Sport
Bayern-Fans geniessen die Basler Sonne
(ker/amu/jg)
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Bayern sind da
Lederhosen am Barfi und Fangesänge in der Steinenvorstadt: Bayern-Fans geniessen das milde Wetter (siehe Bildstrecke oben).
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Warmtrinken
Ohne Masskrüge: Bayern-Fans stimmen sich zur Mittagszeit im Mr. Pickwick Pub in der Steinenvorstadt ein für den abendlichen FCB-Knaller. Zuvor pilgerten mehrere Dutzend von ihnen via Kohlenberg in die Innenstadt – natürlich nicht ohne den entsprechenden Fangesang: «Hurra, hurra, die Bayern die sind da».
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Singen im «PW»
Singende Bayern-Fans im Pickwicks-Pub. Um diese Uhrzeit waren die Manchester-Fans schon besser in Fahrt. -
Basel hat nichts zu verlieren – Bayern vieles
Für Ottmar Hitzfeld mit seiner Vergangenheit als Spieler des FC Basel und Bayern-Trainer hat das Duell «seiner» beiden FCB natürlich einen ganz besonderen Charakter: «Es wird im St.-Jakob-Park nicht einfach für den Rekord-Champion», sagt Hitzfeld gegenüber dem Online-Portal bundesliga.de über die Ausgangslage der Bayern. «Basel hat nichts zu verlieren. Sie können einfach rausgehen und Fussball spielen. Sie werden sicherlich versuchen, ihr schnelles Angriffsspiel durchzuziehen», sagt der deutsche Trainer der Schweizer Nationalmannschaft. Gegen Bayern sei das derzeit wohl das richtige Mittel, denn die Münchner seien zur Zeit nicht sonderlich solid, wie ihr Unentschieden gegen Freiburg am Wochenende gezeigt habe. Dennoch sieht Hitzfled die Bayern in der Favoritenrolle.
Während Basel – wie Hitzfeld zu recht sagt – nicht viel zu verlieren hat, steht bei Bayern einiges auf dem Spiel. «Bayern kann in Basel nicht viel gewinnen – aber eine ganze Saison unter Jupp Heynckes verlieren», schreibt der deutsche Fussballjournalist Raphael Honigstein in einem Blog für die englischen Zeitung The Guardian. Nachdem die Bayern bereits in den Jahren 2007, 2009 und 2011 nichts gewonnen haben, drohe nun auch das 2012 nach einem durchzogenen Start in die zweite Ligahälfte zu einem schlechten Jahr zu werden. Das einzig Gute an Bayerns Situation sieht Honigstein darin, «dass die Krisenstimmung die Konzentration erhöht in Basel, wo der kuhglockengrosse Xherdan Shaqiri seinen künftigen Teamkollegen begegnen wird». -
Yann Sommer
Voller Vorfreude und Zuversicht: FCB-Goalie Yann Sommer hält heute Abend alles für möglich. «Wenn wir einen super Tag und die nötige Portion Glück haben, hat es jeder Gegner schwer gegen uns. Wir haben schon gegen Manchester gezeigt, dass wir auf internationalem Niveau bestehen können – wieso auch nicht gegen Bayen München?» Dass Bayern nach dem enttäuschenden 0:0 in Freiburg nun geschwächt auftreten wird, glaubt Sommer nicht. «Die wissen, wie man sich auf so ein Spiel vorbereitet, auch wenn es in der Meisterschaft nicht läuft – die werden nicht schlechter sein.» -
Ohne Basel
Über 100 Seiten umfasst das offizielle Magazin zur Champions-League. Auf der Titelseite blickt Barcelonas Lionel Messi finster in die Gegend und der Leser erfährt unter anderem auf einer Doppelseite alles
über den kroatischen Verein Dinamo Zagreb,
der mit einem Torverhältnis von 3:22 und
ohne Punktgewinn aus der Gruppenphase
ausgeschieden ist. Der FC Basel wird hingegen
nur mit wenigen Zeilen gewürdigt. -
Statistik
Die Bayern haben nur vier der letzten zwölf Auswärtsspiele gewinnen können, aber liessen in den vergangenen fünf Spielen
nur gerade einen Gegentreffer zu. Franck Ribéry ist in dieser Saison so gefährlich wie nie und hat acht Bundesligatreffer auf dem Konto. Das sind mehr, als in den vergangenen beiden Spielzeiten. -
Mit Ergic
Ex-FCB-Spieler Ivan Ergic schlenderte gestern durch das Einkaufszentrum des St.-Jakob-Parks und wird heute gegen die Bayern im Stadion sein. Bereits beim historischen 2:1-Triumph über Manchester United war der arbeitslose Fussballer vor Ort.
