen Freundeskreis darüber in Kenntnis gesetzt. Stimmt nicht, sagt Schalke und dementiert die Gerüchte umgehend.




    Die Top-Clubs stehen Schlange. Der «Kicker» weiss von einem 55-Mio-Angebot Manchester Citys. Auch Barcelona und Real sollen konkretes Interesse haben.

  • Bundesliga  

    Schalke 04 muss zum Rückrundenauftakt ohne Verteidiger Benedikt Höwedes auskommen. Der Weltmeister muss mit einem Muskelfaserriss im rechten hinteren Oberschenkel mehrere Wochen pausieren.

    Captain Höwedes hatte sich die Verletzung im Trainingslager in Florida beim Schalker 2:0 im Test gegen die Fort Lauderdale Strikers am Sonntag zugezogen. Der 27-Jährige reiste bereits zurück nach Deutschland.

  • Fifa-Wahl  

    Der Schweizer Nationalmannschaft-Captain Gökhan Inler (l.) stimmte bei der Wahl zum Weltfussballer iin Zürich für Cristiano Ronaldo. Auf den weiteren Plätze seiner persönlichen Top 3 landeten Lionel Messi und Neymar. Nationalcoach Vladimir Petkovic (r.) setzte Messi auf Platz eins, vor Ronaldo und Bayern Münchens Thomas Müller.

    Eigenwilliger war das Trio von Österreichs Nationalcoach Marcel Koller. Der Zürcher stimmte für Ronaldo und die beiden Belgier Eden Hazard (Chelsea) und Kevin de Bruyne (Manchester City).

  • Super League  

    Der FC Sion hat den Vertrag mit dem 31-jährigen Verteidiger Elsad Zverotic mit einer Gültigkeit bis Juni 2018 verlängert. Der montenegrinisch-schweizerische Doppelbürger hatte zuvor unter anderem für Luzern und die Young Boys sowie für Fulham gespielt, bevor er Anfang 2015 ins Wallis wechselte.

    Sion hat überdies den erst 16-jährigen Walliser Karim Bertelli für die erste Mannschaft unter Vertrag genommen.

  • Bundesliga  

    Trainer Bruno Labbadia hat den Vertrag mit dem Hamburger SV vorzeitig um ein Jahr bis 2017 verlängert. Der 49-Jährige sitzt beim HSV seit letztem Frühjahr auf der Bank. Er bewahrte das Team in der Barrage gegen Karlsruhe vor dem Abstieg und führte es in der Bundesliga-Hinrunde auf einen relativ sicheren Mittelfeldplatz (10.).

  • Frankreich  

    Basels Europa-League-Gegner Saint-Etienne verliert in der 20. Runde der Ligue 1 auswärts gegen Nantes 1:2 und rutscht in der Tabelle hinter Nice und Lyon auf Platz 7 ab.

    Noch dauert es mehr als einen Monat, bis Saint-Etienne den FC Basel zum Hinspiel der 1/16-Finals in der Europa League empfängt. Doch im Moment machen les Verts eine Formkrise durch. Von den letzten fünf Meisterschaftsspielen gewannen sie nur eines. Und am vergangenen Wochenende setzte sich das Team von Trainer Christophe Galtier im Cup gegen den Fünftligisten US Raon-l'Etape erst im Penaltyschiessen durch.

    In Nantes ging Saint-Etienne durch Stürmer Nolan Roux zwar früh in Führung (14.), kassierte aber ebenso rasch wieder den Ausgleich (29.). Die Entscheidung für das Heimteam führte schliesslich der Isländer Kolbeinn Sigthorsson in der 77. Minute herbei.

  • Xherdan Shaqiri  

    Xherdan Shaqiri ist in England angekommen. Bei Stoke hat er einen Stammplatz, mit seinen Sturmpartner Marko Arnautovic und Bojan Krkic harmoniert er prächtig auf dem Feld und nachdem ihm auch seine ersten Tore in der Premier League gelungen sind, fühlt sich der Schweizer Nationalspieler pudelwohl. Im Interview mit dem «blick.ch» erzählt der Flügelflitzer, wie gut er sich inzwischen allein in seiner Dreizimmerwohnung eingelebt hat, vergleicht seinen Trainer Mark Hughes mit Jupp Heynckes und warum der Wechsel zu Stoke kein Abstieg gegenüber Bayern München und Inter Mailand war.

    Dass er mit der Schweiz an der Euro 2016 in Frankreich gegen Albanien spielen muss, freut ihn zwar nicht, ein grosses Thema ist es aber auch nicht. Es sei nicht das erste Mal und er, und die anderen albanischstämmigen Nationalspieler, hätten kein Problem damit. Dass er selbst für Albanien statt für die Schweiz spielen würde, war gar nie ein Thema. «Mit 18 war ich schon Schweizer Nationalspieler. Erst da wurde es Thema in Albanien.» Vorher hätten sie ihn gar nicht gekannt.

    Kurz bevor er als Teenager beim FC Basel den Durchbruch schaffte stand für Shaqiri sogar einmal kurz ein Wechsel nach Zürich zu GC im Raum. Als Murat Yakin dort U21-Trainer war, habe er ihn verpflichten wollen, sagt Shaqiri. «Hätte ich es bei Basel nicht in die erste Mannschaft geschafft, wäre ich vielleicht diesen Umweg gegangen.»

  • Renato Steffen geht zum FC Basel  

    YB-Star Renato Steffen wechselt per sofort zum FC Basel. Es wurde schon länger gemunkelt, dass der 24-Jährige spätestens im Sommer zum FCB wechselt. Mit der Androhung, Steffen in der Rückrunde auf die Tribüne zu verbannen, hat YB-Sportchef Fredy Bickel den Transfer beschleunigt.

    Der sofortige Wechsel kostet den FCB Geld: Rund 400'000 Franken muss der Verein YB zahlen, wie «blick.ch» berichtet.

  • England FA-Cup  

    In den 1/32-Finals des englischen FA-Cup hat es noch keinen Grossen gegen einen Kleinen erwischt. Aston Villa und West Bromwich Albion müssen gegen Unterklassige aber in ein Wiederholungsspiel.

    Aston Villa, der abgeschlagene Tabellenletzte der Premier League, musste sich beim Viertligisten Wycombe Wanderers mit einem 1:1 begnügen (Bild) und muss am kommenden Dienstag ebenso ein Wiederholungsspiel austragen wie West Bromwich Albion, das zuhause gegen Bristol City, das in der zweithöchsten Liga spielt, nur zu einem 2:2 kam.

    Aus dem Feld der Premier-League-Teams sind in den 1/32-Finals Newcastle United (0:1 bei Watford), Sunderland (1:3 bei Leader Arsenal), Southampton (1:2 gegen Crystal Palace) und Norwich City (0:3 gegen Manchester City) gegen Liga-Konkurrenten ausgeschieden.

    Beinahe Blamage für die Red Devils

    Xherdan Shaqiri kam bei Stoke Citys 2:1 gegen das drittklassige Doncaster Rovers nicht zum Einsatz. Der Schweizer wurde wie die übrigen offensiven Stammspieler, Marko Arnautovic, Bojan Krkic und Ibrahim Affelay, geschont. Der frühere englische Internationale Peter Crouch sowie der Ire Jonathan Walters waren für die Tore zum knappen Pflichtsieg besorgt.

    Der Blamage eines Wiederholungsspiels gegen den Drittligisten Sheffield United entging Manchester United nur knapp. Im Heimspiel gewann das Team von Louis van Gaal, das nahezu in Bestbesetzung antrat, erst dank eines Penaltys von Wayne Rooney in der 93. Minute.

  • St. Gallen  

    Gianluca Gaudino wechselt vom FC Bayern München zum FC St. Gallen. Das hat St. Gallens Trainer Joe Zinnbauer gegenüber «SPORT1» bestätigt. Die Vereine hätten sich bereits mündlich geeinigt, eine Verkündung des Leihgeschäfts stehe unmittelbar bevor.

  • Fifa  

    Sepp Blatter und Michel Platini können nun gegen ihre Sperre von acht Jahren durch die FIFA-Ethikkommission vorgehen. Beide Funktionäre erhielten am Samstag die schriftliche Urteilsbegründung.

    Blatter als gesperrter FIFA-Präsident und Platini, der ebenso gesperrte Präsident der UEFA, haben nun drei Tage Zeit zu erklären, ob sie in Berufung gehen wollen. Dem schliesst sich eine Frist von weiteren sieben Tagen an, in der die Berufung schriftlich begründet werden muss.

    Beide Funktionäre hatten bereits Einsprüche angekündigt. Blatter erklärte nach der Urteilsverkündung im Dezember, sowohl beim Berufungskomitee der FIFA als auch beim Internationalen Sportgerichtshof CAS Einspruch einzulegen. Auch ein Einspruch bei zivilen Schweizer Gerichten ist nach Auffassung von Blatters Anwälten möglich. Die FIFA hatte Platini darauf hingewiesen, dass er vor einem Gang vor den CAS zunächst vor das Fifa-Berufungskomitee ziehen müsse.

  • FA Cup  

    Der FC Liverpool ist im FA Cup nur knapp einer riesigen Blamage entgangen. Das Team aus der Premier League musste sich auswärts beim Viertligisten Exeter City mit einem 2:2 begnügen und zweimal einem Rückstand nachrennen. Der Ausgleich zum 2:2 Endstand gelang den Reds in der 73. Minute, zum Sieg reichte es aber nicht mehr.

    Weil es im FA Cup keine Verlängerung oder Elfmeterschiessen gibt, muss das Team von Trainer Jürgen Klopp, der fast eine komplette B-Elf auf den Platz schickte, zu einem Wiederholungsspiel antreten.

  • Ligue 1  

    Paris Saint-Germain gibt sich auch im Freitagsspiel der 20. Runde in der Ligue 1 keine Blösse und feiert den 17. Meisterschaftssieg mit 2:0 gegen Bastia.

    Für einmal blieb der schwedische Superstar Zlatan Ibrahimovic ohne Torerfolg. Für die Treffer zeichneten sich die Brasilianer Thiago Silva (29.) und Maxwell (39.) schon in der ersten Halbzeit verantwortlich.

    Der Vorsprung der noch ungeschlagenen Pariser auf den Tabellenzweiten Monaco beträgt bereits 22 Zähler. Bastia, das von den letzten fünf Spielen nur eines verloren hat, bleibt auf dem 16. Rang mit drei Zählern Vorsprung auf einen Abstiegsplatz.

    Rangliste: 1. Paris Saint-Germain 20/54 (50:9). 2. Monaco 19/32 (25:23). 3. Angers 19/31 (17:11). 4. Caen 19/30 (21:22). 5. Nice 19/29 (32:23). 6. Saint-Etienne 19/29 (22:22). 7. Rennes 19/27 (25:21). 8. Lorient 19/26 (27:26). 9. Lyon 19/26 (23:23). 10. Marseille 19/25 (28:21). 11. Lille 19/24 (15:13). 12. GFC Ajaccio 19/24 (20:22). 13. Nantes 19/24 (14:17). 14. Bordeaux 19/23 (23:28). 15. Montpellier 19/22 (22:25). 16. Bastia 20/22 (20:26). 17. Reims 19/21 (19:24). 18. Guingamp 19/19 (17:27). 19. Toulouse 19/17 (21:33). 20. Troyes 19/8 (10:35).

  • FC Basel  

    Das 18-jährige Stürmertalent Albian Ajeti verlässt den FC Basel per sofort und wechselt in die Bundesliga zum FC Augsburg. Ajeti unterschreibt dort einen Viereinhalbjahresvertrag bis zum 30. Juni 2020. Der Schweizer U21-Nationalspieler, der aus dem Nachwuchs des FCB stammt, unterschrieb im Juli 2013 zeitgleich mit seinem Zwillingsbruder Adonis Ajeti seinen ersten Profivertrag beim FCB über drei Jahre.

    Morgen Samstag reist Ajeti mit dem Bundesliga-Zwölften ins Trainingslager nach Marbella und trifft dort eine Woche später in einem Testspiel auf den Leader der Super League, der sich ebenfalls in Spanien auf die Rückrunde vorbereitet.

  • Elneny  

    Der Transfer von Mohamed Elneny von Schweizer Meister Basel zu Arsenal in die englische Premier League zieht sich in die Länge. Noch sind nicht alle Details geregelt.

    Die Verpflichtung Elnenys sei «etwas kompliziert», liess Arsenals Trainer Arsène Wenger in London verlauten. Er hoffe aber, dass in zwei, drei Tagen der Transfer des 23-jährigen Ägypters abgeschlossen werden könne, so der Elsässer.

  • Tod von Steve Gohouri  

    Neue Details im Fall des toten Steve Gohouri: Am 31. Dezember fand die Polizei die Leiche des früheren YB- und Gladbach-Profis im Rhein in der Nähe von Krefeld. Nun zitieren deutsche Medien wie «Die Welt» einen Freund des Fussballers: «Er hatte getankt, wie immer halt.» Gohouri sei betrunken gewesen und in den Fluss gestürzt. Er habe panische Angst vor Wasser gehabt. Einen Suizid schliesst das Umfeld des 34-Jährigen aus.

    Gohouri hatte am 11. Dezember noch an der Weihnachtsfeier seines Clubs TSV Steinbach teilgenommen und war anschliessend spurlos verschwunden. Nach der Feier soll er sich in Düsseldorf betrunken haben.

  • Platini greift Blatter an  

    Michel Platini macht den ebenfalls gesperrten Joseph Blatter für seine verhinderte Karriere als möglicher Fifa-Präsident verantwortlich. «Alles ist von Blatter ausgegangen. Er wollte mich erledigen», sagte der für acht Jahre aus allen Funktionen im Fussball verbannte Platini der Sportzeitung «L'Equipe». «Er hat oft gesagt, dass ich sein letzter Skalp wäre. Aber er ist zur gleichen Zeit gestürzt wie ich», sagte der Franzose weiter. Platini hatte am Donnerstag seinen endgültigen Rückzug aus dem Rennen um den Chef-Posten beim Weltverband erklärt. (sda)

  • Hattrick für Manuel Neuer  

    Bayern-Torhüter Manuel Neuer wird zum dritten Mal in Folge zum Welttorhüter gewählt. Der 29-Jährige setzt sich gegen Gianluigi Buffon und Barcelonas Claudio Bravo durch.

