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«In Kiew hätte ich mehr verdient»

Von David Wiederkehr. Aktualisiert am 12.01.2012 8 Kommentare

Ricardo Rodriguez freut sich auf Felix Magath: Mit Medizinbällen hat er lange nicht mehr trainiert.

«Konditionell wird Magath noch etwas aus mir rausholen»: Der 19-jährige Ricardo Rodriguez steht vor dem Wechsel in die deutsche Bundesliga.

«Konditionell wird Magath noch etwas aus mir rausholen»: Der 19-jährige Ricardo Rodriguez steht vor dem Wechsel in die deutsche Bundesliga.
Bild: Keystone

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Super League

36. Runde

23.05.Basel - Young Boys1 : 2
23.05.Lausanne - Grasshoppers2 : 1
23.05.Sion - Luzern1 : 3
23.05.Thun - FC Zürich2 : 4
Stand: 23.05.2012 22:10

Rangliste

NameSpSUNG:EP
1.Basel34228478:3374
2.Luzern341412846:3254
3.Young Boys341312952:3851
4.Servette341461445:5348
5.Thun3411101338:4143
6.FC Zürich341181543:4441
7.Lausanne34862029:6130
8.Grasshoppers34752232:6626
9.Sion341581140:3517
10.Xamax1875622:220
Stand: 23.05.2012 22:13

Bundesliga

34. Runde

05.05.Borussia Dortmund - SC Freiburg4 : 0
05.05.Werder Bremen - Schalke 042 : 3
05.05.Hannover 96 - Kaiserslautern2 : 1
05.05.Mainz 05 - Borussia Gladbach0 : 3
05.05.1. FC Nürnberg - Bayer Leverkusen1 : 4
05.05.VfB Stuttgart - VfL Wolfsburg3 : 2
05.05.1. FC Köln - Bayern München1 : 4
05.05.Augsburg - Hamburger SV1 : 0
05.05.Hertha BSC - Hoffenheim3 : 1
Stand: 05.05.2012 17:23

Rangliste

NameSpSUNG:EP
1.Borussia Dortmund34256380:2581
2.Bayern München34234777:2273
3.Schalke 04342041074:4464
4.Borussia Gladbach34179849:2460
5.Bayer Leverkusen341591052:4454
6.VfB Stuttgart341581163:4653
7.Hannover 963412121041:4548
8.VfL Wolfsburg341351647:6044
9.Werder Bremen341191449:5842
10.1. FC Nürnberg341261638:4942
11.Hoffenheim3410111341:4741
12.SC Freiburg3410101445:6140
13.Mainz 05349121347:5139
14.Augsburg348141236:4938
15.Hamburger SV348121435:5736
16.Hertha BSC347101738:6431
17.1. FC Köln34862039:7530
18.Kaiserslautern344111924:5423
Stand: 05.05.2012 17:26

Fussball-Diskussion

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Flug EK088 der Emirates Airlines brachte Ricardo Rodriguez gestern nach Dubai, kurz vor Mitternacht traf er in der Metropole ein. Und selbst wenn der 19-jährige Verteidiger bis zum Mittwoch noch keinen Vertrag unterzeichnet hat, ist klar: Rodriguez bestreitet die Vorbereitung auf die Rückrunde nicht mit dem FC Zürich, sondern mit seinem neuen Verein Wolfsburg am Persischen Golf. Heute absolviert er die medizinischen Tests, danach wird er bis 2016 unterschreiben. Und wohl gleich in einer ersten Einheit erfahren, warum Trainer Felix Magath «Quälix» genannt wird.

Ricardo Rodriguez, können Sie sich erinnern, wann Sie letztmals mit Medizinbällen trainiert haben?
Schon länger nicht mehr – unter Urs Fischer jedenfalls nie. Das gibt eine neue Erfahrung, aber das tut gar nichts zur Sache. Ich freue mich riesig auf das Training und auf meine neuen Mitspieler.

Auch auf Trainer Felix Magath?
Natürlich. Ich gehe stark davon aus, dass ich von ihm viel profitieren kann.

Was halten Sie von ihm?
Er ist ein grossartiger Trainer, der schon viel gewonnen hat. Ganz bestimmt wird er mir viel beibringen können. Ich muss mich taktisch und spielerisch verbessern. Und konditionell wird Magath wahrscheinlich auch noch etwas aus mir rausholen (lacht).

Glauben Sie, dass Sie gleich spielen können, wenn in acht Tagen die Rückrunde der Bundesliga beginnt?
Vielleicht, das kann ich nicht abschätzen. Wahrscheinlich werde ich mich erst einmal beweisen müssen. Ich werde aber alles geben und hart dafür arbeiten, damit ich so schnell wie möglich einen Stammplatz habe. Das ist mein erstes, grosses Ziel in Wolfsburg.

Sie waren Magaths Wunschtransfer, insgesamt beträgt die Ablösesumme über zehn Millionen Franken. Spüren Sie deswegen Druck?
Nicht wegen des Geldes, nein, Druck gab es auch beim FCZ. Sowieso sagt mir diese Transfersumme wenig. Klar habe ich auch von zehn Millionen gehört, und wenn diese Summe stimmt, macht mich das stolz. Aber mir persönlich ist Geld nicht besonders wichtig – und mir persönlich bringt das Geld ja auch gar nichts. Es gehört dem FCZ.

