Captain Marco Streller war beim 3:2 gegen Otelul Galati der überragende Mann des FC Basel. Nach dem Spiel überwog die Freude über sein erstes Tor in der Champions League den Ärger über die unnötigen Gegentore.
1/7Vorbildlicher Einsatz: Marco Streller (rechts) wird von Galati-Verteidiger Cristian Sarghi gehalten. Bild: Keystone «Beni hat mich hochgenommen»
Die Botschaft von Marco Strellernach seinem 3:0 in Bukarest war eindeutig. Der FCB-Captain sprintete quer über den Platz an die Seitenlinie und fiel Trainer Heiko Vogelum den Hals. Ein deutlicheres Commitment für eine längerfristige Verpflichtung des Interimstrainers gibt es nicht. «Heiko macht einen hervorragenden Job. Seine Handschrift ist klar erkennbar», erklärte Streller gegenüber dem Schweizer Fernsehen.
Der schlaksige Stürmer dürfte auch durch die besondere Bedeutung dieses Tores einen Energieschub erhalten haben. Endlich, in seinem dreizehnten Champions-League-Spiel durfte der mannschaftsdienliche Streller seinen ersten Treffer bejubeln. Wie schon am vergangenen Samstag gegen die Young Boys schob er das Leder mit dem linken Aussenrist am Torhüter vorbei. «Das war schon wichtig. Beni Huggel hat in Lissabon sein erstes geschossen und mich seither etwas hochgenommen», meinte der 30-Jährige grinsend. Streller glänzte aber nicht nur durch sein Tor sowie durch die perfekte Vorbereitung von Alex Freis2:0, sondern einmal mehr auch durch seinen Einsatz. Der Angreifer gewann viele Zweikämpfe und deckte die Bälle hervorragend ab. «Ich bin in Form», räumte der Baselbieter bescheiden ein.
Trost für Joo Ho Park
Weniger erfreut war Streller aber über die Spannung, die wegen der beiden Gegentore in der zweiten Halbzeit unverhofft nochmals aufgekommen ist: «Wir waren in der ersten Halbzeit sehr effizient und in der zweiten naiv. Wir dürfen die Rumänen nie in diesen Match zurückkehren lassen.» Sünder Joo Ho Park, der das 2:3 leichtfertig verschuldete, nahm der Captain in Schutz. «Das ist so ein guter Kerl. Wir haben ihn nach dem Spiel in den Arm genommen», erzählte Streller lachend.
Nun darf sich der ehemalige Nationalspieler zusammen mit seinen Teamkollegen auf einen weiteren Höhepunkt freuen. Am 7. Dezember kommt es im St.-Jakob-Park gegen das grosse Manchester United zum Showdown um den Einzug in den Achtelfinal. Dass Streller dabei ist, war vor dem Spiel gegen Galati nicht selbstverständlich. «Alex, Beni und ich hätten bei einer gelben Karte gegen Manchester gefehlt. Ich bin sehr froh, dass wir alle nicht gesperrt sind.» Das wird auch sein Trainer so sehen, ebenso wie Strellers Erkenntnis unabhängig vom Ergebnis gegen ManU: «Wir haben 8 Punkte in dieser starken Gruppe geholt und erst einmal verloren – das ist grossartig.» (baz.ch/Newsnet)
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ein team ist, wenn es einen fehler eines mitglieds ausbügeln kann. das für alle sachverständigen hier und herzliche gratulation an das team! und wenn wir bei sachverständigen sind: ich wünsche mir einen solchen als tv-kommentator und nicht einen, der neidvoll während 94 minuten herummäkelt. das resultat und die effizienz war internationale klasse, und das darf man erwähnen - auch am zürcher tv.Antworten
8 Punke in einer Gruppe die ich stärker einschätze als diejenige vom letzten Jahr. Das verdient ein grosses Dankeschön. Das Finale gegen ManU hat sich der FCB redlich verdient, ganz egal wie es ausgeht. Das volle Haus (38'500) ist jetzt schon sicher. Mann des Spiels gestern für mich einmal mehr Streller. Freue mich für ihn dass es neben den vielen Assists nun auch mit dem Tor geklappt hat.Antworten