    Zum «Team of the Year» der Uefa gehören ausserdem David Alaba (FC Bayern München), Sergio Ramos (Real Madrid), Dani Alves (FC Barcelona), Gerard Piqué (Barcelona), Andrés Iniesta (Barcelona), Paul Pogba (Juventus), James Rodríguez (Madrid), Lionel Messi (Barcelona), Neymar (Barcelona), Cristiano Ronaldo (Madrid).

    Ricardo Rodriguez (VfL Wolfsburg) war als einziger Schweizer nominiert.

  • Afrikas «Fussballer des Jahres»  

    Pierre-Emerick Aubameyang wird erstmals zu Afrikas «Fussballer des Jahres» gewählt. Der Stürmer von Borussia Dortmunds setzte sich gegen den Ivorer Yaya Touré (Manchester City) und den Ghanaer Andre Ayew (Swansea City) durch. Der 26-jährige Gabuner erhielt mit 143 Punkten sieben mehr als Touré, Ayew kam auf 112 Punkte.

    Der «Fussballer des Jahres» wird von den Nationaltrainern der afrikanischen Länder gewählt. In den letzten vier Jahren wurde die Ehre jeweils Yaya Touré zuteil. Wegen der Ehrung wird Aubameyang verspätet ins Trainingslager der Dortmunder nach Dubai reisen. Er führt nach der Vorrunde der Bundesliga mit 18 Treffern die Torschützenliste an.

  • WM 2030  

    Uruguay und Argentinien wollen sich gemeinsam um die Ausrichtung der Fussball-Weltmeisterschaft 2030 bewerben. Es gebe keine bessere Gelegenheit, die bilateralen Beziehungen zu stärken, erklärten die Präsidenten beider Länder aus Anlass eines Besuchs des neuen argentinischen Staatschefs Mauricio Macri am Donnerstag bei seinem Kollegen Tabaré Vázquez im Nachbarland Uruguay. 2030 wird der hundertste Jahrestag der ersten Fussball-WM überhaupt gefeiert. Damals gewann Gastgeber Uruguay den Titel nach einem Finalsieg über den Rivalen aus Argentinien. Macri gilt ebenso wie sein uruguayischer Kollege Vázquez als fussballverrückt. Beide Staatschefs standen früher an der Spitze eines Erstligaklubs in ihren Heimatländern.

    Die nächste WM findet 2018 in Russland statt, vier Jahre später wird der Weltmeister in Katar ermittelt. Beide Vergaben wurden von Korruptionsvorwürfen überschattet. In Südamerika fand zuletzt 2014 eine WM statt. Das Turnier in Brasilien war das erste auf dem Kontinent seit der Weltmeisterschaft 1978 in Argentinien.

  • Fifa-Krise  

    Der Sitz des südamerikanischen Fussballverbands Conmebol wurde von der paraguayischen Staatsanwaltschaft auf Anforderung der US-Justiz durchsucht. Es werde im Rahmen des Fifa-Korruptionsskandals nach Dokumenten über die Vergabe von Vermarktungsrechten gefahndet, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit.

    Es gehe bei den Ermittlungen in Asunción nach US-Recht um mutmassliche Geldwäsche, Konspiration und internationale Unterstützung des organisierten Verbrechens.

    Der damalige Conmebol-Vorsitzende Juan Ángel Napout wurde Anfang Dezember in der Schweiz festgenommen und in die USA ausgeliefert. Auch gegen seine Vorgänger Eugenio Figueiredo und Nicolás Leoz wird wegen Korruptionsverdachts ermittelt.

    Die US-Justiz wirft den ehemaligen Conmebol-Funktionären vor, beim Verkauf von Marketingrechten an Sportvermarktungsfirmen im Zusammenhang mit der Austragung von regionalen Turnieren Bestechungsgelder in Millionenhöhe erhalten zu haben.

  • Super League  

    Keeper Mirko Salvi wechselt für die Rückrunde der Saison 2015/2016 leihweise zum FC Lugano. Das meldet der FC Basel in seinem Communiqué.

    Der 21-jährige Schweizer U21-Nationaltorhüter stiess 2009 von Yverdon zur Nachwuchsabteilung des FCB, ehe er in der Saison 2013/2014 ins Kader der 1. Mannschaft aufgenommen wurde. Im Sommer 2014 wurde Salvi für eine Saison an den Challenge League-Verein Biel ausgeliehen, damit er in der zweithöchsten Spielklasse Spielpraxis sammeln konnte. Basel verlängerte mit dem in Yverdon geborenen Torhüter den Vertrag im Januar 2015 vorzeitig bis 2017 mit einer Verlängerungs-Option bis 2018.

    Salvi bestritt mit der 1. Mannschaft des FCB zwei Partien – im letzten Gruppenspiel der Europa League in Posen ersetzte er den verletzten Torhüter Germano Vailati und ein paar Tage später kam er im Cup-Viertelfinal in Sitten zum Einsatz.

  • Super League  

    Der FC Thun tritt Lotem Zino (23) leihweise ab. Der Israeli wechselt vorerst bis zum Ende der Saison leihweise zu Hapoel Tel Aviv.

    Der 13-fache israelische Meister hat mit den Berner Oberländern eine Kaufoption vereinbart. Nach einem Kreuzbandriss während der Vorbereitung seines ersten Jahres in der Schweiz fand der Mittelfeldspieler den Tritt nicht mehr und kam seit seinem Super-League-Debüt im letzten August nur vereinzelt zum Einsatz.

  • Del Piero nach Mallorca?  

    Wie die Zeitung «Marca» berichtet, steht Alessandro Del Piero vor einem Engagement auf Mallorca: Der Weltmeister von 2006 soll beim lokalen Zweitligisten Sportdirektor werden. Hintergrund ist, dass Del Piero mit der früheren NBA-Grösse Seve Nash befreundet ist, der zusammen mit Geschäftspartnern vor wenigen Tagen die Aktienmehrheit am RCD Mallorca übernommen hatte. Der einstige Juventus-Star Del Piero hatte zuletzt in Australien sowie in Indien gespielt und 2014 seine Karriere beendet.

  • Fifa dementiert Panne  

    Diverse englische Medien berichteten zuletzt, dass die Fifa versehentlich auf seiner Webseite Lionel Messi bei den Männern und Celia Saric bei den Frauen als Gewinner des Ballon d'Or verkündet habe. Auf Twitter dementierte der Weltfussballverband nun, dass sich diese Panne ereignet habe und das erwähnte Dokument veröffentlicht wurde.


  • Super League  

    Die Zürcher Grasshoppers geben zwei wichtige Personalentscheide bekannt. Trainer Pierluigi Tami wird für seine erfolgreiche Arbeit mit einem Vertrag bis 2019 belohnt. Der GC-Coach hatte auch Anfragen aus der Bundesliga. Sein Vertrag wäre zum Ende der Saison ausgelaufen. Shani Tarashaj hingegen verlässt GC. Der 20-jährige Stürmer unterschrieb für viereinhalb Jahre beim Premier-League-Club Everton. Tarashaj, der in dieser Saison bereits acht Tore für die Zürcher geschossen hat, bleibt GC jedoch auf Leihbasis bis Ende Saison erhalten.


  • Wil rüstet weiter auf  

    Die Transferoffensive des FC Wil geht weiter: Nachdem der von türkischen Investoren übernommene Ostschweizer Challenge-League-Club bei Tabellenführer Lausanne Topskorer Jocelyn Roux abgeworben hatten, kommt vom FC Aarau dessen wertvollstes Talent. Stürmer und U-20-Nationalspieler Marvin Spielmann wechselt mit einem Vertrag bis 2020 nach Wil, über die Ablösesumme haben die Clubs Stillschweigen vereinbart. Die «Aargauer Zeitung» mutmasst eine Zahlung von 500'000 Franken.

  • Spanischer Cup  

    Der FC Barcelona gewinnt das Hinspiel im Cup-Achtelfinal gegen den Stadtrivalen Espanyol daheim mit 4:1. Überragend ist einmal mehr Lionel Messi.

    Der Argentinier brillierte mit zwei Toren und zwei Assists. Die bereits im Sommer verpflichteten Arda Turan und Aleix Vidal kamen nach dem Ablauf der Transfersperre gegen den FC Barcelona zu ihren ersten Teileinsätzen für den spanischen Meister.

    Espanyol Barcelona, das durch den Ex-Basler Felipe Caicedo in Führung gegangen war und die Partie nach zwei Platzverweisen zu neunt beendete, empfängt den grossen Nachbarn am kommenden Mittwoch zum Rückspiel.

  • Englischer Liga-Cup  

    Everton, das seit über 20 Jahren auf einen Titel wartet, gewinnt das Hinspiel im englischen Ligacup-Halbfinal gegen Manchester City daheim mit 2:1.

    Der argentinische Verteidiger Ramiro Funes Mori brachte die Liverpooler kurz vor der Pause 1:0 in Führung. Auf den Ausgleich von Jesus Navas (76.) reagierten die Gastgeber zwei Minuten später durch den Siegtreffer des Belgiers Romelu Lukaku.

    Das Rückspiel findet am 27. Januar statt. Der Sieger des Duells zwischen Everton und Manchester City spielt im Ligacup-Final entweder gegen Liverpool oder Xherdan Shaqiris Stoke City.

    England. Ligacup. Halbfinals. Hinspiel. Mittwoch: Everton - Manchester City 2:1 (1:0). - Rückspiele: Liverpool - Stoke City (26. Januar), Manchester City - Everton (27. Januar).

  • Super League  

    Der FC Zürich meldet einen Transfer: Der 29-jährige und 1,91 Meter grosse argentinische Innenverteidiger Leonardo Sanchez hat heute bis 30. Juni 2017 plus Option für ein weiteres Jahr beim Super-League-Club unterschrieben. Er wechselt vom argentinischen Verein Unión Santa Fé, wo er Captain war, nach Zürich. Sanchez soll die Defensive der Mannschaft weiter stabilisieren und dank seiner Erfahrung überdies eine wichtige Leaderfunktion übernehmen, wie der FCZ in seinem Communiqué schreibt.

  • Auslieferung Fifa-Funktionär  

    Alfredo Hawit wird an die USA ausgeliefert. Der FIFA-Vizepräsident und Präsident des Nord- und Zentralamerikanischen und Karibischen Fussballverbands hat seiner Auslieferung zugestimmt. Das teilte das Bundesamt für Justiz am Mittwoch mit.

  • Bundesliga  

    Mit drei Toren und sechs Assist ist Haris Seferovic der Top von Eintracht Frankfurt. Der Schweizer Nationalspieler besitzt zwar noch einen Vertrag bis 2017, es kursieren aber Gerüchte, wonach der Stürmer den Club bereits im Sommer verlassen könnte. Das könnte auch im Interesse Frankfurts sein. 2017 könnte Seferovic ablösefrei wechseln. Auf die Frage nach seiner Zukunft habe der 23-Jährige «schmallippig» reagiert, findet der «Kicker». Seferovic: «Ich mache mein Spiel bis zum Sommer und dann gucken wir mal.»

  • Premier League  


  • Super League  

    Der FC St. Gallen und der 27-jährige Brasilianer Everton gehen ab sofort getrennte Wege. Der bis Sommer 2017 laufende Vertrag wird in gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst. Der Mittelfeldspieler, der im Sommer 2014 vom FC Lugano in die Ostschweiz wechselte, zieht es zum serbischen Meister Partizan Belgrad.

    «Wir wollten mit einem deutlich verbesserten Angebot den Vertrag vorzeitig bis 2019 verlängern, konnten mit dem Angebot von Belgrad aber nicht mithalten», erklärte Sportchef Christian Stübi in einer Medienmitteilung. Der Tabellen-Fünfte der Super League schaut sich nun nach einem Ersatz um, der zur Spielphilosophie von Trainer Joe Zinnbauer passt.

  • Flüchtling im Training  

    Der Hamburger SV hatte die letzten Tage einen besonderen Trainingsgast: Bakery Jatta aus Gambia. Vergangenen Sommer flüchtete der 17-Jährige aus Gambia nach Deutschland. In seiner Heimat spielte der Flüchtling nur auf der Strasse und in der Schule Fussball – und nun winkt ihm gar ein Vertrag! Trainer Bruno Labbadia war angetan vom talentierten Flügelspieler: «Der Junge hat seine Sache sehr ordentlich gemacht, einen guten Eindruck hinterlassen.» Ein Gespräch mit Club-Boss Dietmar Beiersdorfer soll es gemäss der «Bild» auch schon gegeben haben.


  • Bundesliga  

    Nachdem sich bereits Edelreservist Nicklas Bendtner über seine Situation beim Vize-Meister und Cup-Sieger beklagte, berichtet nun die «Bild», dass auch Bas Dost unzufrieden sei. Er vermisse das Vertrauen von Trainer Dieter Hecking.

  • Dzemaili im Spital  

    Sorgen um Blerim Dzemaili: Nachdem der Schweizer Nationalspieler in der ersten Halbzeit des Stadtderbys zwischen seines CFC Genoa und Rivale Sampdoria Genua einen Ball an den Kopf erhalten hatte, blieb er erst benommen liegen, konnte den Platz für die Halbzeitpause aber auf eigenen Füssen verlassen. In der Kabine verlor er schliesslich gar das Bewusstsein und wurde daraufhin ins Spital gebracht. Die Untersuchung ergab eine leichte Gehirnerschütterung. Dzemaili rechnet damit, sehr bald wieder in den Trainingsbetrieb einzusteigen.