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Vogel und Sommer
Mit der notwendigen Portion Gelassenheit: FCB-Trainer Heiko Vogel und Keeper Yann Sommer zur Basler Stimmung vor dem Bayern-Spiel – mehr dazu gibts hier. -
Stocker oder Frei
Mittelfeldspieler Valentin Stocker, der am Donnerstag gegen YB nach seiner Einwechslung viel Schwung in den Angriff der Basler gebracht und den Treffer zum 2:2 erzielt hatte, konnte auch im gestrigen Training überzeugen. Für das Bayern-Spiel stellt sich für FCB-Trainer Heiko Vogel daher die Frage, ob er den Krienser von Beginn an bringt. Tendenz: Fabian Frei beginnt auf der linken Mittelfeldseite, Stocker wird als Joker kommen.
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Heiko Vogel
«Wir können uns auf die eigenen Stärken verlassen.» Heiko Vogel sieht dem Bayern-Spiel gelassen entgegen, für einen Sieg benötige Basel allerdings das notwendige Glück – Bayern aber auch. -
Shaqiri und Sommer
«Es werden Details sein.» Die beiden FCB-Leistungsträger Sommer und Shaqiri erklären, was Basel für einen Erfolg gegen Bayern München braucht. -
Müller oder Robben
Bayern-Trainer Jupp Heynckes liess seinen Star Arjen Robben zuletzt dreimal hintereinander auf der Ersatzbank und gab Thomas Müller in der Startelf eine Chance. Gegen Basel dürfte Robben aber wieder von Anfang an auflaufen, zumal Müller beim 0:0 gegen den SC Freiburg nicht überzeugen konnte: Weder auf der rechten Aussenbahn noch im zentralen Mittelfeld hinter der einzigen Spitze Mario Gomez.
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Jupp Heynckes
Bayern-Trainer Jupp Heynckes zeigt einen Tag vor dem CL-Spiel im St. Jakob-Park grossen Respekt vor dem Gegner aus Basel – mehr zur Bayern-Pressekonferenz am Dienstag gibts hier. -
Gomez und Kroos
«Ich hoffe, dass Strelli freundlich und nett sein wird.» Was die beiden Bayern-Stars Mario Gomez und Toni Kroos vor dem Achtelfinal-Hinspiel gegen den FC Basel sagen. -
Italienischer Schiedsrichter
Der Anpfiff zum grossen Spiel am Mittwoch Abend wird aus der Pfeife von Nicola Rizzoli kommen. An den italienischen Schiedsrichter hat Bayern München gute Erinnerungen. Der 40-Jährige leitete vor knapp zwei Jahren das Viertelfinal-Rückspiel gegen Manchester United, als die Bayern zwar 2:3 verloren, sich damit aber trotzdem für den Halbfinal qualifizierten.
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Ohne Yapi
Der zentrale Mittelfeldspieler Gilles Yapi konnte gestern nicht am Training teilnehmen. Der Ivorer spürt noch immer die Nachwehen vom Spiel gegen die Berner Young Boys (2:2) und schlägt sich zurzeit mit muskulären Problemen herum. Gegen die Bayern werden im zentralen Mittelfeld aller Voraussicht nach Benjamin Huggel und Granit Xhaka beginnen.
