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«Der Druck liegt ganz klar bei YB»
Von Fabian Kern. Aktualisiert am 18.11.2011 5 Kommentare
Sechster Meisterschaftssieg von Galati
Otelul Galati, der Gegner des FC Basel am kommenden Dienstag in der Champions League, feierte in der 13. Runde der rumänischen Meisterschaft den sechsten Sieg. Schütze des einzigen Tores im Heimspiel gegen Sportul Studentesc Bukarest war in der 49. Minute Laurentin Iorga. SI
Aktion gegen Pyros
Im Sinne eines friedlichen Matchbesuchs hat Peter Hablützel die Initiative ergriffen. Der FCB-Fan ruft die Zuschauer im St. Jakob-Park vor dem Spiel gegen die Young Boys dazu auf, ein Zeichen zu «sitzen»: «Jeder bleibt während des Einlaufs der Mannschaften eine Minute lang sitzen und schweigt», erklärt Hablützel. Das soll als Zeichen gegen Pyrotechnik und Gewalt in den Stadien gelten. ker
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Super League
36. Runde
| 23.05. | Basel - Young Boys | 1 : 2 |
| 23.05. | Lausanne - Grasshoppers | 2 : 1 |
| 23.05. | Sion - Luzern | 1 : 3 |
| 23.05. | Thun - FC Zürich | 2 : 4 |
Rangliste
| Name | Sp | S | U | N | G:E | P | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Basel | 34 | 22 | 8 | 4 | 78:33 | 74 |
| 2. | Luzern | 34 | 14 | 12 | 8 | 46:32 | 54 |
| 3. | Young Boys | 34 | 13 | 12 | 9 | 52:38 | 51 |
| 4. | Servette | 34 | 14 | 6 | 14 | 45:53 | 48 |
| 5. | Thun | 34 | 11 | 10 | 13 | 38:41 | 43 |
| 6. | FC Zürich | 34 | 11 | 8 | 15 | 43:44 | 41 |
| 7. | Lausanne | 34 | 8 | 6 | 20 | 29:61 | 30 |
| 8. | Grasshoppers | 34 | 7 | 5 | 22 | 32:66 | 26 |
| 9. | Sion | 34 | 15 | 8 | 11 | 40:35 | 17 |
| 10. | Xamax | 18 | 7 | 5 | 6 | 22:22 | 0 |
Die Nationalmannschaftspause war beim FC Basel nach vielen englischen Wochen sehr willkommen. «Wir haben Zeit für die Regeneration gegeben», sagt Trainer Heiko Vogel. Nun ist man aber auch froh, dass sie wieder vorbei ist. «Ein Wochenende ohne Spiel ist ein verlorenes Wochenende», meint der tatendurstige Vogel. Da kommt doch so ein Spitzenspiel gegen die Young Boys gerade richtig. Zumal der FCB-Trainer den Gast aus der Hauptstadt als gefordert betrachtet: «Der Druck lastet ganz klar auf YB.» Dennoch ist es nicht so, dass sich der Leader eine Niederlage leisten könnte, aber ein Unentschieden würde nur die Basler weiterbringen. Deshalb macht Vogel taktische Vorteile für seinen FCB aus: «YB wird darauf bedacht sein, kein Tor zu erhalten. Das könnte ihre Angriffsbemühungen hemmen.» Der FCB ist es ohnehin gewohnt, das Spiel zu machen.
Wer spielt im Mittelfeld?
Taktisch hat Vogel viele Möglichkeiten. Obwohl Fabian Frei und Taulant Xhaka angeschlagen sind und hinter dem Einsatz von Stephan Andrist wegen einer Magenverstimmung ein Fragezeichen steht, hat er im Mittelfeld immer noch die Qual der Wahl. Im Abschlusstraining liess sich Vogel nicht in die Karten blicken. Das hat seinen Grund. «Ich möchte die Spannung bei den Spielern hoch halten», sagt der Deutsche.
Wahrscheinlich ist, dass Xherdan Shaqiri und Granit Xhaka die Flügel besetzen, während Benjamin Huggel und Cabral in der Mitte die Räume für YB-Regisseur Alexander Farnerud dicht machen werden. In der Abwehr kehrt Aleksandar Dragovic nach seiner Sperre in die Startformation zurück, zumal der Österreicher in seinem Nationalteam nicht zum Einsatz kam. «Mir solls recht sein», meint Vogel zur Entscheidung des österreichischen Nationaltrainers Marcel Koller, in den beiden Test-Länderspielen auf den formstarken Dragovic zu verzichten.
Nur das Hier und Jetzt zählt
Der Terminplan spielt dem FCB zusätzlich in die Karten. Weil am nächsten Samstag das Cupspiel in Wil ansteht, muss Vogel in den beiden Partien gegen YB und Otelul Galati am Dienstag niemanden schonen. «Die Batterien snd wieder aufgeladen», bestätigt Vogel. der über die Champions-League-Partie vom nächsten Dienstag vor dem wichtigen Spiel gegen YB kein Wort verlieren wollte. Ebenso wenig war im Vorfeld des Spitzenkampfs in der Mannschaft das Wiedersehen mit Christian Gross ein Thema. «Die Verdienste von Christian Gross werden für immer bestehen. Wir haben von seinen Erfolgen auch profitiert», meint Vogel respektvoll, «aber selbst waren wir ja auch nicht gerade erfolglos.» Man lebe in der Gegenwart. Und die muss sich momentan wahrlich nicht vor der glanzvollen Vergangenheit verstecken. (baz.ch/Newsnet)
Erstellt: 18.11.2011, 17:45 Uhr
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5 Kommentare
Ich hoffe, dass man Christian Gross im Stadion mit einem warmen Applaus empfängt. Schliesslich ist er neben Jäggi und Oeri der Hauptgrund, dass sich unser FCB dauerhaft an der Spitze der SL halten konnte. Sein Abgang war nach der schmerzvollen Niederlage gegen YB im letzten Heimspiel nicht würdig. Erweisen wir ihm also den notwendigen Respekt! Antworten
Zum Glueck sind Christian Gross und Thorsten Fink als Trainer beim FC Basel Vergangenheit, denn Gegenwart und Zukunft gehoeren Heiko Vogel.
Auch hoffe ich innigst, dass Othmar Hitzfeld die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft bald verlaesst, und Pierluigi Tami sein Nachfolger wird.
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