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Jetzt hat auch die Super-League eine Tor-Diskussion
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Sion - Basel 1:2 (1:1)
Tourbillon. - 13'200 Zuschauer. - SR Laperrière. - Tore: 14. Frei (Stocker) 0:1. 19. Dingsdag (Foulpenalty/Obradovic) 1:1. 93. Abraham (Corner/Frei) 1:2.
Sion: Vanins; Ogararu, Vanczak, Dingsdag, Bühler; Sauthier, Rodrigo (69. Zambrella); Marin (76. Adeshina), Obradovic, Sio (59. Yoda); Prijovic.
Basel: Costanzo; Zanni (63. Inkoom), Abraham, Cagdas, Safari; Cabral; Shaqiri (85. Tembo), Yapi, Stocker; Frei, Zoua (72. Almerares).
Bemerkungen: Sion ohne Dominguez, Serey Die (beide verletzt), Mpenza (nicht im Aufgebot), Basel ohne Streller (verletzt). 49. Costanzo lenkt Schuss von Obradovic an den Innenpfosten, (von dort kullert der Ball wohl über die Linie). Verwarnungen: 18. Costanzo (Foul), 57. Safari (Reklamieren), 75. Cabral, 78. Stocker (beide Foul).
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In der 93. Minute riss Sions Serie: Basels Abwehrchef David Angel Abraham markierte nach einem Corner von Alex Frei das Tor zum 2:1-Erfolg, womit die Walliser das Feld nach zwölf Heimspielen erstmals wieder geschlagen verliessen. Bernard Challandes erlebte nun bereits beim ersten Rendezvous mit dem Double-Gewinner ein Déjà-vu. Schon während seines knapp dreijährigen Engagements in Zürich erreichte der Coach gegen Basel kein einziges Erfolgserlebnis. Nun wiederholte sich für ihn die betrübliche Geschichte.
Dabei hatten die Walliser auf den frühen Rückstand – Frei traf in der 14. Minute nach einer Flanke von Valentini Stocker bereits zum dritten Mal in dieser Saison – gut reagiert. Zupass kam ihnen, dass Rückkehrer Franco Costanzo einen Foulpenalty an Goran Obradovic verschuldete, welcher der neue Holländer Michael Dingsdag problemlos zum Ausgleich verwertete (19.).
Und wieder lässt die Technik grüssen
Zu reden gab (und wird auch in den nächsten Tagen) in der zweiten Hälfte eine weitere heikle Szene im Strafraum der Gäste: Costanzo lenkte einen Schuss von Obradovic an den Innenpfosten. Gemäss den TV-Bildern war der Ball sogar vollumfänglich über die Torlinie. Ohne technischen Support war das «Tor» indes kaum zu erkennen. Schiedsrichter Laperrière bemühte sich mit schnellem Laufschritt, die Wege des Balles zu beobachten. Aber weder er noch sein Assistent sahen das Arbeitsgerät hinter der Torlinie des Basler Tores.
Ohne Zweifel wird diese Szene die Diskussion über die Zulassung von technischen Hilfsmitteln im Fussball weiter anheizen. Dass dieser Vorfall im Heim-Kanton des Walliser Fifa-Präsidenten stattfand, entbehrt nicht einer gewissen Ironie. (baz.ch/Newsnet)
Erstellt: 24.07.2010, 20:33 Uhr




