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Glücklicher Sieg für Bellinzona
Aktualisiert am 28.05.2011 2 Kommentare
Servette - Bellinzona
Am Dienstag, 31.05.2011 um 20:15 Uhr im Stade de Genève findet das Rückspiel statt. baz.ch/Newsnet berichtet live.
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Bellinzona - Servette Genf 1:0 (0:0)
Comunale. - 4800 Zuschauer. - SR Bieri.
Tor: 88. Pergl (Sermeter) 1:0.
Bellinzona: Zotti; Diana (69. Mangiarratti), Pergl, La Rocca, Thiesson; Mihajlovic (46. Conti), Mattila (55. Raso), Diarra, Feltscher; Sermeter; Lustrinelli.
Servette Genf: Gonzalez; Ruefli, Baumann, Routis, Schneider; Nater; De Azevedo, Kouassi (65. Pizzinat), Pont, Vitkieviez (63. M'Futi); Eudis (89. Soares).
Bemerkungen: Bellinzona ohne Lima Sola (gesperrt), Edusei, Mihoubi, Siqueira Barras, Sugar, Taulo (alle verletzt), Bankovic, Camara und Wahab (alle nicht im Aufgebot). Servette Genf ohne Esteban, Karanovic, Moubandje, Varela (alle verletzt), Camara und Mendes (beide nicht im Aufgebot). 5. Freistoss von De Azevedo an den Pfosten. 8. Foulpenalty von Lustrinelli an die Latte.
Verwarnungen: 8. Gonzalez (Foul). 31. Feltscher (Foul). 39. Mattila (Unsportlichkeit). 49. Eudis (Foul). 83. Schneider (Foul). 92. Diarra (Foul).
Stichworte
Bellinzona schuf sich dank eines späten Treffers eine gute Ausgangslage fürs Rückspiel und den damit verbundenen Verbleib in der Super League. Pavel Pergl nahm einen Eckball von Gürkan Sermeter im Strafraum direkt ab und sorgte in der 88. Minute für den sehenswerten Siegtreffer des ASL-Neunten. Das Team von Martin Andermatt reist damit am Dienstag mit einem Vorteil ins Stade de Genève.
Zwischen Bellinzona, das seit 2007 bereits zum vierten Mal die Barrage bestreitet, und Servette Genf war aber nicht nur kaum ein Klassenunterschied zu entdecken, die Genfer waren vielmehr über weite Strecken die dominierende Mannschaft. Servette erarbeitete sich vor allem in der ersten halben Stunde beste Möglichkeiten. Nach fünf Minuten traf Marcos nur den Pfosten, in der 29. Minute schoss Tibert Pont den Ball am weit offenen Tor vorbei.
Lustrinellis Lattenschuss
Die Tessiner hätten schon früh in Führung gehen können. Topskorer Mauro Lustrinelli holte in der 8. Minute einen Penalty gegen Servette-Goalie David Gonzalez heraus. Allerdings hätte Schiedsrichter Bieri in dieser Situation vor diesem Foul ein Handspiel von Lustrinelli pfeifen können. Ausgleichende Gerechtigkeit war, dass Lustrinelli den Elfmeter an die Latte knallte. Der Captain hätte im Hinspiel eigentlich eine Sperre verbüssen müssen. Der Rekurs von Bellinzona hatte aber aufschiebende Wirkung. Der Tessiner Stürmer wird im Rückspiel in Genf fehlen.
In der zweiten Halbzeit ging das Spiel weiter nur in eine Richtung. Bellinzona zog sich weitest gehend zurück und suchte sein Glück weiterhin nur mit Kontern. Zusammenhängende Spielszenen hatte lange nur Servette zu bieten, einzig Bellinzonas Torwart Carlo Zotti war auf der Höhe seiner Aufgaben und verhinderte die Chance der Genfer.
Nach achtzig Minuten kam Belinzona aber nochmals auf und war wieder effizienter in seinen Angriffszügen. Gürkan Sermeter kurbelte das Offensiv-Spiel der Ticinesi an. Er war es schliesslich, der die Flanke zum Führungstreffer gab. Servette reagierte zwar, war aber nicht in der Lage die Abwehr Bellinzonas zu überwinden. Im Rückspiel müssen die Grenats gegen Bellinzona gewinnen, wollen sie noch in die Super League einziehen. (ot/si)
Erstellt: 28.05.2011, 20:30 Uhr
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2 Kommentare
Ein Klub, der in einem alles entscheidenden Barragespiel ganze 4800 Zuschauer (inkl. Gästefans) mobilisiert, hat in der NLA ( neudeutsch Super League) nichts verloren. Sorry. Dann schon lieber Servette, und hoffentlich bald mal wieder Lugano. Antworten

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