  • Stoke Citys Hoffnungen schwinden  

    Der Weg in den Ligacup-Final wird für Xherdan Shaqiri und Stoke City ein steiniger. Die «Potters» verloren das Hinspiel gegen Liverpool im heimischen Britannia-Stadion mit 0:1. Shaqiri spielte 83 Minuten, ehe er durch Peter Crouch ersetzt wurde.

    Das einzige Tor der Partie schoss der eingewechselte Jordon Ibe in der 37. Minute. Dass der englische Junioren-Internationale zu diesem Zeitpunkt auf dem Platz stand, konnte Liverpool-Trainer Jürgen Klopp nicht gefallen: Sowohl Spielmacher Philippe Coutinho (18.) wie auch Verteidiger Dejan Lovren (34.) humpelten vor der Pause mit Muskelverletzungen vom Feld. Das Liverpool-Lazarett ist mit Patienten wie Sturridge, Skrtel, Henderson oder Origi bereits prominent besetzt.

    Die «Reds» dominierten die erste Halbzeit, Stoke kam nach der Pause auf, schaffte es aber nicht, die Gäste-Verteidigung um Kolo Touré und Lucas ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Das Rückspiel an der Anfield Road findet am 26. Januar statt.

  • Schalke holt Belhanda  

    Schalke hat von Dynamo Kiew den offensiven Mittelfeldspieler Younes Belhanda (25) leihweise bis Ende Saison verpflichtet. Der in Frankreich aufgewachsene marokkanische Internationale spielte seit zweieinhalb Jahren beim ukrainischen Meister. In dieser Saison kam er nicht mehr regelmässig zum Einsatz. In der Champions League zum Beispiel spielte er bloss 32 Minuten.

  • Boateng kehrt zur AC Milan zurück  

    Die AC Milan bestätigte die bereits im Dezember angekündigte Rückkehr von Kevin-Prince Boateng, dessen Vertrag bei Schalke 04 vor einem Monat aufgelöst worden war. Boateng unterzeichnete in Mailand einen bis Saisonende laufenden Vertrag. Für Milan hatte er schon zwischen 2010 und 2013 gespielt und 2011 den Meistertitel gewonnen.

  • Gaëlle Thalmann zur Fiorentina  

    Die Schweizer Nationaltorhüterin Gaëlle Thalmann (29) verlässt nach sechs Monaten den FC Basel, kehrt nach Italien zurück und wechselt zur Fiorentina. Die Freiburgerin hatte bereits zwischen 2012 und 2014 in Italien gespielt und mit dem sardischen Klub Torres den Titel gewonnen (2013). Danach war sie eine Saison in der Bundesliga beim MSV Duisburg engagiert.

  • FSV Mainz  

    Der Schweizer Bundesliga-Trainer Martin Schmidt will den Spielern vom FSV Mainz während der Winterpause seine Heimat näher bringen. Um das Wallis von der schönsten Seite zur erleben, liess Schmidt die Mannschaft im Schnee wandern. Das spezielle Teambuildung gipfelte in einem Zeltlager auf der Belalp auf 2700 Metern über Meer.


  • Transfer  

    Der FC St. Gallen nimmt den Franzosen Florent Hanin (25) bis Sommer 2017 unter Vertrag. Der Linksverteidiger spielte schon in Frankreich, Portugal, Griechenland, Belgien und zuletzt in Norwegen für den Meisterschafts-Zweiten Strömsgodset IF.


  • Serie A  

    Der Schweizer Aussenverteidiger Fabio Daprelà (24) hat seinen Vertrag bei Palermo per sofort aufgelöst und wechselt wohl innerhalb der Serie A zum Aufsteiger Carpi.

    Anfang Dezember war Daprelà bei Palermo zusammen mit den Mitspielern Enzo Maresca und Luca Rigoni für Einsätze ausgemustert worden. Die drei Spieler hatten als Sündenböcke für das blamable Cup-Out beim Drittligisten Alessandria herhalten müssen. Bei Carpi würde Daprelà neuer Teamkollege von Landsmann und Mittelfeldspieler Matteo Fedele.

  • FC Basel  

    Der FC Basel hat den Vertrag mit Innenverteidiger Marek Suchy (27) vorzeitig um zwei Jahre bis Sommer 2019 verlängert. Der tschechische Internationale spielt seit Januar 2014 beim Schweizer Meister.

  • Super League  

    Das heutige YB-Training fand ohne Mittelfeldspieler Renato Steffen statt. Der 24-Jährige absolvierte ein Individual-Training. Bei Steffen deutet viel auf einen Transfer hin.

  • Bundesliga  

    Der 1. FSV Mainz ist mit den SBB unterwegs. Mit dem Zug geht es ins Wallis, der Heimat von Trainer Martin Schmidt. Drei Tage verbringen Fabian Frei und Co. in der Schweiz, ehe es ins Trainingslager nach Marbella geht. Wohl kaum mit dem Zug.


  • Premier League  

    Chelsea und Tottenham streiten sich um das Wembley-Stadion. Weshalb? Chelsea baut die Stamford Bridge um und sucht zwischen 2017 und 2020 Unterschlupf.

    Tottenham baut sich neben der White Hart Lane eine neue Heimstätte und sucht für 2017/18 eine Alternative. Beide würden am liebsten im englischen Nationalstadion spielen. Auch eine Option: Dass während der Saison 2017/18 zwei Premier-League-Vertreter im Wembley Platz finden.


  • Challenge League  

    Der Challenge-League-Leader Lausanne-Sport verpflichtet bis Sommer 2017 den Nordkoreaner Kwang Ryong Pak (23).

    Der Stürmer spielte in der Schweiz schon für Basel, Bellinzona, Vaduz und im letzten Halbjahr für Biel (4 Tore in 17 Partien). Lausanne hatte kurz vor Weihnachten seinen Topskorer Jocelyn Roux an den Ligakonkurrenten Wil verloren.

  • «Kicker»-Wahl  

    Granit Xhaka wurde vom Magazin «kicker» als drittbester defensiver Mittelfeldspieler der deutschen Bundesliga eingestuft.

    Dem Schweizer Internationalen von Borussia Mönchengladbach wird im entsprechenden Ranking nach der Hinrunde wie den beiden vor ihm klassierten Xabi Alonso (Bayern München) und Kevin Kampl (Leverkusen) «internationale Klasse» bescheinigt. In die höchste Kategorie («Weltklasse») schaffte es kein Bundesliga-Spieler auf dieser Position.

  • Ligue 1  

    Xherdan Shaqiris Teamkollege Marko Arnautovic steht bei Paris Saint-Germain hoch im Kurs. Der Österreicher spielt mit Stoke City eine starke Saison und steht aktuell bei sieben Toren und drei Assists. Bei PSG könnte er Zlatan Ibrahimovic beerben, dessen Vertrag im Sommer ausläuft. (als)

  • Premier League  

    Leicester City muss rund zehn Tage auf Stürmer Jamie Vardy verzichten. Der Teamkollege von Gökhan Inler muss sich einer kleinen Adduktoren-Operation unterziehen. Vardy liegt zusammen mit Romelu Lukaku mit 15 Treffern an der Spitze der Torschützenliste der Premier League.

  • Bundesliga  

    Der VfB Stuttgart steht vor der Verpflichtung von Weltmeister Kevin Grosskreutz (Galatasaray Istanbul) und dem ukrainischen Internationalen Artem Krawets (Dynamo Kiew). Der Mittelfeldspieler und der Stürmer haben nach Angaben des Tabellen-15. der Bundesliga bereits den Medizincheck absolviert, die letzten Transfermodalitäten müssen aber noch geklärt werden.

  • Griechenland  

    Olympiakos Piräus mit dem Schweizer Internationalen Pajtim Kasami (r.) stellte in der 16. Runde der griechischen Meisterschaft mit dem 3:1 gegen Panionios einen Klubrekord ein.

    Der Titelverteidiger gewann bislang alle 16 Saisonspiele und egalisierte damit die in der Saison 2005/06 unter dem norwegischen Trainer Trond Sollied aufgestellte Siegesserie. Olympiakos liegt in der Tabelle bereits 18 Punkte vor dem ersten Verfolger AEK Athen.

  • Rodriduez  

    Der ehemalige Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld hat in der «Sonntags Zeitung» seine Weltauswahl präsentiert. Als einziger Schweizer unter Stars wie Manuel Neuer, Andres Iniesta, Lionel Messi oder Cristiano Ronaldo stellt der Lörracher Ricardo Rodriguez in die aktuell besten Elf auf der Welt. «Rodriguez hat aus seinen Möglichkeiten extrem viel gemacht. Er macht mehr mit seiner Schlauheit, Spielintelligenz und Ruhe – da ist er fantastisch», sagt der 66-Jährige im Interview.

  • Ex-YB-Spieler tot  

    Der ehemalige YB-Defensivspieler Steven Lohoré Gohouri, kurz Steve Gohouri, ist tot. Die Düsseldorfer Polizei bestätigte, der 34-jährige ivoirisch-französische Doppelbürger sei am 31. Dezember leblos im Rhein bei Krefeld gefunden worden. Die Leiche konnte eindeutig identifiziert werden. Eine Obduktion ergab demnach keine Hinweise auf Gewalteinwirkung Dritter.

    Bereits am 12. Dezember hatte die Familie Gohouris den Fussballer in seinem Wohnort Düsseldorf als vermisst gemeldet. Er hatte zuletzt noch einen Vertrag beim Regionalligisten TSV Steinbach unterzeichnet und verschwand kurz danach. 2005 und 2006 hatte Gohouri bei den Berner Young Boys gespielt. Dort gelang ihm auch der internationale Durchbruch. Danach wechselte er zu Borussia Mönchengladbach, dann in die Premier League zu Wigan und 2012 zu Maccabi Tel Aviv.

    Bild: Der zweifache YB Torschütze Steve Gohouri applaudiert dem Publikum nach dem Spiel gegen den FC Sion. (13. August 2006, Keystone, Edi Engeler)

  • Premier League  

    Der zuletzt erfolglose Trainer des grossen Manchester United, Louis van Gaal, könnte noch einmal Rückendeckung von den Clubverantwortlichen – und viel Geld für Zukäufe – erhalten. Das berichten mehrere britische Zeitungen. Demnach ist van Gaal unter anderem am «neuen Christiano Ronaldo» namens Goncalo Guedes interessiert. Der 19-jährige ist zurzeit bei Benfica Lissabon unter Vertrag.

    Bild: Guedes (r.) verfolgt von Lukas Podolski im Spiel gegen Galatasaray Istanbul. (3. November 2015, AP Photo, Armando Franca)

  • FC Basel  

    Der FC Basel reagiert vorzeitig auf den wohl bevorstehenden Abgang von Mohamed Elneny. Der Super-League-Leader verpflichtet den schwedischen Jung-Internationalen Alexander Fransson. Der zentrale Mittelfeldspieler Alexander Fransson wechselt per sofort vom schwedischen Meister IFK Norrköping zum FC Basel. Der 21-jährige Schwede, der in der laufenden Saison in 29 Einsätzen 5 Tore erzielte, unterschrieb beim Schweizer Meister einen Vertrag bis Juni 2020.




    Bevor der bisherige U21-Nationalspieler Mitte Januar ins FCB-Trainingslager einrücken wird, bestreitet er seine ersten Trainings mit dem schwedischen A-Nationalteam.

    Elnenys Wechsel hängt noch an Dokumenten

    Damit verdichten sich die Anzeichen, dass Mohamed Elneny vor dem Absprung vom FCB Richtung London steht. Der Ägypter, der auf der selben Position beheimatet ist wie Fransson, sowie Basel und Arsenal sind sich gemäss der «Basler Zeitung» seit einigen Tagen einig, auch die medizinischen Tests hat Elneny inzwischen bestanden. Fehlende Dokumente aus Ägypten sowie strengere Richtlinien in England bei Transfers von Nicht-EU-Söldnern verhindern derzeit noch den Vollzug.

    Die Ablöse für den 23-jährigen Mittelfeldspieler beläuft sich gemäss dem Artikel auf mehr als zwölf Millionen Franken.

  • Premier League  

    Mohamed Elneny (l.) hat den obligaten Medizincheck bei Arsenal absolviert. Gemäss dem «Guardian» soll dieser am letzten Tag des Jahres 2015 erfolgt sein. Da das Winter-Transferfenster mittlerweile offen ist und auch die persönlichen Vertragsdetails geklärt sein sollen, wird der Wechsel demnächst offiziell sein.

    Bereits seit vergangener Woche gilt der Wechsel des 23-jährigen Ägypters nach London als fix. Der FC Basel soll rund 10 Millionen Franken Ablöse kassieren.

  • Bundesliga  

    Wie der «Guardian» schreibt, hat Manchester City Schalke 04 40 Millionen Euro für Senkrechtstarter Leroy Sané (r.) geboten. Horst Heldt teilt nun mit, Sané sei «unverkäuflich». Darüber hinaus zweifelt der Manager des Bundesliga-Clubs gegenüber der «Bild» an der Kaufkraft der Citizens. «Unabhängig davon, dass wir nicht verkaufen wollen und Leroy nicht wechseln will – so viel Geld hat selbstManchester City nicht.»

  • Ligue 1  

    Stephan El Shaarawy (l.) droht den Rest der Saison auf der Ersatzbank zu verbringen. Der Offensivspieler wurde im Sommer von Milan für ein Jahr an Monaco ausgeliehen und hat in bisher 24 Spielen drei Tore erzielt. Zu wenig aus der Sicht der Monegassen. Und da Monaco El Shaarawy nach einem 25. Einsatz fix verpflichten (also kaufen) müsste, könnte der 23-Jährige im neuen Jahr nicht mehr im Fürstentum auflaufen. Gemäss «Gazzetta dello Sport» soll die AS Roma an einer Verpflichtung interessiert sein.

