Der kleine Messi ist der Grösste
Aktualisiert am 21.12.2009 2 Kommentare
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Lionel Messi (Barcelona)
Der Argentinier ist Weltfussballer des Jahres 2009 – alles andere wäre auch eine Überraschung gewesen.
Bild: KEYSTONE/AP
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Stichworte
Daten und Fakten
Männer
1. Lionel Messi
2. Cristiano Ronaldo
3. Xavi
4. Kaka
5. Andres Iniesta
Frauen
1. Marta
2. Birgit Prinz
3. Kelly Smith
4. Cristiane
5. Inka Grings
Weitere Auszeichnungen
Entwicklungs-Award:
Verband China
Fairplay-Award:
Sir Bobby Robson
Puskas-Award (Schönstes Tor):
Cristiano Ronaldo
Presidential Award:
Königin Rania von Jordanien (Stiftung «One Goal»/Kampagne für Bildung für alle)
FIFPro World XI (Team des Jahres):
Casillas; Alves, Terry, Vidic, Evra; Iniesta, Xavi, Gerrard; Cristiano Ronaldo, Torres, Messi.
Die Sieger seit 2000
2000: Zinedine Zidane (Fr)
2001: Luis Figo (Por)
2002: Ronaldo (Br)
2003: Zinedine Zidane (Fr)
2004: Ronaldinho (Br)
2005: Ronaldinho (Br)
2006: Fabio Cannavaro (It)
2007: Kaka (Br)
2008: Cristiano Ronaldo (Por)
Lionel Messi ist erstmals Weltfussballer: Der 22-jährige Argentinier setzte sich bei der Wahl durch die Captains und Nationalcoaches aller Länder mit 1073 Stimmen deutlich gegenüber Vorjahressieger Cristiano Ronaldo (352), Xavi (196), Kaká (190) und Andrés Iniesta (134) durch.
Auch der Schweizer Nationalcoach Ottmar Hitzfeld wählte Messi vor Ronaldo und dem drittklassierten Xavi. Alex Frei dagegen gab seine Stimme Xavi und setzte Messi bloss auf Platz 2.
Lionel Messi gewann in diesem Jahr mit seinem Klub Barcelona insgesamt sechs Titel, zuletzt am Wochenende jenen des Klub-Weltmeisters. Im Final in Abu Dhabi gegen Estudiantes de La Plata (Arg) war er in der Verlängerung für den Siegtreffer des Champions-League-Siegers besorgt.
Anfang Dezember hatte Messi in Paris bereits als erster Argentinier den «Ballon d'Or» für Europas Fussballer des Jahres entgegennehmen dürfen.
Bei den Frauen siegte die Brasilianerin Marta zum vierten Mal in Folge.
«Etwas Spezielles, in Zürich zu sein»
An einer Pressekonferent vor der Gala zeigten sich alle Nominierten glücklich und stolz, an den Feierlichkeiten in Zürich dabei sein zu dürfen. «Ich bin ausgesprochen froh, hier zu sein. Wenn man die Auszeichnung erhält, so ist das etwas sehr spezielles», erklärte der Portugiese Ronaldo, der im Sommer von Manchester United zu Real Madrid gewechselt hatte. «Ich bin schon stolz, dass ich auf das gleiche Niveau wie meine Fussballkollegen neben von mir gehoben wurde», gab sich Iniesta bescheiden. Xavi äusserte sich in ähnlicher Weise: «Für mich ist es schon etwas ganz Spezielles, überhaupt nominiert zu werden und hier dabei sein zu dürfen.»
Messi, Mannschaftskollege der beiden Spanier Xavi und Iniesta, wies auf das ausgesprochen erfolgreiche Jahr des FC Barcelona hin. «Es ist wirklich ein Jahr gewesen, dass man sportlich nicht mehr steigern kann», erklärte der Argentinier, der wie Ronaldo und Kakà zum dritten Mal in Folge zu den Nominierten in Zürich gehört. «Die Freude und die Emotionen sind sehr gross, wenn man diese Auszeichnung erhält», wusste Kakà, der die Wahl 2007 für sich entscheiden konnte.
Vorfreude auf Afrika
Alle fünf Fussball-Stars wurden auch auf ihre Gefühle für die erste WM-Endrunde in Afrika befragt. «Es wird ein exzellentes Turnier geben, ebenso gut wie die anderen zuvor», meinte Ronaldo. «Das wird sehr interessant werden für uns alle. Schliesslich findet die WM erstmals in Afrika statt. Aber es gibt soviele gute Teams, soviele gute Spieler - ich bin überzeugt, dass wir eine attraktive Endrunde erleben werden», erklärte Kakà, der sicher ist, dass «Brasilien für viel Spass und Freude sorgen wird: Nicht nur für die Brasilianer, sondern auch für die Afrikaner.»
Iniesta, hofft natürlich, dass Spanien in Südafrika «ebenso gut abschneiden wird wie an der EM». (bru/fal)
Erstellt: 21.12.2009, 23:12 Uhr
2 KOMMENTARE
Schön, dass Messi gewonnen hat. Der kleine Messi, der bei den Schweizer Ausbildungsvereinen wegen seiner Körpergrösse längstens ausgemustert geworden wäre. Dies gibt hoffentlich diesen Vereinen zu denken und sie hinterfragen ob nur Spieler mit Gardemassen zum Fussballer taugen...
Messi ist durch seine sympathische Art auch ein Vorbild neben dem Fussballplatz. Ohne Wenn und Aber hat bestimmt der Richtige gewonnen!
Sport
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FC Basel
Axpo Super League
| Datum | Spiel | Resultat | |
|---|---|---|---|
| 17.03.10 | GC Zürich - FC Sion | 2 : 0 (1:0) | |
| R | Mannschaft | Sp | S | U | N | Tvh | P |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Young Boys Bern | 24 | 17 | 2 | 5 | 50:28 | 53 |
| 2. | FC Basel | 24 | 15 | 4 | 5 | 54:31 | 49 |
| 3. | GC Zürich | 23 | 12 | 2 | 9 | 41:30 | 38 |
| 4. | Luzern | 24 | 11 | 5 | 8 | 42:34 | 38 |
| 5. | St. Gallen | 24 | 9 | 6 | 9 | 36:32 | 33 |
| 6. | Zürich | 23 | 8 | 7 | 8 | 37:33 | 31 |
| 7. | Neuchâtel Xamax | 24 | 8 | 7 | 9 | 39:35 | 31 |
| 8. | FC Sion | 24 | 8 | 7 | 9 | 33:38 | 31 |
| 9. | Bellinzona | 24 | 5 | 3 | 16 | 33:67 | 18 |
| 10. | Aarau | 24 | 2 | 5 | 17 | 22:59 | 11 |
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