Sport
Finks Mahnfinger an die schreibende Zunft
Von Joel Gernet. Aktualisiert am 11.05.2011 8 Kommentare
Dossiers
Artikel zum Thema
- «Der FCZ besiegt den Basler Fluch auch diesmal nicht»
- Wahrscheinlichkeitsrechnen mit Canepa
- Keine Spur von Nervosität
Stichworte
Korrektur-Hinweis
Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.
«Wir wollen keinen besonderen psychologischen Trick anwenden», erklärt FCB-Coach Thorsten Fink an der Medienkonferenz vor dem Spiel gegen den Erzrivalen aus Zürich. Und an das viele Geld, das bei einer Direktqualifikation für die Champions League winkt – und dem der Sieger des heutigen Spiels ein grosser Schritt näher kommt –, will Fink auch noch nicht denken. Auch wenn der Match heute von vielen Medien zum «2o-Millionen-Spiel» stilisiert wird.
À propos: Vom lustvollen medialen Schüren der Emotionen vor einem solch kapitalen Match hält der FCB-Cheftrainer wenig: «Sie wollen Stimmung machen – gerade die schreibende Zunft», sagt Fink gegenüber den versammelten Radioreportern. Es sei immer schwierig, dass auch genau das geschrieben wird, was man sagt. «Die holen ja auch Artikel raus, die zwei drei Jahre alt sind», sagt er, während die Print-Journalisten von der zweiten Reihe aus mithören. Anstatt die Stimmung anzuheizen solle man sich lieber auf das Sportliche konzentrieren – und nicht die Fans noch aufbringen oder das Spiel aggressiv machen. «Wir wollen ein Fussballspiel sehen und keinen Krieg». Da lasse sich die Mannschaft nicht beeinflussen. Und deshalb will man sich beim FCB – wie anfangs erwähnt – auch nicht auf Psycho-Spielchen einlassen, wie Fink gegenüber der nicht schreibenden Zunft (abgesehen von uns Onlinern) sagt…
(baz.ch/Newsnet)Erstellt: 11.05.2011, 13:43 Uhr
Kommentar schreiben
Verbleibende Anzahl Zeichen:
8 Kommentare
Ja liebe Medien. Fink hat vollkommen recht. Ihr heizt die Stimmung vor solchen Spiele immer und immer wieder auf!
Lasst sie einfach Fussballspielen. Schlussendlich ist es ja nur ein Spiel.
Ich wünsche dem FCB viel Glück für heute abend. Liebe FCZ und FCBFans zeigt allen das es auch friedlich gegeneinander gehen kann. Aber ich bin mir sicher das alles Ruhig bleibt. Hopp FCB
Antworten
Fink's Mahnfinger ist vorbildlich und sollte von allen Verantwortlichen angewandt werden. Der Einfluss der schreibenden Zunft ist enorm. Schon so mancher Spieler/Trainer wurde von Dieser abgeschossen, über aufreisserische, provokative und respektlose Berichterstattung. Das führt bisweilen auch zum inakzeptablen Verhalten sog.Fans. Beispiele gibt es zuhauf, auch in jüngster Vergangenheit. Antworten


Bitte warten