Sport
Der Liveticker zum Spiel Kroatien - Schweiz
Von Florian A. Lehmann. Aktualisiert am 15.08.2012
Kroatien |
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Schweiz |
20. Eduardo
64. Eduardo
11. G. Xhaka
37. Barnetta
51. Gavranovic
81. Gavranovic
(baz.ch/Newsnet)
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Telegramm
Kroatien - Schweiz 2:4 (1:2)
Poljud-Stadion, Split. - 10'000 Zuschauer. - SR Damato (It). - Tore: 11. Xhaka (Lichtsteiner) 0:1. 20. Eduardo (Srna) 1:1. 37. Barnetta (Shaqiri/Pfostenschuss) 1:2. 51. Gavranovic (Shaqiri) 1:3. 64. Eduardo (Perisic) 2:3. 81. Gavranovic 2:4.
Kroatien: Pletikosa; Srna, Corluka (46. Vida), Maloca, Pranjic; Badelj (60. Vukojevic), Rakitic; Kranjcar (46. Kranjcar); Eduardo (67. Modric), Mandzukic (46. Vukusic), Olic (46. Strinic).
Schweiz: Benaglio; Lichtsteiner (46. Fernandes), Djourou, Von Bergen, Rodriguez (62. Ziegler); Behrami (46. Gavranovic), Inler (46. Dzemaili); Shaqiri, Xhaka, Barnetta (46. Stocker); Mehmedi (88. Emeghara).
Bemerkungen: Schweiz ohne Senderos, Derdiyok und Klose (alle verletzt). Schweizer Ersatzspieler: Wölfli, Affolter. 37. Pfostenschuss von Shaqiri (Barnetta verwertet den Abpraller. 62. Lattenschuss von Vukusic. -
Zusammenfassung
Gelungene Hauptprobe vor dem Start zur WM-Qualifikation: Die Schweizer Nationalmannschaft gewinnt ihr Testspiel vor rund 15'000 Zuschauern in Split gegen Kroatien mit 4:2.
Das 1:0 für die Schweiz schoss Granit Xhaka in der 11. Minute. Der Neuzuzug von Borussia Mönchengladbach profitierte bei seinem zweiten Länderspieltor von einem Abpraller nach einem Schuss von Lichtsteiner. Aus elf Metern versenkte Xhaka den Ball im Netz. In der 20. Minute glich Eduardo Da Silva für die Kroaten mit einem sehenswerten Drehschuss aus.
Das 2:1 erzielte mit Tranquillo Barnetta ein weiterer Bundesliga-Profi. Der Schalker reagierte nach einem Pfostenschuss von Xherdan Shaqiri am schnellsten und schob in der 37. Minute zur erneuten Führung für die Schweizer ein. Nach erneuter Vorarbeit von Shaqiri kam in der 51. Minute der eingewechselte Mario Gavranovic zu seinem ersten Tor in der A-Nationalmannschaft. Eine halbe Stunde später – und dem zwischenzeitlichen 2:3 durch Eduardo Da Silva – doppelte der FCZ-Stürmer mit kroatischen Wurzeln nach. (si) -
92'
Abpfiff
2:4
Der Ref hat Erbarmen mit dem Gastgeber und pfeift ab. Die Schweiz gewinnt mit 4:2 – dieser Sieg gibt doch Mumm, auch wenn die Kroaten einen schwachen Abend eingezogen haben.
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90'
Benaglio hechtet noch einmal, die Abwehr kann befreien. Ein Konter wird versucht, die Bälle werden nicht einfach weggeschlagen.
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88'
Wechsel
Mehmedis Arbeitstag ist zu Ende. Olympia-Teilnehmer Emeghara ersetzt ihn.
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87'
Grosse Chance für Mehmedi, der verzieht. Die Flanke kommt von Gavranovic.
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86'
Den Kroaten gelingt fürwahr wenig. Die Zuschauer sind nicht zufrieden mit der Vorstellung ihrer Mannschaft. Die Schweizer spielen besser und sind mehr am Ball. Der Vorsprung ist gemäss Spielverlauf und Torchancen absolut verdient.
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83'
Und beinahe das 5:2, aber Mehmedi trifft nicht richtig, Gavranovic auch nicht. Es bleibt beim 4:2 für die Gäste. Noch ein Nachtrag: Seit der 61. Minuten spielt Ziegler für Rodriguez.