  • Primera Division  

    Der FC Valencia wartet unter dem neuen Trainer Gary Neville weiterhin auf den ersten Sieg in der Meisterschaft. An Silvester unterliegt der Tabellenvierte der letzten Saison Villarreal 0:1.

    Das einzige Tor im "El Madrigal" schoss Bruno Soriano, der in der 64. Minute mit Freistoss aus 20 Metern spektakulär ins Lattenkreuz traf. Villarreal stiess dank dem vierten Meisterschaftssieg in Folge in der Tabelle auf Platz 4 vor.

    Valencia wartet derweil weiterhin auf den ersten Sieg unter Neville in der Primera Division. Nach nur drei Punkten aus vier Spielen unter dem Engländer liegt Valencia in der Tabelle mit 22 Zählern nur auf Rang 10.

  • Premier League  

    Der FC Liverpool hat in der Premier League den zweiten Sieg in Folge gefeiert. Das Team von Jürgen Klopp siegte beim Tabellenvorletzten Sunderland 1:0 und kletterte in der Tabelle auf Rang 7, punktgleich mit Manchester United.

    Das entscheidende Tor der Partie erzielte Christian Benteke wenige Sekunden nach Wiederanpfiff. Der Belgier hatte bereits beim Sieg gegen Leicester City am Boxing Day den einzigen Treffer erzielt.

  • Super League  

    Der FC Basel engagiert für die nächsten dreieinhalb Jahre mit Option auf eine weitere Saison den 18-jährigen Offensivspieler Dereck Kutesa von Servette.

    Kutesa wird im Januar die Vorbereitung für die Rückrunde mit dem Super-League-Leader absolvieren, ehe er wieder bis Ende Saison an seinem Stammclub Servette, dem Zweiten der Promotion League, ausgeliehen wird. Am 1. Juli 2016 stösst der Schweizer U19-Internationale definitiv zum Schweizer Meister.

  • Platini widersetzt sich  

    Michel Platini besucht trotz seiner Sperre für alle mit Fussball in Verbindung stehenden Aktivitäten am Sonntag die «Globe Soccer Awards» in Dubai und muss mit weiterem Ungemach rechnen. Die Untersuchungskammer der Ethikkommission des Weltverbandes (Fifa) könnte sich nun neuerlich mit gesperrtem Uefa-Präsidenten befassen. Eine offizielle Stellungnahme gibt es aber vorerst nicht.

    Der 60-jährige Platini war am 21. Dezember von der Fifa-Ethikkommission genauso wie Fifa-Chef Sepp Blatter für acht Jahre gesperrt worden. Die Juristen werteten die von Blatter bewilligte Zahlung von zwei Millionen Schweizer Franken an Platini aus dem Jahr 2011 als Verstoss gegen die Fifa-Ethikregeln. Beide Topfunktionäre bestreiten dies, kündigten Einsprüche gegen das Urteil an und wollen vor den Internationalen Sportgerichtshof (CAS) ziehen.

  • Fifa-Krise  

    Der venezolanische FifaFunktionär Rafael Esquivel bleibt bis zu seiner Auslieferung an die USA in Haft. Das Bundesgericht ist auf eine Beschwerde im Zusammenhang mit seinem Haftentlassungsgesuch nicht eingetreten.

    Der Zugang zum Bundesgericht ist im Bereich der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen begrenzt. So muss sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellen oder es muss ein besonders bedeutender Fall vorliegen.

    Wie das Bundesgericht in seinem heute publizierten Urteil festhält, liegt im Fall von Esquivel weder das eine noch das andere vor. Es bestätigte die Feststellung des Bundesstrafgerichts, dass bei Esquivel von einer hohen Fluchtgefahr auszugehen sei.

    Der spanisch-venezolanische Doppelbürger Rafael Esquivel wurde am 27. Mai zusammen mit weiteren sechs Fifa-Funktionären in Zürich festgenommen. Ende September bewilligte das Bundesamt für Justiz (BJ) seine Auslieferung an die USA.

  • Ronaldo  

    Zuletzt kamen Gerüchte auf, der 30-jährige Stürmerstar von Real Madrid, Christiano Ronaldo, könnte vor dem Ende seiner Karriere noch zu Paris Saint-Germain oder zu Manchester United wechseln. Ballon-d'Or-Gewinner Ronaldo ist noch bis Juni 2018 bei den Königlichen unter Vertrag. Sein Agent, Jorge Mendes nennt Ronaldo den besten Spieler aller Zeiten. Auf «Sky News» erteilt er einem möglichen Wechsel für die Zeit nach 2018 bereits eine Absage: «Ich bin sicher, er wird die nächsten Jahre noch bei Real spielen und seine Karriere dort beenden», sagt Mendes. «Ronaldo ist glücklich in Madrid. Er wird seine Fussballschuhe mit 40 an den Nagel hängen.»

  • Challenge League  

    Der FC Winterthur stellt gut einen Monat nach der Entlassung von Trainer Jürgen Seeberger den 42-jährigen Sven Christ (r.) als Nachfolger vor.

    Christ hatte in der vergangenen Saison bis im März den FC Aarau betreut. Der ehemalige Verteidiger war beim späteren Absteiger nach einer Serie von 14 Spielen ohne Sieg durch Raimondo Ponte ersetzt worden.

    Die beiden Nachwuchscoaches Umberto Romano und Dario Zuffi, die die 1. Mannschaft ad interim geführt hatten, kehren zurück auf ihre alten Posten, auch weil sie nicht über die nötigen Lizenzen verfügen. Sie führten das Challenge-League-Team vor der Winterpause zu zwei Siegen und entschärften damit die Tabellensituation der Zürcher mit einem Sprung vom zweitletzten auf den dritten Platz.

  • Real und ManUnited sind heiss auf Rodriquez  

    Die Gerüchteküche um Nati-Spieler Ricardo Rodriguez brodelt: Bereits im Sommer hatte Real Madrid sein Interesse am Abwehrspieler kund getan. Nun soll auch Manchester United am 23-jährigen Schweizer mit chilenischen und spanischen Wurzeln interessiert sein, schreibt «Daily Express».

    Klar ist: Der Schweizer dürfte an einem Wechsel nicht abgeneigt sein. Schon im Sommer sagte er: «Jeder würde zu Real gehen.»

  • Murg bald bei YB?  

    Thomas Murg (21), österreichischer U21-Internationaler, soll in den nächsten Tagen bei YB unterschreiben und die Nachfolge von Steffen antreten. Der rechte Mittelfeldspieler erzielte in der aktuellen Saison (13 Spiele) 5 Tore für den SV Ried und hat bis 2018 Vertrag beim österreichischen Bundesligisten.

  • Hannover 96 mit Schaaf  

    Thomas Schaaf (im Bild) ist neuer Trainer des Fussball-Bundesligisten Hannover 96. Der 54-Jährige tritt die Nachfolge von Michael Frontzeck an, der zwei Tage nach dem Ende der Hinrunde zurückgetreten war. Der langjährige Coach von Werder Bremen erhält in Hannover einen Vertrag bis 2017. «Seine Vita und seine Erfahrung sprechen für sich», sagte Sport-Geschäftsführer Martin Bader in einer Mitteilung: «Er hat jahrzehntelang erfolgreich in der Bundesliga gearbeitet.»

    Auf Schaaf wartet in Hannover eine schwierige Aufgabe. Nach der schlechtesten Hinrunde seit dem Wiederaufstieg steht der niedersächsische Bundesligist auf dem vorletzten Tabellenplatz. Der in der Vorsaison fünf Tage vor Saisonende geholte Frontzeck hatte den Klassenverbleib geschafft, aber in 17 Spielen der neuen Serie nur 14 Punkte geholt. «Die Schwere der Aufgabe ist mir bewusst», sagte Schaaf. (SI)

  • Fussballer erschossen  

    Früherer Fussballprofi Pacheco erschossen

    Der frühere Fussballnationalspieler Alfredo Alberto Pacheco ist in seiner Heimat El Salvador an einer Tankstelle erschossen worden. Die tödliche Tat ereignete sich laut Angaben des Generalstaatsanwaltes und der Polizei am Sonntagmorgen in dem Ort Santa Ana westlich der Hauptstadt San Salvador. Demnach streckten den Ex-Fussballprofi Unbekannte nieder, als sie aus wenigen Metern Entfernung aus einem Auto heraus auf ihn feuerten. Zwei Freunde, die mit Pacheco unterwegs gewesen seien, hätten verletzt überlebt. Ein Motiv für den Mord nannte die Polizei nicht.

    Pacheco war einer der Nationalspieler El Salvadors, die 2013 wegen Spielbetrugs lebenslang vom Fussballverband des zentralamerikanischen Landes gesperrt worden waren. Der Abwehrspieler war für die Mannschaften FAS, Metapan, Aguila und New York Red Bulls aktiv und lief mehr als 80 Mal für die salvadorianische Nationalmannschaft auf. (AP)

  • Djourous Treuebekenntnis  

    Im Sommer läuft der Vertrag von Johann Djourou beim HSV aus. Vor wenigen Tagen berichtete der «Corriere dello Sport», Lazio Rom habe starkes Interesse am Innenverteidiger. Wie Djourou nun gegenüber der «Hamburger Morgenpost» sagt, strebt der 28-Jährige eine Vertragsverlängerung in Hamburg an. «Sportlich fühle ich mich sehr wohl. Ich kann mir gut vorstellen, noch lange hierzubleiben, wenn es denn gewünscht ist.»

  • Geldsegen in Portugal  

    Für die Rekordsumme von 457,5 Millionen Euro hat der FC Porto seine TV-Rechte an Portugal Telecom verkauft. Die Vereinbarung gilt ab Sommer 2018 für zehn Saisons. Auch die Werbetafeln im Estádio do Dragão, der Heimstätte des Clubs, gehören ab 2016 für sechseinhalb Jahre nun Portugal Telecom. Benfica Lissabon hatte seine Übertragungsrechte zuvor für zehn Jahre und 400 Millionen Euro an NOS, einen Konkurrenten von Portugal Telecom, abgetreten.

  • Derdiyok erzielt Tor in der Türkei  

    Eren Derdiyok trifft für Kasimpasa gegen Trabzonspor. Der Schweizer Stürmer verwertete in der 17. Minute einen Penalty zur 1:0-Führung für das Heimteam, das nach der Hälfte des Pensums auf Rang 3 liegt, am Sonntag aber noch auf Platz 5 zurückfallen könnte.

  • Stoke-Fans im Weltall  

    Astronaut Tim Peake bringt britische Fussballkultur in die Internationale Raumfahrtstation ISS. Peake ist Anhänger von Xerdan Shaqiris Club Stoke City – und lässt die Club-Fahne im Weltraum schweben.


  • Weihnachten bei Lewandowskis  




    Anna Lewandowski, die Frau von Stürmer-Star Robert Lewandowski, hat ein Bild des Paars mit ihrem Weihnachtsbaum auf Instagram veröffentlicht. Dazu wünscht sie nicht nur ein Weihnachtsfest, das von Wärme, Liebe, Freude und Güte erfüllt sei. Nein, die «magische festliche» Stimmung solle die Leser ihrer Botschaft das ganze Jahr über begleiten. Sie wünscht sich ausserdem, dass alle ihre Ziele erreichen und «natürlich»: Erfolgreiche Experimente mit gesunder Küche. Da kann man eigentlich nur noch hinzufügen: Amen und en Gute!

  • Guardiola an Man United interessiert  

    Vor allem englische Clubs buhlen weiterhin um Pep Guardiola, nachdem dieser bekannt gegeben hat, Bayern München Ende Saison zu verlassen. Zunächst schien Manchester City das Rennen zu machen – doch immer wieder kommt auch Stadtrivale Manchester United ins Spiel. Dort zittert Louis Van Gaal derzeit um seinen Job.

    Ein Freund Guardiolas soll jetzt dem britischen «Daily Star» gesagt haben: «Pep fand den Club schon immer faszinierend. Er mag Clubs mit grosser Tradition.» Manchester City sei ein ehrgeiziger Club – aber United könnte sich als attraktiveres Vorhaben herausstellen, sagte der Freund. Guardiola sei zudem gut mit United-Legende Sir Alex Ferguson befreundet, schreibt die britische Zeitung weiter.

  • Lyon entlässt Trainer  

    Olympique Lyon trennt sich nach einer sportlich schwachen Vorrunde von seinem Trainer Hubert Fournier. Ersetzt wird der 48-Jährige durch den bisherigen Assistenten Bruno Génésio. Die miserable Bilanz der letzten Wochen mit nur einem Punkt aus den letzten sechs Spielen der Ligue 1 sowie das schwache Abschneiden in der Champions League, in der Lyon als Gruppenletzter sang- und klanglos scheiterte, wurden Fournier zum Verhängnis. In der Meisterschaft belegt Lyon derzeit nur Platz 9.

    Die vorläufige Nachfolge bis Ende Saison tritt Bruno Génésio an. Der bisherige Assistent war früher als Spieler zehn Jahre für Lyon aktiv und gehört seit Jahren dem Trainerstab an. Laut der Zeitung «L'Equipe» hat Präsident Aulas die Fühler aber nach Lucien Favre ausgestreckt.

  • Neuer Teamkollege für Seferovic  

    Haris Seferovic erhält bei Eintracht Frankfurt einen neuen Teamkollegen. Der Bundesligist verpflichtet den mexikanischen Internationalen Marco Fabián. Der 26-jährige Offensivspieler einigte sich mit dem Tabellen-14. der Bundesliga auf einen Vertrag bis Juni 2019.

    Fabián war zuletzt von Deportivo Guadalajara an Cruz Azul ausgeliehen. Mit Mexiko gewann er 2012 in London Olympia-Gold. 2014 gehörte er an der Weltmeisterschaft in Brasilien zum Kader Mexikos.

