Definitiv: FCB holt Steffen

Nun ist Schluss mit den Gerüchten, ja Vermutungen: Der bei den Young Boys in Ungnade gefallene Renato Steffen wechselt per sofort zum FC Basel.

Renato Steffen jubelt künftig nicht mehr in Gelbschwarz, sondern in Rotblau.

Renato Steffen jubelt künftig nicht mehr in Gelbschwarz, sondern in Rotblau. Bild: Keystone

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Damit hätte am 23. September wohl niemand gerechnet. Damals lieferten sich zum Ende eines spektakulären Spitzenkampfs zwischen den Young Boys und dem FCB Renato Steffen und Taulant Xhaka ein unwürdiges Duell, das beide verloren. Steffen liess sich nach einer Tätlichkeit Xhakas theatralisch fallen und machte sich damit zum Buhmann der Basler Fans. Nun werden die beiden damaligen Streithähne Teamkollegen: Steffen unterschrieb beim FCB einen Vertrag über viereinhalb Jahre bis zum Sommer 2020.

Den Vorwurf, bei einem Titelrivalen zu wildern, kann man den Baslern in diesem Fall nicht machen. YB-Sportchef Fredy Bickel selbst war es, der den Aargauer in die Arme des Rekordmeisters trieb. Der FCB wollte Steffen ursprünglich erst auf die kommende Saison verpflichten, nun packte er die Gelegenheit, die Bickel ihnen bot: Weil Steffen seinen im Juni auslaufenden Vertrag in Bern nicht verlängern wollte, wurde ihm gedroht, ihn in der Rückrunde nicht mehr einzusetzen. Dieser Zustand ist für einen Nationalspieler in den Monaten vor einer EM natürlich unhaltbar, weshalb die Verhandlungen mit Basel beschleunigt wurden.

Steffen überzeugte Heusler

Beim Serienmeister ist man sich bewusst, mit der Personalie Steffen einige Brisanz verpflichtet zu haben. «Selbstverständlich haben wir auch berücksichtigt, dass dieser Wechsel neben positiven auch negative Reaktionen auslösen kann», lässt sich Präsident Bernhard Heusler zitieren, der von einem vorgezogenen Transfer spricht. Die diversen Gespräche mit Renato Steffen hätten aber zur Überzeugung geführt, das Richtige zu tun.

Steffen freut sich auf die neue Herausforderung: «Auch wenn es für mich einige Anfragen anderer Clubs gab, so habe ich mich nach Abwägen aller Faktoren mit grosser Überzeugung dazu entschieden, beim FCB zu unterschreiben.» Der 24-jährige Powerflügel ersetzt von der Position her Yoichiro Kakitani, darf in der Europa League aber nicht eingesetzt werden. Die neue Basler Nummer 24 reist bereits am Mittwoch mit ins Trainingslager nach Marbella. (ker)

(Erstellt: 12.01.2016, 17:05 Uhr)

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10.12.FC Vaduz - FC Lausanne-Sport1 : 1
10.12.FC Basel 1893 - FC St. Gallen1 : 0
11.12.Grasshopper Club - FC Lugano- : -
11.12.FC Sion - FC Luzern- : -
11.12.FC Thun - BSC Young Boys- : -
Stand: 10.12.2016 21:51

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NameSpSUNG:EP
1.FC Basel 189318152149:1547
2.BSC Young Boys1795339:2232
3.FC Luzern1792635:3029
4.FC Sion1782735:3026
5.Grasshopper Club1763826:3221
6.FC St. Gallen1863920:2721
7.FC Lausanne-Sport18531030:3418
8.FC Lugano1745823:3517
9.FC Thun1737721:3116
10.FC Vaduz18441021:4316
Stand: 10.12.2016 21:51

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04.02.FC Basel 1893 - FC Lugano- : -
04.02.Grasshopper Club - FC Thun- : -
04.02.FC Lausanne-Sport - FC Luzern- : -
04.02.FC Vaduz - FC St. Gallen- : -
04.02.BSC Young Boys - FC Sion- : -
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