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81'
Tor!
2:4
GAVRANOVIC! Ausgerechnet gegen Kroatien trifft der FCZ-Stürmer zum zweiten Mal! Gavranovic zieht aus über 16 Metern frech ab und trifft. Wir nehmen das mit Freude zur Kenntnis. Sein Jubel fällt sehr dezent aus, verständlich.
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78'
Das Hitzfeld-Team ist redlich bemüht, weitere gute Offensivaktionen zu tätigen. Aber es fehlt nun doch an der Präzision – vermutlich liegt das auch noch an der fehlenden Spritzigkeit der Akteure.
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77'
Der (kurze) Ansturm der Gastgeber hat sich wieder verflüchtigt. Die Schweiz ist mehr im Ballbesitz.
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69'
Die Gastgeber erhöhen Tempo und Leistungsbereitschaft. Rakitic schiesst, Benaglio hält.
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67'
Wechsel
Star Modric ersetzt Star und Doppeltorschütze Eduardo.
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64'
Tor!
2:3
EDUARDO! Wiederum trifft Eduardo diesmal auf eine genaue Flanke mit dem Kopf. Die Schweizer Abwehr hat den Mann völlig vergessen. Also die Verteidigungsarbeit der Eidgenossen ist an diesem Abend alles andere denn souverän. Wetten, dass wir heute noch einen Treffer sehen...
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62'
Grosser Lapsus der Schweizer Innenabwehr, aber der neu eingewechselte Vukusic trifft nur die Latte. Glück für die Schweiz.
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61'
Superstar Modric sitzt immer noch draussen. Der Mann dürfte von Tottenham zu Real Madrid wechseln.
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59'
Und noch eine gute Möglichkeit für die Gäste: Stocker lanciert Rodriguez, der sich gesteigert hat. Aber der Wolfsburger wird im letzten Moment am Schuss gehindert. Die Führung, auch in dieser Höhe, ist mehr als verdient.
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55'
Die Kroaten, die nun auch auf diversen Position verändert sind, haben immer dann grosse Mühe, wenn die Schweizer auf das Tempo drücken. Diese Erkenntnis ist aus Sicht der Gäste durchaus erfreulich.
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55'
Noch eine Schweizer Chance, aber Stocker zielt darüber. Zuvor hat Rakitic mit dem Abschluss zu lange gezögert.
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51'
Tor!
1:3
GAVRANOVIC! Toll herausgespieltes Tor der Gäste: Shaqiri bedient den wendigen Gavranovic – und dieser trifft aus wenigen Metern mit einem satten Schuss. Es ist sein erstes Tor in der A-Nati: herzliche Gratulation.
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47'
Wechsel
Es hat viele Wechsel auf beiden Seiten gegeben. Es ist nicht einfach, diese zu eruieren. Dzemaili, Stocker, Fernandes und Gavranovic stehen nun bei den Schweizern im Einsatz. Raus sind Inler (!), Barnetta, Behrami und Lichtsteiner. Das ergibt nun natürlich auch taktische Änderungen.
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47'
Chance für Mehmedi, aber im letzten Moment wird sein Schuss von einem Kroaten abelenkt.
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46'
Anpfiff
Die zweite Hälfte beginnt in Split.
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Telegramm
Kroatien - Schweiz .:. (1:2)
Poljud-Stadion, Split. - Zuschauer. - SR Damato (It). - Tore: 11. Xhaka (Lichtsteiner) 0:1. 20. Eduardo (Srna) 1:1. 37. Barnetta (Shaqiri/Pfostenschuss) 1:2.
Kroatien: Pletikosa; Srna, Corluka, Maloca, Pranjic; Badelj, Rakitic; Kranjcar; Eduardo, Mandzukic, Olic.
Schweiz: Benaglio; Lichtsteiner, Djourou, Von Bergen, Rodriguez; Behrami, Inler; Shaqiri, Xhaka, Barnetta; Mehmedi.