  • Spieler kämpfen für Trainer Van Gaal  

    Manchester-United-Kapitän Wayne Rooney sichert seinem in die Kritik geratenen Trainer Louis van Gaal vor der entscheidenden Weihnachtsperiode volle Unterstützung zu.

    «Wir kämpfen für den Trainer und versuchen, die Ergebnisse einzufahren, um das umzudrehen», erklärte der Stürmerstar des englischen Rekordmeisters. Laut britischen Medienberichten droht Van Gaal nach zuletzt sechs sieglosen Spielen in Folge und dem Aus in der Champions-League-Gruppenphase die Entlassung. «Viele Leute sprechen über Dinge, von denen sie glauben, dass sie passieren», meinte Rooney. «Aber in Wirklichkeit wissen die Leute, die das schreiben, überhaupt nichts davon, was passiert.»

    Van Gaal selbst hatte am Mittwoch in seiner Pressekonferenz zu einem Rundumschlag gegen seine Kritiker ausgeholt und eine Entschuldigung für die unwürdige Berichterstattung eingefordert. Der holländische Starcoach betreut United seit dem eineinhalb Jahren. Sein Vertrag läuft bis 2017.

  • Grujic zu Liverpool?  

    Der FC Liverpool ist an Mittelfeldspieler Marko Grujic (19) von Roter Stern Belgrad interessiert. Der Wechsel des serbischen U20-Weltmeister von 2015 galt als sicher – bis sein Vater Djordje Grujic intervenierte. Gerüchten zufolge soll er den Reisepass seines Sohnes in Beschlag genommen und gegenüber der serbischen Boulevard-Zeitung «Blic» gesagt haben: «Seine Pässe sind bei mir, und ich sage, dass er nirgends hingehen wird.» Roter Stern hatte den Transfer zwar bereits als fix vermeldet, eine offizielle Stellungnahme aus Liverpool fehlt aber noch. Auf Instagram lieferte das umworbene Talent den Beweis, dass er wieder in Besitz der Reisedokumente ist. Grujic fliegt über die Weihnachtstage nach Montenegro.

    ???????????????????????? #montenegro #vacation

    Ein von @grujicmarko gepostetes Foto am


  • Ronaldo beim Basketball  

    Cristiano Ronaldo verbringt seine wohlverdienten Ferien in Florida. Nebst ausgiebigem Relaxen am Pool widmet sich der Real-Star auch dem Sport - wenn auch nur als Konsument. Der Portugiese war zu Gast beim NBA-Spiel der Miami Heat.


  • Neues City-Logo – Wenger kritisiert Guardiola  

    Bisher hat Manchester City ein Geheimnis um sein neues Logo gemacht. Nun ist das neue Wappen gemäss englischen Medienberichten schon vor der Präsentation am 26. Dezember durchgesickert: Auf der Internetseite des englischen Instituts für geistiges Eigentum hatte jemand das Logo schützen lassen.



    Guardiola wird den Club also mit dem neuen Logo übernehmen. Dass der Spanier seinen Entscheid, die Bayern zu verlassen, bereits mitgeteilt hat, hat ihm Kritik von Trainerkollege Arsène Wenger eingebracht. «Ich finde es nicht gut, dass Trainer so früh sagen, was sie machen werden. Es ist nicht unbedingt gut für ihre eigene Mannschaft und es nährt die Spekulationen über die Trainer, die gerade eine schlechte Phase haben», zitiert der «Focus» den Arsenal-Trainer.

  • Van Gaal droht Aus bei Manchester United  

    England fiebert dem Boxing Day entgegen - für Manchester Uniteds Trainer Louis van Gaal könnte der traditionelle Weihnachtsspieltag dagegen unerfreulich werden. Der Holländer ist angezählt.

    Englische Medien berichten übereinstimmend, dass der 64 Jahre alte Coach sich in den Partien am zweiten Feiertag in Stoke und zwei Tage später gegen den FC Chelsea keine Pleite erlauben darf.

    In José Mourinho steht ein möglicher Nachfolger parat, auch wenn dessen Berater Jorge Mendes Kontakt zu United in einem brasilianischen Medienbericht dementierte.

    Van Gaal muss in seinen Schicksalsspielen weiter auf Bastian Schweinsteiger verzichten. Der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft fällt wegen seiner 3-Spiele-Sperre weiter aus und ist erst am Montag beim Heimspiel gegen Chelsea wieder spielberechtigt.

  • Barcelona zieht wegen UEFA-Geldstrafe vor CAS  

    Der FC Barcelona wehrt sich vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS gegen eine Geldstrafe, weil Fans für die Unabhängigkeit Kataloniens demonstriert hatten.

    Die UEFA hatte zuletzt den Einspruch des Klub-Weltmeisters gegen die Strafe in Höhe von 40'000 Euro abgelehnt, nachdem Fans beim Champions-League-Heimspiel gegen Bayer Leverkusen im September katalanische Flaggen gezeigt hatten.

  • Luca Toni bekommt Kirchensteuer erstattet  

    Der Italiener Luca Toni bekommt von seinen Steuerberatern Kirchensteuern in Höhe von 1,25 Millionen erstattet, die er für seine Zeit bei Bayern München nachzahlen musste. Das Oberlandesgericht München gab Toni teilweise recht.

    Rund 450'000 Euro muss Toni selbst begleichen. Der ehemalige Internationale spielte von Juli 2007 bis Dezember 2010 beim Rekordmeister in München und hatte während dieser Zeit keine Kirchensteuern bezahlt.

  • Guardiolas Wechsel zu Manchester City ist fix  

    Der Wechsel von Bayern-Trainer Pep Guardiola zu Manchester City ist laut dem Fachmagazin «Kicker» fix. Drei Tage, nachdem Pep Guardiolas Abschied bei Bayern offiziell wurde, soll das neue Engagement des Katalanen schon fix sein. Guardiolas nächste Aufgabe liegt nach «Kicker»-Angaben auf der Insel bei Manchester City. Dies berichtet das Fachmagazin auf seiner Homepage.

    Der «Kicker» beruft sich auf «zuverlässige englischen Quellen». Guardiolas Vertrag beim FC Bayern läuft am 30. Juni 2016 aus, der 44-jährige Trainer hatte eine vorzeitige Verlängerung ausgeschlagen und wird nicht beim deutschen Rekordmeister bleiben. Neuer Trainer bei den Münchnern wird im Sommer der Italiener Carlo Ancelotti.

  • Wechselgerüchte  

    Der FC Basel könnte in der Winterpause seinen Mittelfeldspieler Mohamed Elneny verlieren. Laut Medienberichten steht der 23-jährige Ägypter vor einem Wechsel in die Premier League. Die englischen Zeitungen «Daily Mirror» und «Metro» berichteten am Dienstag vom Interesse Arsenals am defensiven Mittelfeldspieler des FC Basel, der starke Leistungen in der Vorrunde zeigte und in 28 Spielen 7 Treffer für den Schweizer Meister erzielte.

    Die beiden Vereine sollen sich über einen Wechsel von Elneny zum Tabellenzweiten der Premier League bereits einig sein. Laut der «Basler Zeitung» weilte Elnenys Berater am Dienstag für Verhandlungen in London. Die Ablösesumme soll rund acht bis zehn Millionen Franken betragen. Der Vertrag des Ägypters beim FCB läuft noch bis 2018.

  • Babyglück  

    Frohe Kunde für Nationalmannschaftsspieler Eren Derdiyok. Der 27-Jährige und seine Frau Kardelen erwarten ihr erstes Kind, wie der Stürmer auf Instagram verkündet. Dies tut er mit einem Bild von sich und einem Ball unter dem Trikot. Wann der Sprössling auf die Welt kommt, verriet Derdiyok nicht.

    ???????????????? @kardelen_derdiyok

    Ein von Eren Derdiyok (@derdiyok_eren) gepostetes Foto am



  • Premier League  

    Wird Gökhan Inler (l.) in der nächsten Transferperiode Leicester City verlassen? Gemäss skysports.com soll sich der Schweizer Internationale, der beim überraschenden Leader der Premier League nur die Ersatzrolle einnimmt, im Januar nach neuen Clubs umschauen. Der 31-jährige Captain der Schweizer Nationalmannschaft braucht unbedingt Spielpraxis, um seinen Platz im EM-Team für die Endrunde in Frankreich behalten zu können. Inler hat in dieser Saison unter seinem Trainer Claudio Ranieri gerade mal zwei Meisterschaftseinsätze für die Foxes bestritten.

  • Kamerun  

    Bernard Challandes zieht nach seinem kurzen Intermezzo in Armenien ein zweites Mandat als Nationalcoach in Betracht. Der frühere FCZ-Meistertrainer figuriert auf der Kandidatenliste von Kamerun.

    Seit der Freistellung von Volker Finke sondieren die Afrikaner im Hinblick auf die Gruppenphase der WM-Qualifikation den europäischen Markt. Die Vertragsverhandlungen mit dem vierfachen Afrika-Meister sind offenbar fortgeschritten.

    Challandes übernahm nach seiner Demission in Osteuropa, wo er knapp ein Jahr im Amt war, gelegentlich Scouting-Aufgaben beim FC Basel. In der Super League war der ehemalige Trainer der Schweizer U-21-Auswahl in diversen Clubs tätig, zuletzt 2013 ad interim bei den Young Boys.

  • Serie A  

    Kevin-Prince Boateng kehrt zur AC Milan zurück, ab Januar und vorerst bis Ende Saison. Der 28-Jährige wechselte 2013 für 10 Millionen Euro von Milan zu Schalke, war zuletzt aber auf Clubsuche, nachdem er seinen Vertrag (bis 2016) mit dem Bundesligisten aufgelöst hatte.

  • Granit Xhaka  

    Gladbachs Schweizer Granit Xhaka verpasst nach seiner Roten Karte am Sonntag gegen Darmstadt die nächsten drei Bundesliga-Spiele.

    Kapitän Granit Xhaka von Borussia Mönchengladbach ist nach seinem Tritt im Spiel gegen Darmstadt 98 für drei Spiele gesperrt worden. Dies urteilte das Sportgericht des Deutschen Fussball-Bundes (DFB).

    Der Schweizer Nationalspieler war nach der Tätlichkeit im Bundesliga-Spiel am Sonntag des Feldes verwiesen worden, nachdem er Peter Niemeyer von hinten getroffen hatte. Es war bereits sein dritter Platzverweis innerhalb von vier Monaten.

  • Michel Platini  

    Der gesperrte Uefa-Chef Michel Platini sieht sein Image unabhängig vom Ausgang weiterer Rechtsstreitigkeiten als schwer angekratzt an.

    «Was auch immer passieren wird: Mein Ruf ist beschädigt», sagte Platini am Dienstag in einem Interview der französischen Nachrichtenagentur AFP. Sein Name sei zu Unrecht durch den Dreck gezogen worden, er sei fälschlicherweise in eine Schublade mit dem skandalumwitterten Fifa-Chef Sepp Blatter gesteckt worden. Mit Blick auf den geplanten Gang vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS kündigte Platini an: «Jetzt beginnt das Spiel richtig.»

  • Sepp Blatter  

    Der frühere Fifa-Mediendirektor Guido Tognoni unterstellt dem gesperrten Fifa-Präsidenten Sepp Blatter Realitätsverlust. «Sepp Blatter lebt in seiner eigenen Welt. Er sieht sich schon immer nur als Opfer, seit Jahrzehnten. Wenn irgendetwas war, war er nie der Schuldige, sondern das Opfer», sagte Tognoni am Dienstag im bayrischen Radiosender BR2.

    Tags zuvor hatten die Ethikhüter des Fussball-Weltverbandes Blatter und Uefa-Chef Michel Platini wegen einer dubiosen Zahlung von zwei Millionen Franken für je acht Jahre gesperrt. Blatter hatte daraufhin erbost reagiert und von einer «Schande» gesprochen. Er kündigte umgehend an, das Fifa-Berufungskomitee einzuschalten, vor den Internationalen Sportgerichtshof zu ziehen und womöglich die Schweizer Gerichte zu bemühen.

  • Johan Djourou  

    Wie schnelllebig das Fussballgeschäft sein kann, ist hinlänglich bekannt. So schreibt die deutsche «Bild» über den HSV-Captain Johan Djourou, dass er sich vorstellen könne seine Karriere in Hamburg zu beenden. Praktisch zeitgleich weiss aber der «Corriere dello Sport» aus Italien, dass Lazio Rom sich für den Schweizer Internationalen interessieren soll. Sicher ist bis jetzt nur, dass der Vertrag des Verteidigers mit dem HSV im Sommer 2016 ausläuft.

  • Bayern München  

    Obwohl Carlo Ancelotti in München erst im Sommer übernimmt (von Pep Guardiola), hatte der Italiener bei der Vertragsverlängerung mit Mittelfeldmann Xabi Alonso seine Finger im Spiel. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung. Der 34-jährige Mittelfeldspieler verlängerte kürzlich bis 2017, zuvor war über einen Abgang des Spaniers gemunkelt worden. Ancelotti war bereits bei Real Madrid Trainer Alonsos.

  • Bulat Tschagajew  

    Die Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Konkurs des Fussballclubs Neuchâtel Xamax sind abgeschlossen. Bulat Tschagajew, Islam Satujew und zwei weitere Personen müssen sich vor Gericht verantworten.

    Die Vorwürfe gegen Ex-Präsident Tschagajew und dessen damaligen Vize Satujew betreffen Misswirtschaft, ungetreue Geschäftsbesorgung und Quellensteuer-Vergehen, wie der Neuenburger Staatsanwalt Yanis Callandret den Westschweizer Zeitungen «L'Express»/«L'Impartial» vom Dienstag sagte. Der tschetschenische Geschäftsmann Tschagajew müsse sich zudem wegen versuchten Betrugs und Urkundenfälschung verantworten.

