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Das Näschen des Valentin Stocker
Von Fabian Kern. Aktualisiert am 16.02.2012 8 Kommentare
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Super League
36. Runde
| 23.05. | Basel - Young Boys | 1 : 2 |
| 23.05. | Lausanne - Grasshoppers | 2 : 1 |
| 23.05. | Sion - Luzern | 1 : 3 |
| 23.05. | Thun - FC Zürich | 2 : 4 |
Rangliste
| Name | Sp | S | U | N | G:E | P | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Basel | 34 | 22 | 8 | 4 | 78:33 | 74 |
| 2. | Luzern | 34 | 14 | 12 | 8 | 46:32 | 54 |
| 3. | Young Boys | 34 | 13 | 12 | 9 | 52:38 | 51 |
| 4. | Servette | 34 | 14 | 6 | 14 | 45:53 | 48 |
| 5. | Thun | 34 | 11 | 10 | 13 | 38:41 | 43 |
| 6. | FC Zürich | 34 | 11 | 8 | 15 | 43:44 | 41 |
| 7. | Lausanne | 34 | 8 | 6 | 20 | 29:61 | 30 |
| 8. | Grasshoppers | 34 | 7 | 5 | 22 | 32:66 | 26 |
| 9. | Sion | 34 | 15 | 8 | 11 | 40:35 | 17 |
| 10. | Xamax | 18 | 7 | 5 | 6 | 22:22 | 0 |
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Gewisse Dinge kann man nicht lernen. Valentin Stocker hat eine ganz persönliche Fähigkeit: die Fähigkeit, die ganz wichtigen Tore zu erzielen. Und diese hat er offensichtlich auch in den langen Monaten der Rekonvaleszenz nicht verloren. Die Young Boys haben es dem Zentralschweizer in dieser Hinsicht ganz besonders angetan. Schon zweimal brachte Stocker den FC Basel in einer Finalissima gegen die Berner mit dem ersten Tor auf die Siegerstrasse, und auch gestern wurde er zum YB-Schreck, als er dem Team von Christian Gross den schon sicher geglaubten dritten Sieg in Folge noch entriss. «Ich habe dieses Glück oft, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein», erklärte der 22-Jährige nach seinem Treffer zum 2:2 in der 90. Minute.
Dieses Unentschieden könnte sich für den FCB noch als sehr wertvoll herausstellen. Hätten die starken Berner gewonnen, wäre der Vorsprung des Meisters auf empfindliche drei Punkte geschmolzen. So aber hat sich der FCB vor dem Champions-League-Highlight gegen Bayern München die nötige Ruhe und Moral geholt. «Das war eine sehr gute Hauptprobe», meinte Marco Streller und betonte gleichzeitig, dass das kein Test, sondern ein Spitzenspiel gewesen sei. «Das war ein Spiel auf gutem Niveau gegen einen sehr starken Gegner», zollte der FCB-Captain YB Respekt. Dennoch dürfte auch er zufrieden zur Kenntnis genommen haben, dass sein Team einerseits zweimal einen Rückstand wettgemacht und andererseits das Toreschiessen in der Winterpause nicht verlernt hat. Das Traumduo Alex Frei/Marco Streller hat beim 1:1 mustergültig harmoniert.
Die zweite Rückkehr
Für den umjubelten Rückkehrer war das Ergebnis beinahe sekundär. «Ich bin extrem dankbar, dass ich wieder auf dem Platz stehen darf», gestand Stocker. Nach seinem Comeback im November nach einem Kreuzbandriss, den er sich im April 2011 zugezogen hatte, musste er im Januar wieder einen Rückschlag einstecken. «Die Verletzung im Trainingslager war sehr bitter für mich», sagte der Mittelfeldspieler leise. Nun sei er aber «gottenfroh», dass sein Oberschenkel gehalten habe: «Das Wichtigste ist, dass ich zurück bin.»
Stocker darf sich nach dem schwer erkämpften Punkt in Bern mit seinem Team endlich uneingeschränkt auf die Champions League freuen. Im Achtelfinal gegen Bayern München ist der FCB für einmal krasser Aussenseiter und kann völlig unbeschwert aufspielen. Vielleicht auch wieder mit Valentin Stocker. «Der Coach weiss, was er an mir hat», meinte der Flügel vielsagend. Die Bayern tun jedenfalls gut daran, auf die rotblaue Nummer 14 zu achten, sollte sie tatsächlich auf dem Feld stehen. (baz.ch/Newsnet)
Erstellt: 16.02.2012, 23:38 Uhr
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8 Kommentare
Unglaublich, dass der so hochgelobte neue Angriff von YB nur ein Tor aus dem Spiel zustande gebracht hat. Wiederum benötigten sie einen Penalty wie gegen Sion um in Front zu sein. Der FCB hatte bis dahin nur einen Ernstkampf bestritten und das Spiel gegen Bayern im Kopf. Es ist klar dass die letzte Konsequenz in den Zweikämpfen fehlte. Wer will sich schon vor so einem Spiel noch verletzen. Gut gem Antworten
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