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«Das Schönste im Klubfussball»

Von Sascha Rhyner. Aktualisiert am 24.08.2010 17 Kommentare

Alex Frei war der Matchwinner bei Basels 3:0-Erfolg bei Sheriff Tiraspol mit zwei Toren und der Vorlage zu Marco Strellers 1:0.

Wieder Grund zum Jubeln: Alex Frei bereitete das 1:0 von Marco Streller vor und schoss die beiden Tore zum 3:0-Sieg danach selber.

Wieder Grund zum Jubeln: Alex Frei bereitete das 1:0 von Marco Streller vor und schoss die beiden Tore zum 3:0-Sieg danach selber.
Bild: Reuters

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Sheriff Tiraspol - Basel 0:3 (0:0)

Sheriff-Stadion, Tiraspol. – 12’000 Zuschauer. - SR Hansson (Sd). - Tore: 74. Streller 0:1. 80. Frei 0:2. 87. Frei 0:3.
Sheriff Tiraspol: Stojanov; Vranjes, Tarchnischwili, Nadson, Volkov; Rouamba, Fred (76. Djurovic); Adamovic; Balima, França (79. Hacetuarow), Diedhiou (66. Nikolic).
Basel: Costanzo; Inkoom, Abraham, Cagdas, Safari; Zoua, Huggel, Yapi (87. Ferati), Stocker (85. Shaqiri); Frei, Streller (78. Chipperfield).
Bemerkungen: Sheriff ohne Brankovic, Erochin und Samardzic (alle gesperrt). 76. Gelb-Rote Karte gegen Tarchnischwili (Foul). Verwarnungen: 16. Frei (Freistoss zu früh ausgeführt), 40. Cagdas (Foul). 57. Tarchnischwili (Foul). 71. Volkov (Foul). 85. Vranjes (Foul).

«Müde und sehr gut», fühlte sich Marco Streller nach dem 3:0-Erfolg beim moldauischen Serienmeister Sheriff Tiraspol. Der Stürmer bestritt erstmals seit dem 5. Mai wieder einen Ernstkampf und leitete den Basler Sieg in der 74. Minute mit seinem Kopfballtreffer ein. «Es ist gut gelaufen», konstatierte er danach im Interview mit SF relativ sachlich. «In eine solche Mannschaft zu kommen, ist nicht schwierig.»

Die schwierigste Phase hatten Streller und seine Teamkollege in der Startviertelstunde zu überstehen. Sheriff versuchte mit aggressivem Pressing, den 0:1-Rückstand aus dem Hinspiel zu egalisieren. Doch im Abschluss offenbarte der moldauische Champion einige Schwächen. Franco Costanzo geriet auch im Starfurioso Sheriffs kaum ernsthaft in Bedrängnis. Vielmehr befreite sich Basel mit zunehmender Fortdauer der Partie aus der Umklammerung und erarbeitete sich eigene Torchancen.

Frei Doppeltorschütze und Vorlagengeber

Die beste Möglichkeit vor der Pause hatte Marco Streller. Den Schuss des Rückkehrers aus der Drehung wehrte Sheriff-Verteidiger Nadson auf der Torlinie ab (40.). «Wir wussten, dass wir ruhig bleiben mussten. Sie mussten ja ein Tor schiessen, nicht wir», erklärte Streller. Trainer Thorsten Fink habe in der Pause die richtigen Worte gefunden.

Auch nach dem Seitenwechsel hielt der FC Basel den Gegner sicher auf Distanz. Einzig einige Distanzschüsse des eingewechselten Baco Nikolic sorgten für etwas Gefahr vor Costanzo. Nach einem rüden Foul des bereits verwarnten Captains Vascha Tarchnischwili an Valentin Stocker schlug Alex Frei den Freistoss in den Strafraum, den Streller schliesslich geschickt mit dem Kopf ins Tor lenkte.

«Ich würde gerne gegen Bayern spielen»

Als Tarchnischwili für ein vergleichsweise harmloses Vergehen wenig später Gelb-Rot vorzeitig vom Feld musste, war der Willen von Sheriff Tiraspol gebrochen. Alex Frei nutzte eine zu kurze Abwehr zum 2:0 (80.). Und der Rekordtorschütze der Schweizer Nationalmannschaft sorgte zusammen mit Xherdan Shaqiri für den spielerischen Höhenpunkt in diesem Rückspiel. Der 19-jährige Basler lancierte Frei ideal in die Tiefe und Frei hob den Ball gekonnt über Keeper Vladislav Stoyanov uzm 3:0 ins Netz (87.)

«Das war enorm wichtig für den ganzen Verein», erklärte der glücklich Streller. «Ich habe im Fussball schon alles erlebt. Tiefpunkte und Höhepunkte. Das war jetzt wieder ein Höhepunkt», erklärte der Torschütze zum 1:0, der während der WM-Vorbereitung mit der Schweiz mit einem Muskelfaserris hatte Forfait erklären müssen. «Das ist das Schönste im Klubfussball», freut er sich auf die Gruppenspiele in der Champions League gegen die europäische Fussball-Prominenz.

«Es hat einige schöne Mannschaften in Topf 1 und 2», sagte Streller. Der FCB wird bei der Auslosung am Donnerstag im dritten Topf sein und hat damit einen nominell schwächeren Kontrahenten in der Gruppe. Und Marco Streller hat einen klaren Wunschgegner: «Ich würde gerne einmal gegen Bayern München spielen.» (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 24.08.2010, 23:36 Uhr

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17 Kommentare

Phil Bösiger

25.08.2010, 06:54 Uhr
Melden

Danke FCB - ein toller Fussballabend! Und hochverdient, abgesehen von den ersten 15 Minuten. Ich freue mich jetzt schon auf die CL in Basel. Schön zu sehen, wie Marco nach seiner Verletzungspause nahtlos an seine Topform von vor der WM anknüpfen kann; genau das hat in den letzten Wochen gefehlt - die Torgefahr des FCB! Heute Abend schlägt mein Herz für einmal gelb-schwarz! YB - Ihr pagged das!!! Antworten


georg fischer

25.08.2010, 10:54 Uhr
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Die Freude über den Sieg des FCB, die Solidarität und Unterstützung der FCB Fans an die Adresse von YB für's Spiel von heute abend ist sehr erfreulich, verdankenswert und richtungsweisend. Nur so kommt der CH Klub-und Nati- Fussball voran, wird er im Ausland ernst genommen. Für reines Clubdenken, Nörglerei, Pöblerei,auch an namentlich genannten Spieler, ist absolut kein Platz. Ergreift die Chance Antworten



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Stand: 25.05.2012 14:45
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Stand: 25.05.2012 09:25
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Stand: 25.05.2012 15:24
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