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Definitiv: FCB holt Steffen

Aktualisiert am 12.01.2016 134 Kommentare

Nun ist Schluss mit den Gerüchten, ja Vermutungen: Der bei den Young Boys in Ungnade gefallene Renato Steffen wechselt per sofort zum FC Basel.

Renato Steffen jubelt künftig nicht mehr in Gelbschwarz, sondern in Rotblau.

Renato Steffen jubelt künftig nicht mehr in Gelbschwarz, sondern in Rotblau.
Bild: Keystone

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Super League

36. Runde

25.05.Basel - Grasshopper0 : 1
25.05.Lugano - St. Gallen3 : 0
25.05.Luzern - FC Sion2 : 2
25.05.Thun - Young Boys0 : 3
25.05.FC Zürich - FC Vaduz3 : 1
Stand: 25.05.2016 22:22

Rangliste

NameSpSUNG:EP
1.Basel36265588:3883
2.Young Boys36209778:4769
3.Luzern361591259:5054
4.Grasshopper361581365:5653
5.FC Sion361481452:4950
6.Thun3610111545:5441
7.St. Gallen361081841:6638
8.FC Vaduz367151444:6036
9.Lugano36981946:7535
10.FC Zürich367131648:7134
Stand: 25.05.2016 22:22

Damit hätte am 23. September wohl niemand gerechnet. Damals lieferten sich zum Ende eines spektakulären Spitzenkampfs zwischen den Young Boys und dem FCB Renato Steffen und Taulant Xhaka ein unwürdiges Duell, das beide verloren. Steffen liess sich nach einer Tätlichkeit Xhakas theatralisch fallen und machte sich damit zum Buhmann der Basler Fans. Nun werden die beiden damaligen Streithähne Teamkollegen: Steffen unterschrieb beim FCB einen Vertrag über viereinhalb Jahre bis zum Sommer 2020.

Den Vorwurf, bei einem Titelrivalen zu wildern, kann man den Baslern in diesem Fall nicht machen. YB-Sportchef Fredy Bickel selbst war es, der den Aargauer in die Arme des Rekordmeisters trieb. Der FCB wollte Steffen ursprünglich erst auf die kommende Saison verpflichten, nun packte er die Gelegenheit, die Bickel ihnen bot: Weil Steffen seinen im Juni auslaufenden Vertrag in Bern nicht verlängern wollte, wurde ihm gedroht, ihn in der Rückrunde nicht mehr einzusetzen. Dieser Zustand ist für einen Nationalspieler in den Monaten vor einer EM natürlich unhaltbar, weshalb die Verhandlungen mit Basel beschleunigt wurden.

Steffen überzeugte Heusler

Beim Serienmeister ist man sich bewusst, mit der Personalie Steffen einige Brisanz verpflichtet zu haben. «Selbstverständlich haben wir auch berücksichtigt, dass dieser Wechsel neben positiven auch negative Reaktionen auslösen kann», lässt sich Präsident Bernhard Heusler zitieren, der von einem vorgezogenen Transfer spricht. Die diversen Gespräche mit Renato Steffen hätten aber zur Überzeugung geführt, das Richtige zu tun.

Steffen freut sich auf die neue Herausforderung: «Auch wenn es für mich einige Anfragen anderer Clubs gab, so habe ich mich nach Abwägen aller Faktoren mit grosser Überzeugung dazu entschieden, beim FCB zu unterschreiben.» Der 24-jährige Powerflügel ersetzt von der Position her Yoichiro Kakitani, darf in der Europa League aber nicht eingesetzt werden. Die neue Basler Nummer 24 reist bereits am Mittwoch mit ins Trainingslager nach Marbella. (ker)

Erstellt: 12.01.2016, 17:05 Uhr

134

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134 Kommentare

Rolli Stirnimann

12.01.2016, 19:06 Uhr
Melden 326 Empfehlung 23

ich wiederhole mich, sportlich macht das absolut Sinn. Als Typen muss und kann er noch sehr viel lernen (von Breel z.B.). Schade wegen Kaki, dass er die wenigen Chancen (zu wenig?) nicht nutzen konnte. Steffen bringt das Tempo mit und das wird dem FCB auf Weiteres zugute kommen. Also setz dich für rotblau ein und lasse das provozieren sein. Hopp FCB, das ist es was zählt Antworten


Chris Avlakiotis

12.01.2016, 19:02 Uhr
Melden 317 Empfehlung 28

Auch mir stinkt dieser Transfer. Nur muss es aber sosein, dass JEDER, der das rot-blaue Trikot trägt und für unseren FCB spielt, NICHT ausgepfiffen werden darf, solange er das Trikot trägt. Nichts wäre schlimmer, als dass ein Spieler im rotblauen Dress von den eigenen Fans schlecht behandelt wird. Steffen wird sich bewähren müssen, ich denke, er weiss es. Wenn er Charakter hat, macht er es richtig Antworten