Bemerkungen: Schweiz ohne Senderos, Derdiyok und Klose (alle verletzt). Schweizer Ersatzspieler: Wölfli, Stocker, Dzemaili, Fernandes, Gavranovic, Emeghara, Affolter, Ziegler. 37. Pfostenschuss von Shaqiri (Barnetta verwertet den Abpraller. -
45'
Abpfiff
1:2
Halbzeit: Der italienische Schiedsrichter pfeift die erste Hälfte ab. Die Schweiz führt auf Grund der besseren Chancen verdient mit 2:1. Sie könnte sogar noch höher im Vorsprung liegen. Offensiv haben die Schweizer recht gut gefallen, defensiv stimmt es auf der linken Seite aber noch nicht.
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44'
Lichtsteiner wird herrlich freigespielt, aber sein Pass in die Mitte auf den allein stehenden Mehmedi ist viel zu hoch – was für eine grosse Möglichkeit ist da versiebt worden.
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42'
Eduardo schiesst, Benaglio hat aufgepasst. Auf der linken Seite hat Aussenverteidiger Rodriguez seine liebe Mühe mit Srna.
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40'
Die Schweizer wechseln – wie angekündigt – immer wieder die Positionen. Das scheint die Gastgeber zu verwirren.
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39'
Die Führung ist nicht unverdient. Und das Publikum beginnt, sich über die Vorstellung der Kroaten zu ärgern. Pfiffe werden laut.
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37'
Tor!
1:2
BARNETTA! Schneller Angriff der Schweizer wieder durch Shaqiri: Der Neo-Bayer trifft nur den Pfosten, und der Neo-Schalker Barnetta trifft kaltblütig zum 2:1. Immer, wenn die Schweizer aufs Tempo drücken, haben die Gastgeber Mühe.
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35'
Miserabler Pass von Inler – bezeichnend für das Niveau der Partie. Aber nochmals: Alle Akteure sind einfach noch nicht in Form. Das muss man berücksichtigen.
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34'
Corner der Einheimischen, aber Benaglio kann wegfausten. Der Nachschuss der Kroaten fliegt weit über das Tor der Schweizer.
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33'
Noch eine Kontermöglichkeit für die Schweizer, aber Shaqiris Abschluss ist zu wenig präzis. Pletikosa hat keine Mühe, den Ball zu halten.
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31'
Nette, weite Flanke von Rodriguez auf Mehmedi, aber dieser kann den Ball nicht kontrollieren.
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30'
Also bei diesem Rasen hat man das Gefühl, dass vor wenigen Tagen noch die Pferdetage von Saignelégier durchgeführt worden wären. Er ist recht holprig.
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30'
Nun ein guter Abschluss des aktiven Olic, aber Benaglio hat aufgepasst und kann abwehren.
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28'
Aber nochmals ein schneller Schweizer Angriff: Shaqiri lanciert Mehmedi, der an und für sich gut abschliesst – aber sein Schuss aus 10 Metern fliegt am Pfosten vorbei. Schade.
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27'
Schweizer Konterchance: Aber es wird zu wenig daraus gemacht.
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20'
Tor!
1:1
DA SILVA EDUARDO! Ein Klassetor des Offensivspielers, der sich dreht und einen Abpraller ins hohe Eck schiesst – Benaglio ist machtlos gegen das Geschoss des Goalgetters. Von Bergen hat dem Torschüzten zu viel Raum gelassen. Und schon bei der Flanke in den Schweizer Strafraum stand Rodriguez Pate.
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19'
Erste grosse Prüfung für Benaglio: Der Olympionike hält aber den Schuss von Badelj sicher.
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19'
Im Poljud-Stadion, sonst als Hexenkessel bekannt, ist es sehr still.
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18'
Aber die Freistossflanke von Shaqiri ist zu hoch für den aufrückenden Djourou.
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17'
Die Schweizer kombinieren nun ganz hübsch. Behrami holt einen Corner heraus. Der Eckball bringt nix ein, aber wenig später wird Shaqiri gefoult. Und er tritt den Freistoss gleich selbst.
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15'
Übrigens: Das Tor von Granit Xhaka ist das erste gegen diesen Gegner. Geschichtsträchtig!
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13'
Ermuntert durch den guten Auftakt suchen die Schweizer weiterhin den Weg zum kroatischen Tor.
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11'
Tor!
0:1
XHAKA! Die Schweiz geht nach ihrem bisher besten Angriff in Front: Lichtsteiner wird rechts auf der Flanke nicht angegriffen und schiesst, der Goalie wehrt ungenügend ab, und Xhaka trifft kaltblütig ins Netz. Ein schöner Beginn aus Schweizer Sicht.
