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Hitzfeld über seine Zukunft und Ballack
Von Thomas Niggl. Aktualisiert am 24.08.2010
Nach Hitzfeld müsste er Kapitän bleiben: Michael Ballack. (Bild: Keystone )
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Alex Frei ist und bleibt sein Spielführer auch in der kommenden EM-Qualifikation. Deutschlands Bundestrainer Jogi Löw hat sich hingegen bisher noch nicht zu einem klaren Bekenntnis für Ballack durchgerungen. In seiner verletzungsbedingten Abwesenheit hatte Bayern-Verteidiger Philipp Lahm das Amt ausgeübt. Jetzt stellt er sogar noch Ansprüche auf die Binde.
Ottmar Hitzfeld, der nach dem Rücktritt des damaligen Bundestrainers Rudi Völler aus gesundheitlichen Gründen ein Jobangebot als Deutschlands Nationaltrainer ausgeschlagen hatte, bezieht in der Ballack-Frage klar Stellung. «Wenn ein verdienstvoller Spieler wie Michael Ballack, der schon grosse Erfolge mit Deutschland errungen hat, zurückkehrt, dann müsste er auch weiterhin Kapitän sein», sagt der ehemalige Champions-League-Sieger von Dortmund und Bayern gegenüber dem Fachmagazin «Kicker». Er sage das jedoch ausdrücklich ohne die Persönlichkeit von Philipp Lahm infrage stellen zu wollen.
Hitzfeld schliesst nur ein Bundesliga-Comeback kategorisch aus
In der Münchner Zeitung «tz» hatte Ottmar Hitzfeld Mittel Juli seinen definitiven Rücktritt aus der Nationalmannschaft per 2012 angekündigt. Doch er dementierte umgehend und distanzierte sich vom Interview und sprach sogar von einem «absoluten Quatsch.» Eine Weltmeisterschaft in Brasilien 2014 werde er sich wohl nicht entgehen lassen. Ganz sicher ist sich der Lörracher aber offenbar immer noch nicht. «Ich habe einen Vertrag beim Schweizerischen Fussballverband bis zur Euro 2012. Und danach entscheide ich mich, wie es weitergeht», erklärt Hitzfeld ebenfalls im «kicker».
Eine Rückkehr in die Bundesliga schliesst er jedoch kategorisch aus. «Ich hatte nach dem Double mit dem FC Bayern 2008 einen eindrucksvollen und emotionalen Abschied», sagt Hitzfeld. Dabei wolle er es auch belassen. Hitzfeld hofft jetzt mit der Schweiz auf eine erfolgreiche EM-Qualifikation. Die Gegner heissen England, Bulgarien, Wales und Montenegro. «Ich hoffe, dass wir mindestens als Gruppen-Zweiter in die Playoffs kommen», umschreibt Hitzfeld sein Minimalziel. (baz.ch/Newsnet)
Erstellt: 24.08.2010, 13:52 Uhr