    Der Staatsanwalt erinnert in dem Zusammenhang daran, dass der Ex-Präsident eine Bankbescheinigung über 35 Millionen Dollar der Bank of America selber angefertigt habe. Für den Strafverfolger handelt es sich dabei um eine Fälschung. Die Bank habe bestritten, dass sie über solche Mittel im Namen Tschagajews verfüge. Tschagajew und Satujew müssten sich vor dem Strafgericht Littoral und Val-de-Travers in Neuenburg verantworten. «Ihnen droht eine Haftstrafe von 24 Monaten oder mehr», sagte Callandret im Interview.

    Der Tschetschene mit russischem Pass war 2011 in Neuenburg als Heilsbringer und neuer Investor gefeiert worden. Unter seiner Führung ging der Traditionsverein allerdings Konkurs und verlor die Lizenz für die Super League. Er hinterliess einen Schuldenberg von rund 30 Millionen Franken. Tschagajew war am 27. Januar 2012 in Untersuchungshaft gesetzt worden. Nach vier Monaten Untersuchungshaft wurde er gegen eine Kaution auf freien Fuss gesetzt.

    Satujew seinerseits hatte im Oktober 2013 die Schweiz verlassen. Er lebt laut der Neuenburger Staatsanwaltschaft heute in Russland.

  • Superstar Messi  

    Beim Abflug des FC Barcelona aus Japan ist es am Flughafen in Tokio zu einem Zwischenfall gekommen. Mehrere Fans von River Plate, dem Finalgegner Barcelonas an der Club-WM, sollen zwischen Pass- und Sicherheitskontrolle ihren Landsmann Lionel Messi beschimpft haben. Eine Person soll in Richtung des viermaligen Weltfussballers sogar gespuckt haben. Messi hatte beim 3:0-Sieg von Barcelona am Sonntag gegen River Plate das 1:0 erzielt.


  • Granit Xhaka  

    Nach seinem Revanchefoul und der darauf folgenden Roten Karte im Spiel gegen Darmstadt zeigt Granit Xhaka Reue. Noch in der Pause habe sich der Schweizer Internationale bei seinen Teamkollegen für sein Fehlverhalten entschuldigt, teil Borussia Mönchengladbach mit. Xhaka habe sich zudem entschlossen, freiwillig einen fünfstelligen Betrag an die Borussia-Stiftung zu spenden, die sich unter anderem für die gesellschaftliche Intergration von Jugendlichen einsetzt.


  • SC Kriens  

    Der SC Kriens baut ein neues Stadion, wie der Verein auf seiner Seite mitteilt. Das Kleinfeld soll 3100 Zuschauer (900 Sitz- und 2300 Stehplätze) fassen. Die Freizeitanlage Kleinfeld soll zudem auch ein Sportzentrum für rund 700 Aktivitäten sein. Die Kosten belaufen sich auf 20 Millionen Franken. Läuft alles nach Plan, wäre das Stadion im August 2018 bezugsbereit.

  • Bundesliga  

    Michael Frontzeck ist nicht mehr Trainer beim Bundesligisten Hannover. Der 51-Jährige ist zwei Tage nach Abschluss der Vorrunde zurückgetreten.

    Der frühere 19-fache Internationale zog damit die Konsequenzen aus dem sportlichen Misserfolg. Hannover liegt nach der Vorrunde auf dem zweitletzten Tabellenplatz. Er habe im Umfeld des Vereins nicht mehr das notwendige Vertrauen gespürt, begründete Frontzeck seinen Entscheid. Die Nachfolge ist noch nicht geregelt.

    Frontzeck war seit letztem April Trainer in Hannover. Er hat die Niedersachsen in den letzten fünf Runden der vergangenen Saison vor dem Abstieg gerettet. Zuvor war er Trainer in St. Pauli. Zwischen 2009 und 2011 betreute er auch Borussia Mönchengladbach. Dieses Engagement endete im Februar 2011, als das Team unter ihm nicht vom letzten Platz wegkam. Sein Nachfolger bei Gladbach war Lucien Favre, der aus der Borussia ein Spitzenteam formte.

  • Serie A  

    Juventus Turin setzt seine Siegesserie in der Serie A fort. Der italienische Meister gewinnt in der 17. Runde dank zwei Toren von Mario Mandzukic beim Tabellenvorletzten Carpi 3:2.

    Der kroatische Internationale erzielte nach dem 0:1 durch Marco Borriello (14.) in der 18. und 41. Minute die beiden Treffer zur 2:1-Pausenführung. Nach der Pause stellte der Franzose Paul Pogba in der 50. Minute den siebten Liga-Sieg des schwach in die Saison gestarteten italienischen Rekordmeisters fest. Leonardo Bonucci unterlief kurz vor Schluss noch ein Eigentor.

    Bei Juventus, das vorübergehend auf Rang 2 vorgerückt ist, wurde Stephan Lichtsteiner nach 83 Minuten eingewechselt. Der Aussenverteidiger hatte unter der Woche beim 4:0-Cupsieg im Lokalderby gegen Torino durchgespielt.

    Carpi - Juventus 2:3 (1:2).
    Tore: 15. Borriello 1:0. 18. Mandzukic 1:1. 41. Mandzukic 1:2. 50. Pogba 1:3. 92. Bonucci (Eigentor) 2:3.
    Bemerkungen: Carpi ohne Fedele (verletzt). Juventus mit Lichtsteiner (ab 83.).

    Rangliste:
    1. Inter Mailand 16/36. 2. Juventus 17/33. 3. Napoli 16/32. 4. Fiorentina 16/32. 5. AS Roma 16/29. 6. Empoli 17/27. 7. Sassuolo 15/26. 8. AC Milan 16/25. 9. Atalanta Bergamo 16/24. 10. Torino 15/22. 11. Chievo Verona 16/22. 12. Lazio Rom 16/20. 13. Bologna 17/19. 14. Palermo 16/18. 15. Udinese 16/18. 16. Sampdoria 16/17. 17. Genoa 16/16. 18. Frosinone 16/14. 19. Carpi 17/10. 20. Hellas Verona 16/

  • Klub-WM  

    Der FC Barcelona gewinnt zum dritten Mal die Klub-WM. Der Champions-League-Sieger setzt sich im Final in Yokohama (Jap) gegen River Plate, den argentinischen Sieger der Copa Libertadores, 3:0 durch.

    Die Treffer für die überlegenen Spanier erzielten Lionel Messi (36.) und der erneut überragende Luiz Suarez (49./68.). Der Uruguayer hatte schon beim 3:0-Erfolg im Halbfinal gegen Guangzhou Evergrande (China) mit drei Toren geglänzt.

    Messi konnte wegen einer Nierenkolik ebenso wie sein brasilianischer Teamkollege Neymar vor drei Tagen gegen den Asien-Meister nicht auflaufen. Im Endspiel standen beide wieder in der Startformation und trugen massgeblich zum dritten Triumph der Katalanen bei einer Klub-WM nach 2009 und 2011 bei. Beim 1:0 legte Neymar per Kopf für Messi auf. Allerdings dürfte der viermalige Weltfussballer bei seinem Tor aus kurzer Distanz den Oberarm zu Hilfe genommen haben. Beim 3:0 von Suarez leisteten Messi und Neymar die Vorarbeit.

    Für Barcelona war es bereit der fünfte Titel in diesem Jahr. Zuvor hatten die Katalanen neben der Champions League auch die spanische Meisterschaft, den spanischen Cup und den europäischen Supercup gewonnen. Lediglich die Trophäe für den spanischen Supercup-Sieg blieb Barça in diesem Jahr verwehrt.

  • Bundesliga  

    Der bisherige Interimscoach Jürgen Kramny wird Stuttgart auch nach der Winterpause trainieren. Der einstige Coach der zweiten Mannschaft erhält beim Bundesliga-15. einen Vertrag bis 2017. Der 44-jährige Deutsche hatte den VfB nach der Trennung von Alexander Zorniger am 24. November übernommen und wusste die Stuttgarter Verantwortlichen von seiner Arbeit zu überzeugen.

    Unter Kramny schafften die Schwaben zuletzt den Sprung aus der Abstiegszone. In den letzten drei Partien vor der Winterpause waren die Stuttgarter ungeschlagen geblieben und feierten am Samstag beim 3:1 zuhause gegen Wolfsburg den ersten Sieg unter ihrem neuen Trainer.

    Gemäss übereinstimmenden Medienberichten bekundete der VfB Stuttgart auch Interesse an einer Verpflichtung von GC-Trainer Pierluigi Tami. Der 54-jährige Tessiner besitzt bei den Grasshoppers noch einen Vertrag bis zum Sommer 2016.

  • Ligue 1  

    Paris St-Germain schliesst die Vorrunde der Ligue 1 ohne Niederlage ab. Das Team von Laurent Blanc stellt dank dem 3:0 auswärts gegen Caen einen Rekord auf.

    Der Titelverteidiger krönte seine nahezu perfekte Vorrunde mit einem souveränen Sieg in der Normandie beim Tabellenvierten Caen. Angel Di Maria, der zweimal traf (Bild), und Zlatan Ibrahimovic schossen die Tore für die Pariser, welche die Vorrunde mit dem Rekordtotal von 51 Punkten aus 19 Spielen beendeten.

    16 Siege und 3 Unentschieden lautet die eindrückliche Bilanz des souveränen Tabellenführers. In der Tabelle nimmt PSG die zweite Saisonhälfte damit mit mindestens 17 Punkten Vorsprung in Angriff.

  • Bundesliga  

    Johan Djourou wird beim HSV gegen den FC Augsburg von Beginn an spielen. Der Schweizer war zuletzt wegen einer Grippe ausgefallen.

  • FC Chelsea  

    Der holländische Trainer Guus Hiddink soll laut englischen Medienberichten den am Donnerstag beurlaubten Jose Mourinho beim englischen Meister Chelsea beerben.

    Nach BBC-Informationen befindet sich der 69-Jährige zu Vertragsgesprächen mit den Verantwortlichen von Chelsea in einem Londoner Hotel. Hiddink trainierte den Verein bereits 2009 für dreieinhalb Monate und gewann mit ihm den FA-Cup.

    Angeblich soll Hiddink als Interimscoach die in Abstiegsgefahr befindenden «Blues» bis Saisonende wieder nach oben führen. Der abgestürzte Titelverteidiger steht mit 16 Punkten nur einen Zähler vor einem direkten Abstiegsplatz und erwartet am Samstag Sunderland an der Stamford Bridge.

    Hiddink war Ende Juni nach weniger als einem Jahr als Nationaltrainer von Holland zurückgetreten. Der 69-Jährige trug Mitschuld an der desaströsen EM-Qualifikation des WM-Dritten, der die Endrunde in Frankreich im Juni 2016 verpassen wird.

  • Bundesliga  

    Bayern München hat die Weichen für eine weiterhin erfolgreiche sportliche Zukunft gestellt. Der Rekordmeister verlängert die Verträge mit Thomas Müller, Jérôme Boateng, Javi Martinez und Xabi Alonso.

    Gleich bis ins Jahr 2021 hat der souveräne Tabellenführer der deutschen Bundesliga die beiden deutschen Weltmeister Thomas Müller und Jérôme Boateng sowie den Spanier Javi Martinez an sich gebunden. Der Spanier Xabi Alonso verlängerte seinen Vertrag um ein weiteres Jahr bis 2017.

    Das Quartett gehört zu den Schlüsselspielern in den Reihen des deutschen Rekordmeisters. Boateng hat sich unter Pep Guardiola zu einem der besten Innenverteidiger der Welt entwickelt, der aus England heftig umworbene Müller erzielte in dieser Saison in 16 Bundesligaspielen 13 Tore. Laut "Bild" dürften die beiden dank den neuen Verträgen nun deutlich über 10 Millionen Euro pro Jahr verdienen.

    Auch die beiden Mittelfeldspieler Martinez und Alonso waren zuletzt im Starensemble der Münchner gesetzt.

    für ticker


  • Entlassung bei Chelsea  

    Real Madrid stärkt seinem umstrittenen Trainer Rafael Benitez den Rücken, schliesst auf längere Sicht aber eine Rückkehr von José Mourinho nicht aus.

    Florentino Pérez, der Präsident des spanischen Rekordmeisters, sagte dem Radiosender Cadena Ser auf die Frage, ob der bei Chelsea ausgeschiedene Mourinho zu Real zurückkehren könne: «Derzeit nicht. Aber die Zukunft kann man nicht vorhersehen.» Er habe eine gute Erinnerung an den Portugiesen. Mourinho, der von 2010 bis 2013 bei den Madrilenen unter Vertrag gestanden hatte, habe das spielerische Niveau der Mannschaft damals deutlich verbessert.

    Weite Teile der spanischen Presse hatten berichtet, die Real-Führung erwäge eine Ablösung von Benitez. Als Kandidat für die Nachfolge war der frühere Weltklasse-Fussballer Zinédine Zidane ins Spiel gebracht worden, der Reals B-Mannschaft in der dritthöchsten Spielklasse trainiert. «Zidane wird eines Tages ein grosser Trainer bei Real werden», sagte Pérez. «Aber das wird nicht heute sein.» Man müsse Benitez Zeit geben. Der Trainer hatte zu Saisonbeginn die Nachfolge des entlassenen Carlo Ancelotti angetreten.

  • Fifa-Skandal  

    Im Zuge des Fifa-Korruptionsskandals hat ein amerikanisches Gericht eine Kaution in Höhe von vier Millionen Dollar für den ehemaligen honduranischen Präsidenten Rafael Leonardo Callejas festgesetzt. 810'000 Dollar seien in bar zu zahlen, teilte ein Gericht in New York mit.

    Callejas hatte sich Anfang der Woche freiwillig gestellt. Er war von 1990 bis 1994 Präsident des mittelamerikanischen Landes und stand bis August an der Spitze des honduranischen Fussballverbandes. Er gehört zu den 16 vom US-Justizministerium angeklagten Fussball-Funktionären, denen vorgeworfen wird, bei der Vermarktung internationaler Turniere Schmiergelder kassiert zu haben.

