Sport

Das Ende eines Missverständnisses

Aktualisiert am 22.01.2016 31 Kommentare

Zdravko Kuzmanovic verlässt den FC Basel bereits nach einem halben Jahr wieder in Richtung Italien. Der unzufriedene Mittelfeldspieler sucht sein Glück bei Udinese Calcio.

Grosse Worte, kleine Leistung: Zdravko Kuzmanovie hat in Basel keine Stricke zerrissen.

Grosse Worte, kleine Leistung: Zdravko Kuzmanovie hat in Basel keine Stricke zerrissen.
Bild: Keystone

Was sich mit Zdravko Kuzmanovics vorzeitiger Abreise aus dem FCB-Trainingslager in Marbella abzeichnete, ist nun ein Fakt: der 28-jährige Mittelfeldspieler verlässt den FC Basel. Wie der FCB am Freitagmittag mitteilte, wechselt Kuzmanovic per sofort leihweise in die italienische Serie A zu Udinese Calcio. Auf Ende Saison habe man zudem eine Option auf definitive Übernahme vereinbart.

Kuzmanovic stiess im Sommer 2015 von Inter Mailand zum FCB und machte damit nach acht Jahren in Italien und Deutschland seine Rückkehr nach Basel perfekt. Am Rheinknie unterschrieb er gleich einen Fünfjahresvertrag und verstieg sich zu der Aussage, er wolle den FCB nie mehr verlassen. Von Verletzungen zurückgeworfen verlor er seine Form allerdings zunehmend, was dem ehrgeizigen serbischen Nationalspieler an die Nieren ging. Er war unzufrieden mit seiner Rolle und hat sich schon im Herbst immer mehr mit Trainer Urs Fischer überworfen – was von der Vereinsleitung mit Besorgnis beobachtet wurde.

Damit hat ein Missverständnis ein schnelles Ende gefunden. Der FCB meinte, eine Identifikationsfigur zurückgeholt zu haben, doch Kuzmanovic wurde diesem Anspruch nie auch nur ansatzweise gerecht. Es spricht für die Clubleitung, dass man diesen Irrtum so schnell korrigiert hat und dabei nicht einmal finanziellen Schaden genommen hat. Denn in seinem halben Jahr kam Kuzmanovic gerade mal auf 18 Einsätze mit total 1168 Minuten auf dem Feld – ohne einen Skorerpunkt. Anstatt sich durchzubeissen entschloss sich der 28-Jährige zu einem Abgang durch die Hintertür. Denn auch wenn Udinese die Kaufoption im Sommer nicht ziehen sollte, dann dürfte er nie mehr das FCB-Dress tragen. (ker)

Erstellt: 22.01.2016, 13:29 Uhr

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31 Kommentare

Raymond Wyss

23.01.2016, 00:00 Uhr
Melden 156 Empfehlung 5

Hört sich ein wennig böse an..aber er hat denn gleichen charakter wie er mit 19 hatte als er zum 1mal denn fcb verlassen hatte..
Aber seine beste zene seid seiner rückkehr war vor ca 3 tagen als er das trainingslager verlassen hat..er meinte er kommt als möchtegern star nach basel und dann zu merken das er hinter einem zuffi anstehen muss..er hat gemerkt das der fcb eine grössere nummer geworden ist und er nicht der star sondern nur einer von vielen ist..tja ..
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Georg Fischer

22.01.2016, 21:09 Uhr
Melden 123 Empfehlung 4

ZK ist und war ein Flopp,gut dass er weg ist denn mit seinem Charakter hätte er nur Unruhe in die Mannschaft gebracht.Und fussballerisch wird er dauern überschätzt,bessere Mittelklasse, mehr nicht.Seine Vergangenheit zeigt dies deutlich da nirgendwo ein gesetzter,langjähriger Stammspieler.ZK wird nie mehr für den FCB spielen das mussten schon andere spüren die mit dem FCB Spielchen getrieben haben Antworten