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10'
Lichtsteiner lanciert Mehmedi, aber der Mann von Dynamo Kiew kann sich nicht durchsetzen.
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9'
Momentan fehlt es beiden Teams an der Linie. Es ist ein Gekicke. Allerdings: In vielen Nationen hat die Meisterschaft noch nicht begonnen. Das spüren die Spieler beider Mannschaften.
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8'
Djourou hat aufgepasst und schlägt eine Flanke von Olic weg.
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7'
Olic hat im Strafraum die Hand gebraucht – der Ref hat es entdeckt und pfeift ab.
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3'
Ein Abschluss von Inler, aber keine Gefahrt für die einheimische Abwehr.
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1'
Anpfiff
Kick-off in Split. Ref ist der Italiener Damato.
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Neuer Trainer
Die Kroaten haben einen neuen Nationalcoach: Igor Stimac ist nun der Chef der Landesauswahl. Er löst Slaven Bilic ab.
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Zuschauer
Es sind rund 15'000 Zuschauer ins Stadion in Split gepilgert. Die Kroaten spielen in blau.
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Kroatien
Kroatien:
1 Pletikosa Stipe
3 Maloca Mario
5 Corluka Vedran
6 Pranjic Danijel
7 Rakitic Ivan
11 Srna Darijo
14 Badelj Milan
19 Kranjcar Niko
18 Olic Ivica
22 Da Silva Eduard
17 Mandzukic Mario -
Schweiz
Schweiz:
1 Benaglio Diego
2 Lichtsteiner Stephan
5 Von Bergen Steve
20 Djourou Johannes
13 Rodriguez Ricardo
23 Shaqiri Xherdan
8 Inler Gökhan(C)
11 Behrami Valon
7 Barnetta Tranquillo
10 Xhaka Granit
18 Mehmedi Admir -
Vorraussichtliche Formationen
Kroatien - Schweiz. - Poljud-Stadion, Split. - 20.30 Uhr. - SR Damato (It).
Kroatien: Pletikosa (Rostow/Russ); Vida (Dinamo Zagreb), Corluka (Lokomotive Moskau), Schildenfeld (Dynamo Moskau), Strinic (Dnjepr Dnjepropetrowsk/Ukr); Pranjic (Sporting Lissabon), Modric (Tottenham Hotspur), Rakitic (FC Sevilla); Jelavic (Everton), Mandzukic (Bayern München), Perisic (Borussia Dortmund).
Schweiz: Benaglio (Wolfsburg); Lichtsteiner (Juventus Turin), Djourou (Arsenal), Von Bergen (Genoa), Rodriguez (Wolfsburg); Behrami (Napoli), Inler (Napoli); Shaqiri (Bayern München), Xhaka (Borussia Mönchengladbach), Barnetta (Schalke); Mehmedi (Dynamo Kiew). – Abwesend: Senderos, Derdiyok, Klose (alle verletzt). -
In Split bestreitet die Schweiz heute gegen Kroatien die Hauptprobe vor dem Start zur WM-Qualifikation.
Zum letzten Schliff setzt Coach Ottmar Hitzfeld aber nicht an. Er will «mehrere taktische Möglichkeiten» sehen und einige Rochaden vornehmen. Das Gute für die Schweiz ist, dass es in Split nicht um Punkte geht. Denn bereit wäre die Mannschaft für ein Pflichtspiel jetzt nicht. Das kann ein Nationalteam Mitte August wohl auch nicht sein. Aber die Schweiz trägt im Übermass viele Probleme mit. Da ist die völlige Ungewissheit über den Formstand der Spieler. Nicht einer, der gegen Kroatien in der Startformation stehen wird, hat schon einen Meisterschaftseinsatz im Klub hinter sich. «Für die Spieler ist das ein erster Gradmesser. Wir werden sehen, wer schon die läuferischen Fähigkeiten hat, sich zu bewähren», so Nationalcoach Ottmar Hitzfeld.
Zudem haben fünf Spieler (Steve von Bergen/Genoa, Valon Behrami/Napoli, Tranquillo Barnetta/Schalke, Xherdan Shaqiri/Bayern München und Granit Xhaka/Mönchengladbach) in diesem Sommer den Verein gewechselt. Sie suchen ihre Rolle im neuen Umfeld und sind wohl über diesen Länderspiel-Termin so kurz vor dem Saisonstart nicht glücklich.
