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FCZ-Captain Aegerter über das bittere Cup-Out, Johnny Leoni und die nahe Zukunft
Von Peter Bühler. Aktualisiert am 26.04.2011 8 Kommentare
Konnte die Niederlage auch nicht verhindern: FCZ-Captain Silvan Aegerter. (Bild: Keystone )
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Silvan Aegerter, wie tief sitzt die Enttäuschung?
Es ist eine bittere Niederlage. Aber wir sind selber schuld, wir haben 120 Minuten schlecht gespielt. Und im Penaltyschiessen war das Glück beim Gegner.
Es ist wohl bezeichnend, dass Goalie Leoni bester FCZ-Spieler war.
So ist es, obwohl er kaum beschäftigt war. Seine Parade gegen Ismaeel nach 90 Minuten brachte uns wenigstens noch in die Verlängerung. Aber verloren haben wir trotzdem.
Der FCZ liess alles vermissen, was ihm zuletzt sechs Siege hintereinander eingetragen hatte.
Wir spielten ohne Überzeugung, ohne Feuer, ohne Biss. Und Xamax liess uns keinen Raum, es verteidigte aufsässig. Wir kombinierten recht hübsch bis in Strafraumnähe, in Tornähe aber fehlte die Durchschlagskraft. Nein, das war wirklich nicht unser Tag.
Was fehlte ganz konkret?
Wir liefen zu wenig ohne Ball, und uns mangelte es an Präzision. Xamax spielte cleverer und steht zu Recht im Final.
Was bedeutet das Ausscheiden für den FCZ?
Im Cup bekommt man nur eine Chance. Wir haben unser erstes Ziel verpasst, wir wollten Cupsieger und Meister werden.
Kann das Ausscheiden im Cup negative Konsequenzen für die Meisterschaft haben?
Das Out ist sicher ein kräftiger Schuss vor den Bug. Wir haben nun keine Zeit zum Jammern. Wir müssen die schwache Leistung analysieren, aber ohne uns kleiner zu machen, als wir sind.
Haben Sie keine Bedenken, dass diese Niederlage den FCZ aus dem Tritt bringt?
Ich denke nicht, dass wir wegen dieser Enttäuschung alles infrage stellen sollten. Wir stehen wieder auf, ganz bestimmt. Unsere Mannschaft ist stabil, sonst hätte sie in der Super League zuletzt nicht sechsmal gewonnen. Nein, nein, in der Meisterschaft haben wir noch alle Chancen.
Dazu braucht das Team aber am Donnerstag, an dem es wieder gegen Xamax spielt, einen Sieg.
Ja, Basel hat am Samstag gegen die Young Boys vorgelegt, wir müssen nachziehen. Mir ist es recht, dass der Gegner wieder Xamax heisst. Wir haben einiges gutzumachen. (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 26.04.2011, 06:45 Uhr
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8 Kommentare
Constantin, Hotz, Oeri, Hoeness und Overath haben alle ihren eigenen Stil als Klubchefs und motivieren auf ihre Art ihr Team.
Das Präsidenten-Paar Canepa wurde gestern im TV mehrmals eingeblendet. Man lümmelt sich in die Sitze, raucht Kette und schüttelt den Kopf. Das ist kaum eine Motivationshilfe für eine uninspiriert wirkende Mannschaft.
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Meisterschaft ? Die sind immer noch an Träumen. Als langjähriger FCZ-Fan war dieses lustlose Ballgeschiebe kaum anzusehen. Für den Einzug in den Cupfinal fehlte schlicht das fussballerische Können. Echte Profis müssen für einen Cup-Halbfinal nicht erst motiviert werden. Mit viel Vornehmen ist es nicht getan. Einsatzbereitschaft heisst das Zauberwort !! Antworten


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