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«Galatasaray ist ein Top-Club»
Von Stefan Kreis, Marbella. Aktualisiert am 13.01.2012 35 Kommentare
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Super League
36. Runde
| 23.05. | Basel - Young Boys | 1 : 2 |
| 23.05. | Lausanne - Grasshoppers | 2 : 1 |
| 23.05. | Sion - Luzern | 1 : 3 |
| 23.05. | Thun - FC Zürich | 2 : 4 |
Rangliste
| Name | Sp | S | U | N | G:E | P | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Basel | 34 | 22 | 8 | 4 | 78:33 | 74 |
| 2. | Luzern | 34 | 14 | 12 | 8 | 46:32 | 54 |
| 3. | Young Boys | 34 | 13 | 12 | 9 | 52:38 | 51 |
| 4. | Servette | 34 | 14 | 6 | 14 | 45:53 | 48 |
| 5. | Thun | 34 | 11 | 10 | 13 | 38:41 | 43 |
| 6. | FC Zürich | 34 | 11 | 8 | 15 | 43:44 | 41 |
| 7. | Lausanne | 34 | 8 | 6 | 20 | 29:61 | 30 |
| 8. | Grasshoppers | 34 | 7 | 5 | 22 | 32:66 | 26 |
| 9. | Sion | 34 | 15 | 8 | 11 | 40:35 | 17 |
| 10. | Xamax | 18 | 7 | 5 | 6 | 22:22 | 0 |
Adrian Knup hat es getan. Hakan Yakin auch. Die beiden ehemaligen Spieler des FC Basel wechselten in die höchste türkische Liga zu Galatasaray Istanbul. Beide bereuten ihren Entscheid. Knup blieb nur ein halbes Jahr. Yakin kam auf ein paar wenige Einsätze.
Nun könnte schon bald ein dritter FCB-Spieler an den Bosporus gehen: Xherdan Shaqiri. «Eigentlich», sagte der 20-Jährige nach dem gestrigen Testspiel gegen den holländischen Vertreter aus Nijmegen. «Eigentlich hätte ich mir nie vorstellen können, in die türkische Liga zu gehen. Aber Galatasaray ist nun mal ein Top-Club.» In der Folge fügte der rechte Mittelfeldspieler an, dass er die türkische Süper Lig oft im Fernsehen verfolge und er die Arbeit von Trainer Fatih Terim schätze. «Man muss sich dieses Angebot anschauen. Galatasaray ist ambitioniert und hat in neue Spieler investiert.» Der Traditionsclub holte vor der laufenden Saison insgesamt zwölf neue Spieler, darunter bekannte Namen wie Emmanuel Eboué (Arsenal), Riera (Olympiakos), Keeper Muslera (Lazio) und Johan Elmander (Bolton). Im Sturm spielt Milan Baros, der früher für den FC Liverpool auf Torejagd ging, und im zentralen Mittelfeld zieht der Brasilianer Melo die Fäden. Der Rekordmeister belegt zurzeit nach 20 gespielten Runden den ersten Platz der Tabelle, liegt sechs Punkte vor dem Stadtrivalen Fenerbahçe und ist auf Meisterkurs.
Heusler: «Weniger als 10 Millionen»
«Die Chancen sind gut, dass der Club den Titel holt und in der nächsten Saison in der Champions League spielt», sagt Shaqiri und lässt keinen Zweifel daran, dass Galatasaray eine Option sein könnte. Für Bernhard Heusler ist ein Wechsel zurzeit aber kein Thema. Der FCB-Präsident bestätigte gestern zwar das offizielle Millionenangebot, schickte aber eine Absage in die Türkei. «Wir sind im Moment nicht gewillt, einen Spieler wie Shaqiri zu verkaufen. Wir sind in der Vorbereitung und wollen uns aufs Wesentliche konzentrieren und jegliche Unruhe vermeiden. Zudem ist das Angebot keine Verhandlungsbasis.» Die von der türkischen Zeitung «Hüriyet» kolportierte Ablösesumme von 10 Millionen Franken entspräche nicht der Wahrheit: «Es ist weniger.» Dass sich der Spieler Gedanken über den Wechsel mache, sei aber verständlich, so Heusler, denn vom Lohngefüge her sei die Süper Lig attraktiv.
«Auch in sportlicher Hinsicht ist es keine schlechte Liga», sagt Shaqiri und lässt weiter darauf schliessen, dass das Angebot eine ernsthafte Alternative sein könnte. Aus diesem Grund ist es nicht auszuschliessen, dass Shaqiri nach Knup und Hakan Yakin der dritte FCB-Spieler ist, der ein rotgelbes Trikot trägt. Ob er der erste Schweizer wäre, der sich bei diesem Club durchsetzen würde? (Basler Zeitung)
Erstellt: 13.01.2012, 08:59 Uhr
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35 Kommentare
Warum sollte der talentierteste Schweizer Spieler aller Zeiten in ein Fussballentwicklungsland wechseln, wo Korruption, Geldwäsche und Ausschreitungen Gang und Gäbe sind ?
Sinnlos, da macht ein Wechsel in die färöische Liga mehr Sinn !
Antworten
Was die Türkische Süper League wert ist sieht man daran, was sie jedes Jahr ja so wahnsinnig viel international reissen. Das ist die wahrscheinlich meist überschätze Liga der Welt und wenn er da hin wechselt macht er den gleichen Fehler wie ein Herr Delgado, der seine ganze Karriere damit zerstört hat. Antworten

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