In dieser Verfassung ist nicht möglich, was Hitzfeld vor rund zehn Monaten gehofft hatte: Dass nämlich dieses Testspiel im August 2012, das letzte einer Serie von sechs Partien seit November 2011, dazu dient, dem Team den letzten Schliff zu verleihen, bevor es am 7. September in Slowenien erstmals um Punkte in der WM-Qualifikation geht. Zwar spricht Hitzfeld davon, die «Mannschaft soll sich konsolidieren», doch statt Bewährtes ein letztes Mal zu verinnerlichen, wird Hitzfeld in Split einiges ausprobieren, testen und pröbeln – in der Hoffnung, in diesen 90 Minuten überzeugende Antworten zu erhalten.
Personell wird Hitzfeld nicht überraschen. Er kennt seine Startformation und weiss, dass er vor Torhüter Diego Benaglio mit Stephan Lichtsteiner, Johan Djourou, Steve von Bergen und Ricardo Rodriguez verteidigen lässt. Er wird neben Gökhan Inler dessen Napoli-Teamkollegen Valon Behrami im defensiven Mittelfeld einsetzen. In der Offensive nominiert Hitzfeld erstmals seit dem EM-Qualifikationsspiel in England im Juni 2011 das Trio Tranquillo Barnetta, Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri, welches den Derdiyok-Ersatz und einzigen Stürmer Admir Mehmedi unterstützt.
So viel ist klar, aber Hitzfeld ist sich nicht sicher, ob die Anordnung in dieser Form richtig ist. «Wir werden die Spieler auf verschiedenen Positionen testen», so der Deutsche. Hitzfeld will wohl Xhaka nicht nur in der Offensive, sondern auch defensiv neben Inler sehen. Er wird Shaqiri auf dem rechten Flügel und hinter der Sturmspitze spielen lassen, und Barnetta könnte mal links und mal rechts agieren. Admir Mehmedi wiederum könnte nach einer Halbzeit als Stürmer etwas zurückhängend auf der Seite spielen. Hitzfeld fasste es so zusammen: «Ich will sehen, ob wir tatsächlich mehrere taktische Möglichkeiten haben.»
Gegen einen Gegner vom Kaliber Kroatiens, der seit rund zwei Jahren fast durchwegs in den Top 10 des Fifa-Rankings klassiert ist, will Hitzfeld auch Erkenntnisse gewinnen über die Tragfähigkeit des defensiven Fundaments. «Die Kroaten haben grosse spielerische Möglichkeiten. Die Frage ist, wie wir uns da bewähren.» In Abwesenheit des wieder einmal verletzten Philippe Senderos (Fussprellung) kommt Johan Djourou die Rolle des Leaders zu. Der Arsenal-Professional habe sich im Gegensatz zu den letzten Testspielen im Frühjahr mit besserer Fitness präsentiert, so Hitzfeld.
Doch der Trainer verheimlicht nicht, dass er sich von Djourou einen Transfer erhofft hat. Der Genfer ist bei Arsenal nur die Nummer 4 in der Innenverteidigung. Das wird für die Schweiz vor allem dann zum Problem, wenn Djourou im Verlaufe des Herbstes, also für die Partien in der WM-Qualifikation, die Spielpraxis fehlt.
In Split wird für die (Schweizer) Probleme ohnehin allein schon die Qualität des Gegners besorgt sein. Das Talent von Luka Modric, für den Real Madrid rund 40 Millionen Euro bietet, von Ivan Perisic vom deutschen Meister Dortmund, vom «Aargauer» Ivan Rakitic und von den Stürmern Ivica Olic und Mario Mandzukic ist Garant dafür, dass die Schweizer Defensive genügend geprüft wird.
Im kroatischen Nationalteam beginnt nach sechs erfolgreichen Jahren mit Trainer Slaven Bilic unter dem neuen Coach Igor Stimac zwar eine neue Ära, aber die Mannschaft ist im Grossen und Ganzen zusammengeblieben. Es ist das Team, das in der EM-Vorrunde gegen die späteren Finalisten Spanien (0:1) und Italien (1:1) nach einem packenden Dreikampf erst nach einem Fotofinish ausgeschieden ist. (si)
Erstellt: 15.08.2012, 19:26 Uhr
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