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Heiko Vogel kennt keine Sorgen
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Im Prinzip reichen drei Worte, um sehr vieles zu beantworten. «Ich liebe Fussball», sagt Heiko Vogel zum Abschluss des Trainingslagers in Rottach-Egern, das mit einem 10:0-Sieg des FC Basel über den Gastgeber-Club aus der bayrischen Kreisklasse 1 (dritttiefste Stufe) endete. Was der FCB-Coach damit meint: Geht es um seine Mannschaft, dann sieht er keine Probleme. Sondern spannende Aufgaben, die er lösen will.
Etwa dann, wenn es um die Integration neuer Spieler geht, die sich so gut wie auch schwierig gestaltet: «Die Neuen, die hier waren, haben das toll gemacht, die Jungen sind selbstbewusst aufgetreten», zieht der 36-jährige Pfälzer Bilanz. Wohl wissend, dass es daneben auch Neulinge gibt, deren Ankunft sich hinauszögert: Mit Aufbauspieler Marcelo Diaz und dem noch nicht ganz verpflichteten Innenverteidiger Gaston Sauro fehlen bislang zwei Profis, die wichtige Rollen einnehmen sollen.
«Dass das nicht optimal ist, versteht sich», sagt Vogel zwar, da davon ausgegangen werden muss, dass der Chilene und der Argentinier erst kurz vor Meisterschaftsstart (13. Juli in Genf) zum FCB stossen werden. Gleichzeitig jedoch spricht er davon, dass ihm dies keine Sorgen bereite. Zu wenig denkt der Deutsche dafür in Begriffen wie «Stammformation», zu sehr vertraut er jedem seiner Kaderspieler.
Körperlich stark und hoch motiviert
Ebenfalls positiv sieht Vogel den straffen Terminkalender zu Beginn. «Dass wir so früh in der Champions-League-Qualifikation antreten müssen, kann ein Vorteil sein», verleiht er der Ahnung Ausdruck, dass die Mannschaft dadurch rascher den Rhythmus findet. Kommt hinzu, dass Flora Tallinn für den FCB auf dem Weg in die Königsklasse eine erste Hürde darstellt, die er nehmen muss – egal, mit wem er spielt.
Wie schnell sich das Team in der Super League findet, kann der Trainer zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschätzen. «Da nicht nur die Südamerikaner fehlen, sondern auch Mohamed Salah nur bis zur Hälfte da war und Alex Frei zwischenzeitlich weg musste, war es schwierig, Taktik einzustudieren.» Allerdings kann Vogel nach dem Trainingslager zufrieden feststellen, dass seine Mannschaft sich zu einem sehr frühen Zeitpunkt «physisch unglaublich präsent und mit hoher Laufbereitschaft» zeigt. «Die Motivation ist hoch», schliesst Heiko Vogel daraus – und dass er dies auch positiv sieht, versteht sich. (Basler Zeitung)
Erstellt: 29.06.2012, 11:30 Uhr
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