Sport
Bickel ist frustriert – Fischer nicht
Von Thomas Niggl. Aktualisiert am 28.11.2011 43 Kommentare
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Super League
36. Runde
| 23.05. | Basel - Young Boys | 1 : 2 |
| 23.05. | Lausanne - Grasshoppers | 2 : 1 |
| 23.05. | Sion - Luzern | 1 : 3 |
| 23.05. | Thun - FC Zürich | 2 : 4 |
Rangliste
| Name | Sp | S | U | N | G:E | P | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Basel | 34 | 22 | 8 | 4 | 78:33 | 74 |
| 2. | Luzern | 34 | 14 | 12 | 8 | 46:32 | 54 |
| 3. | Young Boys | 34 | 13 | 12 | 9 | 52:38 | 51 |
| 4. | Servette | 34 | 14 | 6 | 14 | 45:53 | 48 |
| 5. | Thun | 34 | 11 | 10 | 13 | 38:41 | 43 |
| 6. | FC Zürich | 34 | 11 | 8 | 15 | 43:44 | 41 |
| 7. | Lausanne | 34 | 8 | 6 | 20 | 29:61 | 30 |
| 8. | Grasshoppers | 34 | 7 | 5 | 22 | 32:66 | 26 |
| 9. | Sion | 34 | 15 | 8 | 11 | 40:35 | 17 |
| 10. | Xamax | 18 | 7 | 5 | 6 | 22:22 | 0 |
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Für Trainer Urs Fischer spitzt sich die Lage immer mehr zu. Doch die Verantwortlichen stehen immer noch kategorisch hinter dem Coach, stärken ihm mit Lippenbekenntnissen nach wie vor den Rücken. «Ich wiederhole mich. Aber eine Trainerdiskussion lasse ich schon gar nicht aufkommen», sagt Sportchef Fredy Bickel gegenüber baz.ch/Newsnet. Die 2:4-Niederlage im Cup gegen den FC St.Gallen, dem Leader der Challenge League, habe für Fischer keine Konsequenzen. «Wir haben eine gute Mannschaft mit Qualität und einen guten Trainerstaff», sagt Bickel. Aber trotzdem komme man nicht vom Fleck. «Das ist für mich natürlich völlig frustrierend», sagt der Zürcher. Er habe noch nie in seiner Karriere eine so spezielle Situation gehabt.
Bickel betont, dass er die Leistung in St. Gallen zwar nicht schönreden wolle. Er teile jedoch nicht die Meinung der Experten vom Schweizer Fernsehen, die die Leistung des FCZ in St. Gallen als unterirdisch schlecht und eines Super-League-Vertreters nicht würdig abqualifizierten. «Wir hatten auch gute Momente, haben sofort ins Spiel gefunden und sogar dominiert», sagt Bickel. Dann habe Torhüter Guatelli einen Ball ohne Not völlig unmotiviert dem Gegner zugespielt. «Von diesem Moment an war die totale Verunsicherung sofort wieder förmlich spürbar», sagt Bickel. Man lasse sich buchstäblich «durch jeden Seich destabilisieren und verunsichern.» Man habe den Gegner so richtig aufgebaut. Die Niederlage sei übrigens typisch für die ganze verkorkste Saison. «Wir waren wieder einmal unfähig, auf diverse Rückschläge immer wieder eine Antwort zu geben», sagt Bickel.
Bickels scharfe Kritik an Ref Studer
Hart geht er hingegen mit Ref Studer ins Gericht. «Ich habe mir in der Nacht auf Montag das ganze Spiel noch einmal angeschaut», sagt Bickel und spricht von zwei gravierenden Fehlern Studers. «Die gelb-rote Karte gegen Chikhaoui war völlig unberechtigt», nervt sich Bickel. Und beim Elfmeter, der St. Gallen erneut in Führung gebracht habe, habe Chermiti kein Foul begangen und schon gar nicht im Strafraum. «Dass sich Studer im Fall von Chermiti jetzt über die Medien beim FCZ entschuldigt, ist sportlich fair, aber nützt uns herzlich wenig», sagt Bickel. Der Sportchef ist frustriert und tut dies auch öffentlich kund. «Das ist nicht frustrierend, das gehört zum Job», sagte hingegen Trainer Urs Fischer nach dem Spiel gegenüber dem Schweizer Fernsehen. Die Frustbewältigung fällt beim FCZ offenbar unterschiedlich aus. (baz.ch/Newsnet)
Erstellt: 28.11.2011, 13:26 Uhr
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43 Kommentare
Nun ist der FCZ wieder dort angelangt wo er hergekommen ist; aus dem belanglosen Niederungen der Tabelle! Der Z war eine "Mannschaft", welche um den Klassenerhalt gespielt hat in einem leeren Letzigrund "Stadion". Die paar Modefans verziehen sich wieder in ihre Löcher und bleiben werden nur die ROTEN Sitze im Letzi so wie früher die BLAUEN im Alten Letzi, dann seht auch ihr nur noch ROT - BLAU !! Antworten
Dem FC SG ein grosses Dankeschön.
Beschert es uns doch wieder einige schlaue Kommentare der FCZ Clubleitung.
Und klar ist der Schiedsrichter und der SFV und alle anderen Schuld.
War es nicht der Verband, der dem FCZ vor kurzem wegen eines St. Gallen Spiels die Meisterschaft ermöglichte?Vielleicht sollte sich mal Canepa von der Trainerbank fernhalten.
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