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Der FC Basel lockt Eric Hassli
Von Ueli Kägi. Aktualisiert am 14.09.2010 46 Kommentare
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Im kommenden Sommer läuft der Vierjahres-Vertrag zwischen Eric Hassli und dem FC Zürich aus. Es gibt Anzeichen dafür, dass es zu einer vorzeitigen Trennung kommen könnte. Der FC Basel interessiert sich so sehr für den 29-jährigen Stürmer, dass Vizepräsident Bernhard Heusler telefonisch den Kontakt mit FCZ-Präsident Ancillo Canepa gesucht hat. Einen «gegenseitigen Austausch» nennt Heusler das, was er bisher für einen möglichen Transfer Hasslis unternommen hat, mehr aber sei noch nicht passiert. «Es gibt nichts Konkretes in dem Sinne, dass wir mit dem FCZ oder Eric Hassli über einen Wechsel überhaupt diskutiert hätten.»
Heusler ist mit seiner Wortwahl vorsichtig, weil er weiss, wie gross die Rivalität zwischen den beiden Klubs (und ihren Anhängern) ist, der FCB und der FCZ haben sich die Meisterschaften seit 2004 untereinander aufgeteilt (2004, 2005, 2008 und 2010 FCB; 2006, 2007 und 2009 FCZ). Und Heusler ist vorsichtig, weil ihm bewusst ist, was Hassli den FCZ-lern bedeutet. Der 1,93 Meter grosse Stürmer ist ein Liebling des Publikums.
Hassli will wechseln
In Topform bringt er alles mit, um in der Super League eine entscheidende Figur zu sein: Körper, Kraft, Tempo, Technik. 2008/09 hatte Hassli in 27 Spielen der Meistersaison 17 Tore erzielt. Im vergangenen Jahr fiel er mit einem Schienbeinbruch lange aus. In dieser Saison ist ihm in sieben Einsätzen über 525 Minuten noch kein Treffer gelungen. Am Samstag beim Auswärtsmatch in Thun fiel er aufgrund muskulärer Probleme kurzfristig aus. Allerdings erklärte Trainer Urs Fischer nach dem Match, der Verzicht auf Hassli sei eine «Vorsichtsmassnahme» gewesen. Es ist aufgrund der jüngsten Informationen nicht auszuschliessen, dass die Basler Transferbemühungen und keine körperlichen Schwierigkeiten Grund für den Verzicht auf Hassli waren.
Heusler erklärt, der FC Basel habe mit Hassli noch keine direkten Gespräche geführt, Heusler bestätigt aber, dass es zwischen dem FCB und Hasslis Agenten zum Kontakt gekommen ist. Und gemäss gut unterrichteten Quellen hat Hassli dem FCB signalisiert, stark an einem Wechsel interessiert zu sein.
Bickel: «Kein Kommentar»
Beim FC Zürich sagt Sportchef Fredy Bickel zu den Basler Avancen und der entsprechenden Transfermöglichkeit: «Kein Kommentar.» Die Zürcher sind in einer schwierigen Lage. Hassli kann den Klub im kommenden Sommer ablösefrei verlassen. Ihn aber jetzt an den FC Basel abzugeben, ist ein Politikum.
Der FCZ-Klubführung bleiben zwei Varianten: Entweder sie legt ihr grundsätzliches Veto ein. Oder sie versucht, jetzt möglichst viel Geld zu lösen, weil es äusserst fraglich ist, ob sie Hassli unter den gegebenen Umständen über den kommenden Sommer hinaus halten kann.
Die Diskussion über die Höhe der Ablösesumme haben Heusler und Canepa noch nicht begonnen. Und Heusler sagt: «Solange wir nicht konkret über einen Wechsel verhandelt haben, kann ich nichts dazu sagen.» Bis Ende September und zur Schliessung des Schweizer Transferfensters haben die beiden Klubs Zeit, eine Lösung zu finden. Dass es nächstens wieder zu einem Kontakt kommen wird, ist wahrscheinlich. Und: Am 25. September empfängt der FCZ den FCB im Letzigrund. Es könnte ein Klassiker mit zusätzlichen Emotionen werden. (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 14.09.2010, 08:15 Uhr
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46 Kommentare
@KurtSchilling - Ihre Aussage zeugt nicht gerade von viel Sachverstand! In erster Linie verliert Basel Jahr für Jahr die besten Akteure an ausl. Vereine. Diese enorme Schwächung wird durch den eigenen Nachwuchs u.wenigen Transfers aus der CH einigermassen kompensiert. Ganz normales Business also. Niemand wird gezwungen zum DoubleGewinner zu kommen. Stillos ist somit einzig Ihr Kommentar... Antworten




