Sport

Ein Standard kostet die Schweiz den Sieg

Von Florian A. Lehmann/si. Aktualisiert am 13.10.2012

Die Schweizer Fussballer büssen im dritten Spiel der WM-Qualifikation erstmals Punkte ein. Im intensiven Spitzenkampf in Bern gegen Norwegen resultiert letztlich nur ein 1:1.

1/11 Kampf ist das Motto im Stade de Suisse: Der Schweizer Captain Gökhan Inler bekommt die Härte der Norweger zu spüren.
Bild: Keystone

   

Artikel zum Thema

Teilen und kommentieren

WM Qualifikation UEFA Grp. E

6. Runde

07.06.Albanien - Norwegen1 : 1
07.06.Island - Slowenien2 : 4
08.06.Schweiz - Zypern1 : 0
Stand: 08.06.2013 19:22

Rangliste

NameSpSUNG:EP
1.Schweiz64208:114
2.Albanien63127:610
3.Island63038:99
4.Norwegen62227:78
5.Slowenien62048:106
6.Zypern61144:94
Stand: 08.06.2013 19:25

7. Runde

06.09.Norwegen - Zypern- : -
06.09.Slowenien - Albanien- : -
06.09.Schweiz - Island- : -

Fussball-Diskussion

Korrektur-Hinweis

Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.

Werbung

Die Schweizer Freude über den möglichen Traumstart mit drei Siegen in Folge dauerte nicht einmal 120 Sekunden. Mario Gavranovic erzielte neun Minuten nach seiner Einwechslung das 1:0. Der FCZ-Offensivakteur, der eine sensationelle Quote von drei Toren in vier Länderspielen hält, drückte in der 79. Minute einen von Granit Xhaka verlängerten Corner über die Linie. Auf der Gegenseite jedoch köpfelte Norwegens Captain Brede Hangeland einen Eckball wuchtig ins Netz. Die Schweizer Reklamationen wegen eines angeblichen Fouls am Goalie stiessen wohl zu Recht nicht auf offene Ohren.

Im ausverkauften Stade de Suisse erhielt das Team von Ottmar Hitzfeld in dieser WM-Qualifikation erbitterte Gegenwehr. Es gelang ihm im Gegensatz zu den vorherigen 180 Minuten nicht genügend, die Spielkontrolle an sich zu reissen. Der Schweiz war zugute zu halten, dass sie alles versuchte, den norwegischen Riegel zu knacken. Eren Derdiyok etwa rieb sich enorm auf, auch wenn er im Abschluss ohne Fortune blieb. Die mannschaftsdienliche Leistung des Hoffenheimer Stürmers, der wegen seiner zweiten gelben Karte in dieser WM-Kampagne für die Partie in Island gesperrt ist, war sehr lobenswert.

Norwegens stehende Bälle

Norwegens Torgefahr ging primär – und wie erwartet – von Standardsituationen aus. Die gross gewachsenen Verteidiger, Captain Brede Hangeland und Vegard Forren, scheiterten innert weniger als einer Minute (17.) an Diego Benaglio. Der Schweizer Keeper wehrte die wuchtigen Kopfbälle des Duos mirakulös ab. Diese wenigen, aber umso klareren Akzente der Norweger kamen nach einem Startfurioso der Schweizer. Tranquillo Barnettas Kopfball nach 65 Sekunden und ein Schuss von Eren Derdiyok aus der Drehung (8.) heraus hatten im norwegischen Strafraum für frühe Action gesorgt.

Norwegens aussergewöhliche physische Stärke machte den Schweizern das Leben in der Folge überaus schwer. Spielerisch konnten die Skandinavier, die vielfach mit neun Feldspielern hinter dem Ball standen, kaum mithalten. Aber sie hielten körperlich dagegen und spedierten den Ball bei Bedarf weit und hoch nach vorne. Was es den Schweizern schwer machte, den Rhythmus hoch zu halten. Die klarste Torchance gehörte der SFV-Auswahl. Barnettas Kopfball in der 25. Minute landete aber um Zentimeter nicht im Tor, sondern am Pfosten.

Der erste Punktverlust im dritten Gruppenspiel (nach 2:0-Siegen in Slowenien und gegen Albanien) verändert die Ausgangslage für den nächsten Auftritt der Schweizer. Island, der Gegner am kommenden Dienstag, gewann sein Spiel in Albanien und liegt in der Rangliste der Gruppe E nur noch einen Punkt hinter den Schweizern zurück.

