Hertha und Bayern geben sich keine Blösse

Bayern und Hertha setzen sich in den DFB-Pokal-Viertelfinals gegen Zweitligisten durch. Die Münchner siegen in Bochum 3:0, die Berliner in Heidenheim 3:2.

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Die Halbfinalpartien im deutschen Cup (19./20. April) lauten nach der Auslosung in der ARD wie folgt: Hertha trifft auf Borussia Dortmund, Bayern München empfängt Werder Bremen.

Die Bayern bleiben weiterhin in allen Wettbewerben im Titelrennen. In Bochum, beim Fünften der 2. Bundesliga, tat sich der 17-fache Cupsieger allerdings schwer. Erst sechs Minuten vor der Pause spielten sich die Münchner erstmals durch die seit Wochen überzeugende Bochumer Abwehr und trafen durch Robert Lewandowski zum 1:0.

Noch vor der Pause kam es noch schlimmer für den Aussenseiter. Der Tscheche Jan Simunek verschuldete gegen Arjen Robben einen Penalty und sah die rote Karte – ein vertretbarer Entscheid. Thomas Müller scheiterte zwar vom Elfmeterpunkt, den Anfangsschwung fanden die Bochumer aber zu zehnt nicht wieder. Der Favorit dominierte nach der Pause ohne Mühe. Thiago nach Vorarbeit von Müller in der 61. und Lewandowski nach wunderbarem Pass von Robben in der 90. Minute schossen die weiteren Tore zum standesgemässen Erfolg.

Hertha gewinnt ohne die Schweizer

Hertha Berlin kann nach dem 3:2-Erfolg beim Unterklassigen Heidenheim weiter vom ersten Cupsieg der Vereinsgeschichte träumen. Heidenheim ging im Viertelfinal-Duell in der 10. Minute mit der ersten Torchance nach einem Eckball gleich in Führung. Hertha, Dritter der Bundesliga, liess sich davon aber nicht aus dem Konzept bringen und schaffte noch vor der Pause durch Treffer des Bosniers Vedad Ibisevic (14. und 21.) die Wende. Der Japaner Genki Haraguchi erhöhte in der 58. Minute auf 3:1.

Unter immer stärkerem Schneefall sorgte der Aussenseiter in der Schlussphase nochmals für Spannung. Marc Schnatterer verwertete in der 82. Minute einen Foulpenalty. Der Ausgleich vor etwas über 11'000 Zuschauern fiel aber nicht mehr. Bei den Berlinern kamen die beiden Schweizer nicht zum Einsatz: Valentin Stocker sass 90 Minuten lang auf der Bank, Fabian Lustenberger fehlte angeschlagen.

(fal/sda)

(Erstellt: 10.02.2016, 21:08 Uhr)

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