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Der Stolz von Reto Ziegler
Von Ueli Kägi. Aktualisiert am 27.05.2011 4 Kommentare
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Der Klub ist seit acht Jahren ohne Titel. Er wurde 2006 nach dem Manipulationsskandal in die Serie B zwangsrelegiert. In der vergangenen Saison kam er in der Serie A nur auf Platz 7. Seinem Ruf haben die Tiefen der vergangenen Jahre trotzdem nicht geschadet. Juventus ist Juventus, die alte Dame, der italienische Rekordmeister mit 27 Titeln, der Meistercup- und Champions-League-Sieger. Reto Ziegler sagt: «Juventus ist ein super Klub, ein Grossklub.»
Die Turiner haben ihm in den Verhandlungen dargelegt, wie sie ihre Planung darauf ausrichten, wieder Titel zu gewinnen. Das Kader ist gespickt mit bekannten Namen wie Buffon, Grosso, Aquilani, Felipe Melo, del Piero, Iaquinta, Quagliarella, Toni. Für Ziegler war schnell klar, dass er den offerierten Vierjahreskontrakt unterschreiben wird. Er sagt: «Ein Vertrag bei Juventus, das macht mich stolz.» Allen anderen Vereinen, die auch das Gespräch mit ihm gesucht hatten, hat er abgesagt und sich für das Interesse bedankt. Das gehöre sich so, findet er.
Bereit für den Konkurrenzkampf
Dreieinhalb Jahre spielte Ziegler zuletzt bei Sampdoria Genua, in den vergangenen zwei Saisons gehörte er zum Stamm, jetzt hat ihm der Abstieg in die Serie B nicht geschadet. Zieglers Vorteil auf dem Transfermarkt war sein auslaufender Vertrag, er kostete keine Ablösesumme. In den Gesprächen mit Juventus traf er auf Sportdirektor Marotta, der ihn schon zu Sampdoria geholt hatte und vor einem Jahr zusammen mit Trainer Delneri zu Juventus weiterzog.
Mit 18 hatte Ziegler einst von GC zu Tottenham gewechselt. Vor Sampdoria spielte er auch beim Hamburger SV und in Wigan. Ziegler findet, er habe für sein Alter «schon wahnsinnig Erfahrung gesammelt». Jetzt hat ihm die Führung der Juve nicht gleich einen Stammplatz versprochen – der Linksverteidiger fühlt sich aber bereit für einen harten Konkurrenzkampf. Mit 25 Jahren sei er in seiner Karriere am Punkt für den nächsten grossen Schritt angekommen, sagt er und ist überzeugt davon, dass er die Qualität hat, sich durchzusetzen. Das technisch und taktisch anspruchsvolle Spiel der Serie A passt ihm. Er sagt: «Ich werde mich ausdrücken können neben diesen Klassespielern.» (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 27.05.2011, 10:19 Uhr
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4 Kommentare
Es ist schon erstaunlich, dass TopClubs viel Geld ausgeben für Spieler wie Ziegler, Inler od. Lichtsteiner. Spieler, die in der Nati keinen Fuss vor den anderen kriegen.Für die ein Pass über 5 Meter ein Ding der Unmöglichkeit ist.Oder eine Flanke, die einmal ankäme. Doch als Sündenbock hatte man ja Streller u.Frei - die waren für alles Schuld. In London wird man sehen, was diese "Stars" Wert sind! Antworten


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