Was sollte der FCZ damit tun?
Das muss der Klub wissen. Ich würde es in die Nachwuchsabteilung investieren.

Warum Wolfsburg – und nicht Vereine wie Paris St-Germain oder Dynamo Kiew, die ebenfalls interessiert waren und erst noch mehr hätten bezahlen können?
Das Interesse von Wolfsburg war klar am grössten. Magath hat sich intensiv um mich bemüht, und wenn der Trainer dich unbedingt will, ist das ein gutes Zeichen. Ausserdem spielt Wolfsburg in der Bundesliga, das ist ein enormer Reiz.

Ist die deutsche Ihre Lieblingsliga?
Von der Bundesliga habe ich schon immer geträumt. Ich wollte einmal dort spielen. Die Stadien sind immer voll, der Rummel ist enorm, Fussball ist in Deutschland ein grosses Thema.

Ihr Teamkollege Admir Mehmedi ist einen anderen Weg gegangen, zu Dynamo Kiew in die Ukraine. Kam das für Sie nicht infrage?
Nein.

Warum nicht?
In Kiew hätte ich kein Wort verstanden und hätte am Anfang sicher sehr grosse Schwierigkeiten gehabt. In Wolfsburg verstehe ich die Menschen.

Dafür hätten Sie in Kiew mehr verdient.
So ist es.

Mit welchen Gefühlen verlassen Sie Zürich und den FCZ?
Der Abschied fällt mir sehr schwer. Ich werde Zürich vermissen und ganz besonders meine Mitspieler beim FCZ. Der Klub hat viel für mich getan, ich habe mich sehr wohlgefühlt. Es war aber schon lange ein Ziel von mir, Zürich einmal zu verlassen, um im Ausland zu spielen. Nun ist es so weit, und ich muss eine solche Chance ganz einfach packen – so oft kommt sie nicht. Für meine Karriere ist es wichtig, jetzt den nächsten Schritt zu machen.

Hätten Sie vor einem halben Jahr gedacht, dass dieser nächste Schritt so schnell kommt?
(Überlegt) Eigentlich nicht, nein.

Also sind Sie von sich überrascht?
Das auch nicht (lacht). Ich habe immer gehofft, dass die Chance einmal kommt. Vielleicht ist etwas überraschend, wie schnell es jetzt gegangen ist.

Haben Sie sich Gedanken gemacht, ob Sie nicht – wie andere U-17-Weltmeister – vielleicht doch zu früh ins Ausland wechseln?
Meine Eltern und mein Berater haben mich früh überzeugt, bloss ja nicht zu schnell ins Ausland zu gehen. Ich wollte Stammspieler beim FCZ werden, dann wollte ich warten, bis ich Nationalspieler bin. Beides habe ich geschafft, darum wage ich den Schritt. Ich fühle mich reif für den Auslandwechsel. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 12.01.2012, 10:29 Uhr

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8 Kommentare

josé bütler

12.01.2012, 10:36 Uhr
Melden 43 Empfehlung

da spricht ein gut geerdeter junge, der weiss was auf ihn zu kommt. ich hoffe er bekommt unter magath eine faire chance, dann wird er sie packen. der umstand, dass er im interview die sprache, das geld und den umstand erwähnt, dass der trainer ihn unbedingt wollte, spricht für die intelligenz von richie! viel glück! Antworten


Marcel Meyer

12.01.2012, 11:22 Uhr
Melden 21 Empfehlung

Obwohl ich es äusserst bedaure, dass ein Spieler wie Ricardo Rodriguez den FCZ verlässt, wünsche ich Ihm alles Gute, beste Gesundheit und viel Glück auf seinem weiteren Weg. Es hat einfach Spass gemacht Ihm beim spielen zu zuschauen. Danke! Antworten



FC Basel

Programm & Resultate

Freundschaftsspiel
EndeSpanien - Serbien2:0
EndeSchweiz - Deutschland5:3
EndeNorwegen - England0:1
Playoff
EndeSion - Aarau3:0
Stand: 26.05.2012 20:56
Brussels Ladies Open
26.05EndeRadwanska - Halep7:5 6:0
Stand: 26.05.2012 17:02
GP Monaco 2012 - Qualifikation
1:14.3011 Michael Schumacher
1:14.3812 Mark Webber
1:14.4483 Nico Rosberg
Stand: 27.05.2012 07:04
Keine Daten vorhanden
Keine Daten vorhanden
Roland Garros
27.0512:15Cipolla - Wawrinka
Stand: 25.05.2012 14:45
Keine Daten vorhanden
Keine Daten vorhanden
Playoff
17:00Aarau - Sion
Stand: 25.05.2012 09:25
Roland Garros WTA
28.0511:00Radwanska - Jovanovski
Roland Garros
28.0511:00Bolelli - Nadal
28.0511:00Federer - Kamke
28.0511:00Djokovic - Starace
Stand: 25.05.2012 15:24
Keine Daten vorhanden
Keine Daten vorhanden

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