  • Wo ist Steve Gohouri?  

    Steve Gohouri wird vermisst. Der ehemalige YB-, Vaduz- und Yverdon-Spieler ist seit dem Wochenende unauffindbar. Der einstige Nationalspieler der Elfenbeinküste spielt seit wenigen Wochen für den deutschen Regionalligaverein Steinberg. Dort hat sich Gohouri vergangenen Freitag von seinem Trainer Thomas Brdaric («Wir sind sprachlos») abgemeldet, er wollte nach Paris gehen, um seine Familien zu besuchen.

    Nur: Dort ist der 34-Jährige nie angekommen. Also hat seine Familie diese Woche eine Vermisstenmeldung aufgegeben, Freunde wollen helfen und rufen auf Facebook zu Hinweisen von allfälligen Augenzeugen auf.

    Gohouri spielte zwischen 2000 und 2003 bei Yverdon, zwischen 2003 und 2006 bei Vaduz und zwischen 2006 und 2007 bei YB.

  • Klub-WM  

    Die Klub-WM in Japan hat ihren Traumfinal. Nach River Plate zieht der FC Barcelona mit einem 3:0-Sieg gegen Guangzhou Evergrande (China) ins Endspiel vom Sonntag ein.

    Mann des Spiels zwischen dem Sieger der europäischen und der asiatischen Champions League war Luis Suarez. Der Uruguayer erzielte in Abwesenheit des kurzfristig ausgefallenen Lionel Messi (Nierenkolik) innert 28 Minuten alle drei Treffer für Barcelona. Zweimal traf der formstarke Südamerikaner aus dem Spiel heraus, einmal per Foulpenalty.

    Der Final zwischen Barcelona und dem argentinischen Klub River Plate findet am Sonntag um 11.30 Uhr Schweizer Zeit in Yokohama statt. Barcelona ist gegen Südamerikas Champions-League-Gewinner klar zu favorisieren.

    Klub-WM in Japan. In Yokohama. Zweiter Halbfinal:

    FC Barcelona - Guangzhou Evergrande (China) 3:0 (1:0).
    Tore: 39. Suarez 1:0. 50. Suarez 2:0. 67. Suarez (Foulpenalty) 3:0.
    Barcelona: Bravo; Alves, Piqué, Mascherano, Alba (76. Adriano); Rakitic, Busquets; El Haddadi, Roberto (72. Sandro), Iniesta (81. Samper); Suarez.
    Bemerkungen: Barcelona u.a. ohne Messi (Nierenkolik).

  • Messi leidet an Nierenkolik  

    Superstar Lionel Messi laboriert an einer Nierenkolik und wird dem FC Barcelona für unbestimmte Zeit nicht zu Verfügung stehen. Dies teilte der spanische Meister kurz vor dem Halbfinal der Klub-WM gegen Guangzhou Evergrande in Yokohama (Jap) mit. Messi muss sich demnach weiteren medizinischen Tests unterziehen, ehe die genaue Ausfalldauer bekannt sein wird.

    Messi hatte erst unlängst nach einer mehrwöchigen Verletzungspause (Knie) sein Comeback gegeben.

  • Guardiola nervt sich ob Verletzungsmisere  

    Die Zeichen stehen auf Abschied. Am Sonntag entscheidet sich, ob Pep Guardiola seinen auslaufenden Vertrag bei Bayern verlängert, oder wie gemäss diversen internationalen Medien den Weg nach England zu Manchester City oder United findet. Derweil beklagt sich Guardiola vor dem letzten Bundesligaspiel der Vorrunde über das Bayern-Lazaret ist dabei gemäss «Kicker» mit Teamarzt Dr. Volker Braun im Clinch. Am kommenden Samstag in Hannover stehen Guardiola offenbar nur 13 Feldspieler zur Verfügung. Prominentester Ausfall ist das ewige Sorgenkind Franck Ribéry, der an einem Muskelbündelriss im linken Oberschenkel leidet und acht Wochen ausfällt.

  • Fifa  

    Wegen Korruptionsverdachts hat die Polizei den früheren Vorsitzenden des salvadorianischen Fussballverbandes festgenommen. Reynaldo Vásquez sei am Mittwoch im Department La Paz gefasst worden, teilte der stellvertretende Polizeichef Howard Cotto mit.

    Das US-Justizministerium wirft dem Fussballfunktionär eine Reihe von Straftaten im Zusammenhang mit der Vermarktung internationaler Turniere vor. Unter anderem geht es um Geldwäscherei in Höhe von 450'000 US-Dollar.

    Die Vereinigten Staaten haben die Auslieferung von Vásquez beantragt. Allerdings könnte ihm auch wegen Betrugs in seinem Heimatland El Salvador der Prozess gemacht werden. Auf Antrag der US-Behörden waren zuletzt mehrere Fussballfunktionäre in Lateinamerika und der Schweiz festgenommen worden.

  • Österreich  

    Österreichs «Fussballer des Jahres» heisst wie in den vier Jahren davor David Alaba. Der Spieler von Bayern München gewinnt die Wahl der Nachrichtenagentur APA einstimmig.

    Alaba setzte sich in der Wahl, die unter den zehn Trainern der österreichischen Bundesliga durchgeführt worden war, vor dem Ex-Basler Aleksandar Dragovic (Dynamo Kiew) durch. Platz 3 ging ex-aequo an Marko Arnautovic (Stoke City) und Zlatko Junuzovic (Werder Bremen). Neun der zehn Betreuer setzten Alaba auf die Top-Position.

    Der Vorsprung in der Wahl auf Dragovic betrug 31 Punkte, jener auf Arnautovic und Junuzovic jeweils 35 Zähler. Mit seinen mittlerweile fünf Auszeichnungen als «Fussballer des Jahres» ist der 23-Jährige nun alleiniger Rekordhalter vor Ivica Vastic (4).

    Alaba wurde in diesem Jahr mit dem FC Bayern souverän deutscher Meister und führt die Rangliste wieder an. Zudem kam er mit den Bayern bis in den Cup- und Champions-League-Halbfinal. Mit der österreichischen Nationalmannschaft legte der 42-fache Internationale (11 Tore) eine historische Qualifikation für die EM 2016 in Frankreich hin. (si)

  • Hertha Berlin  

    Hertha Berlin bleibt auf der Erfolgsspur. Nach dem Vorstoss auf den 3. Platz der Bundesliga erreichen die Berliner jetzt auch die Viertelfinals im deutschen Cup. Sie siegen bei Nürnberg 2:0.

    Während seine Mannschaft wie fast immer in letzter Zeit überzeugend auftrat, musste der Schweizer Internationale Valentin Stocker abermals von der Ersatzbank zuschauen. Er kam erst nach 75 Minuten auf den Platz. Sein Kollege Fabian Lustenberger dagegen war als Captain erneut ein unumstrittenes Mitglied der zurzeit sehr sattelfesten Defensive.

    Die von René Weiler gecoachten Nürnberger, am Ende der letzten Saison in die 2. Bundesliga abgestiegen, machten es den Hauptstädtern keineswegs leicht und hatten fast ebenso viele Spielanteile. Aber der Tscheche Vladimir Darida schloss den schönsten Angriff der ersten Halbzeit nach 32 Minuten mit dem 1:0 für Hertha ab. Und Mitte der zweiten Halbzeit doppelte der amerikanischen Internationale John Brooks per Kopfball nach einem Corner nach.

    Herthas Höhenflug der letzten Wochen umfasste auch vier Siege in der Bundesliga. Unterbrochen wurde die schöne Serie nur durch die zu budgetierende Niederlage bei Bayern München. Für die Hertha ist es jetzt das Ziel, endlich einmal den Cupfinal im eigenen Stadion in Berlin zu bestreiten.

  • Italienischer Cup  

    Die AS Roma scheidet in den Achtelfinals des italienischen Cups überraschend aus. Die Römer verlieren daheim gegen La Spezia aus der Serie B nach einem 0:0 nach Verlängerung im Penaltyschiessen.

    Der Champions-League-Achtelfinalist Rom, Fünfter in der Serie A, nahm den Cupmatch gegen den Unterklassigen aus der Toscana nicht auf die leichte Schulter. Dies ging schon aus der Aufstellung hervor, in der beispielsweise alle starken Offensivkräfte von Anfang an im Einsatz standen. Sie brachten gegen den bescheidenen Widersacher nichts zustande und liessen sich im Penaltyschiessen (2:4) vom Zehnten der Serie B aushebeln.

    Auch dem Serie-A-Neuling Carpi glückte eine Überraschung. Die Mannschaft aus dem Vorort von Modena siegte beim Meisterschaftszweiten Fiorentina 1:0.

  • Von Leicester zu Schalke?  

    Schalke 04 soll nach wie vor grosses Interesse an Gökhan Inler haben. Der Kapitän der Schweizer Nationalmannschaft könnte im Winter in die Bundesliga wechseln, berichtet ruhrnachrichten.de. «Er wollte alles über Schalke von mir wissen,» sagt der frühere Schalke-Spieler Christian Fuchs.

    Der Bundesligist hatte sich schon im Sommer um Inler bemüht. Der 31-Jährige entschied sich jedoch für Leicester City. Dort sitzt er aber praktisch nur auf der Ersatzbank. Nun will Berater Dino Lamberti mit den Engländern über ein mögliches Leihgeschäft sprechen.

  • Bayern München  

    Laut «Marca» verlängert Guardiola nicht mit Bayern. Guardiola habe seine Vorgesetzten bei Bayern München über seinen Entschluss bereits informiert, schreibt «Marca».

    Der 44-Jährige verspüre Verschleisserscheinungen und wolle ab Sommer seinen Horizont erweitern. Der Klub hatte zuletzt verlauten lassen, dass nach dem letzten Spiel der Vorrunde am Samstag in Hannover ein weiteres Gespräch mit Guardiola stattfinde. Der Katalane war 2013 zu Bayern München gestossen und führte den Rekordmeister im ersten Jahr zum Double und 2015 erneut überlegen zum Meistertitel. Auch in dieser Saison führen die Münchner die Tabelle der Bundesliga klar an.

    In der Champions League scheiterten die Bayern unter Guardiola zweimal in den Halbfinals. Die nächste Station in Guardiolas Karriere soll laut «Marca» die Premier League sein. Vor allem Manchester City, aber auch die kriselnden Manchester United sowie Chelsea sollen an der Verpflichtung des Katalanen interessiert sein.

  • Klub-WM  

    River Plate zieht in den Final der Klub-WM ein Das einzige Tor im ersten Halbfinal in Osaka erzielte Lucas Alario in der 72. Minute, als er von einem Fehler des japanischen Torhüters Hayashi Takuto profitierte und mit dem Kopf zum 1:0 traf. Takuto hatte eine Freistossflanke nur ungenügend mit den Fäusten geklärt.

    Im Final am Sonntag in Yokohama trifft River Plate auf den Sieger der Partie vom Donnerstag zwischen dem Champions-League-Sieger FC Barcelona und dem chinesischen Vertreter Guangzhou Evergrande. Das von Luis Felipe Scolari trainierte Guangzhou hat in den Viertelfinals etwas überraschend Club America ausgeschaltet.

    River Plate gewann die Klub-WM vor 29 Jahren zum bisher einzigen Mal. Damals hiess der Wettbewerb noch Weltcup und wurde in einer einzigen Partie zwischen dem Copa-Sieger und dem europäischen Meistercup-Sieger ausgespielt.

  • FC Biel mit Forfait-Niederlage  

    Die Seeländer hatten in der Partie der 17. Runde der Challenge League bei der 2:3-Niederlage zuviele Spieler mit ausländischer Lizenz auf das Feld geschickt.

    Am 30. November hatte der FC Biel in der Partie der 17. Runde gegen den Lausanne-Sport versehentlich fünf ausländische Spieler gleichzeitig eingesetzt: Der Brasilianer Lucas, Kreso Ljubicic (Kro) und der Serbe Luka Lukovic standen in der ersten Halbzeit auf dem Platz. Der Nordkoreaner Pak Kwang Ryong und der Serbe Nikola Popara wurden in der zweiten Hälfte eingewechselt. Das Reglement erlaubt aber nur den gleichzeitigen Einsatz von vier ausländischen Spielern.

    Die Disziplinarkommission der Swiss Football League wertet aufgrund des Vergehens die Partie nun mit einem 0:3 Forfait. Im Klassement hat dies keinen Einfluss auf die Punkte, wohl aber auf das Torverhältnis. Lausanne hat nun eine +17-Bilanz, Biel werden zwei Tore abgezogen. Die persönlichen Statistiken der Spieler bleiben ebenfalls bestehen.

  • Schweizer Justiz eingeschaltet  

    Die WM-Affäre 2006 erreicht nun auch die Schweiz. Den Machenschaften zwischen dem DFB und der Fifa geht offenbar auch die Schweizer Bundesanwaltschaft auf den Grund. Gemäss spiegel.de hat die Frankfurter Staatsanwaltschaft in Bern um Rechtshilfe ersucht. Die Schweizer Fahnder sollen die deutsche Justiz im «schweren Fall» der Steuerhinterziehung zur Seite stehen.

  • EM  

    Wie für die EM 2012 und die WM 2014 wurde auch für die EM-Endrunde im kommenden Sommer in Frankreich kein Schweizer Schiedsrichter aufgeboten. Zuvor hatte der SFV an 15 grossen Turnieren (WM oder EM) in Folge einen Referee entsenden können.

    Die UEFA gab die 18 Schiedsrichter bekannt, die zusammen mit ihrem Team (dazu gehören auch vier Assistenten) die insgesamt 51 EM-Partien leiten werden.

