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«Heiko Vogel hat zu mir gesagt: Ich will dich»
Von Fabian Kern. Aktualisiert am 28.12.2011 2 Kommentare
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Super League
36. Runde
| 23.05. | Basel - Young Boys | 1 : 2 |
| 23.05. | Lausanne - Grasshoppers | 2 : 1 |
| 23.05. | Sion - Luzern | 1 : 3 |
| 23.05. | Thun - FC Zürich | 2 : 4 |
Rangliste
| Name | Sp | S | U | N | G:E | P | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Basel | 34 | 22 | 8 | 4 | 78:33 | 74 |
| 2. | Luzern | 34 | 14 | 12 | 8 | 46:32 | 54 |
| 3. | Young Boys | 34 | 13 | 12 | 9 | 52:38 | 51 |
| 4. | Servette | 34 | 14 | 6 | 14 | 45:53 | 48 |
| 5. | Thun | 34 | 11 | 10 | 13 | 38:41 | 43 |
| 6. | FC Zürich | 34 | 11 | 8 | 15 | 43:44 | 41 |
| 7. | Lausanne | 34 | 8 | 6 | 20 | 29:61 | 30 |
| 8. | Grasshoppers | 34 | 7 | 5 | 22 | 32:66 | 26 |
| 9. | Sion | 34 | 15 | 8 | 11 | 40:35 | 17 |
| 10. | Xamax | 18 | 7 | 5 | 6 | 22:22 | 0 |
Stichworte
Der SV Seekirchen ist in Österreich keine grosse Nummer. Der Club eines Salzburger Vororts belegt zur Zeit gerade mal den 14. Platz in der Regionalliga West. Dass Trainer Markus Hoffmann nun Assistent von Heiko Vogel beim international erfolgreichen FC Basel wird, sorgte deshalb auch in Salzburg für Erstaunen. Der 39-jährige zweifache Familienvater ist seit 2008 Trainer und stürmte in seiner Aktivzeit in Österreich sowie für Wacker Burghausen in der deutschen Regionalliga.
Beim FCB tritt Hoffmann nun in die Fussstapfen seines neuen Chefs. Seit dem Abgang von Thorsten Fink, Patrick Rahmen und Nikola Vidovic zum Hamburger SV im Oktober und Vogels Beförderung hatte der Trainerstaff neben Vogel nur noch aus Marco Walker bestanden. Im Dezember kündigte Vogel an, sein Betreuerteam zu erweitern und dachte dabei wohl schon an Hoffmann. Die BaZ hat sich mit dem Österreicher unterhalten.
Markus Hoffmann, seit wann kennen Sie Heiko Vogel?
Seit zwölf Jahren. Ich spielte damals bei Wacker Burghausen zusammen mit einem Studienkollegen von Heiko Vogel. Wir waren oft bei Heiko in München. Seither standen wir immer mehr oder weniger eng in Verbindung, in den letzten zwei Jahren intensiver.
Dann haben Sie die Entwicklung des FC Basel seit 2009 genau beobachtet?
Ich war im Zuge meiner Trainerausbildung dreimal eine Woche lang in Basel zum Hospitieren und zuvor auch schon bei Thorsten Fink und Heiko Vogel in Ingolstadt. Ich kenne den FC Basel relativ gut und weiss, wie alles läuft. Und in letzter Zeit ist Basel ohnehin in aller Munde.
Wie ist Ihr Engagement beim FCB nun konkret zustande gekommen?
Das hat sich irgendwie ergeben. Durch Thorsten Finks Wechsel nach Hamburg ist das Trainerteam geschrumpft. Wir haben im November, bei meinem letzten Besuch in Basel, offen über ein Engagement gesprochen. Heiko Vogel hat zu mir gesagt: Ich will dich. Letzten Donnerstag waren wir uns schliesslich einig.
Was für eine Spielphilosophie vertreten Sie?
Es geht nicht um meine Philosophie, sondern um jene von Heiko Vogel und dem Verein. Diese ist allerdings ziemlich identisch mit meiner. Wir haben schon viele Gespräche darüber geführt, was man optimieren könnte, denn man kann man immer etwas verbessern. Aber zur Zeit gibt es ja nicht viel zu ändern (lacht).
Kann man Ihren Wechsel von der österreichischen Regionalliga zum FCB und somit in die Champions League als positiven Kulturschock bezeichnen?
Das ist es natürlich. Obwohl, dort springt der Ball auch nicht höher als bei uns. Für mich ist das ein Riesenschritt. Aber es ist nicht so, dass ich noch nie als Trainer gearbeitet habe. Auch in der dritten Liga in Österreich oder der Schweiz kann man gut arbeiten und Erfahrungen sammeln. Daneben habe ich mich in vielen Vereinen weitergebildet. Der Sprung ist gross – und der Champions-League-Achtelfinal noch ein grosser Bonus.
Ab wann werden Sie in Basel sein?
Ich werde diese Woche noch mit Heiko Vogel darüber sprechen. Am 4. Januar ist Trainingsstart, aber es ist gut möglich, dass ich erst am 6. nach Basel komme. (baz.ch/Newsnet)
Erstellt: 28.12.2011, 06:47 Uhr
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