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Negativbilanz
Clubs aus der deutschen Bundesliga liegen dem FCB nicht. In elf Spielen gegen Teams aus dem nördlichen Nachbarland konnte der FCB nur zwei gewinnen, ging aber sieben Mal als Verlierer vom Rasen. Unvergessen bleiben der 1:0-Sieg im UI-Cup 1999 in Hamburg und der 2:1-Heimsieg 2005 im Uefa-Cup gegen Werder Bremen. Zuletzt verlor der FCB im Herbst 2010 die Gruppenspiele der Champions League gegen Bayern München. 1:2 lautete das Resultat im St.-Jakob-Park, im Rückspiel verlor Basel 0:3 in München.
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Abschottung
Um sich ganz auf das Duell mit dem FC Basel zu konzentrieren, fanden gestern an der Säbener Strasse anders als ursprünglich geplant keine Pressegespräche statt. Das Training war ohnehin – wie zwei Tage vor einem Spiel üblich – hinter verschlossener Tür angesetzt. Die Mannschaft wird heute zum selben Flughafen wie am Wochenende zur Partie in Freiburg reisen und in Basel-Mulhouse ankommen.
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Transfer
Der Wechsel des brasilianischen Verteidigers Dante von Borussia Mönchengladbach zu Bayern München soll angeblich perfekt sein. Wie die Münchner «tz» berichtete, soll der 28-Jährige, der in seinem bis 2014 laufenden Vertrag angeblich eine Ausstiegsklausel hat, für die festgeschriebene Ablösesumme von 4,6 Millionen Euro an die Isar kommen. Dantes Sprecher dementierte jedoch, dass der Transfer bereits in trockenen Tüchern sei. «Die Berichte sind falsch. Es ist noch keine Entscheidung gefallen», sagte er.
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Vaterfreuden
Alex Frei und seine Ehefrau Nina werden Eltern. Der 32-jährige Schweizer Rekordtorschütze und seine 27-jährige Frau sind seit Juni 2011 verheiratet.
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Alles Müller
Für gewöhnlich stellt sich Bayern-München-Spieler Thomas Müller nach Niederlagen immer den Medien und ist nicht um eine knackige Antwort verlegen. Nach der Niederlage gegen Gladbach zum Rückrundenstart sagte er: «Zu Beginn spielten wir beschissen, dann etwas besser, dann wieder beschissen und dann wieder etwas besser, um am Ende wieder beschissen zu spielen.» Nach dem enttäuschenden 0:0 gegen den SC Freiburg blieb der 22-Jährige aber stumm und lief wortlos an den Reportern vorbei. Zu allem Übel muss sich Müller auf seinem Facebook-Profil wüste Beschimpfungen gefallen lassen. Über 945'000 Menschen gefällt seine Seite, darunter sind auch ein paar harte Kritiker.
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Ohne vier
Von den elf Spielern, die am 28. September 2010 gegen den FC Bayern in der Startformation standen und am Ende mit 1:2 verloren, sind vier Profis nicht mehr beim FC Basel. Keeper Franco Costanzo ist auf der Suche nach einem Verein und die Verteidiger Samuel Inkoom (Dnjepropetrowsk), Behrang Safari (Anderlecht) und Beg Ferati (Freiburg) sind mittlerweile im Ausland unter Vertrag. Im zentralen Mittelfeld spielten damals Gilles Yapi und Benjamin Huggel. Mittlerweile hat der erst 19-jährige Nationalspieler Granit Xhaka auf dieser Position bessere Karten.
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Traumberuf
Was wäre, wenn die FCB-Spieler in zwei Tagen nicht gegen Bayern München spielen würden und nie Fussball-Profis geworden wären? Die FCB-Homepage gibt Aufschluss: Yann Sommer würde um die Welt reisen, Marco Streller wäre Bankkaufmann geworden, Alex Frei Treuhänder, Valentin Stocker hätte sich für eine Karriere als Biologe entschieden, Xherdan Shaqiri würde Herrenmode verkaufen, David Abraham würde als Buchhalter und der Österreicher Aleksandar Dragovic als Computerfachmann arbeiten. Markus Steinhöfer wäre jetzt Sportstudent, Joo Ho Park Taekwondo-Lehrer, Kwang-Ryong Pak Schriftsteller und der 178 Zentimeter grosse Cabral hätte sich tatsächlich für eine Karriere als Basketballer entschieden.
Erstellt: 21.02.2012, 10:37 Uhr
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