    Die 18 Schiedsrichter für die EM 2016 in Frankreich (10. Juni bis 10. Juli): Martin Atkinson (Eng), Felix Brych (De), Cüneyt Cakir (Tür), Mark Clattenburg (Eng), William Collum (Scho), Jonas Eriksson (Sd), Ovidiu Hategan (Rum), Sergej Karasew (Russ), Viktor Kassai (Un), Pavel Kralovec (Tsch), Björn Kuipers (Ho), Szymon Marciniak (Pol), Milorad Mazic (Ser), Svein Moen (No), Nicola Rizzoli (It), Damir Skomina (Sln), Clément Turpin (Fr), Carlos Velasco Carballo (Sp).

  • Vertrag erfüllen  

    Der Stürmer Stefan Kiessling (31) bleibt nun doch Teamkollege von Admir Mehmedi bei Bayer Leverkusen. Kiessling will den Vertrag bis Juni 2017 erfüllen, obwohl er zuletzt hat durchblicken lassen, dass er über einen Wechsel nachdenke. Ein Gespräch mit Sportdirektor Rudi Völler und Manager Jonas Boldt hat nun die Zweifel zerstreut.

    In diesem Herbst spielte Kiessling in den Plänen von Trainer Roger Schmidt eine untergeordnete Rolle. Er bestritt nur neun von 16 Bundesliga-Spielen von Beginn weg. Schmidt hatte vor allem auf den Mexikaner Javier "Chicharito" Hernandez gesetzt, der in 20 Pflichtspielen 17 Tore erzielte.

    Das 5:0 am letzten Samstag gegen Borussia Mönchengladbach hat offenbar bei allen Beteiligten zu einem Umdenken geführt. Kiessling schoss zwei Tore, Hernandez war drei Mal erfolgreich. "Dieses Duo kann eine grosse Zukunft haben", sagte danach Schmidt.

  • Bub erlitt Verbrennungen  

    Beim Spiel in der 3. Liga zwischen Erfurt und dem 1. FC Magdeburg wurden zwei Kinder verletzt. Zur Beginn der 2. Halbzeit zündete der Erfurter Fanblock Pyrotechnik.

    Der eine siebenjähriger Bub erlitt dabei Verbrennungen und ein Knalltrauma, berichtet MDR. Ein Elfjähriger klagte über Atemnot. Nach dem Spiel wurden rund 25 Personen überprüft – einige erhielten Platzverweise.

    Das Spiel wurde wegen Sicherheitsbedenken zweimal verlegt. Ursprünglich sollte am 12. Dezember gespielt werden, dann wurde das Spiel auf den 11. Dezember verlegt. Schliesslich fand das Spiel dann am 14. Dezember statt.

  • Für Mourinho wird die Luft bei Chelsea immer dünner  

    Chelsea-Trainer José Mourinho wettert nach dem Absturz des Premier-League-Champions gegen seine Spieler. Der Portugiese fühlt sich von seinen Profis um die Früchte seiner Arbeit gebracht. «Ich fühle mich, als wäre meine Arbeit von meinen Spielern verraten worden», sagte der Coach nach dem 1:2 gegen den überraschenden Tabellenführer Leicester City am Montagabend. Der Titelverteidiger liegt nach seiner neunten Saison-Niederlage nur noch einen Punkt vor einem Abstiegsplatz. «Ich akzeptiere nicht, dass wir im Abstiegskampf sind», sagte Mourinho. Die erneute Qualifikation für die Champions League werde sein Team zwar nicht schaffen, einen Platz in der Europa League hält Mourinho aber weiter für möglich.

  • Hitzfeld's Vorhersage  

    Ottmar Hitzfeld geht davon aus, dass Pep Guardiola seinen Vertrag beim FC Bayern nicht verlängert. Und er geht noch weiter – Hitzfeld glaubt zu wissen, zu welchem Klub der Spieler wechseln wird. «Ich vermute, dass Pep Bayern verlässt, weil Manchester City den Geldhahn weiter aufdreht. Es gibt keinen Grund, im Dezember zu warten, da jetzt keine Titel vergeben werden», sagt Trainer Legende Ottmar Hitzfeld zum Blick.

    Manchester City soll Guardiola anscheinend einen Drei-Jahres-Vertrag anbieten. Vor Weihnachten muss sich der Spieler entscheiden, ob er dem FCB den Rücken kehrt oder nicht.

  • Leicester nach Sieg über Chelsea Leader  

    Leicester City bleibt das Überraschungsteam in der Premier League und gewinnt das Montagsspiel gegen Chelsea 2:1. Das Team von Claudio Ranieri übernimmt nach dem Triumph über das Team von Trainer José Mourinho den Leaderthron. 35 Zähler beträgt die Ausbeute von Leicester in 16 Spielen und der Vorsprung auf Arsenal nun zwei und auf Manchester City drei Punkte. Trotzdem will Ranieri über das Saisonziel Ligaerhalt erst nach den letzten Spielen im Jahr 2015 (gegen Manchester City, Liverpool und Everton) reden. Für Leicester, bei dem Gökhan Inler in der 82. Minute eingewechselt wurde, machte erneut das Traumduo mit Jamie Vardy und Riyiad Mahrez den Unterschied. Gemeinsam haben Vardy mit dem 15. Saisontor und Mahrez mit seinem 11. Volltreffer nun 26 der 34 Treffer erzielt. Loic Remys 1:2-Anschlusstor nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung war nur noch Kosmetik. Für Leicester war es der erste Sieg gegen Chelsea seit Februar 2001 - damals sass der heutige Coach Ranieri auf der Trainerbank der Londoner. Chelsea bleibt nach der 9. Saisonniederlage auf dem 16. Tabellenplatz kleben und hat nur einen Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsplatz!

  • Ivanov löst Vertrag mit FCB vorzeitig auf  

    Der FC Basel und der bulgarische Internationale Ivan Ivanov (27) lösen den bis Sommer 2016 gültigen Vertrag vorzeitig auf. Ivanov wurde während der 30 Monate in Basel (August 2013 bis Dezember 2015) nicht glücklich, primär weil er nach einer Kreuzbandverletzung, zugezogen im Januar 2014, zweimal operiert werden musste.

    In der laufenden Saison konnte Ivanov zwar wieder mittrainieren, zum Einsatz gelangte er indessen bloss sieben Mal in der U21-Auswahl.

    Ivanov wünschte die Vertragsauflösung, weil er die Chance, seine Karriere neu zu lancieren, anderswo als grösser erachtet als in Basel, wo er sich gegen andere Innenverteidiger wie Walter Samuel, Manuel Akanji, Marek Suchy oder Daniel Hoegh durchsetzen müsste.

  • Ligue 1  

    Paris Saint-Germain gewinnt in der 18. Runde der Ligue 1 zum 15. Mal und kantert Lyon gleich mit 5:1 nieder. Der Vorsprung auf die Verfolger beträgt bereits 17 Punkte.

    Der Pariser Superstar Zlatan Ibrahimovic legte mit seinen Meisterschaftstoren 13 und 14 im 13. Einsatz die Basis zum problemlosen 5:1-Sieg gegen das personell ausgedünnte Lyon. PSG liegt 17 Punkte vor dem ersten Verfolger Angers und 22 Zähler vor dem früheren Branchenprimus Lyon, dem desillusionierten Zweiten der letzten Saison. Erfüllt der Titelträger am kommenden Samstag in Caen die Pflicht, wird er die neunjährige 50er-Vorrunden-Rekordmarke Lyons übertreffen.

  • Real verliert  

    Real Madrid unterliegt im Topspiel der 15. Runde in der Primera Division auswärts Villarreal 0:1 und liegt fünf Punkte hinter dem Leader FC Barcelona zurück.

    Die aufkommenden Debatten nach der Blossstellung in Barcelona (0:4) hatte Real Madrid mit fünf Siegen in Folge weggefegt, ehe die Blancos in Villarreal (0:1) abermals von der Linie abkamen und von Barça Stillstand nicht profitierten. Roberto Soldado sorgte nach einem Lapsus von Luka Modric in der 8. Minute für den entscheidenden Unterschied. Fünf Tage nach dem Budenzauber gegen Malmö (8:0) stürmte die Prominenz im Kollektiv, aber ohne die geringste Effizienz und Raffinesse an. Auch der in der aktuellen Champions-League-Kampagne bereits elffache Skorer Cristiano Ronaldo verschaffte sich trotz des Real-Powerplays gegen den immer wieder verblüffenden Klein-Klub keine Vorteile.

    Resultate: FC Barcelona - La Coruña 2:2. Celta Vigo - Espanyol Barcelona 1:0. Levante - Granada 1:2. FC Sevilla - Sporting Gijon 2:0. Las Palmas - Betis Sevilla 1:0. Rayo Vallecano - Malaga 1:2. Eibar - Valencia 1:1. Atletico Madrid - Athletic Bilbao 2:1. Villarreal - Real Madrid 1:0.

    Rangliste: 1. FC Barcelona 15/35 (36:15). 2. Atletico Madrid 15/35 (22:7). 3. Real Madrid 15/30 (32:13). 4. Celta Vigo 15/28 (26:22). 5. Villarreal 15/27 (19:15). 6. La Coruña 15/23 (23:16). 7. FC Sevilla 15/22 (21:19). 8. Eibar 15/21 (19:17). 9. Athletic Bilbao 15/21 (22:18). 10. Valencia 15/21 (19:12). 11. Betis Sevilla 15/19 (13:19). 12. Espanyol Barcelona 15/17 (15:26). 13. San Sebastian 15/16 (17:20). 14. Getafe 15/15 (16:24). 15. Sporting Gijon 15/15 (15:23). 16. Malaga 15/14 (9:14). 17. Rayo Vallecano 15/14 (16:27). 18. Granada 15/14 (17:25). 19. Las Palmas 15/13 (12:22). 20. Levante 15/11 (12:27).

  • Milan strauchelt  

    In der 16. Runde der Serie A erleidet die AC Milan einen Rückschlag und kommt gegen das Schlusslicht Hellas Verona nur zu einem 1:1.

    Die Gäste, die noch keines der 16 Meisterschaftsspiele gewinnen konnte (7 Unentschieden), profitierten knapp einer Stunde von einer Roten Karte gegen den Holländer Nigel de Jong (56.). Luca Toni bezwang mit seinem anschliessenden Penalty den erst 16-jährigen Torhüter Gianluigi Donnarumma und glich damit Milans Führung durch Bacca (52.) aus.

    Gleich zwei Rote Karten gegen Cherubin (66.) und Kurtic (90.) kassierte Atalanta Bergamo bei der 0:1-Niederlage bei Chievo Verona.

    Einen Assist erzielte der Liechtensteiner Marcel Büchel beim dritten Sieg in Serie von Empoli. Er servierte Doppel-Torschütze Massimo Maccarone den Ball zum 3:0-Schlussresultat gegen Aufsteiger Carpi.

    Resultate: Genoa - Bologna 0:1. Palermo - Frosinone 4:1. Udinese - Inter Mailand 0:4. Chievo Verona - Atalanta Bergamo 1:0. Empoli - Carpi 3:0. AC Milan - Hellas Verona 1:1.

    Rangliste: 1. Inter Mailand 16/36 (22:9). 2. Fiorentina 15/32 (30:12). 3. Napoli 15/31 (28:12). 4. AS Roma 15/28 (30:18). 5. Juventus 15/27 (22:11). 6. Sassuolo 15/26 (19:14). 7. AC Milan 16/25 (20:19). 8. Atalanta Bergamo 16/24 (18:16). 9. Empoli 16/24 (20:20). 10. Torino 15/22 (21:19). 11. Chievo Verona 16/22 (21:16). 12. Lazio Rom 15/19 (17:24). 13. Bologna 16/19 (17:21). 14. Palermo 16/18 (17:24). 15. Udinese 16/18 (14:24). 16. Sampdoria 15/16 (21:25). 17. Genoa 16/16 (15:21). 18. Frosinone 16/14 (15:30). 19. Carpi 16/10 (13:30). 20. Hellas Verona 16/7 (11:26). (Si)

  • Serie A  

    Inter Mailand baut mit einem 4:0-Kantersieg bei Udiense die Führung in der Serie A auf vier Punkte aus. Die Verfolger bestreiten ihre Spiele der 16. Runde erst am Sonntag. Udineses Schweizer Silvan Widmer konnte die 8. Saison-Niederlage auch nicht verhindern. Als Doppeltorschütze bei Inter, das den 11. Saisonsieg realisierte, zeichnete sich der 22-jährige Mauro Icardi aus.

    Ohne den weiterhin angeschlagenen Blerim Dzemaili bezog Genoa die dritte Niederlage (0:1 gegen Bologna) in Folge und sackte auf Platz 17 ab. Auffällig sind die regelmässigen disziplinarischen Aussetzer der Squadra von Gian Piero Gasperini. Diego Perotti wurde wegen einer Tätlichkeit ausgeschlossen. In den 16 Serie-A-Runden hat sich Genoa acht Rote Karten eingehandelt.

  • Primera Divison  

    Barcelona vergeigt in der 15. Runde der Primera Divison eine 2:0-Führung und kassiert gegen La Coruña in der letzten Viertelstunde noch zwei Tore zum 2:2. Für den Leader war es das zweite Remis hintereinander nach dem 1:1 vor Wochenfrist in Valencia. Dabei hatte es im Nou Camp lange Zeit nach einem komfortablen Sieg ausgesehen. Lionel Messi mit einem brillanten Freistoss (39.) und der Ex-Basler Ivan Rakitic mit einem satten 18-m-Schuss (62.) schossen den Gastgeber mit 2:0 in Führung, ein Tor von Suarez wurde zudem wegen Offside aberkannt.

    Die letzte Viertelstunde gehörte den Gästen, besser gesagt Mittelfeldspieler Lucas Perez. Zuerst wurde ihm in der 76. Minute ein Offside-Tor wohl zu Unrecht aberkannt, eine Minute später erzielte er nach toller Vorarbeit von Miguel Cardoso doch noch den Anschlusstreffer. Und in der 86. Minute bediente Perez Stürmer Alex Bragantino mustergültig, der zum 2:2 traf.

Erstellt: 17.01.2016, 16:38 Uhr

Werbung