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«Es liegt an uns, Muri den Einstieg so einfach wie möglich zu machen»
Von Fabian Kern. Aktualisiert am 16.10.2012 62 Kommentare
Marco Streller freut sich auf Murat Yakin. (Video: Joël Gernet)
Alex Frei über Vogels Entlassung. (Video: Joël Gernet)
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Super League
33. Runde
| 16.05. | Basel - Lausanne | 2 : 0 |
| 16.05. | Sion - Grasshoppers | 0 : 4 |
| 17.05. | Thun - St.Gallen | 3 : 0 |
| 18.05. | Servette - Young Boys | - : - |
| 18.05. | FC Zürich - Luzern | - : - |
Rangliste
| Name | Sp | S | U | N | G:E | P | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Basel | 33 | 19 | 9 | 5 | 59:30 | 66 |
| 2. | Grasshoppers | 33 | 17 | 9 | 7 | 41:30 | 60 |
| 3. | St.Gallen | 33 | 16 | 8 | 9 | 49:32 | 56 |
| 4. | FC Zürich | 32 | 13 | 7 | 12 | 50:41 | 46 |
| 5. | Sion | 32 | 12 | 9 | 11 | 36:45 | 45 |
| 6. | Thun | 33 | 12 | 8 | 13 | 41:42 | 44 |
| 7. | Young Boys | 32 | 10 | 9 | 13 | 43:43 | 39 |
| 8. | Luzern | 32 | 8 | 12 | 12 | 34:42 | 36 |
| 9. | Lausanne | 33 | 6 | 9 | 18 | 25:47 | 27 |
| 10. | Servette | 31 | 5 | 8 | 18 | 24:50 | 23 |
34. Runde
| 25.05. | Lausanne - Luzern | - : - |
| 25.05. | Sion - Thun | - : - |
| 26.05. | St.Gallen - Servette | - : - |
| 26.05. | Young Boys - FC Zürich | - : - |
| 26.05. | Grasshoppers - Basel | - : - |
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Die steile Karriere von Heiko Vogel als Cheftrainer des FC Basel endete abrupt. Am Montagmorgen kehrte der Deutsche von seinem Wohnsitz am Tegernsee nach Basel zurück und wurde gleich von der Vereinsleitung vor vollendete Tatsachen gestellt. Ebenso die Spieler. «Wir sind nichts ahnend ins Training gekommen. In der Kabine hat uns die Vereinsleitung über den Wechsel informiert», erzählt Fabian Frei. Danach habe sich Vogel von der Mannschaft verabschiedet – und weg war er. So schnell geht das im Profifussball. «Da musst du schon zweimal leer schlucken», erklärt Frei.
Der Entscheid war aber weder überstürzt getroffen noch ein Wechsel von Vogel zu Murat Yakin, wie Präsident Bernhard Heusler und Sportdirektor Georg Heitz mehrfach betonten. «Das war keine Panikreaktion. Vielmehr haben wir die Situation in den letzten Wochen analysiert und sind zum Schluss gekommen, dass die Entwicklung der Mannschaft nicht unseren Vorstellungen entspricht», sagt Heusler. Und was den Ausschlag zur Freistellung gab, erläutert Heitz: «Die Vereinsleitung und der Trainer hatten elementar unterschiedliche Vorstellungen.» Das mag erstaunen, nach fast einem Jahr Vogel-Ära. Heitz räumt aber ein, dass der Erfolg in der letzten Saison vieles übertünchte. Und erst, als man sich zur Freistellung von Vogel durchgerungen hatte, suchte man den Kontakt zu Murat Yakin, der aufgrund seiner Erfolge mit Thun und Luzern Kronfavorit war. «Das war Mitte letzter Woche», sagt Heusler. Am Wochenende schliesslich wurde man sich einig, am Montag unterschrieb Yakin bis im Sommer 2014. So lange wäre auch Vogels Vertrag gelaufen.
Yakin und die vier Könige
Auch wenn die sportliche Situation des Meisters diese Saison noch nicht verheerend ist, hat Murat Yakin nicht viel Zeit. Die Hauptanforderung an den neuen Hoffnungsträger ist, dass Yakin die Leidenschaft im Team entfacht, die in letzter Zeit vermisst worden war. «Ich freue mich darauf, zu zeigen, dass ich erfolgsorientiert arbeite», erklärt der zurückgekehrte «verlorene Sohn». Dass er am Sonntag ausgerechnet mit dem Gastspiel in Luzern startet, motiviert ihn umso mehr. Und auch seine neuen Schützlinge freuen sich auf die Zusammenarbeit mit dem langjährigen FCB-Captain. «Wenn schon ein neuer Trainer kommen muss, dann Murat Yakin», meint Marco Streller, der noch mit dem 38-Jährigen zusammenspielte. Er sei zwar schockiert und traurig über die plötzliche Trennung von Vogel, akzeptiert aber die Gesetze des Profigeschäfts.
Für Alex Frei schliesslich wird diese Woche zu einem doppelten Neustart. Einerseits hat er in der Nationalmannschaftspause hart mit Assistenztrainer Marco Walker trainiert, um aus seiner Formkrise herauszufinden, andererseits hat er nun einen neuen Chef. «Wir müssen in den nächsten Tagen etwas Distanz gewinnen», sagt der 33-Jährige und appelliert an die Eigenverantwortung der Spieler: «Nun liegt es an uns Spielern, Muri den Einstieg so einfach wie mölich zu machen.» Das gilt speziell für die «Einheimischen»: Frei, Streller und die Degen-Zwillinge. «Die Basler fühlen sich als Könige und müssen auch als Könige behandelt werden. Das ist eine spezielle Situation. Aber am Ende geht es nur um den Erfolg. Und die vier sind sind auch Champions», mein Yakin. Bleibt abzuwarten, ob der Münchensteiner auch alle seine vier Könige spielen lässt, denn Yakin betont: «Jeder Spieler hat die gleichen Chancen, sich aufzudrängen.» (baz.ch/Newsnet)
Erstellt: 15.10.2012, 18:31 Uhr
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62 Kommentare
Bei aller Sympathie für gewisse Spieler..aber Hallo: Könige? Die Degen Brüder Könige? Habe ich da irgendwas falsch verstanden? Könige sind für mich etwas anderes..richtig wäre hier eher Diven..aber im negativen Sinne..aber macht weiter so, vorallem in der Führungsetage..die Zuschauer werden sich daran erinnern! H. Vogel: alles Gute und vielen Dank! M. Yakin: guten Start und alles Gute...wie lange? Antworten
Fuer FEHLER die der Vorstand machte, (Verkauf und Einkauf) muss nun ein sehr guter Trainer gehen. Die Leistungen die einige Spieler nicht brachten, so einige eigene aussagen von spielern, will man nun auf Heiko Verzichten. Ich Verzichte ab sofort auf einen Stadion Besuch auf weiteres und werde meine 10 Jahreskarten nicht erneuern. Heiko DANKE, alles gute und einen neuen Job in der Bundesliga. Antworten
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