Benaglios Vorwurf an den Referee

Nach der aufwühlenden Partie meinte Benaglio gegenüber SRF: «Wir mussten heute gegen zwölf spielen». Der tapfere Goalie der Nati meinte damit die fürwahr inkonsequente Arbitrage des spanischen Refs. Schiedsrichter Borbalan hätte nach einer Stunde auf den Penaltypunkt zeigen können, nachdem Derdiyok von Ruud gefoult worden war. Der Schweizer Torhüter vergass aber nicht, die Stärken des Gegners hervorzuheben. «Es war schwierig gegen diese riesigen Norweger, den hohen Luftraum zu verteidigen», fand Benaglio.

Auch Torschütze Gavranovic war nicht völlig glücklich über das Remis. «Es ist ärgerlich, wenn wir zwei Minuten nach der Führung den Ausgleich kassieren. Aber man muss einfach sagen, dass die Norweger sehr gefährlich bei stehenden Bällen waren.» Bei seinem Treffer, dem dritten im vierten A-Nati-Einsatz, sei er einfach am richtigen Ort gewesen. Gavranovic versprach zum Schluss: «Wir sind gegen Island bereit.»

Schweiz - Norwegen 1:1 (0:0)

Stade de Suisse, 30'712 Zuschauer (ausverkauft). - SR Fernandez Borbalan (Sp). - Tore: 79. Gavranovic (Xhaka) 1:0. 81. Hangeland (Corner John Arne Riise) 1:1.

Schweiz: Benaglio; Lichtsteiner, Djourou, Von Bergen, Rodriguez; Behrami (91. Dzemaili), Inler; Shaqiri, Xhaka, Barnetta (70. Gavranovic); Derdiyok.

Norwegen: Jarstein; Ruud, Hangeland, Forren, John Arne Riise; Nordtveit; Braaten, Henriksen, Yttergard Jenssen (83. Wolff Eikrem), Elyounoussi (92. Parr); Söderlund (64. King).

Bemerkungen: Schweiz komplett, Norwegen ohne Abdellaoue und Björn Helge Riise (beide verletzt). 25. Kopfball von Barnetta an den Pfosten. 90. Pfostenschuss von Elyounoussi. Verwarnungen: 11 Nordtveit (Foul/in Zypern gesperrt). 30. Forren (Foul). 40. Derdiyok (Foul/in Island gesperrt). 44. Lichtsteiner (Reklamieren). 73. Yttergard Jenssen (Foul). 83. Benaglio (Reklamieren). 88. Braaten (Unsportlichkeit). (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 12.10.2012, 22:49 Uhr

FC Basel

Programm & Resultate

Keine Daten vorhanden
Topshelf Open
19.06EndeLorenzi - Wawrinka3:6 6:7
Stand: 19.06.2013 17:23
Keine Daten vorhanden
Keine Daten vorhanden
Keine Daten vorhanden
Topshelf Open
20.0612:30Chardy - Wawrinka
Stand: 19.06.2013 17:23
Keine Daten vorhanden
NHL Playoffs
Live Boston Bruins - Chicago Blackhawks:
Keine Daten vorhanden
Keine Daten vorhanden
Keine Daten vorhanden
Keine Daten vorhanden

Sport

Populär auf Facebook Privatsphäre

Arbeit & Stellen

Immobilien

Marktplatz
Wohnung/Haus suchen

Weitere Immo-Links
homegate TV
Hypotheken vergleichen
Umzug
Immobilie inserieren
Inserat erfassen


Von der Muse geküsst...

Von Anker bis Hodler, von Cézanne bis Van Gogh: Kulturstadt Winterthur

Benegast

Benegast® die erste ganzheitliche Marke für alle Verdauungsprobleme.

Abopreise vergleichen

Der Handy-Abovergleich mit Ihrem gewünschten Mobiltelefon und Prepaid-Angeboten.

Jetzt wechseln und sparen

Finden Sie in nur fünf einfachen Schritten die optimale Fahrzeugversicherung.

FÜR MEHR «YESSS!» IM ALLTAG!

Erfahren Sie, wie unsere Services das Leben erleichtern. Jetzt Videos schauen: search.ch/diego