Sport

«Der zweite Teil wird für Chile weitaus schwieriger»

Aktualisiert am 05.12.2009

Chilenische und spanische Pressestimmen sprechen von einem leichten WM-Los für ihre Nationalteams. Und in England wird ebenfalls schon gejubelt.

Losglück? An der WM in Südafrika wird sich zeigen, ob Chiles Fussballer auch tatsächlich die Vorrunde überstehen werden.

Losglück? An der WM in Südafrika wird sich zeigen, ob Chiles Fussballer auch tatsächlich die Vorrunde überstehen werden.
Bild: Keystone

Chile

Triunfo: «Chile hat ein glückliches Los bei der WM. Das Problem? Im Achtelfinale können wir auf Brasilien oder Portugal treffen.»

Mercurio: «Der zweite Teil der WM wird für Chile weitaus schwieriger.»

Spanien

Marca: «Eine leichte Gruppe, eine Todeskreuzung - auf das Achtelfinale bezogen. Es könnte sein, dass Spanien auf Portugal oder Brasilien trifft.»

As: «Achtelfinale! Cristiano oder Kaka. Spanien ist die Nummer eins der Fifa-Weltrangliste und deswegen Favorit seiner Gruppe.»

Sport: «Leichte Gruppe für Spanien, aber das Achtelfinale ist besorgniserregend. Lockerheit zum Anfang und Zittern beim Weiterkommen.»

El Mundo de Portivo: «Gute Auslosung und ein Achtelfinale des Todes, da man auf Gegner aus der Brasilien- und Portugal-Gruppe trifft.»

Südafrika

Weekend Argus: «Die Auslosung vergangene Nacht stellte einen Triumph über den Zweifel dar. Wenn man sie als Massstab nimmt, kann die Welt eine einzigartige südafrikanische Erfahrung erwarten.»

England

The Sun: «Die beste Gruppe seit den Beatles.»

Daily Mail: «Spassgruppe! Diese Auslosung weist Fabio Capello den idealen Weg, wie er Sir Alf Ramsey nachahmen kann. Nach diesem Losglück besitzt England bei der WM die denkbar grössten Chancen, um bis ins Halbfinale vorzustossen.»

Daily Mirror: «Der Traum darf geträumt werden! Beckham kann sein Glück gar nicht fassen, da England die leichteste von allen Gruppen bekommt.»

The Times: «England hat gewonnen ... die Auslosung. Nach der wohl besten Auslosung in der englischen Fussballgeschichte fällt es schwer, nicht nach vorne zu schauen. Die Gruppenphase sieht wie ein Spaziergang aus.»

Guardian: «Ein glückliches England landet in der 'Lebensgruppe'. In Südafrika wird Englands Versuch wieder aufleben, den zuletzt 1966 gewonnenen Titel erneut zu gewinnen, denn die Türen sind weit aufgestossen worden.»

Brasilien

O Globo: «Brasilien in der Todesgruppe. Das Team muss sich mit zwei WM-Schwergewichten der Endrunde messen. Von den Vorrundengegner traf die Selecao bislang bei WM-Turnieren nur auf Portugal. Die Erinnerungen sind nicht die besten.»

Lance: «Die WM in Südafrika hat ihr Gesicht bekommen. Und für Brasilien ist es kein schönes.»

Estadao: «Brasilien und Portugal werden den Rhythmus in der Gruppe vorgeben.»

Deutschland

Die Süddeutsche: «Aus Versehen mittelschwer»

Frankfurter Allgemeine Zeitung: «Rundum glücklich wirkte Joachim Löw nicht gerade. ... Die deutsche Nationalmannschaft als sogenannter Kopf der Vorrundengruppe D bekommt es bei der Weltmeisterschaft des kommenden Jahres in Südafrika von vornherein mit veritablen Gegnern zu tun.»

Bild: «Deutschland und Ghana kommen weiter. Aber wir haben eine der stärkeren Gruppen erwischt. Unsere Gruppe D wirk für Jogi Löw und die Mannschaft kein Spaziergang.» (Franz Beckenbauer in seiner Kolumne).

Die Welt: «Mit Australien, Serbien und Ghana trifft der dreimalige Weltmeister Deutschland in der Vorrunde der Fussball-WM 2010 auf vermeinitlich leichte Gegner. DFB-Präsident Theo Zwanziger warnt vor Überheblichkeit - und im Achtelfinale droht der deutschen Nationalmannschaft ein Duell mit einem richtig starken Team.»

Italien

Gazzetta dello Sport: «Das Glücksrad dreht sich für Italien, das zum Start in einer nicht unmöglichen Gruppe mit Paraguay, Neuseeland und der Slowakei landet.»

Tuttosport: «Für Marcello Lippi hätte die Auslosung nicht besser ausfallen können. Italien vermeidet gefährliche Gegner wie Frankreich, Portugal und Serbien.»

Corriere dello Sport: «Italien kommt in eine gute Gruppe, doch dann wird es hart. Lippi hat eine einfachere Gruppe als jene vor vier Jahren in Deutschland ergattert.»

Holland

De Volkskrant: «Oranje startet in einem Oranje-Stadion. Eine nette Gruppe.»

Algemeen Dagblad: «Zum Glück nicht gegen Portugal.»

De Telegraaf: «Die Niederlande sind Favorit in der WM-Gruppe mit Kamerun, Dänemark und Japan. Wachsam sein vor Arroganz.»

Serbien

Sport: «Charlize Theron, wir küssen dich. Die Adler kreisen über dem Achtelfinale. Wieder eine Schlacht mit Deutschland.»

Kurir: «Theron streichelte Serbien bei WM-Auslosung. Wir haben es gut erwischt.»

USA

USA Today: «Für die USA hätte es schlimmer kommen können.»

New York Times: «Die USA sind einer der Gewinner der Auslosung. Alles andere als ein Weiterkommen muss als Enttäuschung eingeschätzt werden.»

Argentinien

Ole: «Die Glücksgruppe. Die Gegner sind alte Bekannte. Mehr konnten wir nicht erhoffen. Die Hand Gottes war im Spiel.»

Claria: «Das Warten hat sich gelohnt. Die Gruppe ist machbar. Es wird eine WM, bei der Diego Maradona seine Zeit als Spieler noch einmal Revue passieren lassen kann. Gegen alle drei Gegner hat er schon bei WM-Turnieren gespielt.»

(fal)

Erstellt: 05.12.2009, 17:20 Uhr

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